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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1

    verzweifelt wegen MPH

    Hallo zusammen,

    nachdem ich in der Kindheit bereits wegen ADS behandelt wurde habe ich vor ungefähr einem halben Jahr wieder mit der Medikation begonnen. Es war eigentlich schon immer so dass ich im Unterricht nie wirklich dabei war, mir nichts merken konnte, lange zum lernen brauchte und dass ich auch sonst ziemlich chaotisch bin und mich generell schlecht konzentrieren kann. Mit Blick aufs bevorstehende Fachabi hatte ich dann endlich mal die Kraft etwas an meiner Lage zu ändern, weshalb ich dann zu einer Psychiaterin ging. Der erzählte ich meine Probleme und nach einiger Zeit bekam ich dann MPH verschrieben. Die Dosis war zuerst 20 mg morgens und nochmal 10 mg mittags. Ich merkte zwar dass ich im Unterricht jetzt besser zuhören kann, aber irgendwie war ich sehr häufig von einer Art Denkblockade betroffen, es war dann eigentlich so dass ich während der ganzen Wirkung einfach nichts mehr kapiert hab. Noch anzumerken wäre, dass ich in stressigen Zeiten häufig wie benommen die ganze Zeit rumlaufe, das gibt sich aber nach 1-2 Wochen meistens wieder, jedoch kommt das jetzt meistens vor wenn ich MPH genommen habe. In der Zeit fällt mir auch öfters ein Augenproblem von mir auf, ist ungefähr so dass man tausende kleine blinkende Pünktchen auf hellen Flächen sieht und das schlimmste daran ist, dass es mir unter der Wirkung von MPH extrem auffällt. Ich war wegen dem Augenproblem schon beim Augenarzt und hab ihm alles erklärt, der meinte dann, das meine Beobachtung keinen krankhaften Hintergrund hat und das dies nur von sehr aufmerksamen Menschen wahrgenommen wird. Nachdem er mir das erklärt hatte war ich eigentlich beruhigt und es hat größtenteils aufgehört weil ich darauf nicht mehr so versteift war. So nach der Fachabiprüfung hab ich es nach Absprache mit der Psychiaterin erstmal abgesetzt, doch jetzt wollte ich wieder mit der Medikation beginnen da ich jetzt mein letztes Schuljahr machen werde um dann das normale Abi zu haben. Also hab ich gestern schon mal begonnen das Medikament zu nehmen, einmal 20 mg aber erst nach der Schule. Zu Beginn war es eigentlich ganz gut, ich war zwar leicht benommen aber das Arbeiten (schreibe zur Zeit an meiner Seminararbeit) hat mir nichts mehr ausgemacht, hab sogar plötzlich einfach angefangen mein Zimmer aufzuräumen. Nach einiger Zeit hat dann die Wirkung nachgelassen und der Rebound kam. Hab einfach wieder alles schwarz gesehen, so gings mir schon sehr oft nachdem die Wirkung nachgelassen hat. Ich sehe dann einfach alles pessimistisch, stell alles in Frage und mal mir für alle Szenarien das Schlimmste aus, passiert mir aber auch manchmal ohne MPH. So heut hab ich dann wieder zum ersten Mal etwas vor der Schule eingenommen, auch einmal 20 mg. Ich hab schon gemerkt dass ich auf dem Weg zur Schule nicht mehr so aggressiv Auto fahre und konnte auch wieder besser zuhören, jedoch hatte ich wieder so eine komische Denkblockade, war extrem benommen und bin es teilweise gerade auch noch und auch mein Augenproblem war wieder echt extrem. Ja und deshalb wollte ich hier mal meine Probleme reinschreiben ich weiß einfach keine Lösung mehr ich hab gehofft dass das Medikament mir hilft ein einigermaßen annehmbares Abi zu schaffen weil ich echt häufig Probleme in der Schule habe ich hab mich so darauf versteift dass bald alles besser wird dass ich jetz extrem verzweifelt bin und mich so hilflos fühle und einfach nicht weiß was ich machen soll, auch bin ich mit meiner Psychiaterin nicht wirklich zufrieden, ADS ist nicht unbedingt ihr Spezialgebiet, aber die Wartezeiten für andere Psychiater sind hier in der Umgebung ca ein halbes Jahr und so lang kann ich einfach nicht warten. Es gab zwar Tage an denen das Medikament gut gewirkt hat aber ich hab mir einfach mehr erhofft und auf jedenfall nicht so dass es meine Stimmung dermaßen runterzieht. Ich hoffe jemand liest das, ich weiß ist ein bisschen lang aber bin gerade wieder so verzweifelt ich will einfach nur dass das Medikament richtig wirkt aber weiß nicht was ich machen soll...

