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Diskutiere im Thema 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    @Fliegenpilz
    Fliegenpilz schreibt:
    Wie gesagt, es geht nicht um die Dosis, sondern darum, ob es retardiert oder unretardiert ist.
    Und wenn man zum einschlafen MPH braucht, dann wenigstens unretardiertes
    Ich glaube, wenn ich die bisherigen Reaktionen meiner Ärztin und auch meiner Psychologin (die sich nach Rücksprache mit mir auch austauschen ...) richtig interpretiere, dann ist es langfristig auch das Ziel, am Abend wieder zu reduzieren bzw. auf unretardiertes MPH umzusteigen ... ein tragendes Gegenargument zum unretardierten MPH ist die Tatsache, dass ich derzeit keine finanziellen Spielraum habe
    hm ... die Regel ist 19.30h ja auch nicht ... so es irgend geht, nehme ich die letzte um 18h ... im Schnitt also 6h/7h-12/13h-18h (Mo-Fr) und am WE wie gesagt teils sogar nur 2x ...

    hm - schwierig ist das ganze Theater allemal aber ich habe jetzt erst seit ca 2 Monaten wirklich das Gefühl, dass es mir konstant besser geht (weil vor allem das Elontril endlich "seinen Job" richtig erledigt ...) ... da ich keinen Wunsch zur weiteren Dosiserhöhung verspüre, nehme ich das jetzt zur Kenntnis - ich weiß, das mein Ärztin-Pschol.-Team genau aufpasst und mir entsprechende Rückmeldungen gibt ...

    ... trotzdem ... hm ... ich war erst Mal froh, anscheinend die für mich aktuell robuste Dosierung gefunden zu haben und damit insgesamt stabil zu werden ... jetzt komm ich doch wieder ins Grübeln ... hm ... na ja ... ist ja auch schon spät ... und ich werde müde ;-)

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Web4healths Einschätzung, ab einer bestimmten Uhrzeit (16 Uhr?)keine Stimulanzien mehr einzunehmen, scheint auf dem alten Missverständnis zu beruhen, dass Stimulanzien auf ADHSler einen Aufputschmittel-Effekt haben. Schön wär`s. So ist es aber nicht. Es ist so gesehen auch wurscht, wann Mph eingenommen wird, so lange zwischen der Einnahme mindestens 6 Stunden liegen. Grundlage der Entscheidung darüber, wann die letzte Dosis genommen wird, ist vielmehr das Wissen, ob Mph den Schlaf verzögert oder nicht. Die Firma Medice, Hersteller von Medikinet Adult empfiehlt gar eine Dosierung von 1 x morgens und 1 x mittags, also mit einem Abstand von mind. 4 Stunden. Auch über web4healths Ansicht, Erwachsene bedürften grundsätzlich weniger Mph als Kinder, ist man im Hause des Herstellers anderer Ansicht: "Bei erwachsenen Patienten kann im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen eine höhere Tagesdosierung erforderlich sein." Medikinet® adult — MEDICE

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Eiselein schreibt:
    Web4healths Einschätzung, ab einer bestimmten Uhrzeit (16 Uhr?)keine Stimulanzien mehr einzunehmen, scheint auf dem alten Missverständnis zu beruhen, dass Stimulanzien auf ADHSler einen Aufputschmittel-Effekt haben. Schön wär`s. So ist es aber nicht. Es ist so gesehen auch wurscht, wann Mph eingenommen wird, so lange zwischen der Einnahme mindestens 6 Stunden liegen. Grundlage der Entscheidung darüber, wann die letzte Dosis genommen wird, ist vielmehr das Wissen, ob Mph den Schlaf verzögert oder nicht. Die Firma Medice, Hersteller von Medikinet Adult empfiehlt gar eine Dosierung von 1 x morgens und 1 x mittags, also mit einem Abstand von mind. 4 Stunden. Auch über web4healths Ansicht, Erwachsene bedürften grundsätzlich weniger Mph als Kinder, ist man im Hause des Herstellers anderer Ansicht: "Bei erwachsenen Patienten kann im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen eine höhere Tagesdosierung erforderlich sein." Medikinet® adult — MEDICE
    Nur mal ganz kurz einen Einwurf dazu: was machen die Menschen, die Spät- oder sogar Nachtschicht haben?

