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Diskutiere im Thema Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #21
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    :-) Ich bedanke mich immer für die Antworten unabhängig davon, ob diese meine Fragen beantworten oder nicht. Verfolge weiterhin den Thread und bin über News sehr erfreut!

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  2. #22
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Valerio schreibt:
    Hallo,

    man sagt ja, dass Amphetamin (D-Amphetamin?) im Verhältnis 1 (Dopamin) zu 3,5 (Noradrenalin) wirkt.
    Das wäre ziemlich genau die Wirkungsweise von Elontril (1 zu 3). Beim Amphetamin beträgt das Verhältnis Dopamin 3,5 zu Noradrenalin 1. Beim Mph in etwa 1 zu 1.

    Dextroamphetamine - Wikipedia, the free encyclopedia

  3. #23
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Hm

    Ich habe bisher durch meine Suche im Internet folgende Werte herausgefunden :

    Amphetamin Noradrenalin 3,5 zu Dopamin 1
    Bupropion 1 zu 2
    Mph 1 zu 3


    Zitat: Die Wirkung des D-Amphetamins auf das ZNS besteht hauptsächlich in der Ausschüttung der NeurotransmitterNoradrenalin (NA) und Dopamin (DA) – das Verhältnis beträgt dabei 3,5:1
    http://de.wikipedia.org/wiki/Amphetamin

    Das ist unter anderem der Grund, warum man mit der Droge Speed nächtelang wach bleiben kann und mit Mph eher weniger.

    Zitat: Bupropion (vor 2000 Amfebutamon) ist ein Selektiver Dopamin- und Noradrenalin- (geringfügig auch Serotonin-) Wiederaufnahmehemmer (NDRI). Es wird als Antidepressivum eingesetzt. Das Verhältnis der Wiederaufnahmehemmung beträgt etwa Dopamin:Noradrenalin = 2:1.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bupropion

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    Geändert von Valerio (14.10.2012 um 01:26 Uhr)

  4. #24
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Valerio schreibt:
    Hm
    Zitat: Die Wirkung des D-Amphetamins auf das ZNS besteht hauptsächlich in der Ausschüttung der NeurotransmitterNoradrenalin (NA) und Dopamin (DA) – das Verhältnis beträgt dabei 3,5:1
    Amphetamin
    Noi, noi. Es verhält sich genau umgekehrt. D.h. beim Amphetamin wird mehr Dopamin als Noradrenalin ausgeschüttet.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	releasingagents.jpg
Hits:	84
Größe:	86,2 KB
ID:	6877

  5. #25
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Die Tabelle kenne ich! Die deutsche und englische Wikipedia scheinen sich da zu widersprechen. Dennoch...rein von der Logik müsste es eher der deutschen Aussage entsprechen. Das Amphetamin macht irgendwie wacher als Mph. Dies kann doch in erster Linie nur am Noradrenalin liegen.

    Vielleicht kann ja ein anderer Experte hier uns mal aufklären.

  6. #26
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Die Tabelle hatte ich auch schonmal gesehen, ist aus dem Artikel "Releasing Agent" glaube ich. Problem an der Tabelle ist, dass es mir so scheint, als wäre da jemand mit den Dezimaltrennzeichen und Tausendertrennzeichen (die wir Gott sei Dank ja nicht benutzen!) durcheinandergekommen... Denn Amphetamin setzt wohl kaum 60 mal so viel Serotonin frei wie Dopamin. Gleichzeitig sieht man aber bei Pseudoephedrin, dass eindeutig der Punkt das Dezimaltrennzeichen ist.

    edit: Ohne jetzt genaueres nachzulesen kurz aus dem Gedächtnis zu Noradrenalin:

    Noradrenalin wird zusammen mit Adrenalin in großer Menge in Gefahrensituationen ausgeschüttet. Eigentlich, um den Körper fit für die beiden Optionen Kampf oder Flucht zu machen. Die Herz- und Atemfrequenz und der Blutdruck steigen (bessere Sauerstoffversorgung), die Bronchien weiten sich (um besser schnaufen zu können), das Empfinden von Schmerz und Angst geht zurück (ist halt beides nicht förderlich, wenn es um das eigene Leben geht), die Aufmerksamkeit steigt, die Pupillen vergrößern sich (man sieht mehr), der Muskeltonus steigt, so unwichtige Gefühle wie Hunger oder Durst werden abgeschaltet.

    Noradrenalin hat also hauptsächlich körperliche Auswirkungen, während Dopamin soweit ich weiß hauptsächlich.. ähhh.. "gedankliche" Auswirkungen hat.
    Geändert von Käsebrot (15.10.2012 um 13:24 Uhr)

  7. #27
    WbD


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    Forum-Beiträge: 216

    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    http://www.maps.org/publications/2001_rothman_1.pdf

    Seite 37. Die Autoren des englischsprachigen Wiki-Artikels scheinen sich auf diese Studie zu beziehen. Tatsächlich wurden für Amphetamin und Methamphetamine sehr hohe Einflussraten für Serotonin ermittelt. Das widerspricht allerdings vollkommen meinem bisherigen Kenntnisstand. Kann natürlich auch sein, dass ich zu dämlich bin, entsprechende Tabelle zu interpretieren.

