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Diskutiere im Thema Fluoxetin 40 mg und Medikinet Adult 40 mg im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Fluoxetin 40 mg und Medikinet Adult 40 mg

    achjaaa und viel trinken und zumindest bissl essen tagsübeer (hört sich doof an ich weiss)

    aber bei mir hat des gegen des gedröhne geholfen (bzw lag dieses wahrsch. teils auch am zu wenig trinken) hehe weil ich vorallem am anfang in dem neuem tatendrang des irgendwie BISSL vernachlässigt hab...
    weiss ja nich obs bei dir auch so is, aber achte vielleicht mal drauf ob du deine 2-3 liter am tag trinkst

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Fluoxetin 40 mg und Medikinet Adult 40 mg

    Danke rnjrbrtchter!

    Aha das ist ja interessannt. Na mit dem Trinken und dem Essen geht das ganz gut. Ich trinke meine 2 liter mintestens am Tag und meine Morgens mittags und abends Mahlzeiten sind auch immer da. Naja mit dem runterdosieren ist das so eine Sache. Sicherlich will ich auch mit weniger Fluoxetin auskommen aber mal sehen wie mein Arzt das sieht. Es hilft mir sehr gut in meinem Alltag.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Fluoxetin 40 mg und Medikinet Adult 40 mg

    Instant-Schlaf...kenne ich Damals nach dem Abi, laaange bevor ich wusste was ADHS überhaupt ist, habe ich auch Fluoxetin genommen. Bei mir hat die Schlaf-Phase aber immer schon Mittags nach dem Essen eingesetzt. Habe es damals aber aufs mittagliche "Fresskoma" geschoben. Scheinbar schlägt dieser seltsame Effekt immer dann zu, wenn man eh schon bisschen dösig oder leicht müde wird. Ich saß also an meinem Platz und habe dann immer gemerkt, wie meine Augenlider schwer wurden. Gegen die Müdigkeit ankämpfen war zwecklos. So starke Müdigkeit hatte ich vorher noch nie bewusst erlebt. Innerhalb von Minuten schlägt der Zustand von entspannt und vollgefuttert auf total Müde um. Ich habs dann immer so gerade eben geschaft in den Lager/Arbeitsraum nebenan zu gehen und mich zum Schlafen auf einen Bürostuhl zu setzten.

    Selbigen Effekt hatte ich vor zwei Jahren mit Citalopram. Exakt 4h, dann bäääm... Hirn fährt runter. Aber auch nur, wenn ich halbwegs zur Ruhe gekommen war, also nicht unter Menschen oder außerhalb der Wohnung - außer im Bus. Dort bin ich dann ebenfalls öfters eingenickt (und im Kreis gefahren). Lösung damals: ich habe die Einnahme soweit nach hinten verschoben, bis es mit meiner Zu-Bett-Geh-Zeit übergeingestimmt hat.

    Eigentlich sind beides "aktivierende" ADs, die man morgens einnimmt, um in Gang zu kommen. Aber bei uns ADHSlern wirken Medikamente manchmal etwas anders Ein Mitpatient von mir meinte, dass er unter Citalopram den ganzen Tag total aufgedreht war und tagelang nicht schlafen konnte. Bei mir wirken jedenfalls Sertralin (200mg) oder Venlafaxin (225mg) ganz gut und verträgt sich scheinbar mit Medikinet.

    Ich bin derzeit ebenfalls auf 40 mg Medekinet Adult, aber zusammen mit Venlafaxin. Am ersten Tag habe ich es total verrafft und beide 20mg Pillen gleichzeitig eingenommen Mein Gott... habe ich Nachmittags nen Rappel bekommen. Ich bin durch durch die Wohnung gerannt und bin über mein Sofa gehüpft, hab in mein Sofakissen geschrien. Danach hatte ich Mega-Kopfschmerzen. Mit 20-20mg gings deutlich besser, aber am späten Nachmittag und Abends war es nicht so prall und ich konnte nicht einschlafen. Wenn ich die zweite Medekinet später genommen habe, bin ich sogar mitten in der Nacht aufgewacht, wenn die Wirkung aufgehört hat -.- Versuche gerade 20-10-10

    Von daher kann ich mir wirklich gut vorstellen, dass Fluoxetin + Rebound echt unangenehme Effekte hervorrufen kann.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Fluoxetin 40 mg und Medikinet Adult 40 mg

    Was Swidi Nordlicht geantwortet hat, ist zunächst einmal gar nicht so falsch,

    in der Tat ist bekannt, dass Fluoxetin (bekanntester Name: Prozac) sehr müde machen kann.

    Allerdings für gewöhnlich nur ADHSler.

