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  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
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    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Tag 5
    Auch wieder muss ich wieder schreiben weil es wieder viel zu berichten gibts und ich es nicht lassen kann :-)
    Die Nacht hab ich wesentlich besser geschlafen. Ich habe angefangen, die Abenddosis Alprazolam (0,25mg) zu halbieren. Und siehe da, ich konnte trotzdem gut einschlafen :-)
    Denke aber, dass das keine großartige Menge ist. Ich will auf jeden Fall weg davon :-)

    Der restliche Tagesablauf ging soweit. Normal gefrühstückt, Stimmung war gut und konnte Zuhause viel erledigen. Die Morgendosis nahm ich ca 8 Uhr ein. Ich glaube gegen 15 Uhr war ich wieder zum Sportstudio gegangen. Schon auf dem Weg wurde mir etwas unbehaglich. Im Studio empfand ich wieder alles sehr laut und die Umgebung verunsicherte mich und wirkte bedrohlicher auf mich. Der Zustand hielt ca ne halbe Stunde / Stunde. Dann gings soweit. Das Empfinden war so wie im Zitat von Tag 3 geschildert.
    So jetzt kommts. Nach dem Sportstudio war ich mit einen Freund zu einem Café gegangen. Hatte vorher noch die letzte Tagesdosis eingenommen.
    Im Café kehrte sich der Effekt um. Ich fühlte mich wesentlich sicherer, nahm alles wieder klarer wahr und konnte meinen Gesprächspartner ausgezeichnet folgen und reden während es relativ laut im Café war. Aber es störte mich nicht im geringsten. Ich fand das klasse :-)

    So, war das was ich im Sportstudio empfand ein Abflauten der Wirkung, daher ein Rebound? Da die Reize hinterher stärker auf mich reinprasselten. Manchmal ist es ein wenig verwirrend. An die neue Wahrnehmung muss man sich echt gewöhnen, weil ich allen voran auch viel zu sehr darauf achte wie ich auf andere wirke, was mich dann extrem verunsichert. Aber das geht sicher mit der Eingewöhnung :-)

    Vielleicht denke ich, dass auch mein noch unregelmäßiger Tagesrythmus dazu beitragt, dass das Erleben der Wirkung der Medis noch unterschiedlicher ist. Sollte fürs Wochenende einen festen Tagesablauf planen, damit ich besser die Wirkungsdauer und Weise einschätzen kann. Mein normaler Arbeitsalltag beginnt Dienstag wieder. Also noch Zeit alles zu verarbeiten und zu beobachten.

    Montag hab ich jedenfalls noch eine Nachbesprechung mit dem Doc

  2. #22
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    2 Woche

    Inzwischen hat sich alles gut eingepegelt. Letzte Nacht viel mir besonders auf, dass ich nicht mehr mich im Bett nicht mehr hin und her wälze bis ich irgendwann einpenne. Das Einschlafen verläuft insgesamt viel besser. Ob es am MPH liegt weiß ich nicht,- vermute es aber mal, aber ich freu mich über diese positive Entwicklung.Auch das frühe Aufstehen gelingt mir zusehens besser und ich trödel nicht mehr rum. Offenbar hab ich endlich den Schalter im Kopf gefunden ^^

    Meine kreativen Schübe an Anfang verdankte ich wohl einen Hyperfokus oder die Muse hatte mich kurz geküsst, denn inzwischen hat sich das wieder "normalisiert" - die Tage stand das Piano mehr rum, dafür fällt das Spielen im allgemeinen leichter, was mir vor allem beim Lernen der Notenschrift behilflich ist, was ebenfalls super klappt wie ich letztens beim Musikunterricht festgestellt hatte. Davor hatte ich mich fast gequält und nun geht es leicht von der Hand
    Die Fähigkeit zur Selbstmotivation muss ich allerdings trotzdem noch Stück für Stück lernen.

    Gestern hatte ich noch eine Kurze Nachbesprechung mit dem Doc. Soweit war alles in Ordnung. Ich sprach ihn, soweit ich es nicht vergaß, auf das eine oder andere an, worauf er mir keine wirkliche Antwort bzw. Hilfestellung geben konnte. Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass er von einer adäquaten Therapie offenbar keine Ahnung hat. Ich hätte mir eine Kombi mit VT gewünscht, hatte es aber nicht geschafft bzw. getraut ihn darauf anzusprechen. Das Thema mit dem Medikinet Aduld / Retard brachte ich zunächst auch nicht über die Lippen. Egal, Ein neues Rezept brauche ich eh erst frühstens Mitte Februar und ich werde mich definitiv woanders umgucken. Eigentlich eine Schande für eine Praxis die sich unter anderem ADHS auf die Fahne schreibt.

