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Diskutiere im Thema Methylphenidat/Ritalin und Alkohol im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 123

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Oh je, wieder mal völlig ahnungslos in die nächste Falle getappt.

    Ich habe soweit keinerlei Alkoholprobleme gehabt. Ich mag von jeher nicht viel trinken und schon gar nicht irgendwelche harten Sachen. Mein Konsum beschränkt sich auf ein Glas Wein am Abend zum Abspannen und meistens nur am Wochenende...

    Ohne mir groß Gedanken zumachen (Ja, Beipackzettel hab ich gelesen, aber darauf gar nicht so geachtet) hab ich das jetzt mit Concerta auch so weiterbetrieben. Allerdings nicht eher als 9.00 Uhr abends, also etwa 12 Stunden nach der nächsten Einnahme. Gemerkt hab ich soweit nichts ungewöhnliches.

    Letzte Woche habe ich dann meine Ärztin deswegen angesprochen, weil ich an einem Morgen Kopfschmerzen hatte. Die meinte, es könne nicht die Wirkung vom Alkohol sein, da des Medikament dann ja schon raus sei. Also das Glas Wein am Abend sei in Ordnung...

    Wenn ich jetzt so lese, was Alex und ihr anderen so schreibt, werd ich doch nachdenklich. Das ist das Risiko nun wirklich nicht wert... Mal schauen, ob man sich nicht mit einem aufwendigen alkoholfreiem Mixgetränk belohnen kann.

    Alkoholfreien Sekt habe ich letztens irgendwo getrunken, ihhh, da ist mir eine Apfelschorle lieber. Auch alkoholfreies Pils schmeckt mir nicht. Aber wir trinken oft alkoholfreies Hefeweizen. Das schmeckt richtig gut und ist ein wirklich brauchbarer Ersatz, vor allem wenn es heiß ist, oder man sich gerade auf der Laufstrecke die Kante gegeben hat..

  2. #72


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Naja,

    Andrea71 schreibt:
    der beamte bohrt ständig nach am gericht dies sei nicht gültig und nicht nachvoll
    ziehbar.
    dass - falls sich das wirklich so zugetragen hat - ein Beamter eines Amtes, der wohl deiner Aussage zufolge weder ein Arzt und erst recht kein entsprechender Gutachter ist, bei dir episondenhaftes Trinken (soll dann wohl Alkohollismus des Gamma-Typs sein?) und eine bipolare Störung "diagnostiziert", find ich an diese Stelle absolut nicht nachvollziehbar und sollte das vor Gericht Gültigkeit haben, dann würd ich schon nicht wenig an unserem Rechtssystem zweifeln.

    Marta schreibt:
    Ohne mir groß Gedanken zumachen (Ja, Beipackzettel hab ich gelesen, aber darauf gar nicht so geachtet) hab ich das jetzt mit Concerta auch so weiterbetrieben. Allerdings nicht eher als 9.00 Uhr abends, also etwa 12 Stunden nach der nächsten Einnahme. Gemerkt hab ich soweit nichts ungewöhnliches.

    Letzte Woche habe ich dann meine Ärztin deswegen angesprochen, weil ich an einem Morgen Kopfschmerzen hatte. Die meinte, es könne nicht die Wirkung vom Alkohol sein, da des Medikament dann ja schon raus sei. Also das Glas Wein am Abend sei in Ordnung...
    Das ist zumindest für mich in keiner Weise nachvollziehbar.

    Alleine die Aussage, das Medikament (Concerta) sei abends, also z.b. nach 12 Stunden "raus", deckt sich mit keiner mir bekannten Quelle.

    Vielleicht fragst du mal unter Hinweis z.B. auf die Ergebnisse dieser Studie:

    http://www.theodora.com/drugs/concer..._consumer.html

    in der bei 36 erwachsenen Personen der Verlauf des Methylphenidat-Plasmaspiegels im Blut nach Einnahme einer Kapsel Concerta 18mg ermittelt und daraus die jeweiligen Durchschnittswerte berechnet wurden, wie sie zu dieser Aussage kommt.

    Hieraus ist auch dem Laien auf den ersten Blick auch ohne nähere Zahlenangaben ersichtlich, dass der Studie zufolge nach 12 Stunden durchschnittlich noch etwa die Hälfte des Spitzenwertes erreicht wird (Figure 1).

