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Diskutiere im Thema Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Hallo liebe Leute,

    ich schreibe das erste mal hier nachdem ich bisher nur als stiller Mitleser anwesend war.
    Ich bin 27 Jahre alt.
    Im Oktober habe ich die Diagnose ADS erhalten und nehme nun auch schon seit einigen Wochen Medikinet Adult.
    Ich war bisher einmal bei einer "Spezialistin" die mir eben dieses Medikament verschrieb und mich seit dem quasi mal einfach machen lässt.

    Seit der Diagnose beschäftige ich mich sehr viel mit dem Thema und habe schon einige Literatur gelesen.
    Ich erkenne mich in so vielen Punkten wieder, werde seit dem aber nur noch deprimierter.
    Ich kann nicht mal genau sagen, ob das Ritalin bei mir überhaupt wirkt. Ich leide unter ständigen Stimmungsschwankungen und kann nicht sagen, dass ich ruhiger oder konzentrierter bin. Einmal bei der dritten Einnahme fühlte ich mich sehr gut. Aber dieses Gefühl hatte ich seit dem nie wieder.
    Ich habe mit verschiedenen Mengen ein wenig experimentiert, kann aber nur sagen, dass es in meinen Augen entweder gar nicht wirkt, oder die Symptome noch schlimmer werden.

    Ich wurde jetzt sogar auf meiner Arbeitsstelle zu ner anderen Tätigkeit verdonnert, weil seit der Diagnose alles meine Leistungen noch schlechter statt besser geworden sind und seit der Medikation sogar noch heftiger schwanken.

    Mein Arbeitsvertrag läuft im Januar aus, soll aber nicht verlängert werden. Mich plagen nur noch selbstzweifel (schon immer, aber nun ist es schlimmer als vorher), weil ich denke, dass ich eh nichts dagegen tun kann. Und alles so muss weil ich ja krank bin. Ich streube mich mich gegen das anders sein, und bin sogar damit überfordert regelmäßig Essen zu mir zu nehmen, da ich ja ohne Nahrung die Medikamente nicht nehmen darf. Es überfordert mich, neues MPH zu besorgen und es überfordert mich ständig pünkltich essen zu müssen, weil ich das MPH nehmen muss. Erst recht, weil ich nicht mal weiß, ob es hilft. Ich habe jetzt am kommenden Dienstag einen Termin bei meiner Spezialistin, den ich auf Biegen und Brechen bekam.

    Was mich nach wie vor stört: Ich weiß ich kann mehr. Ich habe kreative Gedanken, kann diese aber einfach nicht umsetzen oder ausleben, geschweige denn, dass ich mal bei irgendwas am Ball bleibe. Letztes Jahr wollte ich unbedingt das Keyboard spielen erlernen, kann mich aber nicht genug motivieren um es durch zu ziehen, obwohl ich es immer noch will. Ich liebe Musik. Und beschäftige mich viel mit dem Thema und es war immer mein Herzenswunsch selber Musik zu machen. Vorher habe ich 5 Jahre Schlagzeug gespielt bin aber nie über das Niveau eines blutigen Anfängers hinaus gekommen.