    Normalos nehmen Fluoxetin in erster Linie zu sich, weil es als eines der antriebssteigerndsten SSRI überhaupt bekannt geworden ist. Daraus erklärt sich seine millionenfache Beliebtheit.

    Leider sieht es bei ADHSlern wieder ganz anders aus.

    Die Wirkung von SSRI auf ADHSler mit Depressionen ist in der Regel eine beruhigende, leider keine antriebssteigernde. Generell ist es sogar so, obwohl SSRI die Potenz haben, die Komorbidität Depression bei ADHS zu mildern. Haben sie ebenso die Tendenz, die Symptome der ADHS zu steigern.

    Darin ist der Grund zu suchen, warum man eine ADHS-Depression nicht wie eine normale Depression behandeln kann.

    Die meisten medikamentösen ADHS-Behandlungen scheitern weder an der ADHS-Behandlung per se, noch daran, dass der behandelnde Arzt keine Ahnung von ADHS hätte, die meisten medikamentösen ADHS-Behandlungen scheitern an der mangelhaften medikamentösen Beeinflussbarkeit der Komorbiditäten und mithin der Ahnungslosigkeit auch der meisten so genannten ADHS-Spezialisten bezüglich der Komorbiditäten.

    Generell haben alle SSRI die Potenz:

    1. depressive Symptome zu mildern (aber auch hier muss man schon unterscheiden: sehr viel besser Angst-, als Antriebsprobleme)

    2. gleichzeitig aber ADHS-Symptome zu verschlimmern

    und

    3. die Wirkung von Stimulanzien zu beeinflussen.

    Ein dilettantischer Psychiater (also die überwiegende Mehrzahl) denkt sich (den an sich völlig unwahrscheinlichen Fall eines Psychiaters, der denkt, einmal vorausgesetzt) hier:

    O, ich muss vorsichtig sein. Ich habe ein SSRI, das wirkt antriebssteigernd. UND ich habe eine Stimulanz, diese wirkt auch antriebssteigernd. Wenn ich diese beiden Substanzen kombiniere, habe ich einen additiven Effekt. Der Patient könnte zu angetrieben sein.

    Zwei Tatsachen werden hier, auch wie gesagt von Psychiatern, die behaupten sich mit ADHS auszukennen, immer wieder nicht wahrgenommen:

    1. Stimulantien wirken auf ADHSler per se NICHT antriebssteigernd.

    2. SSRI wirken auf ADHSler per se NICHT antriebssteigernd.

    3. Die Kombination von Stimulanzien und SSRI führt aus diesem Grund auch zu keinem additiven Effekt. Im Gegenteil ist es so, dass die Wirkung der Stimulanz durch die Wirkung des AD wieder eliminiert wird.

    Selbst unser lieber web4health, der es eigentlich besser wissen müsste, beispielsweise, geht von der - nicht haltbaren - These aus, dass die meisten ADHSler überdosiert sind mit Stimulanzien, verschweigt aber den einfachen Grund für die Überdosierung bei den meisten ADHSlern, nämlich, dass in diesen Fällen keine primäre Überdosierung mit Stimulanzien vorliegend ist, sondern eine sekundäre Überdosierung mit Stimulanzien, hervorgerufen durch die Kombination dieser Stimulanzien mit anderen Medikamenten, die die Wirkung der Stimulanzien widerum einschränken oder aufheben - und das sind in der Praxis sehr häufig SSRI. Die meisten ADHSler sind also tatsächlich - wie web4health auch immer wieder betont - überdosiert, allerdings eben in den seltensten Fällen - primär - durch Stimulanzien.

    Alle SSRI haben bei ADHSlern, selbst wenn sie sich gegen depressive Symptome als wirksam erweisen sollten (was sie sehr häufig gar nicht tun) also die Tendenz:

    1. die Symptome der ADHS zu verschlimmern

    2. die Wirkung der Stimulanzien auf die ADHS zu verringern

    Jetzt gibt es zwei SSRI, die besonders dafür bekannt geworden sind, dass sie die Wirkung von Stimulanzien nahezu aufheben und das sind:

    1. Fluoxetin

    und

    2. Paroxetin

    Ein Psychiater, der eine Ahnung hat, wird also diese beiden SSRI vermeiden, und zunächst auf ein SSRI mit einer möglichst selektiven (d.h. hier: möglichst ausschließlichen Wirkung) auf Serotonin setzen, das wäre - allen voran - Escitalopram bzw. Citalopram, dann Sertralin.