    Es werden allgemein und für verschiedene Dosierungen von Concerta sogar Werte in der Art beschrieben, dass der Spitzenwert bis zu 10 Stunden nach der Einnahme auftreten kann

    Mean times to reach peak plasma concentrations across all doses of CONCERTA® occurred between 6 to 10 hours.
    was nochmal deutlich über dem in der Kurve gezeigten Wert liegt.

    Entsprechende Angaben lassen sich auch der Fachinformation zu Concerta entnehmen: http://ch.oddb.org/de/gcc/resolve/chapter/kinetic/pointer/:!fachinfo,18849623.



    Liebe Grüße,
    Alex

  3. #73
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 123

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Oh man, da schießt man sich ab, bekommt einen Leberschaden oder sonstwas?? Na, da hab ich offensichtlich dringenden Lesebedarf, danke für den Hinweis, Alex.

    Mein Sohn wird im Sommer 14 Jahre - da wird das Thema dann ja ganz aktuell. Wie erklärt man das einem 14jährigem? Die geben doch bekanntlich gerade in dem Alter ihren Zugang für rationale Argumente völlig ab!

    LG Marta

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 234

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    ich kann euch schreiben, was passiert, wenn man Alkohol und Ritalin mischt.
    Ich hatte letzte Nacht meinen unbewussten "Selbstversuch" :fettn:

    Nachmittags hatte ich zu meiner übliche 20 mg Dosis noch ein 10 mg Tablette genommen, weil es so megaanstrengen war, in der Arbeit.

    Am Abend war ich körperlich sehr erschöpft, geistig aber noch putzmunter.
    Leichtsinng gönnte ich mir ein Glas Wein, das hatte ich schon zuvor nach Ritalin gemacht, und ich hatte nie Beschwerden damit.
    Gestern war es aber anders.
    Aus einem Glas wurden vier, so ganz nebenbei, als ich am Computer spielte.

    Dann setzt meine Erinnerung aus.

    Ich weiss nur, dass ich nachts den Weg zum Klo nicht gefunden habe.
    Ich tappste die Wand lang ,es war so schwarz, ich glaube ich war blind.

    Durch das abtappsen der Umgebung wurde mir klar, dass ich im Bad gelandet war.

    Dann habe ich wieder einen Filmriss, als ich dann aufwachte, lag ich auf dem Fliesenfußboden im Klo. ( Wie bin ich dann doch dorthingekommen?)

    Mein Hund leckte mich ab und mir war nach Heulen zu Mute, aber ich war blockiert. Ich konnte nicht mehr aufstehen, denn wenn ich mich aufrichten wollte drohte ich wieder ohnmächtig zu werden. Es war ein Horror!!!

    So blieb ich noch eine Weile liegen, ich weiss nicht wie lange, und dann habe ich es doch noch ins Bett geschafft.

    Als ich um sieben Uhr früh munter wurde, war ich dann zunächst einmal glücklich, noch am Leben zu sein.

    Der heutige Tag war nicht so gut und ich habe zunächst einmal kein Ritalin genommen.

    Ich weiss, dass ich das nicht mher machen werde und stelle diesen Beitrag als Abschreckung ins Forum, falls jemand doch noch glaubt, dass Ritalin und Alkohol vielleicht doch nicht so schlimm ist.

    Ab morgen wieder Ritalin aber ab nun nur mehr ohne .....

    Eure Schneeflocke

  5. #75
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    hallo alex
    ich kann nur dazu sagen die ganze sache hat sich so zu getragen wie ich es beschrieben habe.
    ich habe nen ganzen ordner darüber.
    ich glaube schon lange nicht mehr an das recht des bürgers.
    ja ich sollte der gamma typ sein.
    wie ich dir schon in der pn geschrieben habe.
    zu letzt hab ich jetzt noch so ein blut screnig machen lassen.
    dies war völlig in ordnug.
    dieser beamte ist hier sehr geführchtet und hat schon mehreren den führeschein unbegründet enzogen.
    keiner wehrt sich.
    mein anwalt sagt er sei auf der falschen position.
    aber man kann ihm nicht an,wenn er den verdacht hat.

    alkerhol ist so und so gefählich ob mit oder ohne medikamente.
    für mich spielt es keine rolle ob ich trinken darf oder nicht.
    da ich ohne hin mir dieses zeug nicht schmeckt.
    ich mir bei diesen beiden vorfällem das zeug schon runter würgen mußte.
    warum ich das tat kann ich euch nicht sagen.
    zuviel auf einen haufen.
    es könnte noch so dicke kommen.ich würde das zeug nich mehr anrühren.