    Dann diese ständigen Ängste und Probleme im Berufsleben, ständig ecke ich an und hab nur Probleme. Ich habe inzwischen so ein geringes Selbstbewusstsein, dass ich auch nichts mehr annehme und mir selber im Weg stehe. Selbst wenn ich von Lösungsansätzen lese, will ich diese gar nicht umsetzen, weil mein Ego mir sagt: Das bringt es eh nicht. Ich hasse Termine und feste Vorgaben. Aber wenn ich alle Freizeit der Welt habe. (Im Urlaub zb) bekomme ich auch nichts hin, solange es nicht MUSS. Ich will so viele DInge mache, mache aber im Endeffekt nichts davon, weil mir alles gleichzeitig im Kopf rum schwirrt. Auf der einen Seite bin ich bei Kleinigkeiten gerade zu perfektionistisch und habe eine Stimme im Kopf die ständig mit mir redet. Ich bete mir im Kopf immer wieder die selben Sachen vor, auf der anderen Seite bin ich so chaotisch, überfordert und ausgebrannt, dass ich einfach den Mut verloren habe.
    Ich sehe mein Keyboard immer wieder als Mahnmal dort stehen, wenn ich es mal wieder wochenlang nicht angepackt habe. Dann setze ich mich mal dran, eigentlich eher um mein Gewissen zu beruhigen. Klimper ne Stunde, bin zufrieden und stecke es wieder wochenlang weg. Ich dachte Hobbys sollen einem Spaß machen?
    Desweiteren wollte ich einen Text über eine musikalisches Thema schreiben, den ich Stück für Stück in einem Forum verönffentlicht habe, auch hier habe ich mittendrin abgebrochen und einfach nicht weiter gemacht. Wie so oft im Leben.
    Ich habe eine neue Freundin, die in einer anderen Stadt wohnt, da ich hier eh meinen Job verliere haben wir beschlossen, dass ich zu ihr ziehe.
    Aber im Moment ist es noch eine Fernbeziehung und momentan sehen wir uns einmal im MOnat.
    Wir haben viel Kontakt über Whats app und sie weiß so gut wie alles über mich. Da ich ihr sehr vertraue.
    Aber mein größtes Problem ist: Meine Impulsivität. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten, die sich hochschaukeln und wo ich dann irgendwann geradzu gefühlskalt werde. Ich werde dann ausfallend und beleidigend, denke das ich im Recht bin und haue verbal drauf. Denke jeder will mir was und bin nicht in der Lage kponstruktive Kritik entgegen zu nehmen. Und egal wie sie reagiert (sie kann quasi machen/sagen was sie will) es ist alles falsch und bringt mich noch mehr in Rage. Wir haben sicher schon 20mal Schluss gemacht. Hinterher bereue ich es immer. (Manchmal werde ich sehr persönlich und werfe ihr alle ihre Fehler vor. Und denke ich bin der einzige der im Recht ist. Auch heftige Schimpfwörter kommen dabei raus, die ich nie wieder rückgängig machen kann.) Und so habe ich bisher alle meine Freundinnen verloren und habe Angst auch sie zu verlieren. Und obwohl ich um die Problematik weiß, schaffe ich es nicht es zu ändern.
    Ich hasse telefonieren, kann nicht über meine Gefühle reden und mag mich manchmal einfach gar nicht unterhalten. Schriftlich kann ich mich wesentlich besser ausdrücken. So staut sich manches an, was dann explosionsartig hervorkommt.
    UNd da es ne Fernbeziehung ist und sie ein sehr lebenfroher und offener Mensch ist, bin ich eigentlich nur noch eifersüchtig und gönne ihr nichts. Ich hätte am liebsten, dass sie nur mich bewundert. (Früher hatte ich Freundinnen, die haben es so gemacht. Das fand ich ebenso beschissen und habe es als
    klammern abgetan und hab meinen Freiraum nicht gehabt.) Es ist egal was ich mache, oder welche Frau ich habe. Ich habe immer diese Probleme.

    Mich kotzt es an, dass die Medis nicht wirken und je mehr man sich damit beschäftigt desto mehr hört man, dass es vielleicht eh nicht das richtige ist und eher ne Erfindung der Pharmaindustrie sein könnte. Ebenso wie das ADS selber. Bin ich krank? Oder nicht? Egal was passiert ich schiebe alles auf das ADS und will es aber gar nicht haben. Manchmal würde ich am liebsten mein Gehirn raus reißen und schlagen, weil es nicht macht was es soll.

    UNd plötzlich sehe ich um mich herum nur noch Leute mit ADS Symptomen. Was auch nicht normal ist. Weil ich dann denke: Was ist normal? UNd wo fängt ADS an? Haben alle diese Leute ADS? Oder kommt unsere Leistungs und Druckgesellschaft einfach nicht mehr klar mit Leuten wie uns?

