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Diskutiere im Thema Methylphenidat/Ritalin und Alkohol im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Alex schreibt:
    Ähnlich, naja, bedingt.

    Persönlich sind mir drei MPH-Patienten bekannt, die unter der Mischung MPH und Alkohol aggressive Durchbrüche, und eben "quasi aus dem Nichts" bekommen haben, bis hin zum Beziehungsende und zu Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht.

    Gehört und gelesen hab ich diese Erfahrungen noch weitaus öfter.

    Aggressive oder autoaggressive Aufstauungen hat wohl so gut wie jeder Erwachsene mit MPH und speziell die Mischung zwischen MPH mit seiner aktivierenden und Alkohol mit seiner in gewissem Maße "enthemmenden" Wirkung scheint da eine enorm ungünstige Kombination zu sein.

    Naja, muss jeder am Ende selbst wissen (oder eben erst mal seine Erfahrungen machen) aber die Sache für gut heißen kann man wohl beim besten Willen nicht.





    LG,
    Alex
    Es ist einfach bei jedem anders weswegen es so unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Ich persönlich bin ein sehr aggresiver Mensch, mit MPH ist das wesentlich besser geworden. Mit Alkohol konnte ich früher noch aggresiver werden, jedoch auch wesentlich ruhiger, das kommt einfach auf die Vorstimmung an.

    Ich bin mir (aus meiner Persönlichen Erfahrung) zu 100% sicher das die Verbindung von MPH und einem Glas Sekt oder Glas Bier noch keinen Wutausbruch hervorruft!

    Diese Fälle von denen du sprichst haben mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als dieses besagte eine Glas getrunken.

    Ich finde es falsch jemanden die Empfehlung zu geben, Alkohol und MPH wären in Kombination unbedenktlich, ebenso falsch finde ich jedem zu sugeriern wenn er ein Glas Sekt mit MPH Kombiniert würde er unberechenbar.

    Ich glaube schlussendlich bleibt es jedem selbst überlassen wie er damit umgeht. Und wer es nicht sein lassen kann sollte zumindest seine Mitmenschen beim ersten ausprobieren über die möglichen Wechselwirkungen informieren.

    Grundsätzlich gilt bei allen Rauschmitteln das Prinzip des "saver using", das heißt mind. eine Person bleibt nüchtern um im Notfall reagieren zu können.

    Und nun dürft ihr mich steinigen!

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Danke Malu, aber dass die Menstruation sich positiv auf deinen D.haushalt auswirkt? Na ja, dann bekommt der Ausspruch "oh happy days" ja eine ganz andere Bedeutung. Werde mich auf jeden Fall weiterhin beobachten.
    Bei mir jedenfalls verfluche ich in der letzten Zeit immer wieder, frau zu sein und habe bislang Tabletten nehmen dürfen. Aber jetzt mit MPH konnte ich die Dysmenalgit in der Lade lassen, ist doch auch schon was.

    Wenn Alkohol angezeigt ist, dann brauche ich eh keine Pille mehr bzw. abends nehme ich ja jetzt nur ne verringerte Dosis, um nicht direkt vom Arbeitsschlaf im Büro in den Nachtschlaf zu verfallen. Dafür schlafe ich aber nachts durch.

    Und Alex, zu Agressivität neige ich ob mit oder ohne Alkohol nicht, bin nur nachtragend und kann manche Äußerungen nicht verstehen.

    Und den Doc wechsele ich auf keinen Fall, er ist schon ein Fachmann auf seinem Gebiet.
    Nur deine Äußerung könnte mich veranlassen und da bin ich dann nachtragend, dem Forum fernzubleiben.

    Eins ist klar, wir sind alle verschieden. Icke hat andere Alkoholerfahrungen als ich gemacht, wir sind aber auch sowas von unterschiedlich in unserer Störung. Hier kann generell nicht über einen Kamm geschert werden.

    Und ich habe mich ja auch damit abgefunden, nur noch das eine oder andere Gläschen genießen zu dürfen.
    Wenn ich früher nach 1 Gläschen Sekt noch Auto gefahren bin, kann ich das jetzt ja auch verkraften.
    Aber gar nicht mehr trinken zu dürfen bzw. es nur nicht zu tun ist ja auch schon was anderes.
    Das ist wie mit dem Autofahren. Wenn du es nicht darfst, vermisst du es.
    Der Wagen steht die ganze Woche rum. Aber wehe, ich könnte nicht mal spontan wohin fahren.

    LG

    I.

