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Diskutiere im Thema Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Hallo Heike,
    danke dass du dich nochmal gemeldet hast.

    Ich glaube es macht nicht wirklich Sinn hier groß in die Details der Konversation einzusteigen. Ich glaube wir werden uns wohl nie verstehen Nicht böse gemeint, aber so gehts mir jedenfalls wenn ich mir deinen Beitrag durchlese. Deine Gedanken sind mir irgendwie fremd und kommen mir nicht wirklich nachvollziehbar vor... aber das ist ok. Wahrscheinlich gehts dir wohl auch mit mir so .

    Aber bevor wir nun hier in der Friede-Freude-Eierkuchenwelt versinken hätte ich doch noch ein paar ganz kurze Anmerkungen... ich brauche nämlich immer das letzte Wort

    Du schreibst:

    "Ich habe bei euch beiden eine sehr aggressive Reaktion bemerkt. Warum denn? Wenn doch alles okay ist."

    Ich denke das hätten wir geklärt... es kommt nicht oft vor, dass ich das GEFÜHL habe, dass man mir Kleinkriminalität und Lüngnertum vorwirft... daher meine Reaktion. Aber duch sagst ja selber...

    habe noch nie in meinem ganzen Leben einen Menschen VER- oder BEurteilt.
    ... und daher denke ich du wirst damit ja jetzt nicht plötzlich anfangen wollen, und daher kannst du es so nicht gemeint haben. Ok, ich akzeptiere das!
    Aber dann verstehe ich deine ebenfalls heftige Reaktion auf meinen ersten Beitrag nicht in dem du schreibst:

    Sorry Leute, normalerweise reagiere ich auf so etwas nicht. Aber diesmal konnt ich nicht an mich halten.
    Aber ist ja auch egal jetzt... vielleicht hattest du nen schlechten Tag und ich war wohl nicht emphatisch genug das zu verstehen... (nicht böse nehmen, das war ironisch gemeint ). Mit Emphatie tue ich mich ja tatsächlich etwas schwer. Aber in der Situation hätte ich auch vielleicht auf etwas mehr auf die berühmte Emphatie von dir gehofft. Aber eigentlich auch kein wirklicher Vorwurf hier... wenn ich mir mein erstes Positing nochmal durchlese kann ich deinen ersten Gedanken schon irgendwie verstehen.

    Ich glaube wir hätten uns viel Ärger ersparen können, wenn wir beide etwas besonnener reagiert hätten... ich hätte irgendwas anderes zuerst fragen können, und du hättest noch etwas abwarten können bevor du so eine Antwort schreibst

    Du schreibst
    Bei habitbreaker reagiert Sternhagel auch ziemlich aggressiv und "schreit" herum, dass er doch nicht dumm und blöd sei und was auch immer.
    Hmmm... die Stelle musst du mir zeigen... ich glaube nicht, dass ich gegenüber habitbreaker je agressiv war. Wenn doch, dann tut mir das leid!
    Das Wort "blöd" habe ich nur gegenüber sorryforthat geäußert und ebenfalls das ""das ist ja wohl nicht ernst gemeint"... Da hat er mich mit seinem Ironischen Posting auf einem falschen Bein erwischt...

    Das war die Reaktion auf eines seiner Ironischen Postings, welches ich leider zu dem Zeitpunk ernst genommen habe... Mit Ironie tue ich mich etwas schwer... vor allem wenn sie plötzlich kommt ohne Vorwarnung und ich noch mitten in meinem Ernsthaftigkeits-Modus bin. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, dass er mir meine Reaktion übel genommen hatte... wenn doch, dann sorry :-)


