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  1. #91
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Heute stell ich mal einen meiner ironischen Text rein.
    Männer die nicht so sind, bitte nicht auf den Schlipps getreten fühlen!!!

    Die die's lesen, laßt mich mal wissen, wie ihr den Text als Satire findet.

    LG
    Salamander

    ++++
    Umbauarbeiten


    Soll immer wieder vorkommen, dass im Leben von Frauen gewaltige Hindernisse auftauchen. So ein Hinderniss kann zwischen 1.80 und 1.95 groß sein, einem übern Weg zu laufen und sich auch gleich noch in ihn stellen.


    Dauert natürlich, bis man sowas spitz kriegt. Mit Ironie und Witz, kommen so Hinternisse angeschlichen, wenn sie den Eroberungsfeldzug starten. Romantik, Liebe, Abenteuer, Gemeinsamkeit, allen Hindernissen zum trotz, die Liebe siegt. Die Kerle wissen’s. Ihr Charme ist gewaltig und Charisma der zweite Vorname. Sie habens drauf, einen auf Händen zu tragen. Man mags fast nicht glauben, dass es solche Männer gibt. Echte Prachtexemplare.


    So machte Frau hebt’s da dabei schier aus den Angeln. Verknallt bis über beide Ohren – und ihr Prachtexemplar, liest ihr auch (fast) jeden Wunsch von den Augen ab. Die Freunde begeistert, zu Anfang, wenn sie ihn grad kennenlernen. Eine Charmeoffensive nach der anderen, so nett, so kommuniktativ, soviel Esprit…


    Der Kerl verstehts, ein “Wir” zu zaubern, mit der Kraft, die ganze Berge versetzt, und die Frau gleich mit. Auf ihn hat sie gewartet, und nur auf ihn, sonst keinen. Der Mann, ein echter Kerl, der schafft’s, dass das Ich vor dem Wir ziemlich schnell die Flucht ergreift. Ab da gibt’s die Frau im Doppelpack, nur mehr mit ihm allein. Allerdings, so zwischen durch, wird der Charme etwas brösliger, was die Frau nur merkt, wie die Geschichten ein bißchen anders werden.


    Aber er ist fidel und muter, voll des Mutes, und startet neue Charmeoffensiven, zwischen Reden, die er über seine Verflossenen hält. Heftige Geschichten, düstere Bildern, von Beziehungen, wo in Schlafzimmern nur mehr Spinnweben hingen. Zwischen den Charmeoffensiven, lernt sie jetzt einen nachdenklichen Mann kennen. Er rätselt mit ihr nächtelang, warum es mit dem Sex so daneben ging, bei den Frauen vor ihr. Der arme Kerl wirkt fast verzweifelt, im Rätseln, was mit den Frauen vor ihr war. Er will es raus finden, für sie, damit es ihr mit ihm erspart bleibt. Hat noch andere Geschichten über ihre Vorgängerinnen, die über kurz oder lang, alle miteinander von ihm abhängig waren. Er weiß nicht, dass er immer solche Frauen angezogen hat. Er verstehts einfach nicht. Die Geschichten werden immer wilder, der arme Kerl, was das bloß für Frauen gewesen sein müssen, an die er geraten ist…


    Bei der nächsten Charmeoffensive, weiß er, mit ihr wird alles ganz anders. Mit ihr, kann sowas einfach nicht passieren. Sie ist so komplett anders. Charme hat er, ohne Ende, wenn er ihr sagt Sie sind das ideale Paar. Sie ist die Frau auf die er sein Leben lang gewartet hat. Mir ihr ist er sich so sicher, wie er sich in seinem Leben noch nie bei was sicher war.


    Bis auf so manchen seltsamen Zwischenton, ist alles perfekt, für ihn. Sie ist seine Traumfrau, mit ihr will er alt werden, jetzt legt er erst richtig los. Allerdings, der langen Beipackzettel mit Risiken und Nebenwirkungen, läßt er im hintersten Eck verschwinden.
    Stehen so Sachen drauf, wie: aus Phantasien geboren und zusammengeschustert worden. Muß sie nicht wissen, reicht wen’s er weiß. Das einzig dumme an dieser Traumfrau, sie hat einen eigenen Willen und eigene Gefühle, und sie zeigt’s auch noch. Temprament und Leidenschaft sind auch mit Gepäck. Prinzipiell nicht schlecht, aber nur in Bereichen, wo er es für nötig hält, woanders bitte nicht.

    Es gibt auch Männer, so weiß er, die kaufen den fertig Teig beim Bäcker. In den Ofen geschoben und entsprechend geformt, kommt nach der Backzeit dieTraumfrau wie gewünscht heraus. Mit Frauen, aus Fleisch und Blut, ist es ein bißchen mehr Arbeit, aber prinzipiell möglich, und jetzt arbeitet er daran.


