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Diskutiere im Thema Toleranz durch Opiode im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    Toleranz durch Opiode

    Hallo Tauch(er),

    zunächst, obschon es gesagt worden ist, 60mG am Stück sind heftig - meine Meinung, dennoch habe ich eine Idee, die dir vielleicht helfen könnte.

    Die besten Aufnahme, also schnellerer Eintritt der Wirkung und stärkere Wirkungsweise von MPH erreiche ich, wenn ich etwas fettiges esse.

    Bewährt hat sich bei mir Fritten mit doppelter Majonäse und dazu einen deftigen Hamburger. Dazu trinke ich entweder Mineralwasser oder Coca Cola.


    Grüße
    Conscience
    --
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  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Toleranz durch Opiode

    Jup, Konzentrationsschwierigkeiten vom Opioid-Entzug - das ist eine Tatsache und ich unterschreibe die Aussage, dass Du am besten gleich am Montag Deinen Arzt anrufst und Dich erkundigst. Nimm jetzt bloss kein Ritalin mehr, glaub mir, Du wirst nicht plötzlich eine Wirkung davon spüren nur weil Du mehr davon genommen hast.

    Der Vater einer Freundin hatte nach einem Motorradunfall Tramadol verschrieben bekommen. Er hat das jahrelang (!!) konsumiert weil er ohne unglaubliche Schmerzen litt. Nach etwa 5 Jahren musste er wegen den Nebenwirkungen und vor allem der Sucht in einen kalten Entzug ins Krankenhaus und erlitt da deswegen einen Herzinfarkt. (Er lebt noch)

    Unterschätze die Wirkungen und Nebenwirkungen von Opioiden nicht...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Toleranz durch Opiode

    bitte was??? man hat ihn kalt entziehen lassen???wie krank ist das denn??? tramadol = opioid isn opiat ein opiat entzig kann tödlich enden!! ich wurde damals auch wegen meiner tramadol medikation in eine entgiftungsstadion eingewiesen und man hat mich da so wie sich es gehört mit methadon (heroinersatz) runterdosiert/entzogen.

    naja leicht off topic aber wenn man sowas krankes hört

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Toleranz durch Opiode

    Ja hat man...er hat das eigentlich gut überstanden, bis auf den Herzinfarkt...der kam aber auch wegen seiner verstopften Arterien vom Alkohol und fettreichen Essen, nicht NUR vom Entzug. Ausserdem war er nach wenigen Wochen schon recht fit und konnte glaub ich dann auch recht schnell das KH verlassen. Wenn ich wählen könnte, würde ich auch einen kalten Entzug machen wollen und mich dafür auch ans Bett fesseln lassen. Aber egal, darum gehts hier nicht

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Toleranz durch Opiode

    lunaris schreibt:
    Wenn ich wählen könnte, würde ich auch einen kalten Entzug machen wollen und mich dafür auch ans Bett fesseln lassen.
    Vermutlich, weil du noch keinen hattest. Beim kalten Entzug von manchen Substanzen kann man auch sterben (z.B. Krampfanfälle), gefesselt bricht man sich vllt. auch noch die Knochen.

    @Tauchen: Da dir hier offensichtlich niemand helfen kann, weil du auch nicht nennst, welches Medikament (?) du genommen hast, wird dir nur übrig bleiben, mit deinem Arzt darüber zu sprechen.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: Toleranz durch Opiode

    Ritalin verursacht keine Toleranzbildung in Zusammenhang mit Opiaten. Denn diese beide Medikamente docken an unterschiedlichen Rezeptoren an. Was jedoch passieren kann ist, das Nebenwirkungen wie erhöhter Puls auftreten, weil manche Opiate auch teilweise serotonerg wirken (wie zum Beispiel Tramadol) und Methylphenidat ebenfalls etwas serotonerg wirkt. Resultat ist eine erhöhte Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt sowie eine Überaktivierung des Sympathicus mit entsprechenden Begleiterscheinungen.

    Stichwort Sympathomimetikum mit zentraler Wirkung

    Indirekte Sympathomimetika sind Substanzen, welche die Konzentration der physiologischen Transmitter im synaptischen Spalt erhöhen. Dies geschieht über eine vermehrte Ausschüttung aus präsynaptischen Nervenenden und über eine Hemmung der Wiederaufnahme. Beispiele sind Ephedrin, das eine Erweiterung der Bronchien und eine Stimulation des Kreislaufes bewirkt, sowie Amphetamin und seine Derivate wie Methylphenidat ...
    Quelle: Sympathomimetikum

    Tramadol ist ein Agonist der μ-,δ- und κ-Opioidrezeptoren im Nervengewebe. Die Affinität ist jedoch gering und zeigt auch keine besondere Spezifität zu den einzelnen Opioidrezeptoren. Die Dämpfung der Schmerzwahrnehmung wird daher auch durch andere Mechanismen vermittelt: durch Hemmung der Wiederaufnahme von Noradrenalin in das Neuron und die Verstärkung der Serotonin-Freisetzung durch das (−)-Enantiomer.
    Quelle: Tramadol

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Toleranz durch Opiode

    @Schatten87

    Meine Diagnose ist folgende. Durch den Konsum von Opiode in vier Monaten, habe ich meinem Serotonin-Haushalt komplett zerstört, so dass meine Rezeptoren auf MPH nicht im Geringsten reagieren.

