Seite 40 von 50 Erste ... 3536373839404142434445 ... Letzte
Zeige Ergebnis 391 bis 400 von 492

Diskutiere im Thema Erleben der Medikamentenwirkung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #391
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    In den letzten Tagen bin ich irgendwie müde und energielos. Ich weiß natürlich nicht ob trotz oder wegen der üblichen 10mg*2 Medikinet adult, ich werde die nächsten Tage vielleicht mal aussetzen um das herauszufinden.

  2. #392
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Hi aranto. Ich hatte nach 3-4 wochen auch so nen Hänger. War total matschig und müde und ohne Lust auf irgendwas. War richtig mies drauf und dachte mph is nichts für mich. Dank den Kommentaren hier und meinem Arzt hab ich aber weiter genommen. Zwar Wechsel von unred. Mph auf Medikinet, aber es wurde wieder besser. Jetzt wechsle ich wieder auf unrd.mph bei gleicher Dosis. Ich nehm 4x5 mg.
    Medikinet wirkt bei mir sanfter und ich merke es nur an Sachen wie besser bei ner Sache bleiben zu koennen. Unred mph wirkt direkter und manchmal kommt auch a bisserl unruhe auf. Aber anders als vor den medis.
    Ich habe das stets mit dem doc besprochen.
    Ich drück Dir die Daumen. Das jetzt vergeht wieder.
    LG
    Don

  3. #393
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    An dieser Stelle würde ich auch gerne zum Thema 'Erleben der Medikamentenwirkung' beitragen.

    Ich nehme Medikinet Adult seit 6 Wochen, bin jetzt seit 10 Tagen auf 20mg morgens und 20mg 5 Stunden später.
    Die ersten 3 Tage, als ich nur 10mg morgens genommen habe, waren am besten für mich - da habe ich den größten Unterschied gesehen - ich war einfach froh und komischerweise ohne Angst gegenüber Frauen.

    Ich weiß nicht, in wie weit meine Angst gegenüber Frauen ein Bestandteil meiner ADS ist. Ich habe den Eindruck, die beiden Sachen sind bei mir verbunden. Ich kriege Angst vor Frauen, da ich mich nicht entspannen kann. Und wie kann ich dann mit einer Frau flirten, wenn ich nicht entspannt bin. Geht nicht. So, momentan habe ich wieder Angst, d.h. die erste Wirkung hat nur die ersten Tage gedauert. Allerdings habe ich am letzten Sonntag das Medikament ausgesetzt, um zu prüfen, wie es mir ohne geht. Und ich muss sagen, es ging mir verdammt schlechter.
    An dieser Stelle ist mein zweiter Zweifel zu erwähnen: ohne Medikament fühle ich mich so schlecht, ohne jegliche Kraft, ich kann für mich selber nichts machen, nicht entscheiden. D.h. ich kann nicht arbeiten, das ist für mich zu anstrengend. Das einzige, was ich machen kann, ist etwas für die Welt zu machen. Ich stelle mir die Welt in einer bestimmten Weise vor und sehe sie als eine Harmonie. Und ich denke. Deswegen kann ich etwas für die Welt machen, da ich dann beim Arbeiten auf keine Konflikte stoße, da ich im Gedanken diese Harmonie als Bild habe. Sogar wenn es zu einem Konflikt kommt, vernachlässige ich ihn; ich habe etwas großes im Kopf und darauf konzentriere ich mich. Im Gegensatz dazu , kann ich nicht - wie normalerweise Leute es tun - einfach zur Arbeit gehen und ein Job machen, um Geld zu verdienen; damit meine Bedürfnisse erfüllt werden. Dafür fehlt mir Kraft, bzw. ich bin nicht imstande, dieses Bild der Harmonie zu verlassen. Und ich selber bin keine Harmonie wie die Welt. Ich bin zu klein, um mich selber zu bewundern.
    Ein Beispiel, jemand fragt mich, wie viel Geld würde ich mir für die Arbeit wünschen. Diese Frage ist für mich zu schwierig, weil es mir nicht um Geld geht, sondern um diese Harmonie. Ich vernachlässige mich selbst, gleichzeitig pflege die Harmonie. Dazu erwarte ich auch, dass andere Leute auch laut dieser Harmonie handeln, dass sie nicht sich selber im Zentrum des Lebens sehen, sondern die Welt. Leider ist es nicht so und da kommt es zu einem Konflikt in mir mit den Leuten.