    man siehe auch den bericht von schneeflocke.
    den die auswirkungen sind verherend.
    aber wie gesagt jeder muß selber wissen was er tut.
    und nur zu trinken weil es die andern auch tun ist der
    reinste schwachsinn für mich.
    es zeugt von stärke es nicht zu tun.
    alkerhol ist die größte droge deutschlands.

    habt ihr gewußt wie es vor dem gesetz ausieht mit abhähngikeit.
    wer einmal im jahr etwas trinkt oder einen rausch hat.
    wer einmal im jahr einen rausch hat,der hat exzessiven alkerholmissbrauch betrieben und zählt unter epsilontrinker.
    wer einmal im jahr was trinkt soll alkerholiker sein da er ja einmal im jahr alkerhol braucht.
    ein witz was.
    ja so sieht es aus.
    krass ich weiß.
    so sind die fachausdrücke und gesetzlagen die mir bekannt sind.
    vieleicht weiß jemand noch etwas anders zu berichten.
    lg Andrea

  6. #76
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 759

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    hallo schneeflocke,

    deine story erinnert mich sehr an ein ereignis, was noch gar nicht so lange her ist....
    muss vielleicht ein wenig ausholen.....
    bevor ich methyl nahm habe ich fast jedes wochenende getrunken. ( ca. 8-9 becks green lemon oder solch frauengesöff....ü-30 partys )
    jede gelegenheit wurde genutzt um ein wenig lockerer zu werden.
    das dies nicht der richtige weg ist hab ich nun auch begriffen.
    und habe ca. 1 jahr methyl genommen und keinen alkohol getrunken.
    hatte auch gar nicht das bedürfnis irgendwas zu mir zu nehmen.
    hatte sogar angst, dass ich vielleicht anders drauf bin als sonst.....wegen der medies.
    nach einem tollen abendessen mit meinem freund und seiner mutter - oder schon währenddessen gabs einen tollen wein.
    bin eher kein weinfreund, aber das war wirklich ein edles tröpfchen..( so von mir als weinnichtkenner empfunden ).
    haben dann ca. 3 flaschen leergemacht und gequatscht...das kann ich immer sehr gut...
    hab gemerkt, dass mir duselig wird und dachte, geh mal ins bett.
    vorher zum klo, alles rückwärts wieder raus...
    ich muss geräusche von mir gegeben haben, wat peinlich....
    erinner mich an alles, ich war so blau, du ahnst es nicht....
    die treppe hochgekrochen, ausgezogen und wieder ab ins bad.
    lag mit dem kopf auf der kloschüsssel
    mein freund war bedient aber hat sich trotzdem rührend um mich gekümmert, hat zugesehen, dass ich genug wasser trinke, kam eh alles wieder raus......er kam sogar mit weissbrot an......naja, soll ja den alkohol aufsaugen, aber das hab ich nicht essen wollen......
    er hat mich sogar mit nem handtuch zugedeckt......vorm klo, damit ich nicht erfrier, grins....
    davon mal ab, dass mir das unsagbar peinlich war.....heute lachen wir drüber.....
    habe ich erkannt.....dass ich den sprit aus dem kopf lasse....
    mal einen schluck dunkles radler...lecker.....aber dann is auch wieder gut...
    werd schon schief angeguckt, glaubt mir keiner, dass ich mir nicht mehr die hucke zusauf.....
    aber dieses schreibe ich wirklich aus überzeugung.
    medikamente und alkohol
    aber ganz ehrlich.....ich habe nicht mehr den drang mich locker zu saufen

    liegt sicher daran, dass ich dabei bin an mir zu arbeiten, was ich ja vorher nicht getan habe...
    auf andere zu schauen war immer sehr viel einfacher als vor seiner eigenen haustür zu kehren.....

    ich schreibe nie sehr lange berichte, weil ich immer angst hab schwer abzuschweifen beim erzählen....und ihr vielleicht denkt...was will die.....

    aber mein mitteilungsbedürfnis ist nach wie vor unglaublich gross....

    lg vom purzel


  7. #77
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Alex schreibt:
    Hallo
    Das würd ich in jedem Fall noch um die Meinung erweitern

    - Alkohol ist in Verbindung mit einer laufenden Dauermedikation mit Psychopharmaka und/oder einer laufenden, psychotherapeutischen Behandlung nicht gut. (Falls du das so nicht auch gemeint hattest).