    Heute hatte ich den ersten Arbeitstag hinter mir und ich war vor Glück und Freude lahm, dass alles gut klappte. Anfänglich hatte ich wieder ein leichtes Gefühl, "gedämpft" zu sein, was sich darin äußerte, dass ich irgendwie nicht so flüssig reden könnte. Sprich mir viel nicht viel ein, ich musste länger überlegen. Dazu ein leichtes "spannungsgefühl" im Mundbereich. Irgendwie vermute ich tatsächlich dass die Anfangsdosis zu hoch ist. Werde Morgen früh mal weniger probieren und sehen was passiert. In dem Fall wird nochmal ein Gespräch mit dem Doktor nötig.
    (Nachträgliche Anmerkung: Nach der 2. Tagesdosis stellte sich der Effekt erneut ein, flautete wieder dann ab. Also vermutlich wirklich überdosiert...Mal gucken wie das Morgen wird)

    Später ging es jedenfalls wieder und ich konnte mich super auf alles konzentrieren. Insgesamt bin ich wesentlich ruhiger. Wo ich sonst kaum still sitzen bleiben konnte, gelingt mir das ganz einfach. Einen Aha-Effekt erlebte ich, als mein Kollege anfingt lautstark Kartons im Büro zu zerreißen, was mich sonst immer auf die Palme brachte. Und siehe da... es machte mir rein gar nix aus. Ich konnte das besser ausblenden
    (Das selbe fällt mir auf, wenn ich mit der Bahn fahre. Ich bin da wesentlich entspannter)
    Auch während einer Besprechung stellte ich fest, dass ich wesentlich leichter den Gesprächen folgen und mich einbringen konnte. Ein gleichzeitiges Aufschreiben und Zuhören war viel einfacher geworden. Ich freute mich wie ein Schneekönig.

    Eine weitere positive Entwicklung: Ich konnte mich auch auf die eintönigen Sachen endlich konzentrieren und die Ablenkungssucht ist nahezu verschwunden. Endlich kann ich beim Thema Dokumentation aufräumen. (Anm.: Damit meine ich das eintönige aufschreiben aller IT-Strukturen. Man vergleiche das mit einen Bauplan oder Grundriss. Ich schweife ab...)
    Mit jeden Tag stelle ich immer weitere Fortschritte fest und ich bin überglücklich dass langsam alles seinen Lauf nimmt. Ich schaffe es auch immer mehr Ordnung zu halten. Zwar nicht perfekt aber mit kleinen Schritten klappt immer mehr und mehr.

    Ich habe auch schon gute Resonanz von Freunde, Bekannte und Familie bekommen.

    Ich bin mal gespannt wie die restliche Woche wird ^^
    Geändert von strader (22.01.2013 um 22:31 Uhr)

  3. #23
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Hallo strader,

    strader schreibt:
    Inzwischen hat sich alles gut eingepegelt. Letzte Nacht viel mir besonders auf, dass ich nicht mehr mich im Bett nicht mehr hin und her wälze bis ich irgendwann einpenne. Das Einschlafen verläuft insgesamt viel besser. Ob es am MPH liegt weiß ich nicht,- vermute es aber mal, aber ich freu mich über diese positive Entwicklung.Auch das frühe Aufstehen gelingt mir zusehens besser und ich trödel nicht mehr rum. Offenbar hab ich endlich den Schalter im Kopf gefunden ^^
    Das liegt wohl daran, daß wir durch das MPH tagsüber wacher sind und nicht in einer nicht-ganz-Wachphase stecken bleiben. So wurde es mir mal erklärt. (Wobei ich zusätzlich abends ein anregendes AD brauche um schlafen zu können.)


    strader schreibt:
    Gestern hatte ich noch eine Kurze Nachbesprechung mit dem Doc. Soweit war alles in Ordnung. Ich sprach ihn, soweit ich es nicht vergaß, auf das eine oder andere an, worauf er mir keine wirkliche Antwort bzw. Hilfestellung geben konnte. Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass er von einer adäquaten Therapie offenbar keine Ahnung hat. Ich hätte mir eine Kombi mit VT gewünscht, hatte es aber nicht geschafft bzw. getraut ihn darauf anzusprechen. Das Thema mit dem Medikinet Aduld / Retard brachte ich zunächst auch nicht über die Lippen. Egal, Ein neues Rezept brauche ich eh erst frühstens Mitte Februar und ich werde mich definitiv woanders umgucken. Eigentlich eine Schande für eine Praxis die sich unter anderem ADHS auf die Fahne schreibt.
    Das bestätigt unseren Eindruck (hier im Thread). Therapie gehört zur ADHS-Behandlung dazu. (Multimodaler Ansatz)

    Ich wünsche mir, daß du den "anderen Termin" wahrnimmst. Wenn dieser dir nicht zusagt, dann darfst du gerne mit mir schimpfen.

