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Diskutiere im Thema THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Hallo mikoo,

    Ich habe mal von eine junge ADSler gehört der vorher gekifft hatte. Nach der diagnose, wie üblich, versuch mit MPH. Wirkt bei ihm nicht wie gewünscht. Da er mit kiffen gute wirkung gemerkt hatte auf seine ADS-symptomen redet er davon mit der arzt und so bekommt er THC im tropfen als medis.

    Aber es war nicht einfach zu finden und es ist sauteuer.

    Wenn es wirkt, wieso nicht? Ich halte einfach wenn es ärtzlich verordnet, ist alles auch sicherer: dosis, trägerstoff und dazu bist du auch nicht mit der gesetzt im konflikt.

    Am meistens hast du wirklich davon wenn du mit dein arzt offen redest, von kiffen redest und wie es dich tut damit er dich (wenn er finden kann) diese stoff mal auf rezept geben kann, oder mal eine alternativ anbieten.

    Ich bin froh auf rezept meine tägliche D-amphetamin zu bekommen, aber nie würde ich es (genannt dort als speed) auf die strasse kaufen (obwohl ich sicher finden werde, aber die polizei ist auch oft dort...) da es nicht so sicher ist...

    lg

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Hallo, ich habe auch schon manchmal Cannabis geraucht, fande aber nicht soo toll.
    Bei mir war's so, in geringen Mengen ist der Bewegungsdrang weg und ich bin um einiges konzentrierter, mir gefällt die Wirkung jetzt aber nicht soo gut.
    MfG

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 45

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Ich habe mein halbes Leben Erfahrung mit der Selbstmedikation gesammelt. Ohne eine Diangose zu haben, habe ich es unbewusst als "Medizin" genutz. Meiner Meinung nach kann es kurzfristig Symptome lindern, aber auf lange Sicht kann es einige Nachteile haben

    Sehr wichtig bei gleichzeiitiger Mph Medikation ist, dass Beides an die gleichen Rezeptoren andockt, und den Dopaminhaushalt beeinflusst, wobei THC stärker ist. Bei meiner Ärztin ging die Medikation nur mit einem mehrwöchigen Entzug. Und ich bin froh, dass ich nun mit der "legalen Alternative" ein ausgeglicherenes Leben führen kann.

    Ich ziitiere meinen Beitrag aus diesem Thread: http://adhs-chaoten.net/treffpunkt-f...abis-thc.html:

    "Interessanter Thread! Abhängikeiten sind vielschichtig. Nicht alles muss sich auf der körperlichen Ebene abspielen, die psychische Abhängikeit ist nicht zu unterschätzen. Craving, das Verlangen danach verschafft einigen beim Entzug Probleme.

    Ich war lange, starker Konsument. Mit meiner Diagnose ist mir aber klar geworden, dass ich es als Selbstmedikation benutzt habe. Es hat mich ruhig gemacht und ich war fokussiert, konnte den Alltag überstehen, paradoxe Wirkung halt. Aber leider gibt es Nebenwikungen, die längerfristige meine ADS/ADHS-Problemetik verstärken, Vergesslichkeit ist nur eine davon. Problem ist auch, dass man immer kriminalisiert ist. Der Wirkstoff kann selbst nach monatelanger Abstinenz im Blut nachgewiesen werden. MPU läst grüßen.
    Seit der Mediaktion bin ich Abstinent. Die kontrollierte Einnahme eines legalen Stoffes bietet viele Vorteile.

    Ich bin daher der Meinung, dass vom Gesetzgeber ein toleranteres Unmgehen ermöglicht werden sollte. Wie schon zuvor erwähnt der Wirkstoff hat viele Vorteil als Medikament nicht nur Schmerztherapie, Chemotherapie, sollte aber nicht verharmlost werden. Es gibt auch eine Studie zu ADHS, die ggf. nicht den Standards der Wissenschaft entspricht, aber interesannte Aspekte beleuchtet. Ich weiss nicht ob die hier verlinkt werden darf, bei Interesse geht auch private Nachricht. Als mündiger Bürger sollte jeder selber entscheiden was man möchte und nicht.

    Wir sollten hier aber keine Pro-Contra-Legalisierungs-Diskussion starten. Das sollte woanders geschehen."

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Mikoo schreibt:
    Ich informiere mich grundsätzlich immer GENAU über etwas bevor ich es mache.

    Das was du geschrieben hast ist nicht ganz richtig.