    Ich habe nur Rückschläge erlebt und nehme die positiven Dinge kaum noch wahr. Und um ehrlich zu sein, habe ich es so satt, über ADS nachzudenken. Kann es aber nicht lassen. Seit der Diagnose geht es nur noch um ADS, ADS, ADS. Ich kann das Wort schon nicht mehr hören. Ich stehe mir selber im Weg weil ich nichts annehme, was mir gut tun würde, weil ich einfach schon so resigniert bin, dass ich auf nichts mehr Bock habe. Ich bin ausgebrannt, müde, antriebslos. Aber Antidepressiva halfen mir auch nicht.
    Nicht mal das MPH wirkt. Das von dem ich dachte, dass es mir damit besser gehen würde. Miene Beine zucken immer noch so unruhig wie eh und je. UNd ganz ehrlich, da kann ich mir besser ne Tüte rauchen, das lindert meine Symptome besser, als das MPH. Aber seit ich die Medis nehme, kiffe ich nicht mehr. (Habs auch vorher nie so gemacht, dass ich nun dauerbreit rum lief. Sondern es immer auf die Abendstunden beschränkt. Mal n Tütchen vorm schlafen gehen, auch erst seit ich 24 bin.)

    Seit ich 16 bin, habe ich extreme Probleme aus dem Bett zu kommen, weil ich teilweise Angst vor dem neuen Tag habe, mich morgens nur drekckig fühle und mein Rhythmus total im Eimer ist. Ich liebe die Nacht und hasse den Tag. Kleine Dinge wie einkaufen und regelmäßiges Sport treiben, bekomm ich nicht hin. Weil ich auch Angst vor den Terminen habe. UNd keine Regelmäßigkeit will. Ich weiß inzwischen sogar, dass es mir helfen könnte, aber ein anderer Teil in mir sträubt sich dagegen, und will gar keine Hilfe an nehmen.

    Und all dies beschriebene ist nur schlimmer geworden seit der Diagnose. Und ich überlege die Medis sein zu lassen, weil ich einfach nicht sagen kann, dass sie mir helfen. Ich denke ich brauche ne Therapie. Aber leider gibt es so wenige Spezie in dem Bereich. Mein letzter Therapeut hat mich nur schief anggeguckt als ich ihm sagte dass mein Neurologe (damals noch) Verdacht auf ADS hat. Er sagte nur, dass er glaube er nicht. Dabei habe ich ihm all diese Probleme auch geschildert und er hat die Zeichen nicht erkannt und bei mir Narzismus und chronische Depression vermutet.

    Meine morgendliche Übelkeit wurde auf etwas körperliches geschoben. Aber nun gut. Ich dachte ADS isses. Aber inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, obs nicht vllt auch was anderes ist. Ich komme nicht dahinter. Seit über nem Jahr bin ich auf der Suche nach einer Lösung. Aber keine Medis helfen mir. Keine Beratungen. Bücher über ADS machen mich nur noch depremierter und ich meine Beziehung zu meiner Freundin, dich ich sehr liebe, will ich vielleicht auch aufgeben, da ich wieder merke es wird nichts und ich will ihr nicht ständig weh tun, nur weil ich mich nicht unter Kontrolle habe. Dabei ist sie schon sehr verständnisvoll und hat sich auch Bücher über ADS besorgt und gelesen, nur für mich. Um mich zu verstehen.

    UNd wenn wir streiten kommen so Dinge von mir wie: Okay. Dann zieh ich nicht zu dir. Sondern such mir ne andere Wohung. Ich hab eh keinen Bock auf dich. Und das wird eh nie was. Und du bist scheiße aus diesem Grund, aus jenem Grund. usw. usf.

