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Diskutiere im Thema Methylphenidat/Ritalin und Alkohol im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo meine Lieben

    Jetzt mal Hand aufs Herz, seit ihr wirklich alle so diszipliniert mit dem Alkohol? Irmel ich kann dich sehr gut verstehen. Ich bin auch eine Typische Gesellschaftstrinkenrin. Zum guten Glück kann ich nur Alkohol trinken, wenn meine Stimmungslage positiv ist. Sonst habe ich gar keine Lust darauf. War schon so als ich noch kein Ritalin nahm. Was ich sehr wichtig finde, dass du dein Trinkverhalten mit deinem Arzt der dir die Medis verschreibt besprichst. Ich habe mit der Zeit rausgefunden, dass nicht nur der Alkohol, mit Einnahme, des Ritalins die Wirkung verändern kann. Auf anraten meines Arztes habe ich dann ein Tagebuch über meine Medieinahme geführt und ich habe folgendes festgestellt:

    Kaffe
    Sport
    Schlaf
    Alkohol
    Beischlaf
    Menstruation
    Sonne
    Fluoexitin
    Kohlenhydrate wirken Positiv auf meinen Dopaminhaushalt. Fazit weniger Ritalin nehmen.


    Arbeiten nach einem Programm
    Autofahren
    Fernsehen
    Computer
    Streit
    Zeitdruck
    Kreisende Gedanken wirken Negativ auf meinen Dopaminhaushalt. Fazit mehr Ritalin nehmen.

    Was ich das allerwichtigste finde, dass man an sich selber interessiert ist und das man mit sich auf eine Reise geht. Eine Reise der Entdeckung und nicht der Restriktionen. Wir sind anders, nicht nur ein Jahr, sondern mit höchster Wahrscheinlichkeit bis zum Lebensende. Was ich an mir gerne habe, dass ich ziemlich gut spüre, was mir gut tut und was nicht. Das schwierigste an der ganzen Sache ist, meinen Gefühlen zu vertrauen. Mein Gefühl sagt, ein Glas Prossecco immer, aber auf keinen Fall zwei, wenn mein Ritalinspiegel aktiv ist.

    LG
    Malu

  2. #12
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Ich kann mich malu nur anschließen. Jeder muss selbst herausfinden, was für ihn inwieweit in Ordnung geht und was nicht. Selbstverständlich unter Rücksichtnahme und Verantwortung für sich selbst und die entsprechende Beeinflussung von anderen Menschen.

    Ich selbst bin Studentin und trinke auch ganz gern mal auf Feiern, Parties, oder abends mit Freunden Alkohol. Was man wissen sollte: Alkohol verstärkt die Wirkung von Medikamenten, nicht nur von Mph und AD´s - damit natürlich auch ggf. die Nebenwirkungen. Außerdem ist und bleibt Alkohol ebenso ein Zell- und Nervengift, wie Mph ein Betäubungsmittel - und damit ein Gift - ist und bleibt.

    Auch hier ist (Eigen-)Verantwortung gefragt und die individuelle Entscheidung eines jeden Menschen für sich mit Akzeptanz zu behandeln, meiner Meinung nach - das schließt das Einholen von Informationen und das eigenverantwortliche Tragen von evtl. Folgen und Konsequenzen ohne jedwede Einschränkung mit ein.

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    @malu,

    das ist ein sehr interessant, was Du da schreibst und ich freue mich für Dich, wenn das bei Dir sooo gut funktioniert.

    Bei mir funktioniert das leider nicht. Ich kann frühestens 2 Tage nach einem belastenden Ereignis feststellen, dass da was war, was mich belastet hat. Dann kann ich aber oft nicht mehr genau sagen, was es war. Aber was den Alkohol, aber auch illegale Drogen angeht, so besteht da für mich ja keine Gefahr, da ich mich ja generell dagegen entschieden habe.

    Und da bin ich eisern.

    Gruß
    icke!

  4. #14
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Immerhin merkst Du (mittlerweile), DASS da ETWAS WAR, icke! Finde ich große Klasse, ehrlich

    Da ist der Schritt nicht mehr weit, dass Du das immer früher merken wirst, und irgendwann sofort bemerkst, wenn etwas nicht stimmt. Der beste Ratgeber ist in solchen Dingen (wie auch in anderen!) --> Dein GEFÜHL!

