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Diskutiere im Thema Stimmungsschwankungen, Depression bei Methylphenidat / MPH im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    Stimmungsschwankungen, Depression bei Methylphenidat / MPH

    Hallo zusammen,

    ich nehme seit zwei Wochen Medikinet adult 20-20-0 und stelle fest das ich einerseits klar denken kann, was ja auch gut ist, aber andrer Seits in ein totales Loch falle.
    Ich schlafe sehr wenig seitdem im Schnitt 4 - 5 Stunden in der Nacht und bin irgendwie total durch den Wind.
    Auf einmal ist da eine unstillbare Traurigkeit, die ich so nicht von mir kenne. Ich möchte mich am liebsten verkriechen und den ganzen Tag heulen.
    So richtig weiß ich auch nicht was mit mir los ist. Auf einmal werden mir zusammenhänge klar die ich bislang so nicht sehen konnte und das tut gerade sehr weh. Auch die Beziehungen die ich zu anderen Menschen habe verändert sich. Irgendwie habe ich bald keine Freunde mehr, denn 'früher' war es so, dass ich das arme kleine Häslein war das gepeppelt werden muss. Jetzt kann ich klar und deutlich meinen Standpunkt vertreten. Das schafft natürlich Verwirrung.

    Was ich damit sagen will? Keine Ahnung. Ich möchte nur gerne wissen ob es jemanden auch so ging/geht. Ich gehe auch davon aus, das sich das wieder regulieren wird.

    Liebe Grüße,
    Juts

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei MPH

    Als ich mit MPH angefangen habe, habe ich immer gesagt: ich lerne gerade mich und meine Umwelt neu kennen.

    Meiner Meinung/meinem Empfinden nach ist es auch genau das.
    Zusammenhänge sieht man viel deutlicher, das Denken ist ein ganz neues, man vertritt seine persönlichen Standpunkte viel intensiver, weil man sich nicht mehr so leicht beeinflussen/verwirren lässt wie vorher.
    Auch findet man wieder zu den Meinungen zurück, die man vorher irgendwann mal hatte, aber abgelegt hat, eben weil man sich hat verwirren lassen.
    Beziehungen zu Menschen und auch zur Umwelt allgemein können sich ändern. Man merkt eben auch dadurch das man seine eigene klare Linie endlich findet und gehen kann: Hey der und der Mensch passt da gar nicht zu! Oder aber umgedreht. Du schreibst ja selbst das "deine Freunde" mit deiner Art jetzt nicht mehr klarkommen, weil es genau das Gegenteil von früher ist. Dabei bist du kein neuer Mensch geworden, sondern jetzt einfach nur in der Lage über dich und deine Standpunkte selbst zu bestimmen, diese zu vertreten!

    Ich habe auch so manch schlechte Erfahrung machen müssen. Gerade was sogenennte Freunde und sogar Familienmitglieder angeht. Die meisten von denen ich dachte: auf die kannst du bauen, die sind da. Genau mit diesen Leuten hab ich heute null Kontakt mehr. Von meinen alten Freunden ist exakt eine geblieben!
    Natürlich tut das erst mal verdammt weh und man sucht die Fehler bei sich.
    Auch was Denkweisen, Arbeitsstile etc angeht, verändert sich ne Menge.
    Früher war das Glas halb leer, jetzt ist es halb voll.

    Was ich sagen will: du als Mensch bleibst immer du. Deine Charaktereigenschaften ändern sich durch MPH nicht. Sehr wohl aber deine Art und Weise diese darzustellen und durchzusetzen.
    Genauso wie das Glas immer ein Glas bleiben wird, nur die Sicht des Betrachters nicht.

    Und wenn geglaubte Freunde sich von dir abwenden, weil du nun deinen Standpunkt klar und deutlich vertrittst und sie damit nicht klar kommen, weil sonst immer so war das das arme kleine Haschen gepeppelt werden musste, dann, ganz ehrlich: pfeif auf solche Leute!
    Das sind keine Freunde, dass sind Idioten die dich nur nehmen wie sie dich haben wollen!
    Wahre Freunde kommen, hauen dir auf die Schulter und sagen : ey klasse, dass du endlich zu dem stehst was du denkst!