    Alkohol generell und in jedem Fall zu verteufeln macht meiner Ansicht nach weder Sinn, noch ist das irgendwie realistisch.

    Immerhin setzen sogar Organisationen wie die WHO Grenzwerte für konsumierten Alkohol (wenn auch im Fall der WHO m.E. etwas sehr hoch), bei denen auch täglicher Alkoholkonsum als ungefährlich gelten soll.

    Schon mal mit "alkoholfreiem" Bier versucht?

    Ist zwar entgegen dieser äußerst falschen Bezeichnung auch nicht ganz alkoholfrei, aber man braucht schon ziemliche Mengen, um einen nennenswerten Blutalkoholspiegel zu erreichen.

    Wär mal erstens interessant zu wissen, ob der Abend dann gleich entspannt und gelungen abläuft und zum anderen wirft das schon generell die Frage auf, wieso du nicht gleich zu "alkoholfreiem" Bier greifst.

    Bitte mal dabei mal ausdrücklich die oft kommende Antwort ausklammern, dass es angeblich nicht so gut schmeckt.

    In dem Zusammenhang erinnere ich mich düster an eine Versuchsreihe (kann dazu leider keine konkrete Quelle mehr liefern), bei der der Hälfte der Probanden einige Liter vollwertiges Bier verabreicht wurde, der anderen Hälfte jedoch alkoholfreies Bier, ohne, dass das diesen Probanden bekannt war.

    Erstaunlicherweise waren am Ende alle Probanden gleich betrunken, obwohl die eine Hälfte eine BAK von quasi Null hatte.

    Nicht alle solche Vorgänge laufen bewusst ab.

    Alkohol hat bereits bei relativ geringen, aufgenommenen Mengen sehr viele Effekte auf psychischer Ebene, u.a. auch einen anxiolytischen (Angst-lösenden), der einem gerade in Gesellschaft sehr zugute kommen kann, wenn man in dieser Richtung ohne Alkohol bewusst oder eben auch unbewusst Probleme hat.

    Das "kann" im letzten Satz würde ich hier durch "könnte" ersetzen. Zumindest kenn ich keine fundierte Quelle, die entweder das eine oder das andere beweist.

    Liebe Grüße,
    Alex
    Guten Morgen.

    Oder besser gesagt, Mahlzeit!

    Also da geb ich dir 1000% Recht. Die Meinung hatte ich in den letzten Posts komplett übersehen und hab nur diese Gegensätze von einerseits verteufeln, andererseits wirklich arg verharmloster Umgang während der gleichzeitigen Einnahme gesehn.

    Meiner Meinung nach ist die Angabe der WHO auch zu hoch, und zu sehr vereinheitlicht. Ich kenne Leutchen mit nach einem 1/8 Wein schon beschwippst sind, aufgrund ihrer kleinen Körpermasse, und andere, die bedenkenlos 2 Bier wegstellen und wahrscheinlich trotzdem in einem noch gesunden Bereich für ihren Körper sind.
    Das muss individuell gesehen werden, je nach Person und Persönchen, was gesund und was ungesund ist.
    Der tägliche Alkoholgenuß, selbst in geringsten Mengen, kann schon zu einem Suchtverhalten führen, wenn zum Beispiel der Alkohol als Entspannungsmittel genutzt wird, und nicht als Genußmittel.
    Es entwickelt sich meist unterbewusst eine Denkweise, die Alkohol dann mit Entspannung verbindet, was vom Grunde her vollkommen falsch und gefährlich ist.


    Wegen dem Alkoholfreien Bier:
    Nunja, im Endeffekt lief es gestern darauf hinaus, dass ich lange überlegt habe, was richtig ist und dann doch noch um 12 Uhr mittags mein Concerta genommen habe und auf Alkohol verzichtet habe und einen der schönsten Abende erlebt habe, die ich je beim Ausgehen hatte. da ich mich normal mit allen Unterhalten konnte, trotzdem gelacht habe, anstatt mich irgendwie zurückzuziehen und mich nicht zu traun, oder Smalltalk generell zu verteufeln, nur um mit niemandem reden zu müssen.

    Und ich hab mir so ein alk.freies Bier gegönnt, aber das mit dem Geschmack ist so eine Sache.
    Ich kenne leider kein österreichisches alkfreies Bier, das annähernd einen guten Geschmack hat. Leider.
    Zwar kenne ich einige bayrische Biere, die das echt gut hinbekommen, dass man den Unterschied nicht schmeckt, aber in Österreich schmecken die alkfreien Biere selbst eiskalt wie wenn man ein normales Bier nen Tag offen stehen lässt.