    Das so genannte "Aktive" THC kann im Blut maximal 48 Stunden seit dem letzten Konsum nachgewiesen werden. Das aber auch nur bei EXTREMEN Konsum. Nicht bei jemanden wie mir, der in der Woche einen Gramm wegraucht.

    Das passive THC, somit das Abbauprodukt ist sehr viel länger nachweisbar ( Bei extremfällen bis zu 3 Monate im Urin ),

    Ich rauche meistens gegen Abend, somit fahre ich frühstens 12 Stunden nach dem Konsum wieder mit dem Auto, da gefährde ich niemanden, bei meiner Konsummenge. Da gefährdet jeder der sich am vorherigen Tag ordentiich die Kante gegeben hat, mit seinen Restpromile den Straßenverkehr deutlich mehr.

    Klar kiffen ist "noch" illegal und somit auch mit Sicherheit (noch?) nicht "richtig" und sollte ich in die Kontrolle kommen sieht es wegen der Pinkelprobe ( wenn überhaupt eine veranlasst wird, warum sollte das gemacht werden? ) schlecht aus, aber da hab ich dann auch einige Möglichkeiten dem entgegen zu wirken

    Grüße
    Mikoo
    Wirst du erwischt wird es schweineteuer. Da kannste dann schon mal an die 2.000 € abschreiben. Und zwar nicht wegen des fälligen Bußgeldes, sondern weil du sämtliche Maßnahmen um deinen Lappen wieder zu kriegen selber bezahlen musst !
    Dazu gehört unter anderem die regelmäßige Kontrolle das man nichts nimmt (Abstinenzprogramm) + Verkehrserziehung + nen Batzen Kohle für die MPU !

  5. #15
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Sehr wichtig bei gleichzeiitiger Mph Medikation ist, dass Beides an die gleichen Rezeptoren andockt, und den Dopaminhaushalt beeinflusst, wobei THC stärker ist.
    THC interagiert im Unterschied zu MPH mit dem Endocannabinoidsystem, welches wiederum u.a. weitere Neurotransmittersysteme moduliert. Der Wirkungsmechanismus von THC ist daher ungleich komplexer und unspezifischer. Erschwerend hinzu kommt, dass Cannabis neben THC, CBD und CBN noch um die 60 andere Cannabinoide enthält, wovon Viele teils gegenläufige pharmakologische Eigenschaften besitzen, oder zumindest in Verdacht stehen, die Wirkung des THC zu modifizieren. Problematisch ist hierbei, dass Gehalt und Verhältnis je nach Lagerung, Herkunft, ja sogar von Pflanze zu Pflanze teils stark variieren können, wodurch der Einsatz als Therapeutikum für psychische Phänomene in "naturbelassener" Form zumindest äußerst fragwürdig ist. Erschwerend hinzu kommt die über die letzten Jahre kontinuierlich angestiegene Belastung durch Beimengungen. Das "Brixen", sprich das Besprühen mit einer zuckerhaltigen Lösung ist momentan Usus. Es besteht hierbei der Verdacht, dass beim Verbrennen dieser Lösung wiederum suchterzeugende Substanzen entstehen könnten. Die gesundheitliche Mehrbelastung liegt auf der Hand. Die Bleivergiftungen wurden medial ja zu Genüge thematisiert. Vogelsand, Glasmehl... ach, die Liste ist schier endlos.
    Allein durch diese Unwägbarkeiten muss man "Straßen-Gras" im Sinne einer vertretbaren Medikation konsequent ablehnen.

    Die Modulation des dopaminergen Systems haben die meisten Drogen als Gemeinsamket, ob nun direkt, oder indirekt, wodurch (u.a.) Suchtproblematiken bei ADHS eben ein Thema sind.

    Alk hat freilich auch eine positive Wirkung auf die ADHS-Symptomatik, und hier käme doch auch niemand auf die Idee, Jenen bewusst als Therapeutikum einsetzen zu wollen?

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Wenn keine anderen Medikamente helfen, also MPH, etc nicht in Frage kommen, auch wegen der Nebenwirkungen, dann kann Cannabis eine Alternative sein. Zumindest gibt es einige Ärzte die das so sehen. Unter der Voraussetzung kann man sich das Zeug genehmigen lassen und aus der Apotheke beziehen. Für weiteres siehe IACM / SCM . Es gibt in D. Cannabis-Patentien, Menschen die legal Cannabis verwenden, aufgrund einer Bfarm-Ausnahmegenehmigung, wegen AD(H)S.