    Sie ist da Gott sei dank sehr tough (im Gegensatz zu meinen Exfreundinnen) und nicht so nachtragend. Aber sie reagiert dann immer mit Gleichgültigkeit oder auch mit Wut. Was mich noch rasender macht. Reagiert sie freundlich fühle ich mich aber verarscht und behandelt wie ein Kleinkind, was mich auch noch fuchsiger macht.

    Wie ging es euch nach der Diagnose? Nach Einnahme des MPH? Hat es sofort gewirkt? Habt ihr selber Veränderungen bemerkt? Wie lange dauerte es, bis das Medikament sich eingestellt hatte? (Ich nehme es schon über 4 Wochen ohne Spürbare Verbesserung.) Im Moment nehme ich 15Mg morgens und 10Mg Mittags. Weil ich das Gefühl habe, dass ich mehr schon zuviel ist. Kann es aber gar nicht so genau sagen. Was nun vom Medikament kommt oder was Einbildung ist. Es ist einfach keine Konstante da. Mal wirkt so, dann so. Manchmal bilde ich mir ein, dass die Wirkung nachlässt, und schmeiße dann nach. Aber dann gehe ich erst richtig ab, weil's dann wohl zu viel ist.

    Ich habe ja Dienstang meinen Termin und werde all das auch ansprechen.

    Aber ich hätte nun gerne eine Meinung von euch und eigene Erfahrungsberichte.

    Und mal wieder habe ich den Rahmen gesprengt und mehr geschrieben, als ich wollte. (Typisch für mich.^^)

    Danke für eure Geduld beim lesen.

    Ich freue mich auf eure Antworten.

  2. #2
    Leocadie

    Gast

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Hallo Explorer,

    versuche es doch mal mit "normalem" Medikinet (also nicht retardiert).
    Ich selber komme mit dem sehr gut zurecht, wenn ich es in retardierter Form nehme, drehe ich völlig am Rad und zwar richtig!!!

    Einen Versuch ist es auf alle Fälle wert.

  3. #3
    Leocadie

    Gast

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Mir ging es nach der Diagnose auch bescheiden und mir wra, ebenso wie Dir jetzt, alles zuviel. Insbesondere die Beschäftigung mit dieser verdammten ADHS.

    Allerdings hat das Medikinet gleich von der ersten einnahme an gewirkt. Der Arzt hat mich mit der Dosierung machen lassen. Er meinte nur, ich soll langsam steigern. Also habe ich mit 5mg begonnen. Das war gut. Am nächsten Tag dann7,5mg, das war besser. Am übernächsten Tag 10mg, das war eindeutig zuviel.
    Alao bin ich erst einmal bei 7,5mg geblieben und habe mich im Laufe von 2 Wochen auf 5 Einnahmen täglich hochdosiert.

    Nach einem halben Jahr ging es mir dann nicht mehr so gut damit, ich fühlte mich ständig mies gelaunt und aggressiv. Also habe ich die Dosis auf 5x5mg reduziert, dann war es wieder gut. Bin bis heute dabei geblieben.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Hallo,

    Ich bin gerade etwas erstaunt, dass es doch offenbar vielen selber überlassen wird ihre Dosierung zu bestimmen.
    Jede Dosierung habe ich mit meiner Ärztin besprochen. Und wenn etwas nicht stimmte bin ich in ihre Sprechstunde um das zu
    besprechen.
    Auch ich nehme Medikinet ret. und bin bei 30 am Morgen und 20 am Nachmittag.
    Die Dosis um 13 Uhr, nehme ich weil ich festgestellt habe dass bei mir ab da die Wirkung stark nachlässt.

    Es hat etwa 3-4 Monate gedauert bis ich sagen konnte dass es mir wirklich hilft.
    Nur muss ich auch sagen, dass ich parallel zur Medi auch Therapie mache, was mir auch viel hilft.
    Ich habe auch manchmal Depressionen, die auch als Diagnose, und dagegen hilft es meiner Meinung kaum.