    Dein Gefühl belügt Dich nicht, denn: was DU empfindest, ist FÜR DICH wahr. Egal, was andere Menschen dazu meinen. Das ist kein Freifahrtschein für Zügellosigkeit oder ein Durchschlagen im Leben ohne Respekt, Wertschätzung und Rücksicht - im Gegenteil. Das gehört unbedingt dazu - und nur so funktioniert es.

    Nun sind wir AD(H)S´ler ja spitze darin, unser Gefühl für nicht angebracht oder "falsch" zu empfinden (haben wir ja auch oft genug gehört und integriert....), außerdem, die Sicht und das Gefühlsleben anderer Menschen ernster zu nehmen, als unser eigenes.

    Solange Du bei Dir selber bleibst und von Deinem Gefühl in einer Situation sprichst, kann und darf Dir das keiner übel nehmen. Ich meine, wenn Dir übel ist, so kurz vorm kotzen, dann ist das auch ein Gefühl - und würde niemals jemand sagen: Das stimmt nicht!

    Ich wünsche es Dir, icke - das schaffst Du bestimmt

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    N'abend,

    bin ich froh, dass mir mein Doc heute, das Gläschen Sekt oder Wein nicht verboten hat.

    So bleibt mir mein Geburtstagschampagner erhalten und ich darf weiterhin auf den rechten Moment warten, den Korken knallen zu lassen.

    I.

  6. #16
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Na siehste alles halb so wild!

    Freut mich, dass Dir diese Bedenken genommen worden sind!

  7. #17


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.803
    Blog-Einträge: 40

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Irmel schreibt:
    N'abend,

    bin ich froh, dass mir mein Doc heute, das Gläschen Sekt oder Wein nicht verboten hat.

    So bleibt mir mein Geburtstagschampagner erhalten und ich darf weiterhin auf den rechten Moment warten, den Korken knallen zu lassen.

    I.
    Find ich sehr bedenklich

    Offenbar wurde dieser Arzt beruflich (im Gegensatz zu mir) noch nicht mit den Auswirkungen dieses spezifischen Mischkonsums konfrontiert.

    Falls doch, dann umso bedenklicher.

    Wäre für mich persönlich (wenn ich denn MPH nehmen würde) jedenfalls ein Grund, mit rapider Geschwindigkeit den Arzt zu wechseln








    LG,
    Alex

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 292

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    also zu dem Thema allgemein. Ich habe noch keine Erfahrung mit langzeitkonsum von MPH aber es wirkt ja ähnlich wie Amphetamin. Und das verdrängt normalerweise die Alkohol wirkung, schiebt sie in den Hintergrund. Bis es aufhört zu wirken dann kommt der Alk Heftig durch. Bei ritas unretadiert ist es ähnlich, aber wie gesagt nur bei einzelkonsum

  9. #19


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.803
    Blog-Einträge: 40

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    tagtraum schreibt:
    also zu dem Thema allgemein. Ich habe noch keine Erfahrung mit langzeitkonsum von MPH aber es wirkt ja ähnlich wie Amphetamin. Und das verdrängt normalerweise die Alkohol wirkung, schiebt sie in den Hintergrund. Bis es aufhört zu wirken dann kommt der Alk Heftig durch. Bei ritas unretadiert ist es ähnlich, aber wie gesagt nur bei einzelkonsum
    Ähnlich, naja, bedingt.

    Persönlich sind mir drei MPH-Patienten bekannt, die unter der Mischung MPH und Alkohol aggressive Durchbrüche, und eben "quasi aus dem Nichts" bekommen haben, bis hin zum Beziehungsende und zu Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht.

    Gehört und gelesen hab ich diese Erfahrungen noch weitaus öfter.

    Aggressive oder autoaggressive Aufstauungen hat wohl so gut wie jeder Erwachsene mit MPH und speziell die Mischung zwischen MPH mit seiner aktivierenden und Alkohol mit seiner in gewissem Maße "enthemmenden" Wirkung scheint da eine enorm ungünstige Kombination zu sein.

    Naja, muss jeder am Ende selbst wissen (oder eben erst mal seine Erfahrungen machen) aber die Sache für gut heißen kann man wohl beim besten Willen nicht.





    LG,
    Alex

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 292

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Ich halte Alkohol im Allgemeinen für ungut bzw Mist. Gut das mit den Agressionen hätte ich mir denken können. War ein wenig Kopflos von mir. Aber mir Persönlich sind Aggressionen sehr Fremd und von daher habe ich sie nicht in meine Überlegungen einbezogen.

    Ein Freischein will ich eh niemandem geben.

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