    Ich meine von zwei wiss. Forschungen gelesen zu haben, welche bei AD(H)S auf eine Störung des Endo-Cannabinoid-systems gekommen sind.

    silent_bob schreibt:
    Täglicher Konsum wird irgendwann mehr. Glaub mir. Jetzt ist es 1Gramm die Woche, in einiger Zeit wird das mehr werden. Es wird auf Vorrat gekauft und dann genau so schnell geraucht. Der Reiz ist einfach viel zu groß.
    Das halt ich für Quatsch. Wahrscheinlich gibt es einfach "Suchtpersönlichkeiten", welche ihre Dosis steigern müssen und vielen gelingt es die Dosis zu halten oder können sie sogar verringern.

    So pauschal jedenfalls ist das genauso ein Unsinn als würde ich sagen, bei MPH gelingt es nicht seine Dosis zu halten... Oder jeder der MPH nimmt will es sich irgendwann durch die Nase ziehen, das ist genauso Unsinn.
    Geändert von gisbert ( 6.10.2012 um 16:52 Uhr)

  7. #17
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    @gisbert
    Loss of striatal cannabinoid CB1 receptor fun... [Eur J Neurosci. 2011] - PubMed - NCBI

    Entsprechende Studien gibt es tatsächlich. Vorgeschlagen wird aber nicht die Gabe von THC, sondern von anderen Substanzen wie AM404, welche als Anandamid-Wiederaufnahmehemmer in Frage kommen.

    Unter kontrollierten Bedingungen, könnten einzelne Cannabinoide für die unterschiedlichsten Probleme hilfreich sein. Aber nicht in Form von Straßengras durch die Bong geraucht. Ich kenne tatsächlich Kiffer, die ihren Konsum mit einem schnodderigen "Ich hab' bestimmt ADHS." legitimieren wollten. Die These von den Suchtpersönlichkeiten teile ich nicht in dieser Absolutheit. Unter gewissen Voraussetzungen kann beinahe jeder für Suchtverhalten anfällig werden. Alles eine Frage von Konsumform, Konsumdauer und vor allem den jeweiligen Lebensumständen. Bei manch einem dauerhaft mit "problematischen" Wirkstoffen Behandeltem ging die ganze Sache auch erst nach ein paar Jährchen nach hinten los. Halt im Zuge von akuten Lebenskrisen, etc.

    Wie schon mehrfach gesagt, bin ich ja ein genereller Befürworter der medizinischen Nutzung, und der Entwicklung geeigneter Präparate. Kalifornische Zustände, in denen der Onkel Doc zum Dealer mutiert, plötzlich Hinz und Kunz angeblich die tollsten Krankheiten haben, möchte ich allerdings nicht.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Strassengras ist problematisch, da stimme ich Dir zu. Es ist gestreckt und die Wirkstoffzusammensetzung meist unbekannt.
    Bei medizinischem Gras ist die Wirkstoffzusammensetzung bekannt, es gibt verschiedene Sorten, man kann die Sorte verwenden die individuell am besten passt. Auch das MS-Mittel sativex ist 'einfach' ein Extrakt aus Pflanzen, ohne dass einzelne Cannabinoide isoliert wurden.

    Ich finde es bedauerlich, dass Termine bei ADHS-Spezialisten oft Monate Wartezeit benötigen. Mitunter sind die Wartelisten ganz geschlossen.

    Und selbst dann, gibt es für Erwachsene idR nur Medikinet retard. COncerta oder unretartierd wird ungern verschrieben und muss selbst bezahlt werden. Da scheint manchem die schnelle Hilfe durch Gras einfacher zu bewerkstelligen.

  9. #19
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    @Mikoo

    dein Post geht m.E. eindeutig gegen die Community-Regeln ... müsste alles sachlicher formuliert werden, denke ich ...

    http://adhs-chaoten.net/community-regeln.html
    Alle Inhalte, in denen illegale Drogen oder legale Drogen oder Drogen-ähnliche Substanzen jeglicher Art, die nicht in Bestimmungs-gemäßem, medizinischem Gebrauch eingesetzt werden, verharmlost, verherrlicht, deren Konsum oder Wirkung beschrieben werden oder in denen Ratschläge, Anweisungen oder jegliche Erfahrungen zu deren Gebrauch bzw. Missbrauch enthalten sind.
    Gruß, habitbreaker

  10. #20


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    THC Medizin für MANCHE ADHS Probleme?

    Hallo,

    Ich habe hier erst mal geschlossen und werde mich noch von Zuhause aus dazu äussern.




    LG,
    Alex


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    Alles zu ADHS-Chaoten mobil siehe HIER.

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