    Ich war erstaunt, als mir mein Arzt sagt, es gibt ADHS Patienten, die das abends nehmen, teilweise vor dem Schlaf, bis sie mir erklärte, dass sie damit zur Ruhe kommen, und zwar retardiert, weil es preiswert und auf Kassenrezept erhältlich ist.


    Grüße
    Conscience
    --
    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Einigen wir uns vielleicht in soweit : Es gibt eine Eiselein-Weltsicht des Methylphenidats (ein wenig egozentrisch, aber häufig ganz nett und sogar wegweisend) und es gibt die Sicht der Ärzte.

    Beide Welten haben nur ganz wenig Schnittpunkte, aber es gibt sie.

    Ich bleibe zumindest in diesem Bereich lieber in der Welt der Ärzte bzw. Medizin.

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Musst du auch so sehen ...

    Ich seh aber keinen echten Widerspruch Zeichen der Eisele- und der Arztmeinung.

    Meine Ärztin hat mir pragmatisch gesagt: Normalerweise empfiehlt man MPH nicht Abends weil viele dann unter Schlafstörungen leiden. Bei manchen - und ich gehöre dazu - ist der beruhigende Effekt aber so stark, dass die Buchstäblich auf der Bettkante MPH nehmen können und dann schlafen wie Murmeltiere. Soll man aber nicht. Ich nehme oft 18h eine Minidosis unretardiert und selten nochmal um 21:30 - aber nie zwei Tage hintereinander.

    Zu den Dosen: So wie ich Medice verstanden habe erlauben sie höhere Dosen, das heißt nicht das man die braucht.. Die Nebenwirkungen sind nämlich Gewichtsabhängig, die gewünschte ADHS-Wirkung nicht. Also: Erwachsene vertragen mehr, brauchen aber oft weniger als Kinder.

    Ich brauch glatt die Hälfte der beiden "Referenzkinder" von denen ich die Dosis kenne.




    ---
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  6. #26
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    web4health schreibt:
    Je mehr "Schlösser" = Dopamin-Transporter, desto mehr MPH würde theoretisch benötigt.
    In dem Schloss bleibt es dann aber seine festgelegte Zeit, die eben auch als Halbwertzeit definiert wird.
    hm - kann man die Anzahl der Schlösser mittlerweile durch irgendwelche Verfahren dingfest machen? Das würde ja zumindest erklären, weshalb manche eine höhere Dosis, als die für Kinder benötigen ...

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Auch auf die Gefahr hin, ein wenig OT zu geraten, muss ich doch mal nachhaken/ -fragen

    Eiselein schreibt:
    Web4healths Einschätzung, ab einer bestimmten Uhrzeit (16 Uhr?)keine Stimulanzien mehr einzunehmen, scheint auf dem alten Missverständnis zu beruhen, dass Stimulanzien auf ADHSler einen Aufputschmittel-Effekt haben. Schön wär`s. So ist es aber nicht. Es ist so gesehen auch wurscht, wann Mph eingenommen wird, so lange zwischen der Einnahme mindestens 6 Stunden liegen.
    Das ist nicht nur Martins Einschätzung, u.a. auch Barkley sagt, dass es nicht förderlich für den Schlaf ist.
    Selbiges hat er z. B. in einem Vortrag, entweder am Caddac oder im Mind Institute in bezug auf das in den Staaten erhältlichen MPH-Pflaster gesagt (Bezeichnung vergessen, sorry, ich schaue nach), dass eine sehr lange, permamente Wirkung hat, was ein erheblicher Vorteil ist, es sei denn, man vergisst es abends abzunehmen und wundert sich dann, dass man nicht in den Schlaf kommt .