    Wie gesagt, gestern bin ich dann insgesamt auf 80mg MPH gestiegen und es nichts passiert. Gar nichts. Ihr seht doch, dass ich schreibe. Jetzt habe ich 40 MPH auf einmal genommen und seit 30 Minuten merke ich immer noch nicht, wenn ich dies vor einem halben Jahr gemacht habe, wäre ich nach 10 Minuten auf Toilette gegangen, weil MPH am Anfang immer abführend gewirkt hat plus kurzen euphorischen Anstieg, der Beweis das die Wirkung einsetzt. Aber jetzt habe ich davon nichts.

    Ich glaube, durch die Opiode habe ich meine Konzentration und Gedächtnis umunkehrbar beschädigt. Deswegen kann ich mich ohne MPH noch schlechter konzentrieren, ich verlieren sofort den Faden wenn ich was lese und noch dazu, habe ich wie oben beschrieben mein Serotinin-Haushalt zerstört.

    Auf gut deutsch, es ist noch schlimmer geworden und es gibt keine Hilfe.

    P.S: Ich schreibe extra keine Details zum Opiod-Konsum.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Toleranz durch Opiode

    Tauchen schreibt:
    P.S: Ich schreibe extra keine Details zum Opiod-Konsum.
    Dann kannst du auch nicht erwarten, dass dir irgendjemand eine Antwort geben kann. Sprich mit deinem Arzt.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Toleranz durch Opiode

    Ich verstehe das. Aber ich kann mit meinem Arzt nicht drüber reden.

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Toleranz durch Opiode

    Auch ich war lange Jahre Schmerzpatientin. Schmerzmittel sind wichtig, um das Schmerzgedächtnis auszuschalten. Dabei werden - wenn andere Mittel nicht wirken - Morphine gegeben, in einer Dosierung, dass Schmerzen nicht vorhanden sind. Hat man einen guten Schmerztherapeut, ist die Dosierung so, dass keine körperliche Abhängigkeit entsteht, weil lediglich der Schmerz ausgeschlatet wird, es aber eben so niedirg dosiert ist, dass Suchtfaktoren nicht bedient werden. Darum sollte es bei richtiger Dosierung und guter ärztlicher Betreuung auch keine Entzug geben. Es sollte auch nicht auf die Konzentrationsfähigkeit wirken. Anfängliche Nebenwirkung diesbezüglich gehen wieder weg.

    Horrorgeschichten halten sich hartnäckig, auch bei Apothekenpersonal, das im Bereich chronische Schmerzen und Psychopharmaka bzw. BTM häufig falsch berät. Das führt dann bei den Patienten zu mangelnder Complience und der Arzt wundert sich warum nichts geht...

    Warum MPH bei dir nicht wirkt, da kann ich dir leider auch nicht helfen. Vielleicht sind die Tabletten falsch gelagert gewesen? Oder du bist so angespannt und aufgeregt, dass du die Wirkung gar nicht wahrnehmen konntest? Vielleicht hast du auch zu viel genommen und bist überdosiert? Da kann dir nur dein Arzt helfen.

    Aber wenn MPH wirklich nicht mehr wirken sollte, gibt es noch genügend andere Möglichkeiten, die du mit deinem Doc ausprobieren kannst. Vielleicht solltest du dich nur wegen deiner Prüfungen dann erst mal krankschreiben lassen?

    Kannst du ohne MPH gar nicht lernen oder immer nur in kurzen Zeitfenstern? Ich hab es immer so gemacht, dass ich 5-15 Minuten gelernt habe und mir dann nen Kaffee gekocht habe, oder nen O-Saft aus dem Kühlschrank geholt habe, oder ne Freundin angerufen habe. Hört sich nicht sonderlich effektiv an, war aber dann so, dass ich von 5 Stunden 3,5-4h gelernt habe. Dann bin ich erst mal mit den Hunden losgezogen, so zwei Stunden und dann habe ich, wenn ich gut drauf war, noch ein bischen was gemacht oder auch nichts.

    Es bringt nichts, krampfhaft lernen zu wollen, dann geht es sowieso nicht. Man muss sehen, dass man mit seiner individuellen Aufmerksamkeitsspanne lernen lernt. Und weil ich immer was mit Bewegung dabei machen muss, kann ich nicht stumpf lesen oder auswendig lernen, sondern habe mir angewöhnt, das was ich lernen muss einfach rauszuschreiben...oder unterschiedlich wichtige Sachen mit unterschiedlichen Farben zu kennzeichen, was dann dem Hirn noch mal ne andere Möglichkeit gibt, Dinge zu verknüpfen...

    Wenn du allerdings gewohnt warst unter MPH länger lernen zu können, versteh ich deinen Frust und deine Angst gut. Ich brauchte immer noch zusätzlich den Kick mit dem Termin im Nacken und mache jetzt erstmals die Erfahrung, dass man solche Dinge auch planen kann.

    Viel Erfolg und ich drück die Daumen, dass dein Doc schnell ne gute Lösung findet.

    DA war jetzt nen neuer Beitreag von dir zwischen

    Wieso kannst du mit deinem Arzt nicht darüber reden? Opioid-Konsum ist kein Ausschlusskriterium für eine MPH-Behandlung, vor allem dann nicht, wenn er verordnet war. Auch eine Sucht-karriere ist kein Ausschlusskriterium für MPH-Verordnung, aber das sehen die Ärzte wohl unterschiedlich...

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