    Deine Erfahrungen mit dem MPH hören sich soweit sehr gut an.

    Wie lange dauert die Anspannung in etwa?

    LG Patty

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

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    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Hallo Patty

    Patty schreibt:
    Hallo strader,

    Das liegt wohl daran, daß wir durch das MPH tagsüber wacher sind und nicht in einer nicht-ganz-Wachphase stecken bleiben. So wurde es mir mal erklärt. (Wobei ich zusätzlich abends ein anregendes AD brauche um schlafen zu können.)
    Das erklärts, wobei mir gerade einfällt dass ich die letzte Zeit tendenziell schlecht träume, aber das war schon vorher meine ich jedenfalls.... Zumindest erinnere ich mich besser an die Träume..

    Patty schreibt:
    Das bestätigt unseren Eindruck (hier im Thread). Therapie gehört zur ADHS-Behandlung dazu. (Multimodaler Ansatz)
    Ich wünsche mir, daß du den "anderen Termin" wahrnimmst. Wenn dieser dir nicht zusagt, dann darfst du gerne mit mir schimpfen.
    Werde auf jeden Fall zu den anderen Termin hingehen. Eine 2. Meinung ist immer sinnvoll. Mal schauen ob ich dann schimpfen muss
    Denke eher dass ich dir danken werde
    Eine gewisse Therapie hätte ich mir jedenfalls echt gewünscht. Dann stünde ich so nicht ganz alleine da. Ist schon blöd wenn man das Gefühl bekommt, dass der Arzt nicht so viel Ahnung haben muss. Aber da hilft alles nix außer am Ball zu bleiben. Gute Therapeuten findet man nicht so schnell.

    Patty schreibt:
    Deine Erfahrungen mit dem MPH hören sich soweit sehr gut an.

    Wie lange dauert die Anspannung in etwa?

    LG Patty
    Joa bislang wars relativ gut, bis auf die genannten "Phänomene". Naja, das ging relativ "schnell" weg, ca ne Stunde vielleicht, wobei das von mal zu mal weniger ist. Das komische Gefühl mit diesem ich nenne es mal Angstgefühl wie im Sportstudio hatte ich nicht mehr gehabt.
    Heute stellte ich allerdings eine Veränderung fest. Ob es direkt mit dem MPH zusammen hängt, womöglich. Hab zwar diesmal heute wie oben angerissen die Dosis verringert, allerdings hatte ich diesmal ein eigenartiges Gefühl wie bei einem Heulkrampf und leichtes Unwohlsein. Später wurde es zwar weniger, ist aber nicht ganz weg. Vermute eher dass ich was ausbrüte, hab irgendwie ne ziemliche Magenverstimmung im Moment

    Was ich natürlich nicht vergessen darf ist die Tatsache, dass ich über 3 Monate durchgängig Alprazolam Abends zum einschlafen brauchte. Kann also sein dass das Absetzen nicht ganz ohne Folge ist, trotz sanftes verringern der Dosis... Da muss ich aber durch.
    Andererseits frag ich mich ob ich erstmal damit warten sollte, bis sich die Medikation mit dem MPH eingepegelt hat... Gibt es da Erfahrungswerte in dem Zusammenhang?

    Immerhin gehts tendenziell aber aufwärts
    Geändert von strader (23.01.2013 um 18:19 Uhr)

  5. #25
    Chaotin

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    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    @ strader: Danke für deine Antwort!

    Denke auch daran, daß MPH antidissoziativ wirkt. Das kann "schlechte Träume" bewirken oder Phasen in denen täglich die Tränen "grundlos" laufen.

    LG Patty

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 311

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Patty schreibt:
    @ strader: Danke für deine Antwort!

    Denke auch daran, daß MPH antidissoziativ wirkt. Das kann "schlechte Träume" bewirken oder Phasen in denen täglich die Tränen "grundlos" laufen.

    LG Patty
    Danke dir, das erklärt dann das Phänomen

    Werde ich mal weiter beobachten.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Was heisst antidissoziativ? Ich habs gegoogelt, aber keine wirkliche Erklärung gefunden...

  8. #28
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Dibidu schreibt:
    Was heisst antidissoziativ? Ich habs gegoogelt, aber keine wirkliche Erklärung gefunden...
    MPH kann z.B. bewirken, daß Dissoziiertes wieder erinnert werden kann.

    Lies zum besseren Verständnis mal in diesem Thread.