    Leider ist das Ergebnis meisten weniger zufriedenstellend, die ausgesuchten Bauteile sich nicht ganz so zu formen und biegen, wie es gewünscht wird. Aber versucht wirds. Da die Sache etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, als die mit dem Teig vom Bäcker, werden die ganz schwereren Geschütze aufgefahren. Ich liebe dich, weil du meine Traumfrau bist. Jetzt wird’s wirklich kritisch, wenn die Frau den Beipackzettel nicht findet. Ein gewisser Endorphinrausch, macht die Sache nicht leichter, denn jetzt ist sie Erfüllung seiner Träume und Wünsche in Fleisch und Blut, ohne zu wissen, was das für Träume und Wünsche sind. Manche sagen zu was auch, glatter Harakiri, so einen blinden Handel einzugehen.


    Dazu müßt man wissen, dass es dabei um ein Handel geht. Aber der Beipackzettel ist erschwunden, auf dem das im Kleingedruckten steht. Geschult und geübt in Charmeoffensiven, packt der Kerl jetzt alles aus, was er noch zu bieten hat. Auf den ersten Blick, schaut’s wirklich nach jeder Menge aus. Aber so Charmebolzen haben auch Ösen und Haken, die sie im Dunkeln lassen. Ab jetzt ist sie SEINE Traumfrau, Betonung auf besitzanzeigendes Fürwort.


    Was seine Traumfrau so alles kann, wie sie ist, wie sie ausschaut, was sie will und braucht, das weiß er. Denn sie ist ja SEINE Traumfrau. Damit weiß er auch viel besser, wer sie ist, als sie es je wissen wird. Was ihr aber verborgen bleibt, denn das stand auch auf dem Beipackzettel mit den Risiken und Nebenwirkungen. Weil sie ja seine Traumfrau ist, gehört sie jetzt ihm. Und damit gehört alles, was sie ist oder nicht ist, jetzt auch ihm, so die Meinung unseres Charmebolzen. Daß sie das aber nicht sofort mitkriegt, läßt er ihr ein paar Freiheiten, wo sie sich austoben kann. In den andern Sachen, hat sie, bitte, danke, so zu sein, wie er das will, denn sie ist seine Traumfrau, darum weiß auch nur er, wer sie ist, und was sie kann.


    Für seine Eigenkonstruktion baut er einen Sockel, wo sie sich drauf stellen und nicht mehr bewegen kann. Damit hat sie auch gleich einen festen Platz in seinem Leben. Welcher Frau wird schießlich so ein Sockel hingestellt? Die ganze Arbeit darf nicht umsonst sein, die er sich da mit ihr macht.


    Die liebe Traumfrau, den Beipackzettel nicht kennend, stellt sich glatt auf den Sockel. Der Platz da oben ist ziemlich eng, ein Quadratmeter, aber der wird schon reichen, denn seiner Traumfrau reicht soviel Platz, er weiß das, hat in Film und Fernsehen gesehen, dass es so ist. Past, alles perfekt.


    Die Traumfrau da oben auf ihrem Podest, der eigentlich ein Sockel ist, fühlt sich nicht wohl und ganz schön allein. Oben auf dem Sockel, steht sie die meiste Zeit allein, er holt sie nur runter, wenn ihm grad danach ist. Da es ja seine Traumfrau ist, weiß er was sie braucht und was nicht, und das erklärt er ihr, und zwar ausführlichst.


    Na ja, aber wenn man nie abgestaubt wird, nur hin und wieder runter geholt wird vom Sockel, verliert man ganz schnell den Glanz. Die 5 Minuten täglich, vom Sockel kurz runter, Ansprache, wieder rauf auf’n Sockel, die machen auch nicht grad lebendig. Irgendwas stimmt mit der Traumfrau nicht, denkt sich unser Charmebolzen, es muß am Material liegen, denn im Fernsehen funktionierts immer, muß also auch bei ihm gehen, wie’s im Fernsehen geht.


    Er muß was falsch gemacht haben, denn das ist nicht SEINE Traumfrau, die rührt sich nicht mehr, irgendwas stimmt mit der nicht. Soviel Zeit investiert, und wieder das Selbe wie mit der davor.


    Der Charmebolzen beschließt, neues Material muß her, und zwar schleunigst. Das ist die Lösung. Den Sockel kann er neu bauen, das war nicht viel Arbeit, hat er schon so oft gemacht, dass er jetzt genügend Routine hat. Wie anfangen, fragt sich unser Scharmbolzen. Material für neuen Sockel kaufen und dabei gleich schaun, welches Material zur freien Verfügung stünde, Charme polieren, zum Bau der nächsten Traumfrau, die dann aber wirklich SEINE sein muß.


