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Diskutiere im Thema !!! Argumente für Amphetamine bei ADS / ADHS im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: !!! Argumente für Amphetamine bei ADS

    TheProject schreibt:
    Wenn du wüsstest was was man aufm SChwarzmarkt für reines Amphetamin zahlt Weitere Beispiele wären Benzos und alle Opiate einschliceßlich der Substitutionsmittelchen - Die werden alle legal verschrieben und landen trotzdem auf dem Schwarzmarkt.

    Nicht ohne Grund wird um btm so ein Geschiss gemacht...
    Ich weiss es. Sehe das aber trotzdem nicht so als "die" Quelle der Drogenverkäufer. Ich denke, landen kann dort einiges wohl, aber wieviel denn? Es gibt nach wie vor Länder, wo man für gewisse Sachen kaum ein Rezept braucht, sind aber unter Umständen auch minderwertigere Medikamente, die schon länger durch Bessere ersetzt wurden, aus guten Gründen, was auch dann manche Sachen am Schwarzmarkt erklärt. Also, ich denke nicht, dass da sich wer die Mühe macht, erstmal ein paar Leute zu f inden, die legal Amphetamine bekommen und denen dann das abzukaufen. Ich halte das für verschwindend gering in der Drogenszene. Aber , ist auch ein anderes Thema.

    Ich denke wohl, dass es auch um den Schutz der Ärzte geht, weil eben ein grosses Risiko besteht, und stell dir mal vor , es passiert was, und ein Arzt kommt dann in die Brettouille. Die müssen sich da auch absichern mit extremen Methoden, die ich aber für gerechtfertigt halte. Das Zeug ist ja nicht umsonst auf einer BTM - Liste, die gewisse Auflagen hat, die sehr sehr strikt sind. Und Amphetamine sind halt auch bedenklich.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: !!! Argumente für Amphetamine bei ADS

    mj71 schreibt:


    - Amphetamin wirkt oft länger als MPH und es gibt kein rebound.

    Da wäre ich mir nicht so sicher, es gibt eine spezielle Amphetaminpsychose, die es "nur" als rebound by Amphetamin gibt. Auch nicht spassig
    Amphetamine Withdrawal Psychosis - Wikipedia, the free encyclopedia

    und hier auch bei therapeutischer Dosis:
    "Prolonged use

    Prolonged high doses of amphetamines followed by an abrupt cessation can result in extreme fatigue, insomnia, irritability, weight gain, and mental depression. Chronic abuse of amphetamines can result in the manifestation of amphetamine psychosis;[2]occasionally this psychosis can occur at therapeutic doses during chronic therapy as a treatment emergent side effect.[4]"

    Wie lange nimmst du denn die Amphetamine schon?
    Ich denke, es hat wohl seine Gründe, warum man das nicht sofort verschreibt. Ich kann mir irgendwie auch schwer vorstellen, sowas als langfristiges Medikament zu kriegen. Wie gesagt, ich kenne nur Leute in den USA, die ADDeral nehmen, aber eben auch nicht jahrelang, wegen der Gewöhnung. Wie ist das bei uns?
    Geändert von noubamofi (11.12.2012 um 18:47 Uhr)

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: !!! Argumente für Amphetamine bei ADS

    Gluehhops schreibt:
    Sorry, aber vielleicht hörst du mal auf hier Leuten Angst zu machen und irgendwelche Halbwahrheiten zu verbreiten. "Ich kenne niemanden der..." ist kein Beleg für irgendwas. Ich kenne auch niemanden, der sich mittels Holzplatten handgroße Löcher in die Lippen dehnt, trotzdem soll es einige Menschen geben, die das tun ^^ Tut mir leid, aber das regt mich auf. Wenn du kontroverse Informationen hast, dann belege sie vernünftig dann haben alle etwas davon