    Viele ADHS-Ärzte gehen dieser Auseinandersetzung aus dem Weg, indem sie gleich ein SNRI (Pristiq, Effexor, Cymbalta) einsetzen, wegen seiner dualen Wirkweise auf Serotonin UND Noradrenalin (in sehr hohen Dosen sogar tertiären Wirkweise auch noch auf Dopamin). Was hier meist verschwiegen wird, ist einfach die Tatsache, dass die Dosen, die relevant sind für die Behandlung der Komorbidität Depression bei ADHSlern so niedrig liegen, dass das SNRI zumeist ausschließlich als ein SSRI wirkt. Aber manche kommen sich halt besonders schlau dadurch vor, indem sie auf Nummer Sicher setzen.

    Auf Nummer Sicher setzen heisst hier: auf ein Medikament setzen, das möglichst wenig Interaktion mit einer Stimulanz zeigt. Und das ist bei Pristig, Effexor, Cymbalta durchaus der Fall.

    Kommen wir zum Fall Nordlicht zurück.

    Ich versetze mich hier einmal demonstrativ in den Blickwinkel von web4health, weil web4health als ein typisches Beispiel dafür gelten kann/muss, wie sich ein Arzt zwar sehr gut mit ADHS bei Erwachsenen auskennt, wie zugleich aber dieses Wissen limitiert wird/ist, durch 2 Faktoren:

    1. Die Psychopharmakologie wird nicht adhs-spezifisch betrachtet.

    Ich gebe ein Beispiel: web4health beispielsweise ginge in diesem Fall davon aus, dass jemand, der 20 mg Mph retardiert erhält, wahrscheinlich überdosiert ist, jemand, der wie hier in unserem Beispiel gar 40 (!) mg Mph retardiert erhält, sogar als sicher überdosiert gelten kann, und zwar mit typischen Überdosierungsanzeichen, wie einer Zunahme der inneren Unruhe und Nervosität und einer Zunahme der Aufgedrehtheit.

    Dies ist ein Faktor, der durch web4health (wer`s noch nicht begriffen hat: ich meine hier nicht Martin persönlich, sondern den Typus, den er repräsentiert, den Typus des engagierten Arztes also, der sich zweifellos mit ADHS auskennt, aber uns durch seine oberflächliche Betrachtungsweise dieses Phänomens - ungewollt - seine Absichten sind wie gesagt durchaus redlich und auch allgemein anzuerkennen - aber uns Betroffene eben durch seine generell oberflächliche Betrachtungsweise des Phänomens ADHS nur noch tiefer in die Scheiße reitet, als wir ohnehin schon drinstecken) rundweg und generell außer acht gelassen wird.

    "Die psychopharmakologie wird nicht ADHS-spezifisch betrachtet" heißt konkret:

    Das häufigste Anzeichen einer Überdosierung durch Stimulanzien (und eine Überdosierung mit Stimulanzien sieht web4health quasi per se und in fast jedem ADHSler) ist DIE ZUNAHME, nicht wie von web4health angenommen DIE ABNAHME der Müdigkeit.

    Dies ist für jeden behandelnden Psychiater (abgesehen wie gesagt von web4health) eine Binsenweisheit, der schon einmal versucht hat, die Komorbidität Narkolepsie bei einem ADHSler durch eine Erhöhung der Stimulanziendosis zu behandeln.

    2. Die meisten Psychopharmaka (allen voran nennen wir hier die beiden meist verordneten: SSRI und NL) haben auf ADHSler folgenden Effekt:

    a) die ADHS-Symptome verschlechtern sich

    b) die Wirkung der Stimulanzien verringert sich.

    Ich will bei unserem Beispiel Nordlicht bleiben, damit deutlicher wird, was ich meine:

    Wir haben hier eine Dosierung von 40 mg Fluoxetin und 40 mg Medikinet adult.

    Ich wähle bewusst eine überspitzte Darstellung, damit der Unterschied deutlich wird:

    Web4health würde hier sehr wahrscheinlich argumentieren (und er kann mich ja jederzeit korrigieren, sollte er seine Auffassungen zu diesem Thema über Nacht geändert haben):

    Kein Wunder, dass diese Kombination nicht wirken kann. 40 mg Medikinet adult stellt eine deutliche Überdosierung dar.

    Ich würde argumentieren:

    Mag sein, dass web4health bei 40 mg Mph retardiert eine Überdosierung sieht. Ich wundere mich aber viel eher, warum bei einer so hohen Dosierung wie 40 mg Fluoxetin überhaupt noch eine Mph-Wirkung feststellbar ist, geschweige denn auch noch bei einer so hohen Dosierung von 40 mg Fluoxetin und einer demgegenüber verschwindend geringen Dosis von 40 mg Mph retradiert.

    Wenn ihr diese beiden Beispiele miteinander vergleicht, kommt ihr ungefähr drauf, wo bei diesen web4health-Herren, die wie gesagt nicht nur in der Lüneburger Heide, sondern überall anzutreffen sind, der Denkfehler hauptsächlich liegt, das ist jetzt einfach mal meine Behauptung.

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