    Die Traumfrau davor ist vom vielen stehen auf’m Sockel, aber jetzt so starr und unbeweglich, dass sie sich kaum mehr rühren kann. Die muß jetzt weg, denkt sich der Charmebolzen, und zwar schleunigst. Runter vom Sockel mit ihr, ist eh genug lang drauf rum gestanden, wird Zeit, dass die wieder laufen lernt.


    Wie’s halt so ist, wenn man sich lang nicht hat rühren können, weil einem ein besitzanzeigendes Fürwort vorn dran gestellt worden ist, dauert es seine Zeit. Solange sie noch nicht laufen kann, ist sie die Schuldige, da ist sich unser Charmebolzen sicher, denn dass sie so eingerostet ist, dafür kann er schließlich nichts, denn so hat er sie nicht gebaut.


    Und überhaupt wie kommt die dazu, eine eigene Meinung zu haben, das geht ja gleich gar nicht. Die ganze Arbeit die er sich mit ihr gemacht hat, wie der geschraubt, gesägt, poliert, umgebaut, verändert, getuned hat an ihr, und das mehr, als er das je an einem Auto tun tät, und das ist der Dank. So viel Mühe und Schweiß, die er in sie investiert hat, und sie macht den Traum von seiner Traumfrau kaputt, nach allem was er dafür auf sie auf sich genommen hat. Und er die Zeit! Fast zehn Jahre! Unverzeihlich, wie dieses Frau ist, genau wie die andern. Wie kann sie nur so undankbar ihm gegenüber sein. Die muß schleunigst weg. Jetzt reicht’s, denn eines weiß er ganz gewiß, ohne ihn ist die gar nichts. Das wird er ihr jetzt gleich mal so einbleuen, dass die es garantiert nicht mehr vergißt. Das wars. Aus, Amen, Basta. Er ist der Mann, und es geht so wie er das will, oder gar nicht. Punkt.


    Unserer Traumfrau von vorhin, geht’s gar nicht gut. Kein Knochen, kein Muskel, den sie nicht spürt, der nicht zieht und nicht kneift. Ganz abgesehen davon, dass der ganze Körper nadelt, wie in eingeschlafener Fuß, der aufwacht. Nur da ist schnell wieder Ruh. Bei ihr nicht. Das aufwachen von allem tut ihr höllisch weh.


    Was auf dem Sockel mit ihr passiert ist, hat sie gar nicht so mitgekriegt. Das merkt sie erst jetzt, weil ihr alles so weh tut. Ganz zerknüllt im letzten Eck, findet sie den Beipackzettel zu Risiken und Nebenwirkungen für Traumfrauen. Fängt an mit Umerziehungsversuche, ihr wird ganz anders, und mein Gott, der Zettel wird immer länger. Laufen kann sie immer noch nicht gut, dreiviertel von ihr, nadeln, weil alles am aufwachen ist.


    Gut fühlt sich nix davon an, ob sie wieder auf’s Podest zurück soll, damit’s nadeln wenigstens aufhört? Sie kriegt den Fuß nicht mehr rauf, um aufs Podest zu steigen, also nimmt sie den einfacheren Weg, den, der jetzt geht. Geradeaus, in die nächste Werkstatt, auf der steht, psychotherapeutische Praxis und Psychosomatische Klinik. Da bleibt sie so lang, bis das Nadeln aufhört, und die ungenehmigten Um- und Neubauten vom Charmebolzen an ihr, alle miteinander rückgängig gemacht sind.


    Danach kann die Frau wieder ganz normal laufen, ist ziemlich viel unterwegs und heilfroh, dass sie mit Träumen nichts mehr zu tun hat.

    (c) salamander


  2. #92
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    So wär ich dann mal wieder. Mit dem Medis geht's mir weiterhin gut.
    Vertrage sie hervorragend, Nebenwirkungen bis dato noch immer keine.



    Zu meinen Befindlichkeiten, was verändert sich?

    Ich reg mich nicht mehr so leicht auf, wie früher. Bin leichter in der Lage
    eine Situation zu analysieren, mir Zeit zu lassen, um situationsadäquat zu
    agieren. Schreibe ich dem MPH zu.

    Wenn wo etwas lauert, was mir unangenehm ist oder werden könnte, worum
    ich mich am liebsten gar nicht kümmern würde, kämpf ich noch immer.
    Pragmatismus, wie ich ihn gerne hätte, habe ich da nicht. Aber ich umkreise
    die lauernde Gefahr nicht mehr so lange wie zuvor.
    Nach wie vor habe ich das Gefühl, ich muß warten bis ich soweit bin. Aber es
    dauert nicht mehr so lange, bis ich es in Angriff nehme. Danach bin ich
    zufrieden mit mir. Schreibe ich dem MPH zu.