    Ich sehe in der Studie, die als Quelle angegeben wird keine wirklichen stichhaltigen Belege dafür. Es ist von Einzelfällen und Berichten die Rede, getestet wurde nur eine Dauerhafte Anwendung von 55-75mg Dextroamphetamin und das ist keine therapeutische Dosis. Und Personen, die bereits vorher schon einmal an Psychosen oder Schizophrenie gelitten haben konnten auch mit therapeutischen Dosen eine Episode bekommen ... aber das ist nun wirklich nichts neues ...
    Gut da gebe ich dir Recht, was meine Belege betrifft, kann gerne noch Studien suchen. Es geht hier aber um eine spezielle Amphetamin psychose, die auch auftritt bei Leuten die KEINE Anlage zur Psychose hatten, sondern sich rein auf das Amphetamin bezieht. Das Argument, dass man bei passender Veranlagung sogar auf Kaffee eine Psychose entwickeln kann, zählt hier auch nicht (scherz). Das ist ja klar.

    Aber ich halte nichts davon - und darauf bezog sich meine Antwort - Amphetamin als total toll hinzustellen und komplett nebenwirkungsfrei. Das stimmt so eben nicht. Und darauf bezog sich meine Antwort. Ich finde das halt bisschen an den Haaren herbeigezogen, dass man Argumente finden muss als Laie um unbedingt an Amphetamine zu kommen, weil man denkt dass die grossartig besser wirken.

    Das tun sie aber nicht. Nicht unbedingt, und nicht für jeden. Und mich regt das auf. Weil ich habe jahrelang in den USA gelebt, und die Leute dort kriegen Amphetamine (gibt dort versch. Präparate) und es gibt genau dieselben Diskussionen in den Foren, dass es eben genausoviele unterschiedliche Wirkungen wie Nebenwirkungen gibt. Und nur weil MPH nicht wirkt, heisst das noch lange nicht dass Amphetamine besser seien, und man dafür jetzt gezielt Argumente finden muss. Das hört sich an wie wenn wer auf irgendeine Werbung reingefallen ist.
    Und wenn dann jemand anderer noch schreibt, dass Amphetamine viel besser sind,
    keine Rebound haben,
    und überhaupt der Weisheit letzter Schluss, dann - tschuldigung - ist das schlicht und ergreifend falsch.


    Kein Medikament ist "ohne", auch Ritalin nicht, ich will damit nicht sagen, dass irgendwas besser ist, aber Amphetamine zu verharmlosen, nur weil man sie bei uns selten verschrieben bekommt, halte ich für keine gute Idee.

    Dagegen verwehre ich mich einfach, ich halte das für "Nachbars Garten ist grüner" - Geschwafel, weil es halt auf unserem Kontinent nicht üblich ist Amphetamine zu verschreiben. Und dort wo es üblich ist, sind die Effekte auch nicht weit besser, und alle super glücklich, und nehmen nur mehr Amphetamine, weil Europäer so dumm sind
    Alles hat Vor-und Nachteile. Und allgemein habe ich nicht den Eindruck, als ob Amphetamine des Rätsels Lösug wären,
    sind sie auch dort nicht, wo man sie relativ leicht bekommt.

    Es war aber nicht meine Absicht, jemandem Angst vor Amphetaminen zu machen, aber mich wundert halt wie Leute unbedingt auf die Idee kommen, dass das genau das ist was sie verschrieben wollen bekommen, das ist meines Erachtens auch "Werbung" , die nicht unbedingt gerechtfertigt ist. Von daher wollte ich dem halt irgendwie etwas kontra steuern.

    Ich bin weder für noch gegen Amphetamine, aber man sollte durchaus etwas realistisch bleiben, beim Preisen und Loben der eigenen Götter, schliesslich gibts ja auch noch sowas wie einen Placebo. Und schliesslich soll man nicht den Eindruck vermittelt bekommen, dass jemand der nicht Amphetamine bekommt, irgendwie minderbemittelt ist, und von Leben benachteiligt , weil ich für meinen Teil bin durchaus froh mit dem was ich habe. Und die Leute, die Amphetamine bekommen, wirken auf mich auch nicht so frei von allen Problemen, wie das hier so tönt . Adderal ist in den USA durchaus gängig und sehr leicht zu bekommen, zum Beispiel.