    Diese Veränderungen, ob positiv oder negativ haben wir alle durch. Das es darüber depressive Phasen gibt, die dich tagelang scheinbar grundlos traurig machen, sind völlig normal und ich denke such notwendig um alles zu verarbeiten.

    Ich habe gelernt, dass nur die Menschen wahre Freunde sind, die auch nach Veränderungen noch zu einem stehen!

    Alles was jetzt so neu und ungewohnt für dich ist, all das bist immer noch du.
    An all das wirst du dich gewöhnen und dann ist es ganz normal.
    Schau dich mal in deinem Bekanntenkreis um. Übersiehst du vielleicht die ein oder andre ausgestreckte Hand? Eine Arbeitskollegen von der ich früher kaum was wuste ist mittlerweile eine meiner besten Freundinnen.

    Und ist es nicht auch super toll, das es im Kopf jetzt geradeaus statt zick zack geht? Du deine Meinung vertrittst, statt 7, 50 im Kino auszugeben um nen Film zu gucken den du von vornherein sch... fandest, und dann nur guckst weil du deinen Standpunkt nicht beibehalten konntest?


    Einschlafprobleme hatte ich anfangs auch Dafür nehm ich jetzt Mirtazapin. Das bringt mich wieder runter und verschafft die nötige Beschwere.

    Machst du ne Vt?

    LG Carina

  3. #3
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei MPH

    Liebe Carina,
    ich habe jetzt leider nicht die Zeit ausführlich zu antworten. Wollte nur kurz da lassen, dass mich Dein Beitrag zu Tränen gerührt hat. Vielen, vielen Dank dafür!!
    Du schreibst so vieles von dem wie es mir gerade geht und das tut unendlich gut. Danke.

    Liebe Grüße,
    Bianca

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei MPH

    Ach herrje...weinen solltest du aber nicht.
    Ich wollte dir nur deutlich machen, dass du nicht alleine bist! Alles wird gut!

  5. #5
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei MPH

    Liebe Carina29 und Just Juts,

    vielen Dank auch von mir für Eure Beiträge!



    Ich habe mich sehr wiedererkannt.

    Während einer langen Krankheitsphase (Erschöpfung, chronische Schmerzen, etc.) nach einem sehr turbulenten Leben
    schwanden die vermeintlich guten Freunde in meiner größten Not, was mich umso mehr verwunderte und schmerzte, weil ich immer sehr (bis zur Blödheit) hilfsbereit und für alle Nöte offen war (Spitzname "Mutter Theresa").

    Ich meinte, immer alles für alle regeln zu müssen (war ja auch irgenwie eine, nicht wissentliche, Anmaßung meinerseits) und als ich nichts mehr regeln konnte, stand ich alleine da.

    Ich befand mich noch auf einer zähen Ärzte-Odyssee (hatte noch keine ADHS-Diagnose), begann aber schon mal eine Verhaltenstherapie, um das Chaos zu entwirren.

    Während der Therapie habe ich mich wohl schon sehr verändert (immer noch ohne Medikation), das Verhältnis zu fast allen Menschen in meinem Umfeld
    änderte sich rapide. Mir wurde klar, dass ich mich wohl immer sehr angepasst hatte (auch wenn das oft von außen so nicht gesehen wurde, da ich immer so tough und rebellisch wirkte und durchaus mein Leben so lebte, wie ich das wollte).

    Mittlerweile nehme ich MPH in sehr geringer Dosierung (konstitutionell bedingt) und auch gering dosiertes Opipramol wegen der chronischen Schmerzen/Fibromyalgie und sehe natürlich jetzt noch klarer.
    (Die Dosis-Justierung erfordert meine ganze Geduld und bringt physische und psychische Rückschläge).