    Ich hab seit Anfang des Jahres, einiges in Angriff genommen, wozu ich mich
    davor außer stande fühlte.

    1) Termin mit dem Amt gemacht, um Coaching gebeten, bin dran, die passenden
    Angebote für mich rauszusuchen. Erster Termin für Infogespräche = in die Wege
    geleitet.

    2) Ich war perönlich beim Amt, meine Karten liegten jetzt offen auf dem Tisch.
    Hat mich viel Überwindung gekostet. Ich haße sowas.

    3) Habe ich meine Sachbearbeiterin beim Amt, jetzt mal richtig zugeschüttet,
    mit dem was ich bin, was ich kann, an Praxis plus Ausbildung habe, damit sie
    mein Problem nachvollziehen kann. Ich brauche kein 0-8-15-Ding, ich brauche
    was spezielles für mich.
    Strategie: Sie ins Boot zu holen, damit sie mich in adäquater Weise unter-
    stützen kann. Sie hat Spielräume, die sie für mich ausreizen kann. Genau
    das will ich von ihr. Ziel tragfähige Existenz. Nicht irgendwo geparkt, in der
    Abteilung zum Leben zu wenig zum Sterben zuviel...

    4) Mit Doc gesprochen, er schreibt mir ein Attest, was ich bin und was ich
    brauche, für eine artgerechte Haltung, zwecks ADS. Will meine Sachbear-
    beiterin haben. Hole ich Dienstag ab. Von mir schon bekommen hat sie,
    die Diplomarbeit im Auftrag des AA Hamburg, über Vermittlung, und ge-
    eigente Tätigkeiten für ADS-Menschen. Da es eine offizielle Diplomarbeit
    für das Amt ist, kann sie mir da schon mal nicht mehr aus.

    5) Habe ich mich um ein reines ADS-Coaching für mich gekümmert, und heute
    von meiner Psychiaterin ein Hand-out für eine ADHS-Erwachsenen-Gruppe
    bekommen, die als Pilot startet. Mit der Trainerin habe ich bereits Kontakt
    aufgenommen, Platz ist frei, Kasse zahlt, heute Abend meldet sie sich nochmal
    bei mir, wegen der Details.

    Ich find das is ne ganze Menge, was ich bisher in Angriff genommen habe.
    Das hat mit dem MPH, seiner Wirkung, die ich jetzt so langsam einschätzen
    kann zu tun. Gibt mir Selbstvertrauen und Selbstverläßkeit, so kann ich
    mich einschätzen, das brauche ich um etwas auf die Beine gestellt zu bekommen.



    Chaosverhalten
    Ist unterschiedlich. Ich produziere es immer noch fleißig. Aber die Zeit es zu
    beseitigen fällt deutlich geringer aus.


    Überdrehen
    Ist abgeschwächt vorhanden geblieben. Im Negativen fällt es mir jedoch leichter
    zurück zu treten, und mich abzugrenzen. Ein jetzt nicht, ist möglich. Nicht immer,
    aber immer öfter, finde ich schon mal sehr gut.

    Im Positiven: flieg ich immer noch auf und davon. Will alles mögliche gleichzeitig
    tun. Spreche extrem schnell, lasse mir keine Zeit. Aber ich bemerke es an mir.
    Es ist mir möglich runter zu schalten. Muß ich ein paar Mal wiederholen, bis ich
    in ein normals Tempo finde.
    So einfach, hat das noch nie bei mir funktioniert wie jetzt.

    Freude, da heb ich nach wie vor ab. Bin der altbekannte überschäumende
    Springbrunnen, der nicht zu bremsen ist.
    Da hab ich noch keinen Weg gefunden, es so zu kanalisieren, dass es mir
    optimal und mit Kraft für das was ich will, zur Verfügung steht. DA lös ich mich
    noch immer auf. Privat wunderbar, kann ich es genießen.
    Beruflich, da will ich in ein Gleichgewicht kommen, das ich noch nicht habe.



    Was ich brauche
    Habe festgestellt, Coaching virtuell ist für mich Mist. Ich brauch mein Gegenüber
    in Fleisch und Blut, feste Termine, wo ich antanze. Bedeutet, ein Auswärtstermin,
    ist für mich wichtig.
    Sind für mich Fixpunkte und Anker, um die ich herum baue. Konzentriert alleine
    vor mich hinzuarbeiten und dran zu bleiben, wenn ich weiß, ich habe dann und
    dann Termin, gelingt gut. Da packt mich der Ehrgeiz, ich will es fertig, und in meinem
    Sinne perfekte Unterlagen/Arbeit geleistet haben.
    Funktioniert nur so bei mir = artgerechte Haltung für mich.