    Ich habe doch nicht geschrieben/gemeint, dass du gläubig oder ähnliches bist.... ich wollte gerade ein Ausrufezeichen hinter den Satz setzten, aber nicht, dass du das als "schreien" interpretierst Das ist das Problem der non-verbalen Kommunikation... da hat ein Ausrufezeichen bei jedem eine andere Bedeutung. Also wenn ich etwas schreibe dann "höre" ich irgendwie wie ich das sagen würde... und ich kann mich nicht dran erinnern mich jemals innerlich wirklich schreiben gehört zu haben, auch nicht in den Postings die ich hier geschrieben habe. Wenn du mein geschriebenes dann ließt, wirst du vielleicht auch "hören" wie DU es aussprichst, und wahrscheinlich hört sich das ganz schön anders aus als es sich für mich anhört... naja, will nur damit sagen, das die Wahrnehmung einem vielleicht ab und zu einen Strich durch die Rechnung macht. Wie als sorryforthat seine ironische Mail geschrieben hat... da hat er sich selber bestimmt ganz verschmitzt gehört. Und als ich es gelesen habe, hörte ich mich das mir in einem ganz ersten Ton vorlesen :-)

    Achso... jetzt bin ich etwas abgeschweift. Ich war beim Wort "glauben" und die unterschiedlichen Interpretationen. Nochmal zur Erinnerung, du schriebst:

    Ich glaube, dass Sternhagel das Ritalin benötigt bzw. missbrauchen möchte, um besser in seinem Studium weiter zu kommen. Sonst nix. Punkt.
    Und meine Erklärung gegenüber habitbreaker war:

    Das "ich glaube" in ihrem Satz hatte etwas von religiösem Glauben (jedenfalls nach meinem Empfinden).
    und deine Antwort im letzten Posting:

    Die Reaktion auf meine Satzformulierung "glaube" von Sternhagel war, dass ich wohl gläubig bin und irgendeiner Religion angehöre. Was soll ich denn dazu noch sagen?
    Es tut mir leid wenn du das so verstanden hast, als ob ich dir vorwerfen würde dass du religiös bist, was voll OK wäre/ist wie bei allen anderen auch... aber so war es nicht gemeint. Wenn ich schreibe, dass dein "ich glaube" etwas von religiösem Glauben hat, dann meinte ich damit, dass ich es gelesen habe als ein "ich bin mir sicher, dass..." oder "ich weiß, dass... ". Tja, so unterschiedlich kann man das lesen

    Das mit dem "lasst mal die Kirche im Dorf" war INDIREKT noch eine Reaktion auf dein Posting... Vielleicht bin ich ja etwas überempfindlich, aber ich fand das irgendwie beleidigend (ich weiß es war nicht so gemeint ) dass, man mich anhand eines einzenlnen Postings schon in eine Schublade steckt und mich als Person dahinter, mit all meinen Nöten, ignoriert.

    Ok... das war jetzt doch wieder ein längeres Posting. Sorry dafür! Würde mich freuen wenn du auf das eine oder andere noch reagieren könntest... Ich denke nämlich auch, wie Tyrox, dass die Diskussion miteinander uns alle weiter bringen kann

  2. #42
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    *schmunzel ... mit diesem Interpretationsdominodingens könntet ihr noch ewig weiter machen ... das hat was von dem Problem der Zeugenaussagen: 5 Leute haben objektiv das Gleiche gesehen - hinterher bekommt man mindestens 5 verschiedene Aussagen zum Sachverhalt ... oder mehr, falls der eine oder andere seine Aussage später noch revidiert ... *schlussschmunzel

  3. #43
    Immer eingeloggt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Heike schreibt:
    Und ehrlich gesagt......wenn man sich doch nichts vorzuwerfen hat, wie ihr beide das sagt (für mich nicht überzeugend, aber das ist halt meine Meinung und die ist unantastbar).....dann ist doch alles okay.
    Ich habe bei euch beiden eine sehr aggressive Reaktion bemerkt. Warum denn? Wenn doch alles okay ist.
    Ich mag es nicht, wenn mittlerweile auch mir etwas unterstellt wird, was schon in den strafbaren Bereich hineinragt (Mißbrauch, Medikament erschleichen). Diese 'Meinung' in der Öffentlichkeit wiederholt kundzutun, ohne auf meine Argumente einzugehen und zu berücksichtigen, sondern dies weiterhin als 'Tatsache' darzustellen ('für mich nicht überzeugend') kommt auch einen Straftatbestand nahe. Bitte unterlasse solche Unterstellungen, die eben zwar deine Meinung enthalten mögen aber eben auch Tatsachenaussagen.

