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Diskutiere im Thema Methylphenidat/Ritalin und Alkohol im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #81
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Was passiert eigentlich im Körper, wenn MPH zusammen mit Alkohol eingenommen werden? Was wechselwirkt dort? Verstärken / verringern sich Wirkungen?
    Was für medizinische Nebenwirkungen können auftreten?
    Bislang lese ich hier v.a. Verteufelungen von Alkohol, oder einen relativ lockeren Umgang. Woher rühren diese Unterschiede?

  2. #82
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo Tigerin!

    Tigerin schreibt:
    Bislang lese ich hier v.a. Verteufelungen von Alkohol, oder einen relativ lockeren Umgang. Woher rühren diese Unterschiede?
    Diese Unterschiede rühren wahrscheinlich daher, dass Jeder von uns andere Erfahrungen mit Alkohol gemacht hat.
    Die Wirkung von Alkohol in Verbindung mit MPH ist eben nicht kalkulierbar. Sowohl Stimmulanzien wie MPH oder Amphetamine, aber auch Coffein sind Gifte, Alkohol ist ein Gegengift davon. Beide Kategorien wirken auf ihre Weise auf das zentrale Nervensystem im Körper, welches die "Angriffe" von zwei Seiten verarbeiten muss, was zu unkalkulierbaren Reaktionen führt, je nachdem welches dieser Gifte gerade die stärkere Wirkung hat.

  3. #83
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo,

    Also wenn es dich wirklich im Detail interessiert was da biochemisches Passiert, würde ich einfach mal bei Wiki o.ä. schauen, dort die wird Wirkung von Alkohol auf den Organismus soweit ich mich errinern kann ziemlich detailliert beschrieben. Vielleicht reicht es dir ja, wenn du weißt, dass der Wirkungs/Abbau prozess Methanol-haltiger Substanzen schon äußerst komplex ist und das bei MPH eig auch, wobei ich darüber wenig weiß.

    Ob es schon Studien zum Thema wechselwirkungen gibt, weiß ich nicht, aber solange es nicht kalkulierbar ist wird eben von gleichzeitiger Einnahme abraten. Ich kann dir nur was zum subjektiven empfinden von reinem Amphetamin sagen, da ist es bei mir so, dass die Alkoholwirkung weitgehenst unterdrückt wird. Da MPH ja in irgendeiner Form ein Amphetamin Derivat ist, könnte ich mir die Wirkung ähnlich vorstellen.

    MfG, Tuber

  4. #84
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Oh man ich habe es ausprobiert wen du Retalin im Körper hast und du tringst Alkohol da pasiert nichts das heist du wirst nicht blau.
    Und auch nicht müde da wohl die rezeptoren im kopf kein alkohol erkennen oder so. Aber das kann bei jeden anders sein.

    Gruß

  5. #85
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Bei mir ist es so dass MPH die Wirkung von Alkohol eher verstärkt.

    Aber scheint wohl bei jedem anders zu sein.

  6. #86
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo Zusammen,

    Meine Erfahrung mit Ritalin und Alkohol....


    1. NIE WIEDER


    • Abschluss essen von meiner EX Arbeit.. Es gab Sekt. Ich habe einen Schluck gemacht! Wow... ich fühlte mich gar nicht gut. Ok ich dachte das war der Sekt.
    • Mit der EX Firma Tage später Christkind markt / gleich zeitig auch mein Abschied, von meiner EX Firma *heul* / dachte mir Probierst mal einen Glühwein... Vorher war ich total gut im Gespräch bekam alles mit usw. Ich machte einen Schluck mehr nicht, die konzentrion war WEG. Ich war dumm wie Stroh. Musste nach Hause, ging nicht mehr! Für mich war dann da beschlossen nie wieder ALK.
    • Weihnachten mit meiner Familie. Wir haben gegessen und gefeiert. Ich ging mit meinem Freund und meiner kleinen in die Küche das Playmobil aufbauen, ich bemerkte das ich mich nicht mehr konzentrieren kann und fühlte mich wie früher... ich sagte zu meinen Freund war da Alkohol drin im Dessert er sagte nein, ich fragte noch andere aus meiner Familie die sagten Nein. ich dachte mir das gibt es doch nicht , was ist den da jetzt los. Ich fragte dann meine Mama die das Dessert gemacht hat. Sie sagte ja, aber das war nur ein Stamperl Rum und das wäre komisch das ich das spüre würde. Ich war nicht besoffen sondern ich konnte mich nicht mehr konzentrieren das war echt arg.

    Lg lissy


  7. #87
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    CD-Rohling schreibt:
    Bei mir ist es so dass MPH die Wirkung von Alkohol eher verstärkt.
    Huhu

    Nein, dass liegt daran das durch MPH und Alkohol ein neuer Stoff in der Leber entsteht. Den Namen weiß ich leider nicht mehr, aber er ist sozusagen eine Droge.

    @Timopudel, richtig man merkt nicht wie viel man schon getrunken hat. Das kann fatale Folgen haben, wenn man seinen Konsum nicht unter Kontrolle hat, man nicht merk wanns zu viel wird.