    Die Trauer kenne ich auch. Ich habe mir dann einfach gestattet, das zuzulassen. Es gab ja schließlich auch einiges zu betrauen. Das alte Leben war futsch und das neue noch nicht in Sichtweite. Ein einziger Scherbenhaufen.

    Mein Lebenskonzept hatte einfach nicht funktioniert, ist wie ein Kartenhaus zusammengekracht, da kann man schon mal wüten, auf den Boden stampfen und heulen.

    Auch wenn persönliche Krisen in Zeiten des Funktionierens und des Machbarkeitswahns schon fast luxuriös anmuten.

    Manchmal wünschte ich mir, ich hätte etwas früher mit der Medikation begonnen, vermute aber, ich hätte soviel Klarheit gar nicht ausgehalten (außerdem war ich gegen Medikamente eingestellt).

    Die Jahre der privaten und beruflichen Neuorientierung (ja, es waren leider Jahre!)waren sehr ernüchternd, die Erkenntnisse schmerzhaft (ich hatte mich selbst irgendwie völlig falsch eingeschätzt und dargestellt) und trotzdem haben sich bestimmte Kontakte (auch familiär) gefestigt und neue Menschen kamen dazu.

    Diese neuen Freunde passen viel besser zu mir. Natürlich, da ich mich selbst jetzt besser kenne und auch nicht mehr dauernd vorgebe
    alles im Griff zu haben.


    Die Trauerphase, die Umorientierung und der Verlust haben sich am Ende doch gelohnt, denn der vorherige Zustand hätte mich auf Dauer nur noch unglücklicher gemacht.

    Also: immer schön Ohren steif halten, tief durchatmen und
    durchhalten, durchhalten, durchhalten!




    Liebe Grüße, ZZ



  6. #6
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei MPH

    Bei mir selbst nicht, aber kenne jemanden bei dem es so war. Kaum MPH genommen wurden die Depressionen extrem. Als gäbe es die lustige, durchgedrehte Seite nicht mehr. MPH wurde dann selbstständig abgesetzt, weiss leider nicht mehr wie es dann weiterging. :/

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei Methylphenidat / MPH

    Zelta Zonk!

    Du sprichst mir aus der Seele!
    Mein Leben so wie es einmal war hat sich komplett verändert!!! Ich habe neue Freunde, selbst Familienmitglieder die einem ihre stetige Hilfe zugesichert haben, haben sich mittlerweile abgewandt, da sie mit der "neuen" Carina nicht klar kommen. Muss dazu sagen,dass es dazu natürlich auch eine Geschichte gibt.

    (Man stellte mir eine Frage, ich beantwortete diese mit nichts als der Wahrheit. meine Sicht,meine Meinung dazu habe ich ganz klar vertreten,sogar war ich in der Lage - dank GSK und VT- dies so auszusprechen dass ich auf die Gefühlswelt meines Gegenüber achten konnte,meine Meinung sogar einfühlsam aussprechen konnte. Das allein hat mich so unendlich viel Kraft gekostet. Mit der Person die fragte bin ich mir echt grün. nur Mamiund Vati und mein schwiegervater und überhaupt. Hier war der Teufel los. Das ende vom lied: die halbe familie hat miteinander nix mehr zu tun (also eigentlich nur besagte eltern mit dem rest), "nur" weil ich ehrlich war. Es gibt leider gottes tatsächlich leute die die wahrheit so gar nicht verkraften können. )

    Mein Arbeitsstil und meine Denkweise hat sich so verändert, dass komplett alles nicht mehr so ist wie es einmal war.