    edit:
    Ich möchte noch etwas dazu hinzufügen. In der Zeit ohne Medikamente habe ich wenig Kraft gehabt, um viele unwichtige Sachen zu machen, wie z.B. Steuererklärung ausfüllen oder Bewerbungen schreiben. Die Kraft, die ich hatte, wollte ich nur für die Freude über die Welt, für das Erleben der Emotionen nutzen. Und ich habe es auch getan. Probleme kamen, als ich Kontakte mit Leuten hatte, die einfach über ihren Alltag quatschten. Das konnte ich nicht ertragen. Ich wusste nämlich, ich habe wenig Kraft und ich konnte sie nicht für solche Sachen vergeuden lassen. Genauso war es mit den Frauen, ich wollte mit ihnen viele schöne Momente erleben, aber nicht einfach quatschen oder Dinge machen, die mir nicht unbedingt Spaß machten. Und zu meinem Berufsleben, ich war bereit, zu arbeiten, aber ich wollte in der Arbeit mein besten geben und gleichzeitig habe ich es von anderen erwartet. Zum Beispiel ich konnte forschen, ich liebte forschen. Ich konnte aber mir nicht vorstellen, dass ich für eine Firma forsche, die dann es dafür nutzt, um es zu verkaufen. Das stand im Widerspruch zu meiner Vorstellung der Welt als Harmonie, wo Leute nicht fordern, sondern ihre gute Gefühle einfach geben und tauschen.
    Habt ihr auch sowas ohne Medikamente? Gehört es zu ADS? Da bin ich ganz gezweifelt, ob ich doch nicht eine andere psychische Störung habe.

    So, nach der Annahme von Medikamenten werde ich ruhiger, allerdings bin ich gespaltet. Einerseits will ich nicht zurück in meine alte Vorstellung der Harmonie, andererseits bin ich noch nicht genügend stark, in die Welt anders zu schauen. Ich denke, ich werde noch eine Erhöhung der Dosis brauchen.
    Geändert von bric (26.03.2014 um 01:36 Uhr)

  4. #394
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Hallo mal wieder :-))

    Ich beobachte bei mir folgendes:
    Wenn ich einige Tage Medikinet Adult nehme, dann geht es mir die ersten Tage in Punkto Müdigkeit, wacher, ruhiger, gelassener echt besser.
    Nach so 4-5 Tagen nimmt die Wirkung irgendwie ab... ich werde wieder unruhiger und hektischer.
    Dann nehm ich unred. mph in gleicher Dosis, nur halt 4x und nicht wie Medikinet Adult nur 2x, und es geht mir wieder besser.
    Wiederum nach 4-5 Tagen verändert sich die Wirkung wie oben beschrieben und ich switche wieder von unred. mph auf Medikinet Adult und so kreist der Ring... :-)

    Bis gestern hatte ich wieder unred mph genommen und wurde gegen Abend unruhig und hektisch. Heute morgen habe ich dann Medikinet Adult genommen und jetzt is soweit wieder alles ok...

    Ich nehm nach wie vor meine 20mg übern Tag...


    Muss ich mal mit meinem doc besprechen...

    Kennt das jemand?
    Also, einbildung is das nicht... :-)) aber irgendwie lustig...

    Euch nen schönen Tag!
    Don

  5. #395
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Also mit momentan 20mg Medikinekt adult am morgen (ca. 10 Uhr) geht es mir mental wirklich gut.
    Ich bin wach, aufmerksam und kann Gedanken und Aufgaben gezielt verfolgen ohne mich vor deren Beginn in Zwangsgedanken oder "was wäre wenn" Szenarien zu verstricken.
    Meine innerliche Unruhe und motorische Ausläufer davon (ständiges von A nach B Laufen, wippen mit dem Knie bei sitzenden Tätigkeiten) sind auf ein "normales" Level limitiert.