    Und in unseren Supermärkten tut man sich so schon schwer, überhaupt alkfreies Bier zu finden.
    Das Bayrische ist leider nicht zu bekommen. Muss das nächste Mal, wenn ich nach Bayern fahr, einen Kasten mitnehmen. *gg*

    Und in der Zwischenzeit wird Malzmandl getrunken, das ist Kindermalzlimonade in Bierflaschen.


    Andrea71 schreibt:
    hallo alex
    ich kann nur dazu sagen die ganze sache hat sich so zu getragen wie ich es beschrieben habe.
    ich habe nen ganzen ordner darüber.
    ich glaube schon lange nicht mehr an das recht des bürgers.
    ja ich sollte der gamma typ sein.
    wie ich dir schon in der pn geschrieben habe.
    zu letzt hab ich jetzt noch so ein blut screnig machen lassen.
    dies war völlig in ordnug.
    dieser beamte ist hier sehr geführchtet und hat schon mehreren den führeschein unbegründet enzogen.
    keiner wehrt sich.
    mein anwalt sagt er sei auf der falschen position.
    aber man kann ihm nicht an,wenn er den verdacht hat.

    alkerhol ist so und so gefählich ob mit oder ohne medikamente.
    für mich spielt es keine rolle ob ich trinken darf oder nicht.
    da ich ohne hin mir dieses zeug nicht schmeckt.
    ich mir bei diesen beiden vorfällem das zeug schon runter würgen mußte.
    warum ich das tat kann ich euch nicht sagen.
    zuviel auf einen haufen.
    es könnte noch so dicke kommen.ich würde das zeug nich mehr anrühren.


    man siehe auch den bericht von schneeflocke.
    den die auswirkungen sind verherend.
    aber wie gesagt jeder muß selber wissen was er tut.
    und nur zu trinken weil es die andern auch tun ist der
    reinste schwachsinn für mich.
    es zeugt von stärke es nicht zu tun.
    alkerhol ist die größte droge deutschlands.

    habt ihr gewußt wie es vor dem gesetz ausieht mit abhähngikeit.
    wer einmal im jahr etwas trinkt oder einen rausch hat.
    wer einmal im jahr einen rausch hat,der hat exzessiven alkerholmissbrauch betrieben und zählt unter epsilontrinker.
    wer einmal im jahr was trinkt soll alkerholiker sein da er ja einmal im jahr alkerhol braucht.
    ein witz was.
    ja so sieht es aus.
    krass ich weiß.
    so sind die fachausdrücke und gesetzlagen die mir bekannt sind.
    vieleicht weiß jemand noch etwas anders zu berichten.
    lg Andrea
    Dann wär das ganze Bundesland, in dem ich lebe, Epsilontrinker. Wenn bei uns ein Dorffest stattfindet, dann hat dort alles im Alter ab 16 aufwärts ein Bier in der Hand. Und es gibt zwischen April - September mehr als 10 solcher Feste allein in unserem Dorf, und da treffen sich meist die umliegenden Dörfer auch noch und natürlich viceversa.

    Aber dass bei euch ein Beamter die ganze Gegend terrorisiert, kann ich mir schon vorstellen.
    Angeblich reicht ja der Verdacht schon aus, wie du sagst, und dann ist man in so einem Gerichtskreislauf drin und muss Monate kämpfen.
    Wirklich schlimm, aber da sollte man doch geschlossen vorgehen gegen so eine Person. Die übt ihr Recht nicht so aus, wie es dafür gedacht ist, das grenzt sicher an Amtsmissbrauch.


    Was ich noch zum Thema Gruppenzwang sagen wollte:

    Wie schon geschildert, ich komme aus einem wirklich ländlichen Teil Österreichs, und da sind psychische Krankheiten gern ein Tabuthema. Aber ich mache kein Geheimnis aus meinem ADHS und es wird wirklich gut aufgenommen.
    Und dass ich keinen Alkohol trinke wird wirklich von allen gut aufgenommen und wenn ich erwähne, dass ich es hätte absetzen wollen, um mittrinken zu wollen, ist die Meldung der meisten:
    "ist doch völliger Blödsinn, wenn es dir so besser geht, und du brauchst doch nicht zu saufen, damit wir Spass haben!"