    Was die zweimalige Gabe von retadiertem MPH angeht, so habe ich das hier:
    web4health schreibt:
    ... Und es ist sinnfrei Medikinet adult 20 zweimal täglich zu nehmen, wenn man nicht eine Wirkung bei kurzwirkendem MPH bzw. bei der Einmalgabe des Retards hat.
    ... so verstanden, dass Martin es für unsinnig hält, zweimal ein retardiertes Präparat zu geben, wenn schon die unretardierte Gabe keine Wirkung hat und das ist IMHO in der Tat unlogisch... sogar in höchstem Maße unlogisch...
    Was bitte soll sich in der Wirkung ändern?
    Wenn ein Medikament nicht wirkt, wenn ich es einmal einnehme, warum sollte es dann wirken, wenn ich es zweimal einnehme, zumal dann, wenn die zweite Gabe erfolgt, nachdem die erste bereits abklingt (das ist ja der Sinn/ die Funktion einer retardierten Form)?


    Allerdings muss ich eines schon anmerken:
    Ich halte es für durchaus angebracht, die Einnahme des Medikamentes so zu steuern, dass über den gesamten benötigten Zeitraum auch eine Wirkung vorhanden ist (Stichwort Schichtarbeit).

    So hatte ich z. B. auch schon Jobs, in denen 12-Stunden Schichten die normale Arbeitszeit waren.
    Da nützt mir selbst Concerta nichts, erst recht nicht, wenn ich nach Feierabend dann auch noch das ein oder andere erledigen muss, man fällt ja nicht immer gleich sofort ins Bett.

    Auch wurde mir im Rahmen meiner damaligen Wechselschicht (Früh- Spätschicht) geraten, die Einnamhe an die Schichten anzupassen, was ich auch für logisch befinde.

    So betrachtet halte ich es doch für sehr sinnvoll, die Einnahme so einzurichten, dass sie den Bedarf abdeckt, was MPH dann eben schon auch in gewissem Sinne zu einem Bedarfsmedikament macht, wenn man den Begriff etwas weitläufiger betrachtet.
    (Im Normalfall würde ich sagen, dass z. B. eine Kopfschmerztablette ein reines Bedarfsmedikament ist, denn ich nehme sie nur, wenn ich Schmerzen habe, wohingegen MPH grundsätzlich regelmäßig eingenommen werden sollte oder gar muss, aber ich sehe hier schon, dass es da auch Anpassungsmöglichkeiten, wenn auch in gewissen Grenzen geben muss).

    Womit ich sagen will:
    MPH ist kein Medikament, dass ich mal nehme und mal nicht, ganz nach Lust und Laune, sondern es bedarf einer regelmäßigen Einnahme, aber dennoch auch einer individuellen Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten.
    Was nützt es mir, wenn ich zwar gut durch den Arbeitstag komme, mir aber abends den Theaterbesuch mit meiner Frau schenken kann, weil ich dann eh wieder im Chaos stehe (oder schlimmer noch, wenn man mit Freunden etc. zusammen ist usw. )
    Geändert von Fliegerlein (25.10.2012 um 11:20 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  8. #28
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    habitbreaker schreibt:
    hm - kann man die Anzahl der Schlösser mittlerweile durch irgendwelche Verfahren dingfest machen? Das würde ja zumindest erklären, weshalb manche eine höhere Dosis, als die für Kinder benötigen ...
    Man kann theoretisch über SPECT die Dopamin-Transporter-Dichte bestimmen. Aber eben nur noch theoretisch, weil die Praktiker (Frau Dr. Krause und ihr Mann in München) keine Untersuchungen mehr machen können. Und es dort eben auch nur statistische Grössen gibt.

    Man kann noch nicht für den einzelnen Patienten genau sagen, die Dopamin-Transporter-Dichte x führt zur Dosis y von Methylphenidat. Man kann immer nur vorher / nachher Angaben für eine Gesamtanzahl von Patienten machen. Und da gilt dann die Aussage, dass die Dopamintransporter-Aktivität was mit MPH zu tun hat.

    Dabei gibt es aber riesige Schwankungen der Ausgangsaktivitäten bzw. Dichten.

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen und darüber ein wenig zu sinnieren...

    QUER-LD schreibt:
    ich nehme jetzt 20:20 mg MPH medikinet adult und kann mich trozdem nicht konzentrieren
    Festzustellen, dass man sich nicht besser oder überhaupt konzentrieren kann, bedeutet ja nicht zwangsweise, dass man keine Wirkung hat.