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Magst du in deinen Text ein paar Absätze reinmachen? Dann lese ich ihn gern!

    Willkommen

    edit: Nicht weil ich ein Stinkstiefel bin, sondern weil es sonst wirklich schwierig ist, ihn zu lesen

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Kein Problem sorry ist mein erster Beitrag..



    martogef93 schreibt:
    Hallo zusammen,

    nachdem ich in der Kindheit bereits wegen ADS behandelt wurde habe ich vor ungefähr einem halben Jahr wieder mit der Medikation begonnen. Es war eigentlich schon immer so dass ich im Unterricht nie wirklich dabei war, mir nichts merken konnte, lange zum lernen brauchte und dass ich auch sonst ziemlich chaotisch bin und mich generell schlecht konzentrieren kann.

    Mit Blick aufs bevorstehende Fachabi hatte ich dann endlich mal die Kraft etwas an meiner Lage zu ändern, weshalb ich dann zu einer Psychiaterin ging. Der erzählte ich meine Probleme und nach einiger Zeit bekam ich dann MPH verschrieben. Die Dosis war zuerst 20 mg morgens und nochmal 10 mg mittags. Ich merkte zwar dass ich im Unterricht jetzt besser zuhören kann, aber irgendwie war ich sehr häufig von einer Art Denkblockade betroffen, es war dann eigentlich so dass ich während der ganzen Wirkung einfach nichts mehr kapiert hab. Noch anzumerken wäre, dass ich in stressigen Zeiten häufig wie benommen die ganze Zeit rumlaufe, das gibt sich aber nach 1-2 Wochen meistens wieder, jedoch kommt das jetzt meistens vor wenn ich MPH genommen habe. In der Zeit fällt mir auch öfters ein Augenproblem von mir auf, ist ungefähr so dass man tausende kleine blinkende Pünktchen auf hellen Flächen sieht und das schlimmste daran ist, dass es mir unter der Wirkung von MPH extrem auffällt. Ich war wegen dem Augenproblem schon beim Augenarzt und hab ihm alles erklärt, der meinte dann, das meine Beobachtung keinen krankhaften Hintergrund hat und das dies nur von sehr aufmerksamen Menschen wahrgenommen wird. Nachdem er mir das erklärt hatte war ich eigentlich beruhigt und es hat größtenteils aufgehört weil ich darauf nicht mehr so versteift war.

    So nach der Fachabiprüfung hab ich es nach Absprache mit der Psychiaterin erstmal abgesetzt, doch jetzt wollte ich wieder mit der Medikation beginnen da ich jetzt mein letztes Schuljahr machen werde um dann das normale Abi zu haben. Also hab ich gestern schon mal begonnen das Medikament zu nehmen, einmal 20 mg aber erst nach der Schule. Zu Beginn war es eigentlich ganz gut, ich war zwar leicht benommen aber das Arbeiten (schreibe zur Zeit an meiner Seminararbeit) hat mir nichts mehr ausgemacht, hab sogar plötzlich einfach angefangen mein Zimmer aufzuräumen. Nach einiger Zeit hat dann die Wirkung nachgelassen und der Rebound kam. Hab einfach wieder alles schwarz gesehen, so gings mir schon sehr oft nachdem die Wirkung nachgelassen hat. Ich sehe dann einfach alles pessimistisch, stell alles in Frage und mal mir für alle Szenarien das Schlimmste aus, passiert mir aber auch manchmal ohne MPH.