    Was ich auch sagen muss, mein Mann (er wird im Januar 40) leidet stark an Multipler Sklerose. Er ist mittlerweile stark pflegebedürftig (Stufe 3, bettlägerig). Ich habe ihn mit dieser Diagnose geheiratet, aus Liebe. Damals gings ihm noch recht gut,hin und wieder ein Schub. Richtig schlimm wurde es in den letuzten zwei Jahren. Körperlich geht gar nichts mehr, koknitiv.....wer weiß das schon. Er kennt das Datum nicht,kann dir aber sagen wer die Kaffeetasse erfunden hat. Emotional: meiner Meinung nach komplett ausgeschaltet. Depressiv? Ich glaube ja,aber er weigert sich Medis einzunehmen. Seine Neurologen: eine vorsichtige Prognose,dass die nächsten fünf Jahre recht eng werden. Da ich selbst in der Altenpflege arbeite....wenn ichs nüchtern und ohne Gefühl betrachte....ich gleube der Tag X kommt im nächsten, spätestens im übernächsten Jahr.

    Bis zum Sommer 2010 gestaltete sich mein Leben mehr und mehr so: schlafen, arbeiten,Markus,schlafen,arbei ten,Markus usw usw usw.
    war ich mal weg,und mein handy klingelte hab ich alles stehen und liegen lassen und bin heim.Ich verzettelte mich immer mehr. Hier sahs aus wie auf nem schlachtfeld, Rechnungen wurden wenn überhaupt zur dritten mahnung bezahlt, konto hochgradig überzogen, Termine ständig versemmelt. Usw usw usw. zuletzt sass ich stundenlang in der küche und starrte löcher in die luft, mann hund haushalt wurden komplett vernachlässigt.nur noch das allernötigste gemacht. ich sas wie gesagt entweder in der küche oder bin mit dem auto rum gerast.im nachhinein weis ich was ich fürn glück habe,dass nie was passiert ist.

    meine schwägerin war es dann die dafür sorgte dass ich zum arzt ging. und komisch: irgendwie habens schon vor mir alle gewusst,gesagt hat keiner was. ne, das stimmt nicht. meine schwägerin hat immer was gesagt,mein chef hat mich zum gespräch gerufen,der hund steckte scheinbar ständig in der pflegelphase und mit meinem mann hab ich mich nur gestritten. es gab genug anzeichen, nur gesehen hab ich die nicht.

    in der therapie wurde dann viel aufgearbeitet,vor allem was markus angeht.ich war noch keine 30 und mir war klar mein mann stirbt in den nächsten 3,4,5 jahren und man kann nichts dagegen tun. das wurde mir immer klarer. daraus kam dann die frage: was ist denn dann mit mir,wenn er nicht mehr da ist? dadurch das ich hier nur rumsitze....wo sollen denn die freunde herkommen die mir helfen wenn ich mich nicht um eben jene kümmere? und was natürlich auch ein thema war: die dinge die einem fehlen,wenn der partner sie einem nicht geben kann. da ging es nicht nur um struktur,hilfe, handwerkliche dinge o.ä.,sondern auch um nähe wärme liebe zuneigung.einfach das gefühl da ist jemand.
    also denkt man auch darüber nach und findet mit noch nicht mal 30 kann das nicht alles gewesen sein.
    umso schlechter es markus ging, umso weniger er mir nötige strukturen und richtungen geben konnte,desto heftiger wurden die adhs symptome. So wurde es recht schnell diagnostiziert.

    und von da an ging alles nur noch bergauf. die diagnose war für mich ein segen. endlich endlich wusste ich was los war. ich hatte klare probleme vor augen und klare wege diese anzugehen.
    hinzu kam dann auch die verarbeitung der aussicht recht früh witwe zu werden. und auch ws sonst dazu gehört.