    Ohne jetzt zu versuchen, die Unmengen an Grundinformationen von Dir aufzudröseln , würde ich gerne die Umkehrfrage stellen, was Du denn für Wirkungen festellen kannst?
    (gesetzt den Fall, es gibt welche)

    Dabei würde mich nicht nur Deine Wahrnehmung interessieren, sondern auch die Deiner vertrauten Umgebung, also die von Personen, die Dich gut kennen.

    Wie ja schon geklärt wurde, geht es bei MPH nicht primär um Konzentrationshilfen, sondern um die Aufmerksamkeitssteuerung.
    Wobei ich hier sogar ein wenig mehr ins Detail gehen und auf einige bestimmte Punkte hinweisen würde:

    Bei mir z. B. lässt sich die Wirkung dadurch feststellen, dass ich Gesprächen besser folgen und mehr geschlossene Sätze formulieren kann.
    Ich verliere den Faden des Gespräches nicht so schnell, bzw. wenn dies geschieht, kann ich ihn selbstständig wieder aufgreifen.

    Beschreiben würde ich das:
    -als Wirkung im Bereich der Impulskontrolle (aufkommenden Gedankeninpulsen widerstehen und bei der Sache bleiben)
    -und als Wirkung im Bereich des Arbeitsgedächtnisses (in Gedanken vorformulierten Satz auch erinnern und bis zum Ende im Arbeitsgedächtnis behalten)

    Wobei letzteres wiederum ebenfalls in den Bereich der Impulskontrolle fallen dürfte, denn oft genug ist es ein Gedankentrigger oder eine externe Störung, der/ die einen anderen Gedanken/ eine Ablenkung aufkommen lässt und dabei verliert sich der eigentliche Gedanke, bzw. vorformulierte Satz aus dem Arbeitsgedächtnis und das wars damit.

    Auch merke ich, dass ich in bestimmten Situationen besser in der Lage bin, solchen Triggern zu widerstehen, sei es Reize von Außen oder auch Gedanken.
    Das heißt nicht, dass die Trigger nicht mehr wahrgenommen werden, ich kann sie registrieren und dann aber auch sofort wieder zum eigentlichen Task zurückkehren.

    Wobei ich jetzt nicht sagen kann, dass das nun total gut ist und alles damit prima geht .... es ist eine Beserung erkennbar, verpeilt und zersteut und gedankengesteuert bin ich trotzdem und das nicht zu knapp.
    Aber es ist eine so deutliche Besserung, dass sie mir und auch anderen auffällt und ich sie auch in einigen Punkten reproduzieren kann (in einem sogar sehr deulich).

    Manchmal ist das etwas besser, manchmal auch nicht, da gibt es viele Faktoren, die das beeinflussen.
    Wenn es um mich herum wuselig ist, hilft mir gar nichts.
    Wenn ich eine schlechte Nacht hatte, ebenfalls nicht.
    Wenn ich sowieso gerade im Streß bin, ... davon rede ich besser gar nicht.

    Wenn ich aber in der richtigen Umgebung bin, kann ich das sehr gut reproduzieren.

    Das sind manchmal nur Feinheiten und eben nicht der berühmte Nebel, der sich lichtet (aber manchmal auch doch).

    Versuche Dir einige reproduzierbare Umgebungen zu schaffen, in denen Du Dich kennst oder andere Dich kennen und schaue dann, ob Änderungen unter der Medikation auftreten und wenn, welche.

    Dazu kommt, dass ich aus Deinem Profil oder Deiner Vorstellung nicht konkret auf Dein Alter schließen kann (naja wenigstens halbwegs durch die Angabe, dass Du studierst), was wiederum auch einen Unterschied ausmachen kann.
    Wenn man erst spät "entdeckt" wird, haben sich viele Dinge schon so automatisiert und u. U. kumuliert, auch Punkte, die die Wirkung zunächst in den Hintergrund treten lassen könnten.