    LG Patty

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 311

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    So, jetzt sind schon knapp 4 Wochen seit Start der Medikation vergangen.
    Im Moment ist mein Fazit eher negativ besetzt obwohl der Anfang relativ gut war, zu gut wohl

    Anfänglich wars relativ gut, bis auf die anfänglichen Nebenwirkungen. Mittlerweile merke ich allerdings, dass sich bestimmte Dinge extrem verstärken. Allen voran meine Unsicherheit anderen Menschen gegenenüber. Zumindest bin ich beim reden mit anderen Menschen extremst blockiert, als ob ich mich nicht so darauf konzentrieren kann. Außerdem scheine ich verstärkt Reaktionen aus meinem Umfeld auf mich zu beziehen. Egal ob fremde Gestiken, Verhalten anderer. Mir scheint als ob meine Wahrnehmung einfach zu sehr geschärft zu werden, was mich dann stark verunsichert...

    Zwar bin ich ruhig, kann mich super auf Dinge fokussieren und konzentrieren, aber irgendwie leidet meine Kommunikationsfähigkeit mit anderen dabei... Ich habe das Gefühl irgendwie einfach im Kopf betäubt bzw gedämpft zu sein. Wobei manchmal ich mich dann ziemlich benebelt fühle und neben der Spur bin. Erinnerte mich als ich mal Wick Daymed gegen ner Erkältung holte... War eher suboptimal
    Dass das am Anfang umgekehrt ist verwirrt mich jedenfalls... Logisch nachzuvollziehen ist es nicht...

    Ich bin da noch unsicher ob das ganze daran liegt, weil mein Körper sich noch auf den Entzug der Benzos gewöhnen muss. Zumindest hab ich nicht mehr diese "Herzstolpern"... Also möglicher Weise eine Art Rebound der vielleicht sogar vom MPH verstärkt wird... wer weiß...

    Heute hatte ich mal das MPH zumindest Vormittags weggelassen. Bin zwar dann was kommunikativer und albere dann auch mehr mit den Kollegen rum und bin was hibbeliger, dafür eiere ich dann auf der Arbeit rum und es fällt mir natürlich schwieriger mich zu konzentrieren... Dafür scheine ich nicht mehr so unsicher gegenüber anderen zu sein...
    ( Vielleicht ist es einfach meine Angst anderen Menschen gegenüber, was ich vielleicht in gewisser Weise weg dissoziiert hab, die natürlich dann wieder raus bricht...)

    Also irgendwie alles nix halbes nix ganzes... Als ich dann Mittags eine 20er nahm, kamen wieder die erwähnten Symptome mit der Unsicherheit und so weiter....
    Was mir auch auffällt ist, dass ich wieder relativ wenig Antrieb hab, klar MPH ist nicht anstriebssteigernd
    Bin Zuhause allerdings wieder genau so chaotisch wie vorher. Das frühe Aufstehen geht wieder schwieriger und ich trödel was mehr rum... Abends neige ich wieder ein wenig zu grübeln, aber zumindest bin ich weitgehend ruhiger... Trotzdem dauert das Einschlafen wieder was

    Hab jetzt nen Termin mit meinen Doc gemacht, immerhin hab ich schon kommenden Dienstag einen. Mal gucken was er sagt...

    Insgesamt ist die Enttäuschung groß... hatte ein wenig zu große Hoffnungen darauf gesetzt... aber da merkts man... ohne passende VT kann der Schuss nach hinten los gehen...
    Jedenfalls weiß ich nicht so Recht was sich vom MPH halten soll... Anfänglich hats super geholfen aber dann der Richtungswechsel... Was mir aufgefallen ist, dass selbst bei Veränderung der Dosis nach oben die Symptome nicht besser werden, eher schlechter... umgekehrt genau so...

    Hat jemand vergleichbare Erfahrungen im Laufe der Medikation gemacht? Bin jedenfalls sehr zwiegespalten. Wie kanns sein, dass am Anfang alles toll war und nach ner Zeit sich die Wirkung quasi umkehrt? Erst völlig klar im Kopf, mittlerweile extrem blockiert...
    Oder spielt einfach die Psyche einen Streich? Stichwort Placebo?

    Ein wenig weiß ich selber nicht so ganz weiter... bisher hatte ich es immer noch nicht regeln können einen geeigneten Therapeuten für eine VT zu finden... Na mal gucken was mein Arzt sagt... am besten ich schreib mal einfach alles auf und geb dem Arzt den Zettel... dann kommt auch nix unter die Räder...
    Geändert von strader (15.02.2013 um 00:32 Uhr)

  10. #30
    Chaotin

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    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: So, meine ersten Erfahrungen mit Medikinet

    Hallo strader,

    es sieht mir ganz danach aus, daß sich deine Dissoziation hebt.

    Ich habe dir eine PN zu meinen eigenen Erfahrungen geschrieben!

    LG Patty

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