  3. #23


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Buzzer schreibt:
    Und nun dürft ihr mich steinigen!
    Nö, wieso denn?

    Hier herrscht immer noch das Recht auf freie Meinungsäusserung.

    Irmel schreibt:
    Nur deine Äußerung könnte mich veranlassen und da bin ich dann nachtragend, dem Forum fernzubleiben.
    Wer mit den Meinungen anderer nicht zurecht kommt, der sollte (auch in eigenem Interesse) generell jedem Forum fern bleiben.



    LG,
    Alex

  4. #24
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Mh...also normalerweise wirkt Alkohol ja beruhigend, das stimmt - ebenso enthemmend, keine Frage. Jetzt haben wir AD(H)S´ler aber ja oft das Problem, dass bei uns gewissen Dinge anders wirken - siehe z.B. Koffein, Ephedrin (und auch Amphetamin ~ Mph).

    Bei mir wirkt Alkohol eher aufputschend, denn beruhigend - was ich mittlerweile auch "normal" bei mir finde und das eben auch aus etlichen Jahren Erfahrung weiß. Unter Mph (jetzt seit 1,5 Jahren) wirkt Alkohol bei mir fast ebenso, wie bei anderen Menschen - also eher beruhigend (und natürlich, wie eben Alkohol nunmal wirkt, enthemmend).

    In Angesichts der ohnehin vorhandenen Impulsivität und dem Mangel an Impulskontrolle, ist dies mit Sicherheit ein Fakt, den ich persönlich ständig - oder so gut es eben geht - im Auge behalte. Ebenso natürlich, wie ich ja schon geschrieben hatte, dass sowohl Alkohol als auch Mph beiderseits schlichtweg Gifte sind - auch wenn beides medizinisch in gewissem Rahmen eingesetzt wird.

    Dieser Punkt - und zusätzlich der, dass wir AD(H)S´ler mehr missbrauch- und abhängigkeitsgefährdet sind wie nicht Betroffene - sollte jeder also im Hinterkopf haben, den das betrifft. Ebenso, dass Abhängigkeitserkrankungen - egal auf welchen Stoff oder welches Thema bezogen - innerhalb der Verwandtschaft ersten Grades das Abhänigkeitsrisiko noch um ein weiteres erhöhen. Wobei auch hier der genetische Aspekt von AD(H)S nicht vernachlässigt werden darf.

    Jeder Arzt, egal welcher Schwerpunkt auf seinem Schild steht, hat eigentlich die Pflicht, auf substanziell schädigend wirkende Substanzen hinzuweisen und seine Patienten aufzuklären. Was der entsprechende Patient davon annehmen oder gar hören will, das bleibt jeweils ihm/ihr selbst überlassen - ebenso wie das, was er/sie daraus macht.

    Ich persönlich finde es okay, wenn mein Doc mich auf Gefahren und Nebenwirkungen hinweist - ich selbst würde allerdings eher meinen Doc wechseln, wenn er mir bei jedem Termin damit ein Ohr abkauen würde. Mein Doc hält es so, dass er das zwar immer wieder warnend erwähnt, mich damit aber nicht meiner Lebensfreude berauben möchte und durchaus menschlich reagiert. Denn selbst Ärzte rauchen und trinken Alkohol, manche kiffen sogar. Das ist keineswegs ein Freifahrtschein - es zeigt vielmehr, dass verantwortungsvolles Handeln und verantwortungsbewusster Konsum eines jeden Mittels einem Jeden bewusst sein sollte.

    Erwachsen sein bedeutet für mich: Ich kann meine eigenen Entscheidungen frei treffen - ich muss aber auch die Konsequenzen meiner Entscheidungen und dem damit einhergehenden Handeln selbst tragen und tragen können - dessen sollte ich mir bewusst sein.

    Liebe Grüße!

  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo zusammen!

    Buzzer schreibt:
    Ich bin mir (aus meiner Persönlichen Erfahrung) zu 100% sicher das die Verbindung von MPH und einem Glas Sekt oder Glas Bier noch keinen Wutausbruch hervorruft!

    Diese Fälle von denen du sprichst haben mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als dieses besagte eine Glas getrunken.
    Oder aber betreffende person war vorher schon oder wurde wärend bzw. nach dem Alkoholgenuss entsprechend gereizt.