    Heike schreibt:
    Ich bin 48 Jahre, habe noch nie in meinem ganzen Leben einen Menschen VER- oder BEurteilt. Das ist für mich das Schlimmste, was es gibt.
    Meine Reaktion bezog sich zuerst auf deine 'Meinung', Sternhagel wolle sich lediglich das Medikament erschleichen und bezog sich damit auf eine Vorverurteilung eines anderen Menschen. (Nein, ich schaue jetzt nicht mehr nach, was damals geschrieben wurde, weiß nur noch, dass ich es als recht extrem fand).

    Eben, weil ich es nicht gut finde, wenn Menschen etwas unterstellt wird, werde ich auch in Zukunft dagegen vorgehen (im Moment halt nur schriftlich).

    Heike schreibt:
    Ihr seid mir keine Rechenschaft schuldig, weiss Gott nicht. Und Deutschland ist ein freies Land und jeder kann seine Meinung kundtun.
    Ich habe meine Meinung geäussert, OHNE jemanden zu beleidigen oder zu BEwerten.
    Sehe ich halt anders und auch die freie Meinungsäußerung hat ihre Grenzen und zwar dann, wenn damit Menschen in Bezug zu ihnen möglicherweise schadenden Äußerungen über möglicherweise bei ihnen vorliegende strafbare oder auch lediglich verachtenswerten Handlungen gebracht werden.

    Besonders schlimm empfand ich dabei, dass jeglicher Erklärungs- bzw. Aufklärungsversuch als Beweis gesehen wurde, dass das Unterstellte damit dann tatsächlich vorliegen müsste, denn ansonsten würde sich ja derjenige nicht verteidigen

    Heike schreibt:
    Ich habe immer gesagt, dass ich GLAUBE, dass......Dies sind für mich Vermutungen in eine Richtung, die mir nicht gefällt, wenn es dann so ist.
    Wenn ich öffentlich gegenüber anderen, die mit der Person zu tun haben, sage, ich glaube, dass mein Nachbar ein Kinderschänder ist, weiß ich nicht, wie lange es dauert, bis ich daraufhin eine Strafanzeige erhalte. Solch eine Äußerung kann dem Nachbarn nämlich ziemlich schaden.

    Auch, wenn nun manche denken, dass mein Beispiel zu extrem gewählt wurde, ebenso verhält es sich für mich mit dem 'Glauben' daran, dass sich hier im Forum Leute tummeln, die sich das Medikament erschlichen haben und lediglich Mißbrauch damit betreiben wollen und diese dann auch namentlich der Öffentlichkeit genannt werden. Manchmal muss man, meiner Meinung nach, extreme Beispiele wählen um die Sensibiltät für weniger offensichtliche, aber ebenso verletzende, herabwürdigende Äußerungen bei anderen (hoffentlich) zu erlangen. Und ja, ich bin übersensibel.

    Heike schreibt:
    @Smaragdina: du verteidigst dich oben schon wieder. Und meine Frage bleibt...warum? Ist doch alles gut, wenn du Ritalin etc nicht missbraucht hast. Ich habe doch nicht gesagt, dass du es getan hast oder dass es alle Studenten machen. Du steckst/stecktest in einer schwierigen privaten Situation und von daher glaube ich, kommt deine heftige Reaktion aus dieser Richtung.
    Und es tut mir leid, dass du in einer schwierigen Situation steckst/stecktest. Das wünsche ich keinem.
    Nein, ich versuche zu erklären, z.B. warum ich so handle, wie ich handle oder auch, warum ich eh der Meinung bin, dass ein Mißbrauch überhaupt nicht möglich ist etc.

    Meine heftige Reaktion bleibt mir hoffentlich mein Leben lang erhalten, egal wie glücklich ich auch für mich dann leben werde.

  4. #44
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Huhu Sternhagel, huhu Smaragdina,

    Ich habe wohl tatsächlich etwas heftig reagiert. Kommt auch tatsächlich von meiner angespannten Stimmung zur Zeit.