    Dadurch kann ich nicht nur wichtige Ziele besser verfolgen (Haushaltsarbeiten, Entscheidungen rationaler treffen, Formalitäten erledigen wie z.B. Steuererklärung) sondern auch meine
    Hobbys wieder genießen (einen Film von Anfang bis Ende gucken, mich auf ein Videospiel konzentrieren oder einen Song mit all seinen Nuancen vollständig wahrnehmen).

    Allem voran ist es aber die hohe "Wachheit" die mich viel mehr am Leben teilhaben lässt, was sich wiederum in Wechselwirkung positiv auf meine Tendenz zu depressiven Episoden auswirkt.

    Leider geht die Einnahme von Medikinet adult bei mir mit ein paar sehr unschönen körperlichen Nebenwirkungen einher, die mich manchmal hadern lassen.
    ps: Zu dem Themen würde ich auch gerne eure Erfahrungen hören. Habe eine Thema dazu im Medikamenten Thread eröffnet (Psychisch geschärft / Körperlich "verstellt")

  6. #396
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Mich kostet das Medikinet adult im Moment richtig Nerven.
    Ich habe ständig Hunger und muss mich stark zusammennehmen nicht ständig zu essen.
    Außerdem muss ich jetzt ein Blutdruckprotokoll führen.

  7. #397
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    was ich jetzt seltsam finde, ist die entwicklung gesteigertes verlangen nach essen durch mph.
    eigentlich läuft es genau anders herum. mph reduziert das hungergefühl, wie ich bei mir fest-
    gestellt habe und bei anderen laß, was ich aber habe = wenn mein mph aufgebraucht ist,
    richtigen hunger. aber ständiges essen oder verlangen danach? nein.


    ich kenne das verlangen nach ständigem essen in anderer weise, durch ADs. ich nehme
    nach wie vor venlafaxin in kombi mit mph, habe aber jetzt festgestellt, dass das über etwa
    2 jahre vorhandene verlangen nach essen, bis vor etwa einem 3/4 jahr mit etwas anderem zu
    tun hatte. es hat aufgehört, als ich mein leben veränderte, aktiver geworden bin, auch in
    körperlicher hinsicht.


    der zusammenhang gesteigertes verlangen nach essen, kann also aus einer ganz anderen
    ecke stammen. nicht zwangsläufig mph abhängig. aber mph macht gefühle spürbar, die ohne
    viel leichter zu unterdrücken sind. verlangen nach essen kann - aber muß nicht! - auch eine
    kompensationsstrategie sein.


    was in einem der stränge hier thematisiert wurde, dazu gab's auch ein statement von martin winkler
    als post, muß sich aber selber durchsuchen, wer sich dafür interessiert, = dass mph auch als eine
    art wahrheits"droge" erlebt werden kann. was heißt, die befindlichkeiten die in einem wirken, macht
    mph klarer fühl-, spür-, wahrnehmbarer.
    was zu ängsten und sonstigem "führen" kann, die nicht durch das mph ausgelöst werden, sondern
    bereits die ganze zeit vorhanden waren. da es jedoch das eigene empfinden und erleben klarer macht,
    macht es alles klarer was in einem menschen wirkt. damit auch, was unterdrückt wurde, und/oder
    nicht so wahrgenommen wurde / werden wollte.


    es kann also mehr im spiel sein, als die wirkung von mph. psychosomatik ist auch mit mph ein
    thema, vielleicht sogar noch mehr, da die alten strategien, wie eigenen befindlichkeiten entkommen
    oder sie nicht so intensiv wahrnehmen, nun ja nicht mehr auf gewohnte weise wirken können.


    was ich da jetzt geschrieben habe, sind kann-optionen, die nicht zutreffen müssen, aber können.


    lg
    salamander
    Geändert von salamander (26.03.2014 um 19:04 Uhr)

  8. #398
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Hallo Zusammen,

    seit letzten Samstag bin ich bei 2 x 25mg Medikinet Adult. Soweit so gut. Aber seit zwei Tagen habe ich immer ein komisches Gefühl, was bei anderen auch schon als leichte Überdosierung beschrieben wurde. Aber das kommt mir sehr komisch vor. 20mg waren, gefühlt, zu wenig und 25mg sind dann schon zu viel?