  5. #5
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    @ leocadie

    Hast du retard oder normal? Und wie sind denn da die kleinsten Einheiten? Mein einer Arzt wollte mir 10mg retard aufdrücken und meinte das wäre Pipifax. Habs aber nicht genommen war mir zu riskant. Mit ner kleineren Dosis hätte ich mich vielleicht getraut.

    @ explorer

    Hast du mal ne Kopfverletzung oder sowas in der Art? Oder wurde schon mal ein MRT oder CT gemacht?

    Und hattest du als Kind oder Jugendlicher auch schon solche Probleme mit Wut usw?

    Ich glaube nur auf ADS zu konzentrieren wäre auch nicht gut. Kennt die Ärztin deine ganzen Symptome und Probleme? Wenn nicht würde ich die mal schildern.
    Aber ne Garantie, dass der Arzt erkennt worans liegt gibts nicht. Wenn man das Gefühl hat, dass es nix bringt muss man halt auch mal zu nem anderen Arzt und weitere Meinungen einholen.
    Geändert von storchxs ( 8.12.2012 um 22:27 Uhr)

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Kleinste Dosis ist afaik 5mg bei Medikinet Adult. Kinder werden mit 1mg pro Körpergewicht therapiert. 10mg sind also relativ wenig, aber jeder reagiert anders. 10mg als Initialdosis entspricht durchaus dem normalen Vorgehen, einige fangen aber mit 5mg an. Wenn dir 10mg am Anfang zu viel erscheinen, kann dir dein Arzt auch ohne Probleme die 5mg Tabletten verschreiben.

  7. #7
    Leocadie

    Gast

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    The project hat recht. ich nehme die nichtretardierte Form, die Retardtabletten machen mich wahnsinnig aggressiv.

    Nein, eine ernsthafte Kopfverletzung hatte ich nie und meine Wutanfälle waren schon berühmt- berüchtigt, als ich 3 war. :-( Ansonsten kann ich das, was Du über dich geschrieben hast (gerade auch in puncto Beziehung) fast eins zu eins auf mich übertragen...

  8. #8
    Leocadie

    Gast

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    The project hat recht. Ich nehme die nichtretardierte Form, die Retardtabletten machen mich wahnsinnig aggressiv.

    Nein, eine ernsthafte Kopfverletzung hatte ich nie und meine Wutanfälle waren schon berühmt- berüchtigt, als ich 3 war. :-( Ansonsten kann ich das, was Du über Dich geschrieben hast (gerade auch in puncto Beziehung) fast eins zu eins auf mich übertragen...

  9. #9
    Leocadie

    Gast

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Mit fachärzten ist es hier schlecht in der gegend, wo ich wohne. Leider. Aber es stimmt, ich muss mich mal darum kümmern.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter

    Könnte es sein, dass du die Lupe zu sehr auf der Andersartigkeit hast? Also, Menschen haben Stimmungsschwankungen, ADHSler haben sie mehr - aber auch ADHSler könne auf sich aufpassen und inneren Zufriedenheit finden. Wenn ich aber nur den Fokus auf das Negative lenke, werde ich natürlich auch nur noch das sehen.

    Du warst auch vorher ein ganzer Mensch, mit Vor- und Nachteilen, Mit Fehler und guten Eigenschaften. Es ist jetzt gar nichts anders - nur du weiß warum manches so läuft. Da hast du anderen etwas vorraus, die das vielleicht nicht wissen.

    Durchatmen und konzentrier dich mal auf etwas anderes als die Medikamente (von denen ich nicht unbedingt abragen würde...aber es ist schon oft Hilflosikgeit der Ärzte).

    Entspannungstechniken, mehr Zeit für dich als sich andere nehmen müssen, Auszeiten, Ruhezeiten, Sport!! kreativ sein, mal kindisch und albern sein. Das was andere auch mal vernachlässigen können für einige Zeit ist für einen ADHSler wichtig immer zu beachten.

    Die Konzentration auf das Negative kann genau so gut ein Zwangsgedanke sein wie alles andere.

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