    Ja ich habe überreagiert, weil ich, wie Habitbreaker sagte, einen ziemlichen Leidensweg hinter mir habe, gerade was ADS, Diagnose und Medikamente betrifft.

    Und ich weiss, wie es ist, wenn man als "Krimineller" bezeichnet wird, obwohl man nix getan hat. Ich habe es vor kurzem erst sehr drastisch zu spüren bekommen.
    Habe letztes Jahr mich mit einem Stoff XYZ unbewusst selbstmedikamentiert, ohne etwas von ADS zu wissen oder zu kennen. Und wenn ich dann ganz ehrlich war bei jedem Arzt und um Hilfe bat, wollte man mich zum "Entzug" in die Geschlossene stecken !!!!!! Da wurde ich direkt als Junkie eingestuft und das hat sehr sehr weh getan. Und mich mit Sicherheit auch einiges "härter" werden lassen.

    Wenn ich dann den "Verdacht" oder die "Vermutung" habe, dass jemand sich dann Medis "erschleicht", könnte ich (leider) ausrasten, weil genau wegen diesen Menschen MIR dann
    das Leben, die Behandlung und die Medikamentation schwer gemacht werden.

    Also.....ich entschuldige mich nun bei euch in aller Form und ich bin sehr froh, dass ihr beide nun sehr sachlich (ohne grossartig zu schimpfen oder los zu legen) geantwortet habt und
    ja....wenn ich nun ehrlich bin (und das bin ich leider immer) ihr beide mich überzeugt habt.

    Ich bin selbst HYPERSENSIBEL und wie sogar.....ich möchte keinem weh tun oder zu nahe treten. Bitte glaubt mir das.

    Eigentlich bin ich ne ganz Nette *grins* und verdammt schwer aus der Reserve zu locken bzw. aus der Fassung zu bringen.
    Ihr habt das geschafft und das ist eine ganz seltene Sache, ganz ehrlich jetzt. Könnt ihr euch was drauf einbilden lol.

    Also Frieden? Ich meine das nun wirklich aus Überzeugung und nicht nur einfach so, weil ich Ruhe haben will.

    Ist das okay für euch? Ich würde mich sehr freuen.

    lg

    Heike

    PS: und nun eine Nachricht, die für mich grandios ist......ich habe heute nachmittag endlich meine Diagnose ADS - Mischtyp - schwarz auf weiss bekommen.
    Nach 1 Jahr Kampf bei zig Ärzten. In diesem Jahr habe ich ALLES andere aus dem Weg geschafft, was mir hinderlich war, diese Diagnose endlich schriftlich in den Händen zu halten.
    Ich habe seit 41 Jahren insulinpflichtigen Diabetes, Hashimoto, Osteoporose (schon mit Wirbelbrüchen) und eine chron. Gastritis Typ A .....
    Ich habe es nun geschafft, was eigentlich schon gänzlich fast unmöglich war lt. meinem Arzt eben, eine korrekte Diagnose ADS von allem o.g. abzugrenzen.
    Mir fallen schon seit ein paar Stunden zig Steinbrocken vom Herzen.
    Aber keine Sorge Sternhagel und Smaragdina.....das ist nicht der Grund, weshalb ich nun einsichtiger bin.....okay?
    Geändert von Heike ( 9.11.2012 um 19:08 Uhr)

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Hallo Heike,

    das freut mich erlich für dich, dass die Diagnose gestellt wurde. Ich hoffe dein Leben wird dadurch einfacher und besser .
    Ich sage da sicherlich nichts falsches, aber dein Leben- und Leidensweg war viel schwerer und länger als meiner, da beneidet ich dich echt nicht dafür!

    Von mir aus hätten wir somit alles geklärt und dein "Friedensangeobt" nehme ich gerne an . Ich wünsche dir alles gute in der Zukunft und weiterhin viel Spaß und Unterstützung hier im Forum!