    Und ich habe mich sehr wohl durchaus intensiv (auch während meines Studiums und im Privatleben) mit Forschungen zu CNS Stimulants auseinandergesetzt. Die sind nämlich nicht so klar und eindeutig und leicht zu erforschen wie das bei anderen Krankheiten als Psychischen der Fall ist.
    Von daher sind diese immer mit Vorsicht zu geniessen, weil es aufgrund der Methode der Testung (Fragebogen, Testbatterien für psychische Stimmungen - die meiens Erachtens schon per se mit Vorsicht zu geniessen sind....) und der freien Handhabung der Ärzte bei der Wahl der Versuchspersonen (Symptome nicht immer so eindeutig feststellbar, daher werden oft Leute mit leichteren Symptomen verwendet, diese dann aber so "dokumentiert", als ob sie "schwere" Symptome hätten, und dann kommt raus, dass die dann beim Placebo grösseren Effekt haben als beim Medikament, was halt scheisse ist und garnicht möglich) oft auch bei Medikamenten, die durchaus Potential hätten keinerlei Wirkung festgestellt wird , im Vergleich zu Placebo. Also die Pharmafirmen verdienen sich am Testen von CNS Medikamenten nicht unbedingt eine goldene Nase. Eventuell mit manchen Mediks, die dann natürlich bevorzugt angepriesen werden. Von daher bin ich alten Medikamenten, die neu verkauft werden mal grundsätzlich skeptisch gegenüber.

    Kurz gesagt, finde ich quantitative Messmethoden im Bereich von psychischen Befindlichkeiten einfach nicht akkurat genug oder ausgereift genug, oder passend genug, um so präzise Aussagen machen zu können, wie das in anderen Bereichen der Wissenschaft der Fall ist.
    Ich persönlich finde ja qualitative Interviews (am besten Tiefeninterviews) durchaus interessanter,
    die sind aber nicht kosteneffizient genug und werden von der FDA nicht anerkannt.
    Und bei den quantitativen Messungen gibt es sehr viele Schwankungen alleine schon durch durchzuführende Personen, verschiedene Länder und soweiter (oft werden solche Studien ja in verschiedenen Ländern gleichzeitig durchgeführt) und gewisse kulturelle Habitus.

    Bei Krebs kann man ja relativ klar sehen ob das Zeug was wirkt oder nicht, bei Psychostimulantien eben nicht ganz so klar. Man kann ja "Depression" oder "ADHS" nicht im Röntgenbild erfassen oder Zellkulturen ankucken. Und genau darin liegt das Problem, und genau darin liegt das Potential der Unpräzision begraben.

    Medikamente im Bereich Psychologie/Psychiatrie zu testen ist schwierig, mit hohen Kosten verbunden, die oft nicht getragen werden wollen, weil die Pharmafirmen ja auch was anderes vorhaben , ausser für Psychopillen Geld rauszuwerfen.

    Wenn man sich die Studien über BSP die Wirkung verschiedener Antidepressiva bei Depressionen ansieht, wird man da zu keinen Ergebnis kommen, welche Medikamente bei welcher Art von Depression jetzt besser ist. Wenn ich Angststörungen habe wird es keinen Arzt geben, der sagt, dass es genau diese Pille gegen diese Art der Angststörung gibt. Ist alles wischi waschi .

    Daher wird mal einfach auf Trial und Error ausprobiert. Was sich halt "bewährt" hat, was halt gerade in Mode ist, was halt gerade gut verkauft wird.
    Wenns nicht funktioniert, dann das nächste Medikament. Und natürlich nicht die schwersten am Anfang, eh logisch. Also zuerst mal alle SSRI duch und dann eventuell ne Stufe weiter . Auch logisch.