    @Tigering, es entsteht eine chemische Reaktion im Körper, wodurch die Dopamin Konzentration im Synaptischen Spalt stark erhöht wird. Das hat zur Folge das eine starke Euphorie ausgelößt wird, wodurch die Suchtgefahr von beiden Substanzen erhöht wird, die Selbstmordgefahr ebenfalls, denn am darauf folgenden Tag ist der Konsument deppressiv, bis hin zu aphatisch (total Gefühlstot, wie ein "Zombie").

    Außerdem werden die AD(H)S Symptome, wenn man das oft genug praktiziert verstärkt, wie zB: Sprachdreher, Konzentrationsprobleme, Hyperaktivtät. Ein alter Freund hat durch den häufigen Konsum von Amphetaminen und Alkohol erst AD(H)S bekommen, er war vorher "normal".

    Also Jungs und Mädels, laßt die Finger vom Alkohol, wenn ihr vorher Amphetamin/Amphetamin-Derivate genommen habt!

    lg

    Frederico

  8. #88
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Frederico, obwohl ich ja erst seit kurzem MPH nehme, habe ich vorgestern depressions bedingt zur Flasche gegriffen (bin ein typischer "Quartalsäufer") und auch schnell die Kontrolle verloren. Und wie du schon gesagt hast, habe ich mich am nächsten Tag so schrecklich gefühlt, dass mir das so schnell nicht wieder passiert.

    Wenn man unbedingt mal aus gesellschaftlichen Ereignissen oder ähnlichen etwas trinken sollte, würde ich wie schon mehrfach in diesem Thread empfohlen MPH kurzzeitig aussetzen.

    LG,
    Tuber

  9. #89
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    ich hab schon immer mehr getrunken, die familie liebt wein, dazu meine melodramatische ader...
    konsequenterweise hab ich auch schon immer alleine getrunken und auch des trinkens wegen, zweckgebunden halt
    und das will ich auch nicht missen, daher denke ich gerne an den hausmeister meiner ehemaligen zivi stelle, der hats mal uebtrieben und darf jetzt nicht mehr...traurig

    naja, ich trink jedenfalls relativ viel und misch auch gern mal, daher hat mich das mph nach laengerem rantasten auch nicht abgeschreckt.
    da ich bei dem thema einige erfahrung aufweisen kann will ich diese einfach mal teilen.

    ich mag diese reisen, aber bisher bin ich IMMER wieder nach hause gekommen, hab nie die kontrolle verloren, bin nicht in zellen oder neben fragwuerdigen frauen aufgewacht oder wie manche alte bekannte irgendwo auf der strecke liegengeblieben.

    aber auf mph und alkohol hatte ich meinen ersten wirklichen filmriss, keine ahnung, nur noch bilder von versch. theken, flirtversuchen mit einer lesbe und nem verloren gegangenem azubi...
    lernen durch schmerz.

    mph ist nicht umsonst amphetamin verwandt, ja ihr koennt mehr saufen und ja man merkts weniger... anfangs!
    mit alkohol wird mph in der niere anders verstoffwechselt und es entsteht ethylphenidat was die dopaminaufnahme nicht nur wie mph hemmt sondern indirekt auch mehr davon ausschuettet.
    alkohol verstaerkt die wirkung des mph anfangs und ihr seit wacher und kriegt deswegen noch weniger vom alkohol mit.

    aber seid euch sicher, er ist trotzdem da und wenn das verhaeltniss kippt...
    viel spass, in der nacht haette alles passieren koennen.


    limax
    Geändert von Limax (13.03.2011 um 17:32 Uhr)

  10. #90
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Ich kenne ähnliche Diskussionen, als ich 2009 in der Tagesklinik war. Da möchten halt Leute täglich am liebsten ihre 2-3 Bier trinken oder paar Gläser Wein. Dann aber z.B. Citalopram und Mirtazapin nehmen und sauer sein, weil es sich irgendwie nicht mit Alkohol verträgt.

    Auch wenn es hier um MPH geht, man sollte schon mal wissen, was einem wichtig ist und was man will. Medikamente und Alkohol passen selten zusammen. MPH nimmt sicher keiner, weil er nichts hat, super klarkommt und keinerlei Symptome hat. Und darum sollte man sich schon mal überlegen, ob es einem besser gehen soll oder ob man lieber weiter Alkohol trinkt, der nicht selten eh Teil des Problems ist.
    Wenn man unbedingt mal aus gesellschaftlichen Ereignissen oder ähnlichen etwas trinken sollte
    Heute bin ich eher der Meinung, diese Sichtweise ist irgendwie spätpubertär. Und wenn man meint, in der Gruppe doch mitziehen zu müssen, dann ist es wohl eher ein Problem von mangelndem Selbstbewusstsein.

    Ich kenne beide Seiten, die mit Alkohol sehr gut und intensiv und ich kann nur sagen, ein Leben ohne Alkohol ist möglich. Ein Medikament weglassen, wie hier geschrieben, um dann mal Alkohol trinken zu können, betrachte ich heute als ziemlich gestört.

    Früher dachte ich auch, Disco, Ausgehen in der Gruppe, Spaß haben, lustig sein, Familienfeiern etc., geht alles nur mit Alkohol. Völliger Quatsch, geht alles auch ohne und so wie ich die Sache sehe, gibt es immer mehr Leute, die es ähnlich sehen.


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