  6. #46
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Hey Sternhagel,

    du kannst ja richtig nett sein hehehehe

    (also war wieder Spass, kein ärgern wollen; war aber durchaus ernst gemeint)

    Ich hab heute echt den Moralischen. Mir läuft vor meinen Augen ein Film ab, wie ich so ca. 40 Jahre lang bei so vielen Ärzten gesessen habe und ihnen mitgeteilt habe, wie leer es in mir aussieht, dass ich keine richtige Freude und/oder Wut empfinden kann. Dass ich mich irgendwie immer komisch fühle und dass irgend etwas bei mir nicht stimmt.

    DAS genau sage ich seit 40 Jahren, seit ich Diabetes bekommen habe, zu jedem Arzt. Und immer wieder hiess es "Machen Sie ne Therapie und/oder nehmen Sie Antidepressiva".
    Was ich ja irgendwann mit 30 auch tat. Aber ohne Erfolg. Und nun weine ich nur noch, weil ich so viel mitgemacht habe und immer nur das Gefühl hatte, dass ich nicht normal sei auf dieser Welt.
    Nun habe ich die Antworten und das erleichtert natürlich, aber es tut verdammt weh. Und was das Schlimmste ist: ich denke aufeinmal darüber nach, was alles anders gelaufen wäre, wenn ich es früher gewusst hätte. Wenn das hier jemand schreibt, dann ist immer sofort meine Meinung, dass man das ja nicht ändern kann und man doch nach vorne schauen soll.

    Und nun bin ich selber betroffen und meine Worte erreichen mich zur Zeit nicht. Ich bin heute im Selbstmitleid versunken und weine nur. Aber okay, das muss ich erst mal durchkauen, dann ist es auch gut.

    So, bevor ich wieder abschweife, was ich glaube ich schon getan habe, danke ich dir nochmals für deine echt lieben Worte *Handreich*

    Lieben Gruss

    Heike

  7. #47
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Liebe Heike

    nur Mut! Ich will nicht besser wissend - schleimen - von oben -

    Mein Respekt. Mein Respekt für all das was du trotz der Widrigkeiten, die du hattest - geschafft hast.

    Schau zurück und - weiss du was - du bist stark.

    Stark und auch sich selbst bemitleiden ist eine Stärke - es ist die Erkenntins - das es Hart war.
    Doch du kannst dir selbst vertrauen - du hast nicht aufgegeben - und DAS IST STARK.

    Lg - und das ihr zwei euch hier wieder gefunden habt - ist was sehr wertvolles - es ist ein Zeichen der Empathie,
    von der viel zu oft, heute versucht wird, diese zu unterdrücken -

  8. #48
    Tyrox

    Gast

    Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Hallo Heike,

    Ich muss sagen leider verstehe ich dich. Leider, denn dieses Gefühl der leere, der Hoffnungslosigkeit, das Gefühl anders zu sein. Ja, das kenne ich zu gut, und ich wünsche es niemanden. Körperliche Schmerzen sind kein Vergleich dazu wenn die Seele weint, kein Vergleich zu diesem innerlichen Schmerz.
    Dieses Gefühl der Hilflosigkeit. Das Wissen man wird nie richtig 'normal' sein können, selbst mit der richtigen Medikation.
    Und da ich weiß wie es dir geht, und dafür dass du es schon solange durchhältst, meinen allergrößten Respekt!
    Ich bin erst 21, doch blicke ich in die Zukunft weiß ich nicht wielange ich es noch aushalten werde, bis ich innerlich zusammenbreche. Selten finde ich etwas das mich stützt, zu oft habe ich das Gefühl es würde helfen wenn ich mich selbst verletze. Doch ich weiß es hilft nicht, deshalb tu ich es nicht.
    Ich suche nach einer Stütze die mit mir geht. Die mir das Leben zeigt. Die es möglich macht endlich etwas mehr zu empfinden als abgrundtiefen Hass. Hass und Leere wohnen in meinem Inneren, und selbst ein kleiner Sonnenstrahl mag dies nicht zu verändern.
    Ich weiß das hatte jetzt nichts mit dem Thema zu tun, aber mir geht es besser nachdem ich es geschrieben habe. Ich bitte um Verständnis.

    Schönen Tag
    Stefan...

