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Diskutiere im Thema Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Simönchen

    Gast

    Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen?

    Liebe Leute,

    ich bekomme nach vielen Tests, Fragebögen und Blutkontrollen (finde ich gut!) nun Ritalin 10mg Novartis. Meine anfängliche Dosis lag bei 1/2 - 1/2 - 0. Am Abend der ersten zwei Tage hatte ich irrsinge Einschlafprobleme (trotz Konsum der letzen Dosis nie später als 13.30 Uhr), was sich jetzt aber von selbst verflüchtigte. Habe mir auch ein Oberarmblutdruckmessgerät zugelegt, um wirklich aussagekräftige Werte an meinen betreuenden Psychiater (ADHS-Spezialist) zu liefern.

    Ich hatte vor einem Jahr die Diagnose "Paniksyndrom" gestellt bekommen - das war für mich relativ irreführend, da ich noch nie in meinem Leben eine wirkliche Panikattacke hatte. Nun bin ich bei einem anderen Psychiater und mir gehts mit der Medi-Einstellung sehr gut.

    Frage:

    habt ihr auch schweißige Hände?
    habt ihr auch oft spürbares Herzklopen?

    Meine Blutdruckwerde sind O.K., auch sonst spüre ich GottseiDank keinen Rebound-Effekt.

    Zusätzlich nehme ich Cipralex 1/2 - 0 - 0 und abends ein Quetialan, um mir meine Durschschlafstörungen erträglich zu machen (dieses Medi hatte ich auch schon vor meiner ADHS-Diagnose.

    Fazit:

    es ist eine Offenbarung. Ich bin fokussiert, schweife nicht mehr ab und kann Zusammenhänge (grad bei Vorträgen und Fortbldungen und beim Arbeiten mit Patienten) in einen klaren Konsens bringen, ohne dabei das Gefühl zu haben, nichts auf die Reihe zu kriegen.

    Ich nehme es nur bei BEdarf, am WE lasse ich es zum Beispiel weg, und mir fehlt GAR nix. Bissl müde halt, aber aushaltbar.

    Mich würden eure persönlichen Erfahrungen mit dem "Einschleichen" von Methylphenidat interessieren und freue mich über Posts.


    Ganz lieben Gruß,

    Simönchen

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen?

    Das klingt nach der Sorte von Nebenwirkungen die oft aber nicht immer verschwinden.

    Gib deinem Körper ein paar Wochen die Chance sich an das Meidkament zu gewöhnen. Aber wenns nicht weggeht geht es halt mit dem Präpapart nicht. Das heisst nicht dass du MPH generell nicht verträgst aber dann geht das Durchprobieren las. Aber, wie gesagt, meist legt sich das.

  3. #3
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen?

    Hi Simönchen

    ich nehme seit 8 Wochen MPH und hatte gerade zu Beginn viele Nebenwirkungen, die zum Teil weg sind. Ausser Bluthochdruck....hab grad gemessen 158/94 = zu hoch.

    Mir hat es sehr geholfen, dass ich das MPH jeden Tag durchweg genommen habe, also keinerlei Unterbrechung. Damit sich mein Körper, der Organismus auch daran gewöhnen kann. Ich denke, dass dann die Nebenwirkungen schneller weg sind.....zumindest habe ich das gelesen. Ist aber bei jedem anders.

    Ich bin (leider) schon mit 48 Frührentnerin seit November 2012 und arbeite halt nicht mehr, aber ich habe mich so daran gewöhnt, dass das MPH mich schon aufmerksamer und konzentriert macht, selbst beim fernsehen. Hier bekomme ich jetzt viel besser alles mit, kann viel besser folgen. Also nehme ich es jeden Tag, auch wenn ich nicht mehr arbeite. Der ganze Tag wird halt etwas besser als ohne.

    Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis du eine Stabilität hast. Ich war da selber bei mir sehr verwundert. Bei mir war es so, dass ich nach ca. 5-6 Wochen eine kleine Verbesserung verspürte. Und ich bin immer noch nicht TOP. Mal gucken, wo ich landen werde, also bei welcher Dosierung meine ich.

    Beobachte dich sehr gut und mach das beste daraus. Viel Glück.

    lg Heike

  4. #4
    Simönchen

    Gast

    AW: Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen?

    Liebe Heike,

    Danke fuer deine Antwort.

    Ist es tatsächlich besser, anfangs das MPH täglich, also unabhängig von besonders fordernden Aufgaben einzunehmen, um das Herz-Kreislaufsystem und vor allem meine Gehirnrezeptoren daran zu gewöhnen?

    Gibt es dazu vielleicht noch Meinungen von anderen Betroffenen hier?

    Freu mich über Feedback :-)

    Gruß,

    Simönchen

  5. #5
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen?

    Puh ich glaube das muss jeder für sich individuell entscheiden. Und ICH habe mich dafür entschieden, es jeden Tag zu nehmen.

    Vielleicht hätte ich mit 31 Jahre das auch noch hin bekommen, das MPH mal weg zu lassen. Da war ich noch deutlich stärker als heute mit 48.

    Ich hab keine Lust mehr zu kämpfen.....mir reichts. Vielleicht denke ich deshalb so.

    Und ich würde auch auf jeden Fall deinen Arzt fragen, wie er/sie das sieht mit der Einnahme, ob täglich oder nicht.

    lg Heike

  6. #6
    Simönchen

    Gast

    AW: Anfängliche Nebenwirkungen von Methylphenidat - Erfahrungen?

    Heike schreibt:

    Und ich würde auch auf jeden Fall deinen Arzt fragen, wie er/sie das sieht mit der Einnahme, ob täglich oder nicht.

    lg Heike
    Liebe Heike,

    ich habe mit meinem Arzt diesbezüglich schon gesprochen und er meinte, mit zunehmender Erfahrung werde ich für mich selbst ganz genau entscheiden können, wann ich es brauche und wann nicht. Er hat mir da keine Einschränkungen gegeben, aber natürlich zur Vorsicht gemahnt. Und vorsichtig bin ich

    Ich werde es einfach dieses Wochenende einmal ausprobieren. Spricht ja nichts dagegen, meine Dosis ist immer noch relativ gering mit 1 - 1/2 - 0.

    Schönen Abend dir

    Simönchen

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