    Und genau aus den Gründen kann ich mir nicht vorstellen, dass Amphetamine da einfach nur ganz toll sind und alles andere einfach halt "unterlegen". Einbildung ist auch eine Bildung, und wenn man unbedingt Sachen zusammensammeln muss, um an Amphetamine zu kommen, dann ist da viel Einbildung auch dabei. Das ist mein "Wissen". Vieles in der PsychoMedikation bezieht sich auf Trial und Error.

    Und nur der Patient selbst (und das was man ihm natürlich auch dazu sagt) kann dann entscheiden , welches der Präparate, die es zur Verfügung gibt, dann für ihn speziell wirkt. Aber sicher nicht, indem ich mir einbilde, Amphetamine müssen wirken , und anderes nicht.

    Und ich finde das auch ok , dass Ärzte da skeptisch sind. Da kann ja jeder Patient einfach was zusammensammeln und sagen, gut ich brauche jetzt aber ganz dringend...

    Da kann man doch gleich ehrlich sagen: "Hören sie guter Mann, ich will einfach mal alle Optionen ausprobieren, und dann sehe ich was für mich am Besten passt, ok?"
    Das ist zumindest realistisch und ehrlich.

    Aber so auf "Oh ich muss meinen Arzt überreden, dass er mir aus irgendeinem Grund, den ich am besten noch zusammenfabuliere jetzt ganz dringend Amphetamine verschreibt" - tönt seltsam. Weil eben wie gesagt, Depressionen kein Grund sind Amphetamine zu geben , anstatt Ritalin. So einfach ist das nicht. Weil es gibt ja auch Leute, die von Amphetaminen auch depressiv werden. Von daher?

    Ich kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ich jetzt zu einem Arzt gehen kann mit einer Liste an Symptomen, wo er dann drauf sagt "Oh, ne... Aber sie!!! Sie sind DER PARADE- Amphetamin Patient!! Wieso ist mir das nicht gleich aufgefallen??.... " Es kommt mir hier manchmal so vor, als ob jeder der es schafft Amphetamine verschrieben zu bekommen, ein ganz toller ADHSler ist, der eine Ehrenmedaille für besonders gelungenes ADHS verdient, weil DAS ja der Weisheit letzter Schluss ist, und keine Nebenwirkungen hat. (Ja, eh... lach.. ;-)..)
    Geändert von noubamofi (12.12.2012 um 21:01 Uhr)

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: !!! Argumente für Amphetamine bei ADS

    Gluehhops schreibt:

    Ein weitere Grund dürfte die fehlende Lobby für Amphetamin sein. Auch wenn ich mich wiederhole: Während es für Medikinet und ADs tolle Informationsveranstaltungen, bunte Flyer, gesponserte Lehrgänge in 5*-Hotels für Ärzte gibt, ist das bei Amphetamin, was in der Apotheke selbst zusammengemixt wird nicht der Fall. (Attentin ist nicht für Erwachsene zugelassen, daher findet auch da keine Lobbyarbeit statt.)

    Diesen Bias versuchen wir in diesem Thread auszugleichen - mehr nicht. Dass jedes Medikament NW hat ist sicher jedem hier klar.

    Verstanden Bin da auch ganz bei dir. Ein Grund für diese fehlende "Lobby" dürfte eventuell die Rarität der Anerkennung der Diagnose ADHS im Erwachsenenalter sein in Europa, beziehungsweise die "Neuheit" dieser, und der fehlende Umgang (Anerkennung) mit ihr. In den USA ist die gängig und besser beschrieben. Was konkret bedeutet, dass die Versicherungen diese Bezahlung der Mediks nicht unterstützen, was ja auch bei ganz Neuen und Teuren oft der Fall ist. FDA- approved ist auch etwas anders als bei uns in Europa. Da gibts verschiedene Kriterien, wobei die FDA viel viel strenger sein dürfte. (Und abgesehen davon dürften die AMis wohl ein zahlungskräftigeres Klientel für den Off-label gebrauch von Mediks sein... aber das ist nur eine Hypothese)