    EDIT:
    Wenn ich den zugehörigen Text recht interpretiere, zeigen kleinere Werte in der Tabelle eine höhere Potenz an. Möge sich jemand durch den Text wuseln, der mehr davon versteht.
    Geändert von WbD (15.10.2012 um 13:59 Uhr)

  8. #28
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Um zur allg. Verwirrung beizutragen hier noch mal die Liste in ihrer ausführlicheren Form:
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken stimtable.jpg‎  

  9. #29
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    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Ja, da wird der Hund in der Pfanne ja noch verrückt. Ich kapier das nicht.

    "Importantly, (1)-amphetamine, (2)-ephedrine, phentermine, and MDMA are 3.5-fold, 19-fold, 6.6-fold, and
    4.8-fold more potent at NE release than DA release."

    Das übersetze ich mit: beim Amphetamin ist die Freisetzung von Noradrenalin 3,5-fach so stark wie die Freisetzung von Dopamin.

    Kommen wir nun aber zur Tabelle S.37. Hier wird angegeben als Freisetzung von Noradrenalin 7,01 Nanomol und Dopamin 24,8 Nanomol.

    Also in meinem Verständnis sind 24,8 nM mehr als 7,07 nM. Und zwar ziemlich genau um das 3,5-fache mehr Dopamin als Noradrenalin.

    Wenn vielleicht jemand so bescheiden sein könnte, uns hier mal etwas aufzuklären?

    Kompliziert wird die Betrachtungsweise auch durch den Umstand, dass es von der Dosis abhängig zu sein scheint, was ausgeschüttet wird.

    Um die Verwirrung vollends perfekt zu machen, wird auf S. 39 glattweg das folgende behauptet: "Orally administered dextroamphetamine (5–10 mg two or three times per day) is widely used to treat
    attention deficit disorder (Elia et al., 1999). As noted above, amphetamine probably does not release DA at
    this dose range."

    Dass also in Dosierungen von unter 30 mg D-Amphetamin ÜBERHAUPT KEIN Dopamin freigesetzt wird.

    Trotzdem sind bei mir egal wie ich die Sache drehe und wende 24,8 nM immer noch mehr als 7.01 nM.

    Mal ein Beispiel aus der Praxis: Medis, die vor allem das Noradrenalin erhöhen wie Elontril oder Reboxetin bringen bei mir gar nichts. Mph bringt etwas mehr. Amphetamin wirkt noch besser. Dies habe ich mir bislang immer so erklärt, dass beim Amphetamin die Dopmainfreisetzung höher sei.

    Wenigstens geben die Herrschaften zu, dass die noradrenerge Wirkung von Antidepressiva wie beispielsweise Strattera den noradrenergen Effekt von Stimulanzien NICHT ersetzen kann, S. 39: "Medications whose primary mechanism of action is inhibition of NE reuptake (antidepressants) do not produce amphetamine-like subjective effects. Uptake inhibitors activate negative feedback loops which decrease cell firing rates via somatodendritic
    autoreceptors. This is observed for the dopaminergic, serotonergic, and noradrenergic systems... Transporter substrates, however, release neurotransmitter in a nerveimpulse independent manner and are not subject to
    these negative feedback mechanisms. Since the ability of uptake inhibitors to increase extracellular neurotransmitter
    is nerve impulse-dependent... reuptake inhibitors may not elevate extracellular neurotransmitter to the level achieved by transporter substrates. This may explain why NE uptake inhibitors do not produce amphetamine-like subjective
    effects."

    Damit dürfte wenigstens das Märchen, man könne mit Strattera die Wirkung von Stimulanzien ersetzen oder hervorrufen, ein für alle mal beendet sein.

  10. #30
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    Forum-Beiträge: 416

    AW: Strukturformel von DL-Amphetaminsulfat

    Ich habe mir das jetzt mal reingezogen und der Wert in der Tabelle (IC50) ist die Anzahl an Molekülen, die es im Mittel braucht, um 50% der im Präparat (homogenisiertes Rattenhirn ) vorhandenen Neurotransmitter freizusetzen.

    Das heißt je niedriger die Zahl, desto höher die Potenz.

    Eiselein schreibt:
    Um die Verwirrung vollends perfekt zu machen, wird auf S. 39 glattweg das folgende behauptet: "Orally administered dextroamphetamine (5–10 mg two or three times per day) is widely used to treat
    attention deficit disorder (Elia et al., 1999). As noted above, amphetamine probably does not release DA at
    this dose range."
    Hier sollte man beachten, dass die Versuche erstens in vitro und zweitens mit Gewebe von Ratten durchgeführt wurden.
    Trifft also weder auf lebendige Ratten, noch auf den Menschen zwangsweise zu.
    Geändert von Käsebrot (15.10.2012 um 20:22 Uhr)

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