    Ich weiß, dass ich auch zu wenig esse und sehr schnell unterzuckert bin. Ich funktioniere gerade wie eine Maschine. Bin viel unterwegs, arbeite im Garten, etc. Rein rechnerisch bin ich locker 15 Stunden durchgehend beschäftigt, weil ich vergesse eine Pause einzulegen. Auch vergesse ich ständig genug zu trinken. Der Kopf ist auch wieder leicht benebelt. Alles in allem ist es so, als hätte ich gar keine Medikamente genommen. Ich denke viel im Kreis herum und hänge auch viel an Medien fest: Smartphone, Laptop, Fernseher... die werde ich nun mal bis Sonntag liegen lassen...

    Alles ein bisschen demotivierend. Am Montag geht die Arbeit wieder los, das macht mich zusätzlich sehr aufgeregt. Ich weiß, es werden viele Fragen kommen, von Kollegen und Klienten. Ich werde nicht mehr so arbeiten wie bisher, nur noch 80% und keine Nachtbereitschaften mehr. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich auf Dauer nicht mehr arbeiten kann, bzw. nicht mehr in meinem bisherigen Beruf. Ich habe nicht mehr die Kraft anderen zu helfen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich selber Hilfe brauche.

    Entgegen meines Arztes bin ich schon der Ansicht, dass ich eine Therapie brauche. Das werde ich morgen in Angriff nehmen. Und ich möchte mich bei der Arbeitsagentur und der Rentenversicherung bezügl. einer Umschulung und beruflichen Reha informieren.

    Es war mir schon klar, dass das Medikinet kein Wundermittel ist, das plötzlich alles besser macht. Ich habe aber nicht mehr das Gefühl, dass es soviel nützt, wie ich es bei meinem Aha-Erlebnis vor knapp zwei Wochen vermutet hatte. War es vielleicht doch nur eine gute Tagesverfassung? Oder wäre die weitere Erhöhung tatsächlich unnötig gewesen?

    Diese scheiß Angst, dass es einfach nichts mehr wird. Dass ich immer weiter absumpfe. Dass mein Leben sich nur noch um die Erkrankung, den Gang zum Arzt und verschiedene Klinikaufenthalte und Rehas dreht. Das sind so Abläufe, wie ich sie ja bei der Arbeit immer vor mir habe. Ewige Kreisläufe die letztendlich zu einer Abklopplung von der Gesellschaft führen.

    (kleiner Aha-Effekt, wenn ich das gerade so nieder schreibe. Ich beschäftige mich in letzter Zeit zu wenig mit mir selbst, sondern ackere mich einfach runter mit Aktivitäten und Medien. Ich muss mehr schreiben und reden.)

    Danke, dass ich das mit Euch teilen darf.

    Alles Gute
    Rainer

  9. #399
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    ups... ein medi an sich bewirkt lediglich, dass du mit dem was dir das leben schwer macht, besser
    umgehen lernst. ein medi ansich verändert dein leben nicht.


    wenn du mit medi in den selben trott gehst wie davor und nichts neues ausprobiert - also andere
    wege - denn das ist, wozu das medi dich befähigen kann, dass du eben die ausdauer und den "biß"
    dafür mitbringst, kannst du es eigentlich gleich sein lassen.


    was du da treibst, entschuldige die offenen worte, ist dich in selbstgemachten burnout -> also in eine
    (selbstgemachte) depression hinein zu treiben.


    du "mußt" dir das machen, was sich plan nennt. wie du(!) deine tage gerne gestalten würdest, was du
    gerne anders hättest, und dir dein leben so bauen, dass du treppchen für treppchen, also nicht
    mit high-speed-aufzug, den gibt es auch mit medi nicht, dahin kommst. vielleicht brauchst du eine
    unterstützung in irgendeiner form, etwas oder jemand, das es dir wert ist, dein leben umzubauen,
    so dass es für dich paßt.