    Irmel schreibt:
    Eins ist klar, wir sind alle verschieden. Icke hat andere Alkoholerfahrungen als ich gemacht, wir sind aber auch sowas von unterschiedlich in unserer Störung. Hier kann generell nicht über einen Kamm geschert werden.
    Falsch. Ich hab von vornherein vermieden, Erfahrungen mit Alkohol zu machen. Ich darf Alkohol trinken, ja. Aber ich verzichte freiwillig und gern. Anders gesagt: ich will gar keine Erfahrungen mit Alkohol sammeln.
    [quote]Und ich habe mich ja auch damit abgefunden, nur noch das eine oder andere Gläschen genießen zu dürfen.
    Wenn ich früher nach 1 Gläschen Sekt noch Auto gefahren bin, kann ich das jetzt ja auch verkraften.
    Aber gar nicht mehr trinken zu dürfen bzw. es nur nicht zu tun ist ja auch schon was anderes.
    Das ist wie mit dem Autofahren. Wenn du es nicht darfst, vermisst du es.
    Der Wagen steht die ganze Woche rum. Aber wehe, ich könnte nicht mal spontan wohin fahren.[/irmel] Gerade, was Alkohol und Medikamente, innsbesondere MPH angeht, so sollte man sich für eines entscheiden: Alkohol oder Auto. Wenn Du vor einer Feierlichkeit sicherstellst, wie Du, ohne selbst fahren zu müssen, wieder nach Hause kommst, so sei Dir das Glas gegönnt. Von mir aus auch noch ein zweites oder ein Bier. In Belgien und in den Niederlanden gibt's eine Kamanie: Eine der im Lokal anwesenden Personen ist im Besitz der Autoschlüssel. Und dieser Person wird generell kein Alkohol ausgeschenkt. Ist es ein Lokal, das beinahe nur mit dem Auto zu erreichen ist, so fragt der Kellner sogar nach, wer der Bob, das ist der Fahrer für die Rückfahrt, ist. Sein Platz wird dann entsprechend markiert.

    Google Übersetzer
    Google Übersetzer (Leider keine deutsch-sprachigen Infos vorhanden, dies sind automatische Übersetzungen)

    Gruß
    icke!

  6. #26
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hab´ auch so einen Anhänger *meld*

    In Deutschland wird ebenfalls versucht das einzuführen - was ich begrüße.

    Anderes Ding ist, dass wir unter Mph eigentlich ohne Sondergenehmigung auch kein Auto fahren dürften - womit ich jetzt KEINESFALLS das Führen eines Fahrzeuges unter Alk rechtfertigen möchte!

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Zur Diskussion Autofahren und Mph wurde schon mal hier diskutiert: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw....html#post3748

    Sofern neuere Erkenntnisse vorliegen, bitte dort posten!

    LG
    Erika

  8. #28
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Alles klar - danke für den Hinweis, 1411erika!

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Virtuna schreibt:
    Anderes Ding ist, dass wir unter Mph eigentlich ohne Sondergenehmigung auch kein Auto fahren dürften
    Oh? Das hoer ich zum ersten Mal. Ich duerfte eigentlich - und da stimmt mir der Arzt von der Uni Klinik zu - ohne MPH kein Auto fahren. Mit MPH fahre ich wesentlich ruhiger, langsamer und gelassener Auto. Kein so extremes Rasen oder dichtes auffahren mehr... (vielleicht ist da aber auch eher typisch fuer ADHSler?)

    Anyway, back to topic: Ich habe meinen Arzt (der an der Uni Klinik die Testung etc. gemacht hat) auch darauf angesprochen. Generell scheint es so zu sein, das MPH die Wirkung von Alkohol verstaerkt. Das habe ich selbst auch schon bemerkt. Ein Bier hat schon gereicht, und ich haette nicht mehr Auto fahren duerfen. Nach zwei Bier war ich spuerbar beschwipst. Sonst habe ich eigentlich nichts gemerkt.

    Fuer mich ist aber ganz klar: MPH und Autofahren nach auch nur dem geringsten Alkoholgenuss ist ein no-go! Hab ich aber frueher eh schon nie gemacht, von daher muss ich mich da nicht umgewoehnen. Wenn ich allerdings kein Auto fahren muss, werde ich trotz MPH nicht ganz auf Alkohol verzichten. Allerdings wird es auch dann bei einem Bierchen oder Wein zum Essen oder aehnliches bleiben.

    lg,
    der Kuerbis

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo,hatte vor kurtzem mal 3 Dekila getrunken und ich muß sagen ich habe nichts gemerkt,
    das sollte aber kein aufruf sein zu trinken!!!!

    Ok.ich hatte meinen Fahrer.
    Liebe Grüße
    Hkstubi

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