    Ich hätte mir das nie gedacht, selbst von sehr einfältigen Leuten wird mir sehr viel Verständnis geschenkt. Man macht sich oft wirklich zu viele Gedanken, wenn es darum geht, was andere von einem halten.
    Ich sag immer, dass ich Glück hatte, es gibt viele Menschen, denen es sehr viel schlechter geht, die dürfen keinen Zucker mehr zu sich nehmen und brauchen nach jedem Essen eine Insulinspritze oder dürfen kein Fleisch mehr essen oder brauchen gar die härtesten Medis und müssen vor jedem Schnupfen Angst haben.

    Ich "muss" nur auf Alkohol verzichten.
    Das ist denke ich eine "Bürde", mit der ich leben kann.
    Geändert von Cowboylx ( 2.05.2010 um 13:59 Uhr)

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    hallo cowboylx

    deinen beitrag fand ich ich toll.
    wenn es man so sieht hast natürlich recht das alle epsilontrinker wären.
    laut deutsches gesetz oder wie auch immer.
    was recht oder unrecht ist kann ich nicht mehr sagen,da ich schon lange den faden verloren habe.
    den glauben an den rechts staat und die gerechtigkeit.
    den nach dem müßte man jedes wochenende oder vorallem an den sommermonaten vielen leuten den führerschein nehemen,weil sie ihrgendwo in der ecke hängen und nen vollrausch haben.
    sich vielecht gerade in diesen moment nicht auskennen.
    vieleicht gabelt man den jenigen ein paar monate später wieder auf in der selben situaton.
    bezeichnet ihn gleich alls alkerholabhängig und hängt ihn eine manie.

    unser dienst stelle der poliezei kämpft ums über leben,da sie sie ständig schließen wollen.
    deswegen müssen sie ja punkte sammeln und jeden was anhängen und hin hängen.
    mein fall wurde ans landrasamt weiter geleite an diesen gewissen beamten.
    der läßt nicht locker.
    ich hab mit ner halben flaschen wein über zwei promille und hohe ausfall erscheinungen.
    ich bin von zuhause weg.hätte zwei autos zur verfügung gehabt und bin aber nicht gefahren.

    in meinen umfelld hatte ich es leider noch nie leicht.
    ich bin hier her gezogen vor 13 jahren,weil mein mann hier haus und hof hier hat. aufgenommen wurde ich nie.
    die verwandschaft hat mich nur die ganzen jahre fertig gemacht.
    die kinder ihre adhs nie akzeptiert und nur vorwürfe ich würd sie mit mhd ruhig stellen das ich meine ruhe habe.

    und dann macht mal fehler und tinkt mal alkerhol weil zuvieles zusammen kommt.dann diese unrechten folgen.
    seit meiner diagnose adhs und mhd gehts mir zwar um einiges leichter.
    aber meine schere krankeit und dieser ungerechtigkeit zwegs meines führerscheins frißt mich auf.
    ständig auf der suche meine unschuld zu beweißen.
    zu suchen und zu machen wie ich meinen schein wieder bekomme,da ich auch hier fest sitze.

    meine berichte sollen euch nur auf zeigen was euch so pasieren könnte.

    realistisch und nachvollziehbar ist es glaub ich für viele nicht.
    machmal denke ich selbst das kann doch gar nicht wahr sein.

    jeder fargt mich mit wieviel promille bist den gefahren und wenn ich sag ich sag ich bin nicht gefahren dann höre ich nur du spinnst das geht doch garnicht.
    doch es geht.

    in großen städten wäre vieleicht dies nicht möglich aber wer weiß.
    den da hätten sie ja viel zu tun.
    jeder besoffene der sie gerade mal nicht aus kennt und dann ein halbes jahr später noch mal aus alkerholiker.

    keine verkehrsteilnahme aber ich könne mal.

  9. #79
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    ohoh ein leben ohne alk...:-/
    naja hab ja nie viel getrunken aber zum weggehn war das scho net schlecht..

  10. #80
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Avocado schreibt:
    ohoh ein leben ohne alk...:-/
    naja hab ja nie viel getrunken aber zum weggehn war das scho net schlecht..
    Ob Du's glaubst oder nicht: Ich lebe seit 45 Jahren ohne Alkohol (Abgesehen von der Zeit, wo ich zum "Anstoßen" genötigt wurde, dann aber das Glas nach nur wenigen Schlucks stehen ließ.

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