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Diskutiere im Thema Medikinet und Bluthochdruck-Medikamente im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Medikinet und Bluthochdruck-Medikamente

    Es gibt einige Betablocker, wichtig ist das es die neuen preparate sind und nicht die alten! denn die können leichte depressionen erzeugen (weiss ich aus eigener erfahrung).
    Nehme morgends eine halbe Tablette Nebivolol, seit einem Jahr und mir geht es sehr gut damit (sogar innerlich ruhiger), habe bei Medikinet auch immer Bluthochdruck, seit dem nicht mehr.

    Glaube auch am anfang ist das normal bei MPH, der Körper muss sich daran gewöhnen, doch wenn es zu lange dauert (über einen Monat) würde ich beim arzt nach fragen.
    Jedenfalls ist es kein problem Betablocker mit MPH zu nehmen (vieleicht nicht gleichzeitig).

    Aber Bitte keine Experimente immer vorher mit dem Arzt absprechen.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Medikinet und Bluthochdruck-Medikamente

    web4health schreibt:
    Nur : Das hat definitiv nichts mehr mit ADHS zu tun.
    Richtig.

    Wie Du aber schon herausgefunden haben dürftest, leiden die meisten ADHSler nicht an ihrem ADHS, sondern an ihren Komorbiditäten.

    Deine Aussagen, ein ADHS braucht nur 30 bis 60 mg Mph (das ist übrigens eine Verdreifachung (!) der Dosis, die Du bislang angesetzt hatttest (20 mg)) mögen richtig sein, sind aber insofern sinnlos, als dass ein ADHS reinrassig eben nicht vorkommt.

    Zudem kommst Du von Deinem alten Denkfehler nicht herunter, aus der vorherrschenden Überdosierungspraxis, die ja richtig erkannt sein mag, den Schluß zu ziehen, eine systematische Unterdosierungspraxis könnte hierauf die richtige Antwort sein.

    Bei mir ist es jedenfalls so, dass diese Minimal-Stimulanzien-Dosierungen keinerlei positiven Effekte haben. Die Gründe seien mal dahingestellt. Stimulanzien in erforderlichen Dosen werden mir nicht verschrieben. Selbst wenn es der Arzt tun wollte, könnte er es nicht, da es ja bei BTM monatliche Obergrenzen gibt.

    Ich stand also vor der Wahl, Stimulanzien in niedrigen Dosierungen zu erhalten oder ganz darauf zu verzichten. Und wählte logischerweise das zweitere.

    Das gefällt Dir natürlich wieder sehr, ist mir schon klar. Mir aber schmeckt die Sache bis heute nicht so richtig.

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Medikinet und Bluthochdruck-Medikamente

    Eiselein : Ich meinte natürlich 30-60 mg Tagesdosis, nicht Einzeldosis. Im Einzelfall halt auch mal mehr. Aber das wäre ein Einzelfall.

    Derzeit erhalten übrigens die meisten meiner Patientinnen Amphetamin 0.2 %iger Saft (wobei wir gerade in einer Umstellung sind, was die Standardrezeptur angeht). Aber üblich sind da bei meinen Patientinnen so 3-5 ml Einzeldosis und das 2 bis 3 mal am Tag. Mein Chef wählt in etwa doppelt so viel (also 5-10 ml).

    Bei Medikinet adult gehe ich selten über 20 mg Einzeldosis, habe aber derzeit 2 Patientinnen, die einmal 30 und einmal 40 mg Einzeldosis bekommen. Jeweils 2 mal am Tag.

    Ich habe bisher nie Blutdruckprobleme unter diesen Dosierungen erlebt.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Medikinet und Bluthochdruck-Medikamente

    web4health schreibt:
    Eiselein : Ich meinte natürlich 30-60 mg Tagesdosis, nicht Einzeldosis. Im Einzelfall halt auch mal mehr. Aber das wäre ein Einzelfall.

    Derzeit erhalten übrigens die meisten meiner Patientinnen Amphetamin 0.2 %iger Saft (wobei wir gerade in einer Umstellung sind, was die Standardrezeptur angeht). Aber üblich sind da bei meinen Patientinnen so 3-5 ml Einzeldosis und das 2 bis 3 mal am Tag. Mein Chef wählt in etwa doppelt so viel (also 5-10 ml).
    Tagesdosis, ach so, selbstverständlich. Ich hatte schon gedacht, Du hättest Dich geläutert.

    Also bei mir ist es so: eine Dosis von unter 100 mg Amphetamin (Einzeldosis versteht sich) hat gar keinen, also einen reinen Placebo-Effekt.

    Man muss hier etwas genauer formulieren, es hat zumindest den Effekt, dass eine Wachhaltung in den Bereich des Möglichen tritt, während es ohne Stimulanzien sich locker in Richtung 20 h Schlaf/4 h Wachsein entwickelt.

    Was gegen Deine These einer Amphetaminabhängigkeit spricht, ist dass dies auch bei einer Wash-out-Phase von 8 Wochen gleich bleibt. Und dass es auch keinerlei Absetzsymptome gibt.

  5. #15
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Medikinet und Bluthochdruck-Medikamente

    Eiselein: du benötigst eine Einzeldosis an Amphetamin von 100 mg?????

    Ohne Stimulanzien 20 Stunden Schlaf und 4 Stunden wach???

    Puh ich bin gerade irgendwie geschockt, entsetzt, erstaunt.....halt alles zusammen.

    Bringt zwar keinen Sinn, aber mir war gerade danach, das zu schreiben....

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