    Was mir gefährlich wird
    Der Rechner. Ich verlier mich gern dabei. Darum funktioniert auch virutelles
    Coaching bei mir nicht. Bin zu leicht ablenkbar, fokusiere/konzentriere mich
    nicht. Kann ich zuviel trixen.



    Life/Workbalance
    Noch nicht verhanden. Work meint in dem Fall, Zeiten am Rechner, in denen
    ich Texte verfasse, programmiere, mit Programmen arbeite.



    Struktur
    Noch nicht vorhanden. Der erste Anker wird, die ADHS Erwachsenengruppe
    um die herum ich mich strukturieren möchte.
    Der zweite Anker sollen die beruflichen Coaching- und Workshoptermine werden,
    für die ich vom Homeoffice vorarbeiten muß.
    Das gibt mir eine Struktur vor, an der ich mich ausrichten kann. So mein Plan
    und Vorhaben.



    Wellnessoasen des Lebens
    Noch keine angelegt. Fühle mich noch getrieben, dies und das zu machen,
    dann laß ich es wieder liegen... funktioniert noch nicht.



    Meine Idee, es muß im Zusammenspiel von allem, aus sich heraus entstehen.
    Wie ein Zopf der geflochten wird. Alleine krieg ich das nicht hin. Darum sind
    mir die Coachings auch so wichtig.



    So das wär aktuell so mein Stand der Dinge. Schaut mir nach kompletter
    Lebensumstellung aus. Finde ich gut.

    Salamander

  3. #93
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    hört sich verdammt gut an

  4. #94
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    So muß das heute rythmisch laufen. Auf und voran!

    http://youtu.be/ZwouCDwH3jo

    Salamander

  5. #95
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    So nun nehme ich Medikinet seit 2 Monaten. Die Dosierung hat sich eingespielt auf 20 mg
    am Morgen, 10 mg, am frühen Nachmittag, in Ausnahmefällen 10 mg am frühen Abend.

    Was hat sich geändert?


    Mental

    Reizbarkeit und aufbrausendes Wesen sind nach unten gefahren.

    MPH wirkt sich massiv auf meinen Biorythmus aus. Die nachmittäglichen Tiefs fallen aus,
    würde es konstates, gleichbleibendes wach sein den ganzen Tag über beschreiben, das
    in den Abend hinein geht.

    Konzentriert und fokusiert im Gespräch, beim zuhören, aufnehmen, auf den Gesprächs-
    partner eingehen. Klarheit in eigenen Wortbeträgen. Es ist deutlich schwieriger geworden
    mich aus dem Konzept zu bringen, meine Anker bei Gesprächsinhalten bleiben bestehen,
    wenn das Gespräch abschweift. Ich knüpfe an, wo ich hin wollte. Es ist jetzt einfach da.

    Chaosproduktionsverhalten, weiterhin gegeben aber eingeschränkt. Chaosbeseitungsmaß-
    nahmen nehmen deutlich weniger Zeit in Anspruch, als je zuvor in meinem Leben. Kanns
    jetzt auf den Tod mehr ausstehen, wenn auf meinem Schreibtisch Chaos herrscht,
    ich brauche Luft.


    Prokrastination

    Tja, heißes Eisen. Ich hab immer noch Leichen die ich umschleiche wie der Teufel das
    Weihwasser. z.B. Mein Briefkasten mit inliegenden Splitterbomben, den ich nicht
    schaffe zu öffnen. Ich weiß, ich muß das tun, ich muß mir einen Überblick verschaffen,
    aber jeden Tag aufs Neue schleiche ich geduckt an ihm vorbei, quillt was aus dem
    Briefkasten, nehme ich das nur Oberste raus, und weg bin ich.

    Find mich was das angeht zum kotzen. Hab jetzt einen Aufruf in der TandemGruppe
    für Beistand in der Sache gestartet. Jemand der da ist, der mir, das was ich nicht kann,
    abnimmt, das ganze Desaster aus dem Briefkasten befördert, zu mir in die Wohnung
    trägt, es sich gemütlich macht, bei Kaffee und Tee, Rauchen kein Problem, Schlote
    selbst, liest, Musik hört, oder was immer er/sie tun will, macht, und einfach nur an-
    wesend ist, während ich das Chaos sichte, ordne und strukturiere. Ich brauche Hilfe
    um den Anfang zu finden. So das ist jetzt genauso gesagt wie es ist. Keuch, ächz...