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Hallo Sternhagel,

    ich habe auch immer ganz besonders darunter gelitten, dass ich mir fast nichts merken konnte. Namen, Geburtstage, Gelesenes, Gesehenes. Wenn ich es damals mal doch geschafft habe, mich zu überwinden und zu lernen (was auch nie von langer Dauer gewesen ist), dann blieb danach nichts mehr im Kopf. Das waren für mich sehr traurige Erlebnisse und ich wünschte mir bis heute, dass sich das mal ändert.

    Heute nehme ich MPH. Und ich sage dir es direkt. Deine Gedächtnisleistung wird durch die einfache Einnahme von MPH nicht besser. Aber! Ich habe vor 2,5 Wochen wieder mit MPH angefangen und habe seitdem jeden Tag für das Studium gelernt (teilweise bis zu 14 Stunden pro Tag aber dann hab ich auch 2 mal MPH genommen, also wenn es nicht mehr wirkte). Ich konnte es endlich mal auskosten Konzentration zu haben und es hat mir unheimlich Spaß gemacht zu lesen und zu verstehen. Anfangs habe ich auch wieder alles schnell vergessen, aber nach den 2,5 Wochen fängt es an, dass meine Gedächtnisleistung immer besser wird. Das ist für mich so ein unheimlich wichtiges Gefühl, dass ich merke, dass sich da was tut.

    Um dir mal ein Beispiel zu nennen, zu was ich gestern im Stande war. Ich habe gestern um 9 eine Klausur geschrieben in Mikroökonomie und Makroökonomie und habe die Klausur, dadurch das ich mal lernen konnte, ganz gut geschafft. Die Durchfallquote bei der Klausur liegt bei uns im Durchschnitt bei ca. 42%-50%. Das ist aber nicht das worauf ich hinaus will. Gestern Abend dachte ich mir dann, dass ich doch mal die Klausur rekonstruieren sollte, so als Versuch, da ich langsam meine verbesserte Gedächtnisleistung erkannte. Ich konnte fast die komplette Klausur rekonstruieren und habe mir sie gemerkt. Sogar eine Aufgabe, die aus 6 Teilen Bestand mit etwa 16 verschiedenen Zahlenwerten, welche ich mir auch alle samt genau gemerkt habe. Ich habe diese dann zum Vergleich für andere Studenten in unser Studentenforum aufgelistet und viele dachten (haben mir PN's geschrieben), dass ich diese abfotografiert hätte oder nebenbei abgeschrieben hätte. Aber dem war nicht so. Ich habe sie mir gemerkt. Und das ist für mich ein mega Erfolg. Und das obwohl ich die Nacht zuvor kein Auge zugemacht habe und den Tag davor einen Migräneanfall hatte.

    Ich denke, dass MPH keine wirkliche Wirkung auf die Gedächtnisleistung hat. Ich denke eher, dass man sein Gedächtnis hart trainieren muss und sollte. Ich für meinen Teil habe es ausgetestet und es hat mir unheimlich Spaß gemacht mich konzentrieren zu können und das dann auch auszunutzen und auszukosten zu können.

    Mit besten Grüßen
    Daeh


    PS: Das war übrigens erst meine erste Klausur (bin im 2. Semester), die ich mich getraut habe zu schreiben. Aber es werden in den nächsten Wochen noch 4 weitere folgen. Und dann hoffe ich, dass ich vielleicht sogar schon im nächsten Semester wieder Einiges aufholen kann, um schnellstmöglich wieder mit den normalen Kommilitonen mithalten zu können.

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Auswirkung von Ritalin auf Gedächtnis

    Hi Daeh,

    na ab das hört sich doch gut an! Glückwunsch!

    Aber ich verstehe nicht ganz wiso du sagst, dass MPH keine "wirkliche" Wirkung auf das Gedächtnis hat. Wieso konntest du den dann plötzlich die ganze Arbeit rekonstruieren? Früher ging das doch sicher nicht, und auch früher hast du doch sicherlich hart gearbeitet?

    Würde mich freuen, wenn du das nochmal erklären könntest

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