    Von daher erklärt sich auch, dass solche Mediks wie das Adderal bei uns nicht zugelassen sind, weil - soviel ich weiss - dieses Medikament auch nur in den USA für die Diagnose ADHS im Erwachsenenalter zugelassen ist. SIe sind aber teuer, der Markt fehlt, (weil ADHS im Erwachsenenalter bei uns als Diagnose nicht so der "Renner" ist (mal gaaaanz böse ausgedrückt), daher irrellevant und da die Pharmaindustrie damit dann hier nichts verdient wird das auch nicht "gelobby-t". Bin mir nicht sicher wie es aussieht mit Amphetaminen für Kinder in den USA. Da müsste ich recherchieren, eventuell weiss das wer von Euch.

  5. #15
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.437

    AW: !!! Argumente für Amphetamine bei ADS

    Hallo noubamofi,

    Ich nehme 5 mg/tag D-amphetamin seit 4 jahren und es geht mich damit gut. Ich kann absetzten, bekomme ich wieder die ADS-symtomen wie vorher (hatte ich wegen ferien im ausland schon gemacht) und wenn ich frei habe nehme ich auch weniger und es geht mich auch gut.

    Ich hatte am anfang auch angst, obwohl, mein arzt mich schon früh davon besprochen hatte. MPH hatte bei mich gut gewirkt, aber echt kurz. Ja, etwas nehmen dass auf die strasse illegal zu finden ist machte mich auch angst.

    Aber ich habe auch von andere ADSler davon gelesen die es einnehmen und sie waren damit sehr zufrieden. Wenn ich sage, der rebound ist sanfter als bei MPH ist etwas dass ich selber erlebt hatte und von viele andere ADSler gelesen habe.

    Auf wikipedia hatte ich natürlich auch geschaut was dort gesagt war... Von amphetamin als medis für ADSler ist dort wenig, aber über missbrauch schon mehr. Missbrauchdosis ist ab 60 mg/tag. Ich bin weit unten.

    Amphetamin in CH im apotheke zu finden ist auch nicht sehr einfach, aber erstaunlicheweise ist der stoff sehr günstig. Ich habe gelesen dass wenn in USA mehr amphetamin verschrieben ist, ist auch weil die leute dort im bezug auf medis weniger hemmungen haben als in europa und dass was wirkt, ist gut. Ich weiss, dort wird auch ein bisschen öfter übergetrieben als hier.
    Hier haben ärtzen noch viel hemmungen mit amphetamin, vor allem wegen ihre schlechte ruf (illegal auf die strasse zu finden).

    Bitte, darüber reden was du weisst... Quatsch über ritalin im medien gibt es auch genug, also quatsch über amphetamin habe ich auch kein bock zu lesen, daher hatte ich vieles ignoriert aus deine posting.

    übrigens wegen medis und missbrauch: ich hatte mal eine spannende artikle gefunden im beobachter Cannabis: Dies ist

    Ich kenne persönlich eine ADSler der auf MPH nicht angesprochen hatte, danach sein arzt über seine "gute erfahrungen" mit kiffen geredet und THC als medi bekommen (verdammt schwierig zu bekommen) und gute wirkung.

    Oder sollte man morphine im spital verbieten? Mein freund war froh mal eine morphinespritzen zu bekommen, wenn er bei eine nierenstein nur schreien könnte... (Da er bis da nur dummes um MPH gesagt hatte und ich heimlich genommen hatte, musste ich ihm dabei necken).

    lg

  6. #16
    Siko

    Gast

    !!! Argumente für Amphetamine bei ADS

    Also ich hab als Kind auch Jahrelang Amphetaminsulfat genommen (durchgehend).
    Musste die Dosis in den Jahren nie erhöhen, im Gegenteil, sie wurde sogar einmal gesenkt!
    Bei mir hat das damals Super geholfen, weswegen ich es schade finde, dass ich jetzt im Erwachsenenalter MPH nehmen "muss" was nach meinem empfinden nicht halb so gut wirkt...

    Lg

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