    Bis auf den Briefkasten, ächz, war ich prokrastinationstechnisch gut. hab mich um eine
    erwachsenen ADS-Gruppe für mich gekümmert, Dinge mit dem Amt in Angriff genommen,
    die mich enorme Überwindung gekostet haben, erste Schritte in meine beruflich/exis-
    tentielle Zukunft unternommen. Überlegt was ich brauche, was ich habe, mich darum
    gekümmert, Unterstützung zu finden. Bin also an dieser sehr wichtigen Sache jetzt
    auch tatsächlich dran.


    Geistiger Input

    TV ist zur stinklangweiligsten Sache der Welt für mich mutiert. Ödet mich fürchterlich
    an. Ich brauche sehr viel Futter für meinen Kopf. Lesen, denken, tüffteln, ist jetzt
    absolut mein Thema. TV kann mir das nicht bieten.


    Im Umgang mit anderen

    Habe das Gefühl, dass ich schwieriger im Umgang geworden bin. Jetzt merke ich sofort,
    wenn mich etwas langsweilt im Umgang mit anderen. Ich laß mich nicht mehr darauf ein.
    Aber vielleicht ist das auch das, was gemeinhin mit Abgrenzung gemeint wird, habe ich
    noch nicht raus.


    Strukturell schleichende Veränderungen

    Der morgendliche Ablauf ändert sich. MPH braucht ungefähr eine Stunde bis es seine
    Wirkung entfaltet, in der Zeit sitze ich am Rechner, schau was über Nacht "los gewesen
    ist", schlürfe meinen Kaffee. Ist die Stunde vorbei ist es, als würde etwas klack machen,
    ab ins Bad, duschen, fertig machen, den Tag beginnen. Was interessiert mich heute,
    worum will/kann/muß ich mich kümmern?

    plus - Schreck / Schock :help: der sch... Briefkasten, jeden Morgen, aber ich vermeide,
    vermeide...,siehe oben.


    Work-life-balance

    Um die mach ich mir grad auch Gedanken wie die aussehen kann für mich. Was ist für
    mich Entspannung? Bekommt mein Kopf kein Futter langweile ich mich grandios. Wird
    Zeit dass Frühling wird und ich raus kann. Frühere Entspannungsrituale, abtauchen
    in der Badewanne, Kerzen, Muke, Lesen, Träumen? Gähn, ist mir jetzt zu langeweilig,
    werde ich unruhig nach 20 Min. Ruhe kommt jetzt, wenn der Kopf sich mit einem Thema
    beschäftigen kann und tüfteln...

    Ist jetzt eine seltsame Erlebenswelt. Wer bin ich eigentlich?
    ... und trotzdem fühlt sich's besser an.


    Salamander

  6. #96
    Simönchen

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Guten Morgen lieber Salamander

    Ich musste lachen bei deiner Beschreibung, denn du sprichst mir teilweise echt aus der Seele.

    Bei mir waren die ersten Tage mit Ritalin 10mg 1/2 - 1/2 - 0 folgendermaßen: schrecklich irgendwie. Ich war zwar deutlich fokussierter, konnte mich besser konzentrieren, war nicht aufgedreht wie sonst und einfach ruhiger - das gefiel mir ja noch... Aber: ich hab' auch alles andere, was um mich herum passierte irgendwie stärker wahrgenommen und das war mir fast a bisserl zu viel. Zusätzlich hatte ich schweißige Hände, was in meinem Beruf echt kacke ist, Herzklopfen und konnte an den ersten zwei Tagen abends nicht einschlafen

    Nach nun doch schon zweieinhalb Wochen (jaaaaaaa, ich weiß, das ist nicht lang kommt abends meine gewohnte Müdigkeit, ich schlafe fast sogar tiefer (habe immer Durchschlafprobleme und nehme dagegen auch ein Quetialan am Abend) und die Nebenwirkungen wie Herzklopfen und schweißige Hände sind zwar noch nicht weg, aber doch weniger geworden. Und das, obwohl ich die Dosis langsam auf 1 - 1/2 - 0 gesteigert habe, weil ich bemerkte, dass ich morgens einfach ein bisserl mehr brauche, warum auch immer. Ist auch nicht jeden Tag gleich.

    Ach ja, der Blutdruck:

    hab mir ein Oberarmmessgerät zugelegt und messe ca. 5x am Tag. Gleich morgens nach dem Aufstehen, dann eine Stunde nach Einnahme der ersten Ritalindosis und weiterhin im Laufe des Tages noch ein paar Mal. Grad eben zum Beispiel: vor Ritalineinnahme und direkt nach dem Aufstehen hatte ich 112/73 und 64 Puls, eine Stunde nach der Einnahme von 10mg hatte ich 123/86 und 71 Puls.