    Heute sorge ich regelmäsig für meine freizeit! ich habe nen festen freundeskreis mit menschen die auch in der zeit der veränderungen für mich da waren und mich auch heute bei allem unterstützen und mich auch mal in die richtige richtung schubsen. Ich habe klare strukturen,wege, pläne aufgebaut meine pflichten zu bewältigen ohne in stress dabei zu geraten. ich bin in der lage mein leben meine entscheidungen mein reden und mein tun zu reflektieren, zu vertreten!und ich bin stolz auf jeden noch so kleinen schritt den ich geschafft habe!
    und ich habe jemanden kennengelernt,der mit der situation meines mannes klarkommt,diese akzeptieren und mich trotzdem lieben kann. Er zeigt mir wie schön das leben sein kann,auch oder vor allem das leben zu zweit. er ist da,selbst wenns mir wegen meinem mann total scheise geht.

    es war (und ist auch immer noch) harte arbeit hier hin zu kommen,aber es lohnt sich! Es lohnt sich so sehr! ich würde um nichts auf der welt das letzte Jahr eintauschen wollen. diese erfahrungen, die ich aufgrund der diagnose,der therapien,der medikament gemacht habe.... die sind mit nichts auf der welt zu bezahlen! und ich bin wahnsinnig glücklich damals den gang zum arzt gemacht zu haben! trotz oder vielleicht gerade wegen der unzähligen liter tränen die ich vergossen habe!

    Also immer dran denken: ALLES WIRD GUT!!!!!!!

  8. #8
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei Methylphenidat / MPH

    Liebe Carina29,

    danke für Deine ausführliche Antwort.

    Das ging jetzt unter die Haut!

    Du hast aber auch ein außerordentliches Lebens-Päckchen zu tragen.

    Ich gratuliere Dir zu so viel Mut, Kampfeswillen und Veränderungsbereitschaft und ziehe ganz ehrfürchtig meinen Hut
    (den ich jetzt ausnahmsweise mal aufhabe
    ).

    Immer die selbe Sosse: wenn man aus dem Lügengebäude ausbricht, grenzen einen die Verbleibenden (sehr oft) aus.

    Du zeigst ihnen ja, dass es auch anders geht und Veränderung möglich ist und somit führst Du ihnen ihre Trägheit und Feigheit vor.
    (nichts gegen Feigheit oder Trägheit, aber man soll die anderen halt dann in Frieden lassen).

    Mut macht den Feigen eben Angst. Du zeigst ihnen, was sie nicht können und dann muss auf Teufel komm raus abgewehrt werden.

    Ich finde das wirklich toll, wie Du das gestemmt hast und immer noch stemmst und freue mich, dass sich der Kampf ausgezahlt hat!

    Liebe Grüße und immer schön die Öhrchen steif halten!
    ZZ



  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei Methylphenidat / MPH

    Zelda Zonk schreibt:


    Immer die selbe Sosse: wenn man aus dem Lügengebäude ausbricht, grenzen einen die Verbleibenden (sehr oft) aus.

    Du zeigst ihnen ja, dass es auch anders geht und Veränderung möglich ist und somit führst Du ihnen ihre Trägheit und Feigheit vor.
    (nichts gegen Feigheit oder Trägheit, aber man soll die anderen halt dann in Frieden lassen).

    Mut macht den Feigen eben Angst. Du zeigst ihnen, was sie nicht können und dann muss auf Teufel komm raus abgewehrt werden.


    hallo ihr lieben,
    ich spare mir große worte, da ja eigentlich alles gesagt ist. das einzige, was noch bei einem deiner sätze losgeschossen ist und raus will:
    kaugummi. es gibt leute, die finden gut, was ich mache. da sie selber aber diesen veränderungswillen (noch) nicht aufgebracht haben, haben die manchmal so einen kaugummieffekt. als würden sie (mit sicherheit unbewusst und ungewollt) einen kaugummi an mich geklebt haben, mit dem sie mich durch bestimmte verhaltensweisen oder worten auf ausgelatschte wege zurückziehen. da muss ich immer wieder aufpassen.

  10. #10
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: Stimmungsschwankungen, Depression bei Methylphenidat / MPH

    Hallo mel,

    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Kaugummi! Genau!
    Das beschreibt dieses klebrige, zerrende Gefühl, das ich auch gut kenne.

    Da gibt es bestimmt eine mythologische Figur oder Beschreibung dazu. Werde mal etwas danach stöbern...

    LG ZZ


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