    In einem anderen Thread schreibst Du:
    QUER-LD schreibt:
    ich sollte erstmal 10mg medikinet adult nehmen, nach einer woche dann 10 : 10

    beim ersten mal habe ich es sehr gut gespürt es war wie ein tunnelblick jedoch hatte ich auch leichte kopfschmerzen bzw ein drücken.
    ich war die tage danach auch nicht so leicht ablenkbar jedoch ist das im großen und ganzen nur eine kleine verbesserung, da ich mich nicht richtig genug konzentrieren konnte..
    auch mit 10 : 10 ....
    Da hast Du zumindest von einer Wirkung geschrieben, gerade die geringere Ablenkbarkeit würde ich als Wirkung betrachten.
    Dummerweise ist es nun aber nicht so, dass mehr MPH auch gleich mehr Wirkung bedeutet.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es vielmehr eine Art Schwellenwert, ab der das Medikament wirkt und danach dann aber eine weitere Erhöhung keine Veränderung bringt.
    Sozusagen eine Art Fenster in bezug auf die Dosis.

    Bei mir kann ich das so nachvollziehen.
    Die Kunst ist, die optimale Dosis zu finden und da hilft, langer Rede kurzer Sinn, nur der Arzt Deines Vertrauens und eine Möglichkeit die Wirkung reproduzierbar zu evaluieren.

    Meine Meinung (mit der ausdrücklichen Bitte mich zu korrigieren, wenn ich auf dem Holzweg bin).


    Einfach Pille schlucken und "Tadaaa, Icke kann mir konnzänntriään", ist leider nicht, .. schön wäre es ja.

    MPH sorgt nicht dafür, dass die ADS plötzlich weggeblasen ist, ... sie ist immer noch da und wir brauchen immer noch all unsere kleinen Hilfsmittel und "Prothesen" umd über den Tag zu kommen.
    Aber es findet eine Verbesserung, manchmal auch eine Normalisierung statt.
    Für Wunder sind nicht die Mediziner zuständig ... das ist Sache der Theologen .


    Liebe Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein (25.10.2012 um 12:46 Uhr) Grund: Ohne Fehler gehts irgendwie nie ... Fehlerkorrektur

  10. #30
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: 40mg Methylphenidat / MPH , trotzdem keine Konzentration

    Fliegenpilz schreibt:
    Hm, das finde ich sehr eigenartig, dass dir deine Ärztin das so empfiehlt.

    Ich habe dir mal einen Thread rausgesucht, indem es darum ging. Da steht auch, warum man abends kein Medikinet Adult mehr nehmen sollte: http://adhs-chaoten.net/adhs-erwachs...nidat-mph.html

    Aber wenn habitbreaker doch um Mitternacht ins Bett geht und schlafen kann? Und sogar noch super gut einschläft? Ist doch okay.
    Vielleicht hat habitbreaker auch wie ich eine chron. Gastritis A, ohne es zu merken. Da wird Medikinet aduld ganz ganz schnell verbraucht.

    @habitbreaker: jetzt bloss keine Panik. Bei mir ist es zufällig heraus gekommen, dass ich diese chron. Gastritis habe, weil ich eine sehr hohe Schilddrüsendosis brauche und trotzdem
    nicht die dementsprechenden hohen Werte. Das hatte den Arzt halt gewundert. Also ist es bei mir so, dass durch die wenige Magensäure teilweise einige Medis nicht ganz ihre Wirkung haben bei mir. Und Medikinet aduld sowie auch das unretardierte sind mit einem Magensäureschutzmantel umhüllt, der sich erst in Säure nach und nach von der Kapsel ablöst.
    Hat man keine oder wenig Magensäure, dann wird der Wirkstoff viel schneller freigesetzt und verpufft quasi auch sehr schnell.
    Ich denke mal, wenn ich mal Medikinet bekommen werde, bin ich auch bei einer 3 maligen Dosis.

    Aber nochmal: ich will dir hier keinen Floh ins Ohr setzen ja? Du kannst aber auch einen superschnellen Stoffwechsel haben, der das bewirkt, dass die Wirkung des Medikinet kürzer anhält.

    Ich finde, jeder sollte nach seinem Tages-, Nacht- und Arbeitsrythmus gehen und da ist es doch völlig egal, ob man um Mitternacht noch eine Tabl. nimmt, wenn man erst morgens um 6 Uhr ins Bett geht z. B. oder?

    lg

    Heike

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