    Glaub ich muss mir keine Sorgen machen

    Lieben Gruß und alles Gute,

    Simönchen

  7. #97
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    ich nehm medikinet adult retard seit mitte dezember. bin 30 und wiege ~90kg. hatte schon seit über 10 jahren den verdacht auf ad(h)s aber es nie in angriff genommen wahrscheinlich wegen ad(h)s.
    bin drauf gekommen weil ich nen mal nen kumpel hatte der das hat und ritalin genommen hatt und ich im änlich war.

    hab mit 10mg angefangen.

    die ersten 1-2 wochen waren die total stark. ich musste in der früh auch was essen sonst hätte es mir den magen verissen. und ich esse nie was in der früh. ausser ne kippe und nen kaffee

    12 std keinen hunger, etwas aufgedreht /nervös aber auch total ruhig. auch mein magen darm trakt war stark beeinträchtigt.

    wenn die immmer so stark sind, dachte ich mir dann setz ich die ab. das war echt heftig.

    bei der arbeit war ich die konzentration in person, da hätte mich nichmal ne handgranate ablenken können. hab sachen einfach erledigt wo ich sonst abkotzen würde.

    ich hatte auch dann immer nen loch ab 16-17:00 uhr. eingenommen hab ich die immer vor der arbeit um 9:20 sowas.

    dann nach den 1-2 wochen ging es . aber kurz darauf hab ich fast garnichts mehr gemerkt. wahrscheinlich weil die anfangs so stark waren. ich kann die jetzt auch ohne was zu essen in der früh nehmen.

    ich war dann auf einem level das ich mir aussuchen konnte ob ich meiner ad(h)s nachgebe oder nicht. soe wie auf messers schneide.

    hab es beim doc angesprochen und er meinte ich soll mal 20mg in der früh nehmen und mal noch 10mg zwischen 13:00 bis 15:00 wegen dem loch.

    es ist jetzt zwar besser aber die aufteilung ist 70:30. ich red immer noch recht viel in meine kollegen rein und lauf immer noch schnell durch die abteilungen (bin einzelhandelskaufmann).

    generall ist es aber so das ich im inneren ruhiger bin. ich vergess fast nichts mehr, mir fallen am nächsten tag sachen ein wo ich noch erledigen muss.

    ich reg mich fast garnicht mehr auf, früher hab ich mir die ganze zeit aufgeregt weil mir immer die kleinigekietn eingefallens idn wo dann ein großes ganzen ergeben haben.

    ich kann besser einschlafen und träume immer schöne sachen

    mach seit beginn der medikation termine in 10min aus wo ich früher wochen gebraucht hab oder sie garnicht gemacht hab. ich steh einfach mehr im mittelpunnkt meines lebens.

    hab früher viel am pc gespielt das lockt mich jetzt null. ich schau eher serien/filme oder mach was anderes.

    so wie am fang wo die dinger so stark waren ist es zwar immer noch nicht aber es ist jetzt so das ich einfach ausgeglichener bin. ich denke mal ganz wegehen werden die ad(h)s symptome nie aber ich bin so auf jedenfall zufriedener wie vorher.

    so das ist jetzt erstmal alles was mir grad so eingefallen ist, wollte das mal loswerden. falls mir noch mehr einfällt schreib ich es hier wenn ihr es wissen wollt

  8. #98
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 929

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Hallo Areos,
    lese gerade das mit Frühstücken und Medikineteinnahme, bei Dir.
    Mein Arzt hat mir ausdrücklich dazu geraten, dazu bzw..davor etwas zu essen, da das medikament sonst quasi für den Darm ist.
    Da es ja eine zeitverzögerte wirkungsweise hat, nehme ich an, dass das medikament sonst auf dem leeren Magen einfach durchfällt.....sozusagen.
    Habe Heute Morgen dann mal eher aus gedankenlosigkeit, nur zwei Salzstangen gegessen, was wohl nicht wirklich ausreichte....die wirkung setzte...so ziemlich aus....ergebniss: Wutausbrüche..Geringe, Frustrations und Toleranzgrenze...usw.Fühlte mich wie in einem Wirbelsturm....
    Ich rate Dir daher darauf zu achten dass Du irgendetwas zu Dir nimmst, damit der Magen was zu tun hat....mir war es eine Lehre!

    Medikinet® adult — MEDICE

    Einnahme

    Das Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt.
    Nehmen Sie MEDIKINET ADULT morgens und mittags jeweils mit oder nach der Mahlzeit ein. Dies ist sehr wichtig, um eine ausreichend verzögerte Freisetzung zu erreichen.
    Die Kapseln können als Ganzes mit Wasser eingenommen werden.
    Alternativ können Sie die Kapseln öffnen, ihren Inhalt auf einen Teelöffel Apfelmus/Joghurt streuen und dieses sofort einnehmen. Nicht für weitere Verwendung aufbewahren.