    man kann sich genauso zuviel mit sich selbst beschäftigen wie zu wenig. in welchem vom beiden du
    gerade steht, kann ich nicht erkennen.


    du möchtest viel, und anscheinend alles auf einmal, das gelingt weder einem nicht-ad(h)sler noch einem
    ad(h)sler mit medikation. alles auf einmal geht nicht. ein mensch egal wer, braucht zeit, sich an veränderungen
    zu gewöhnen, sie als teil seiner zu erfassen, auch mit medis, und das geht nur schritt für schritt, nicht im
    highspeed. highspeed ist auch wieder nix anderes als davon rennen.


    lg
    salamander

  10. #400
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Hi r-hagg.
    Diesen Kreislauf kenne ich. Man is nur noch mit sich und seinem Gefühl beschäftigt und man muss aufpassen, dass diese Spirale einen nicht auffrisst!!!
    Dadurch kann es sein, dass man sich selbst einsperrt... je intensiver man sich mit was auch immer beschäftigt, desto näher und realer wird es. Es tritt n Lerneffekt ein, der Dich nicht mehr los läßt. Nimm mal an, Du lernst Auto- oder Radfahren. Da konzentrierst Du Dich völlig drauf und dann verlernst Du es nie wieder....
    Und die Gefahr ist nun, wenn man sich nur mit seinen Gefühlen beschäftigt, dann pflanzen die sch als gelernt im Hirn ein... und da es subjektiv negativ is, entsteht so ne Spirale...
    Ich hatte mal Panikattacken. Es war ziemlch viel Arbeit, die tiefen Lerneffekte durch Konfrontationen mit Psychologen wieder umzukehren und zu lernen dass nix passiert und die Panik wegging...

    Das mph hilft schon und es gibt Tage da is es weniger und andere da is es besser. Aber da man sich selbst wie ein Luchs beobachtet, bewertet man jede kleine Veränderung größer als sie wirklich ist.
    Nimm mal Blutdruck... jeder mensch hat pro tag schwankungsbreiten. Ach leute ohne blithochdruck haben teilweise werte die durch anstrengung etc hoch sind. Das is aber normal. Jetzt kommt einer mit mph und hat gelesen es kann der blutdruck höher werden. Also misst man den druck. Oje.. 140/91... oje , hoch. Und dann misst man alle 5 min. Und scho is der kreislauf da. Durch die sorge geht er höher.... (also damit meine ich jetzt nicht, dass wenn els nw auftritt)
    Man lernt nun negativ...
    Genauso kann man aber auch positiv lernen... also besser mal genauso intensiv schönes tun... positive lerneffekte... die beissen sich genauso fest. Bringen aber mehr freude...

    Das mit Also, nimm Abstand. Mach auch was anderes ausser dich nun mit adhs zu beschäftigen. Was weiss ich... fahr rad, kino, museum, wandern..... oder nen Hund :-) ...was auch immer. Irgendwas oh e adhs forum smatphone...

    Dass man sich anfangs stark damt beschäftugt.... klar.... aber man muss da wieder a bisserl entspannen....

    Dosis.... Arzt... mit dem doc schaun ob vielleicht anderes mph besser wirkt.


    LG, Don

    Wie immer sorry wegen tippfehler... smartphone sooo klein :-)
    Geändert von DonRob (27.03.2014 um 22:42 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. Lissys Erleben
    Von Lissy im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 24.11.2012, 17:50
  2. Medikamentenwirkung: Eine andere Art die Welt zu sehen und zu sein?
    Von SherlaHolmes im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 28.01.2012, 09:01
  3. Medikamentenwirkung wahrnehmen
    Von braindump im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 19.12.2011, 01:33
  4. Adhs - Erleben der Umwelt
    Von PeterPan im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 13.12.2011, 21:00

Stichworte

Thema: Erleben der Medikamentenwirkung im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum