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Diskutiere im Thema Methylphenidat/Ritalin und Alkohol im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #101
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Ich möchte auch gern was dazu schreiben.

    Seit ich MPH nehme, hab ich nicht Wirklich das Verlangen nach Alkohol. Vorher hab ich ihn auch nicht gebraucht, aber wenn man Besuch hatte oder zu Besuch war, dann hab ich gern ein Glas Wein getrunken. Mein Alkoholkonsum beschränkt sich auf Sekt bzw. Wein. Schnaps und Bier NULL...

    Mit den Tabletten kann ich mich abgrenzen. Nein sagen, weil ich weiß, dass es nicht förderlich ist für meine Gesundheit. Ich hab schon zum Anstoßen ein Glas Sekt getrunken, aber das reicht. Die Wirkung tritt schneller ein.
    Wenn ich weiß, eine Feier steht an, dann lasse ich vorher das MPH weg. 2 Tage ohne... geht nur, wenn ich frei habe. Dann trink ich mal ein Glas Sekt und ein Glas Wein. Ich habe jetzt nicht und ich hatte auch nie das Bedürfnis, ich müsste mich mal wieder betrinken. Das Gefühl ist für mich einfach widerlich, dieses Drehen im Bett, Achterbahnfahren, womöglich noch verbunden mit Lebensmittelauswurf.
    Für mich ist bei solchen Festlichkeiten ein Glas Wein einfach die Ergänzung zu einem schönen Abend. Dran genippt ist besser wie hinter gekippt. Ich genieße den Wein zu einem guten Essen.

    Es bereitet mir aber keine Probleme danach wieder zu verzichten.

    Was mir allerdings nachhaltig auffällt, dass man sich öfter rechtfertigen muss - oder andersrum, schräg gefragt wird - warum man nicht mit trinkt. Stellt sich mir die Frage, ob in unserer Gesellschaft, der Alkohol entweder so einen hohen Stellenwert hat oder sogar zum festen Bestandteil des Alltags geworden ist. Wenn man auffällt, dass man nicht trinkt oder NEIN sagt.

    Zur Sache: Autofahren unter Alkoholeinfluss... mit oder ohne MPH ein absolutes NO-GO!

  2. #102
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    hallo,

    ja irgendwie lerne ich auch durch die mphs etwas bewusster mit mir und meinem körper umzugehen,

    ich weis das ich gaaanz wenig alkohl in zusmamnehang mit mphs vertrage so trinke ich soweiso schon viel weniger und wenn
    dan eben nicht 2-3 bier sonder eins und das eben bewusst.

  3. #103
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Liebe Genießer von alkoholhaltigen Getränken, liebe Abstinente,

    ich habe mich durch dieses Forumsthema gelesen, weil ich eigentlich eine klare Antwort gesucht hatte. Mir ging es so wie manchen andern auch: Ich nehme erst seit einigen Tagen Methylphenidat (10-15 mg von Hexal, morgens - vormittags). Ich trinke gerne mal ein bis drei Gläser Wein am Abend. Das ist für mich eine reine Genusssache.

    Mich hat jetzt einfach interessiert, ob ich mir ernsthaft Sogen um meine Gesundheit machen muss (Leberschaden o.ä.), wenn ich doch mal 1/2 bis 1 Liter Wein trinke. Also was passiert, wenn ich mich nicht absolut abstinent verhalte. Darüber verrät der Beipackzettel leider auch nichts.

    Was die Kombination psychisch mit mir macht sehe ich dann, das kann ich ganz gut kontrollieren. (Die enthemmende Wirkung von Alkohol kenne ich z.B. nicht.)

    Schade finde ich die vielen Beiträge, in denen lediglich zu lesen ist, dass es gefährlich sei, Alkohol und Methylphenidat zu sich zu nehmen, ohne das zu erläutern. Hier sein Entsetzen über das Verhalten anderer zu äußern, finde ich einfach überflüssig. Hier wurde um Rat gefragt, nicht um eine persönliche Meinung.

    Für Interessierte noch mein Erfahrungsbericht:
    - Der Appetit nach dem nächsten Glas Wein ist nicht mehr so groß.
    - Ein leichtes Schwindelgefühl, wie wenn mein Blutdruck mal wieder ganz unten ist.
    - Nach 0,5 l Wein keinerlei Beeinträchtigungen (Fahrtüchtigkeit o.ä.) spürbar.

  4. #104
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo Toahc,

    Es ist leider wirklich so, Alkohol und MPH zusammen ist ein absolutes NO-GO. Nicht wegen nem möglichen Leberschaden, sondern weil durch MPH und Alkohol ein eigenes Stoffwechselprodukt entsteht, das nicht wirklich einschätzbar ist.

    Du kannst ja letztendlich aber selber entscheiden, ob du deine Alkoholkonsum weiterführen möchtest oder nicht.
    Vom Autofahren mit der Kombination Alk und MPH rate ich dir aber sicher ab, nur schon wegen den versicherungstechnischen Folgen, im Falle eines Unfalls. Das könnte dich sehr teuer zu stehen kommen.

    Was ich nicht weiss, ob die Wirkung von MPH, die du am Mittag nimmst, noch einen Einfluss auf den Alkohlmetabolismus am Abend hat.
    Aber das kann dir sicher dein Arzt beantworten, der kennt die Stoffwechselvorgänge genauer.

    LG Nicci

  5. #105
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Ich würde die Finger davon lassen, nicht umsonst steht das auf dem Beipackzettel so.

    In der Leber estert sich unter Einfluss der Leberenzyme bei Alkoholzufuhr Methylphenidat (MPH) in Ethylphenidat um, das wirkt ähnlich aber zusätzlich noch als Dopaminfreisetzer. Am Ende liegt der Dopaminspiegel viel höher als beabsichtigt. Da das jedem Menschen unterschiedliche stark ausgeprägt ist, kann man absolut nicht vorhersehen, was passiert.
    Ein unkontrolliert hochsausender Dopaminspiegel kann alles mögliche auslösen, stärkere Alkoholwirkung, stärker MPH-Nebenwirkung, was auch immer, auch so feine Sachen wie Panikattacken sind drin.

    Ich trinke kaum noch - schmeckt mir nicht mehr in den alten Mengen, ganz komisch - und wenn dann sehr weig mehr als 8 Stunden nach der letzten Dosis.
    Geändert von Wildfang ( 6.11.2011 um 01:45 Uhr)

  6. #106
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Hallo,

    also was ich grad bei toahc nicht verstehe, dass er von der Kombi spricht MPH und ein halber Liter Wein würden in keinster Weise Beeinträchtigungen resp. Fahrtüchtigkeit bewirken. Sorry, wenn ich das jetzt so hart sage, aber ich finde diese Aussage einfach unverantwortlich und zum Kotzen.

    Mal abgesehen vom MPH, aber sollte man nach einem halben Liter Wein überhaupt noch von sich behaupten fahrtüchtig zu sein? Nun noch in der Kombi mit dem Medi. Ich verstehe, das Interesse an der Wirkung und Nebenwirkung. Aber ich setz mich überhaupt nicht hinters Steuer, selbst wenn ich ein Viertel ohne MPH getrunken habe? Auch wenn man nicht tütenzu ist, aber muss man andere der Gefahr aussetzen, dass mein Körper vielleicht doch langsamere Reaktionszeiten an den Tag legt?

    Ich versteh auch, dass Weintrinken eine Genusssache ist. Ich mag das auch. Ich lass dann lieber nen Tag MPH aus. Aber Genuss, spielt sich doch auch in Maßen ab...
    Ich denke generell sollte man im Zusammenhang mit Alkoholkonsum nicht mehr von Fahrtüchtigkeit sprechen. Weil nicht mehr fahrtüchtig zu sein, beginnt nicht erst dann, wenn sich im Kopf alles dreht.

    Sorry, wenns hart rüber kam, aber ich bin in Bezug auf Alkohol und Autofahren generell sehr kritisch!

  7. #107
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Am späten Abend trinke ich vielleicht mal ein Radler, das wars dann aber auch.

    Vor mph habe ich meine gut 10 Halbe Bier am Tag getrunken, und einst den Fehler gamacht die erste Dosis mph mittels einer Maß Bier runter zu spülen - die Wirkung war verherend, es trat so ziemlich alles an Nebenwirkungen des mph auf was auftreten kann.

    Man sollte sich also entscheiden: mph oder Alkohol, beides zusammen ist nicht gut.


    Viele Grüße

    Lumpi

  8. #108
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Denk ich auch Lumpi. Nicht ohne Grund, wird es nur über BTM-Rezept herausgegeben. Und wenn man wirklich mal genießen will, ohne Reue.. dann einfach einen Tag aussetzen.. und dennoch Auto stehen lassen..

  9. #109
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Ja Schnubbel,

    also was ich grad bei toahc nicht verstehe, dass er von der Kombi sprichtMPH und ein halber Liter Wein würden in keinster Weise Beeinträchtigungen resp. Fahrtüchtigkeit bewirken. Sorry, wenn ich das jetzt so hart sage, aber ich finde diese Aussage einfach unverantwortlich und zum Kotzen.

    ... da hast du zwar grundsätzlich absolut recht; aber die Gewöhnung an Wein ist Landschaftlich verschieden, ich wohne in der Pfalz und da ist "ei Schoppe" = 500ml Weißwein eine absolut normale Menge. Zwar in den letzten Jahren mit leicht abnehmender Tendenz aber trotzdem. Ich hab "vor MPH" auch durchaus mal eben 500ml bis 750ml Wein oder zwei bis drei Liter Bier weggeluggert ohne auch nur ansatzweise blau zu sein (bin dann aber nicht mehr Auto gefahren, bin nämlich kein gebürtiger Pfälzer und weiß dass es eine Unterschied zwischen Gewöhnung und Fahrtüchtigkeit gibt )

    Wir wissen ja nicht was für ein Hühne tohac ist und wie gewöhnt er ist ... er hat sich ja noch nicht vorgestellt.

    Es gibt da so Promillerechener etwa: Alkoholrechner / Promillerechner · wein-wg.de · Deutschlands Winzerverzeichnis

    Damit etwas spielen ist aufschlussreich: Ich habe nach 500ml 10%igem Weißwein 0,71promille, in also objektiv schon ziemlich blau, hab aber früher nix gespürt. Ein 1,9m Mann mit 100kg käme auf ca. 0,56promille ... da kann man sich durchaus mit wenig Gewöhnung absolut fahrtüchtig fühlen. Wenn man dann noch durch Zufall zu den Menschen gehört, die wenig MPH in Ethylpenidat umwandeln passiert ersmal nix und man hat den Eindruck man könne saufen wie ein Loch und trotzdem MPH reinschmeißen wie Bonbons. Gefährlich!

    Das ist eigentlich ein Fehler des Arztes, der hätte das nämlich ansprechen müssen. Meine Ärztin das Problem mit mir durchgesprochen, ich hab meine Weisheiten ja von ihr. Ich bin mit ihr den Beipackzettel Punkt für Punkt durchgegangen und sie hat sich die Zeit genommen, meine Fragen zu beantworten, und zwar alle. Die hat gemeint, Alk - wenn möglich Finger weg, bei gesellschaftlichen Anlässen wirklich nur das berühmt Glas "Sektorange", besser "Danke muss noch fahren, nur Orange". Die Akoholwirkung wird aus oben genannten Gründen unkalkulierbar, deswegen großen Abstand zur MPH- Einnahme lassen (auch Richtung Morgen!).

    Denn auch wenn man es zufällig verträgt ... irgendwann, durh Stress, anderes Essen, was auch immer schlägt die Biochemie zu, de Dopaminspiegel hopst rum und dann, tohac, bist du nicht mehr du.

    Dass mir der Alkohol und der Kaffee nicht mehr so schmeckt wie früher hat bei ihr ein breites Grinsen hervorgerufen, sei meinte da beobachte man öfter weil die Selbstmedikation nicht mehr nötig ist ... ich kapier's trotzdem nicht - sind wir Menschen den wirklich so chemiegesteuert ??? .


    Geändert von Wildfang ( 6.11.2011 um 11:44 Uhr)

  10. #110
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Methylphenidat/Ritalin und Alkohol

    Nach zehn bis fünfzehn Bier war ich auch immer noch nüchtern, aber grundsätzlich gilt "Bei Alkohol Finger weg vom Lenkrad" naja, bin ich eben freihändig gefahren


    Viele Grüße

    Lumpi

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