    Die Kapseln und deren Inhalt dürfen nicht zerdrückt oder gekaut werden.

    Nun zu mir... habe es bis jetzt gut vertragen, und habe sogar einmal die dosis noch gesteigert,weil ich einen wichtigen Termin hatte.
    Da habe ich gemerkt, dass ich mit Morgens 40mg und um 14 Uhr 20 mg erheblich besser fahre und und nach zwei- drei Tagen nicht mehr einknicke.
    nun habe ich meinen neurologen nicht erreichen können und habe es mit meiner hausärztin durchgesprochen....die widerum meinte, das wäre zuviel...nun nehme ich wieder 30/10
    und knicke ach wieder so nach drei Tagen ein...komme mir vor als hätte ich tierisch gearbeitet...was ja nicht so ist (krankgeschrieben).
    mein Problem jetzt....Neurologentermin hab ich erst am 20.02....und je sicherer ich mir in meiner Selbsteinschätzung werde....desto mehr habe ich das Gefühl, dass die Leute um mich herum, mir dass medikinet ausreden wollen....
    Ich merke grad einfach...was mir gut tut und auch hilft....und will endlich mein Leben wieder anpacken....und nun kommen sie alle mit Sprüchen wie:
    Du machst Dich von Medikamenten abhängig,
    Du hast nur noch Adhs im Kopf,..(ich hab ja keine Ahnung davon, aber....)
    Du solltest mal zur Kur...
    Entspann Dich mal....
    Fazit...
    Nu habe ich endlich einen Lichtblick....
    Nu reden die anderen dagegen an....
    könnte Kotzen!

  9. #99
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    fühle mich nach meinem marthon: stelle mich den tatsachen, wie durch den fleischwolf
    gedreht. heute bin ich platt, fertig, kaputt. brauche heute nichts mehr als eine badewanne,
    ein nettes filmchen und gute musik.

    http://youtu.be/j-950yK0Onk

  10. #100
    salamander

    Gast

    AW: Erleben der Medikamentenwirkung

    Was'n jetzt los? Das irritiert mich aber nun gewaltig!

    Vor ein bißchen über 1 1/2 Wo hab ich Mirtazipin abgesetzt, das ich nun knapp ein
    Jahr genommen habe. Brauche es nicht mehr, die Befindlichkeiten in denen ich war,
    und wegen derer ich keinen Schlaf mehr fand sind vorbei.

    Kann ohne schlafen ohne wie ein Engel. Hab ich wahrscheinlich 10 Jahre nicht
    mehr gehabt.

    Seither läuft: ich werde meine Mirtazipin-Zusatzkilos los, die sich in diesem
    einen Jahr angesammelt haben. Übliche Art und Weise. Fasten. Klappt gut. Was
    mich vorher an den Kühlschrank trieb ist nicht mehr gegeben.

    Wenn ich MPH einnehme, gibt's dazu einen weißen Joghurt, damit der Magen
    nichts abkriegt. Ansonsten Konsum von Kräutertees, wie ein indischer Wasser-
    büffel, und zwei große Tassen Milchkaffee mit 1 Teel. Zucker pro Tag.


    Plötzlich richtig müde

    Aber: und jetzt kommst, ich bin jetzt so müde, dass ich kaum mehr hoch komme.
    Das ist absolut seltsam. Kenne ich von mir nicht so. Könnte schlafen wie ein Mur-
    meltier, 24 Stunden lang. Und das trotz MPH. Was ist das denn? Kennt das
    noch jemand? Hat das auch jemand so erlebt? Nehme MPH jetzt ein bißchen
    über 2 Monate in der Dosierung 20 - 10 - 10 retard.

    Stellt sich das dann um, nach so einer Zeitspanne?

    Find es ja schon prickelnd, endlich wie ein ganz "normaler" Mensch schlafen zu
    können und meine eigene Müdigkeit zu spüren, ohne so knock-in-den-schlaf
    Medis wie Mirtazipin, ab gleich so müde! Nicht mit Erschöpfung zu verwechseln,
    die fühlt sich anders an. Frieren oder ähnliches tut's mich auch nicht, läuft
    alles normal ansonsten.

    Kann jetzt im Moment vielleicht auch sein, da ich meine Kilos los werden will,
    und zwar hurtig, dass es das begünstigt, aber gleich so?

    Kenne ich eigentlich von früher von meinen "Fastentagen", zur Reduzierung des
    Zuckerkonsums nicht, hat eher aufputschend gewirkt.

    Also hat jemand auch die Erfahrung gemacht, dass er nach 2 Monaten Ein-
    nahme MPH innerlich sehr ruhig geworden ist, und dann plötzlich so tierisch
    müde, dass er nur noch schlafen hätte könnte...

    LG
    Salamander

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