    Heut hab ich dann wieder zum ersten Mal etwas vor der Schule eingenommen, auch einmal 20 mg. Ich hab schon gemerkt dass ich auf dem Weg zur Schule nicht mehr so aggressiv Auto fahre und konnte auch wieder besser zuhören, jedoch hatte ich wieder so eine komische Denkblockade, war extrem benommen und bin es teilweise gerade auch noch und auch mein Augenproblem war wieder echt extrem.

    Ja und deshalb wollte ich hier mal meine Probleme reinschreiben ich weiß einfach keine Lösung mehr ich hab gehofft dass das Medikament mir hilft ein einigermaßen annehmbares Abi zu schaffen weil ich echt häufig Probleme in der Schule habe ich hab mich so darauf versteift dass bald alles besser wird dass ich jetz extrem verzweifelt bin und mich so hilflos fühle und einfach nicht weiß was ich machen soll, auch bin ich mit meiner Psychiaterin nicht wirklich zufrieden, ADS ist nicht unbedingt ihr Spezialgebiet, aber die Wartezeiten für andere Psychiater sind hier in der Umgebung ca ein halbes Jahr und so lang kann ich einfach nicht warten. Es gab zwar Tage an denen das Medikament gut gewirkt hat aber ich hab mir einfach mehr erhofft und auf jedenfall nicht so dass es meine Stimmung dermaßen runterzieht. Ich hoffe jemand liest das, ich weiß ist ein bisschen lang aber bin gerade wieder so verzweifelt ich will einfach nur dass das Medikament richtig wirkt aber weiß nicht was ich machen soll...

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Herzlich Willkommen im Forum.

    Sprich mit der Ärztin die du jetzt grad hast, mach ihr klar, das deine Stimmung durch die unzureichende Wirkung (Benommenheit sollte nicht sein, oder?) auf dem Tiefpunkt ist, und klär ab, was dir jetzt helfen könnte.

    Vielleicht verträgst du eine andere Zusammensetzung besser?

    Das mit dem "anstatt zu lernen etwas anderes anfangen" hört sich nach vermeidendem Konzept an. Du brauchst auf jeden Fall etwas was dich mehr motiviert, zum Lernen.
    Finde heraus was dich "pusht".

    Sprech auch das bei der Ärztin an.

    Da sind grad mehrere Sachen, die in der Kombination ganz bestimmt total runterziehen, aber dfür ist dein Arzt ja da, mach dir einen Zettel, oder bring ihr den Text, den du hier zusammengefasst hast zum nächsten Termin mit.

    Manchmal ist man beim Arzt ja so passiv, das man die Hälfte vergisst zu erzählen. (Ich zumindest)

    Ich wünsch dir erst mal alles Gute, lass den Kopf nicht hängen, du schaffst das. Eins nach dem andern.
    Vielleicht findest du in den Threads der anderen Studenten/Lernenden auch schon ein paar Tips zur Motivation.

    LG
    Stargazer

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 83

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Was ist es denn für ein Medikament genau? Also ich mache gerade einen Ritalin-Versuch und merke bei 15 mg bereits eine leichte Überdosierung. Normalerweise startet man ja bei geringeren Dosen und nicht gleich bei 20 mg. Aber es kommt natürlich auf das Medikament an.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: verzweifelt wegen MPH

    danke schon mal für die Antworten

    @stargazer

    ja das mit der Motivation zum lernen ist eigentlich auch mein Hauptproblem, wobei mir das mit MPH irgendwie leichter von der Hand geht

    das mit dem Erzählen bei der Ärztin ist bei mir exakt genauso ich bin kaum aus der Praxis draussen und dann denk ich mir, mist ich hät noch so viel sagen können aber wenn ich im Zimmer bin fällt mir das meistens gar nicht mehr ein, deswegen ist das mit dem Zettel schon mal ne gute Idee

    @mr91

    also ich nehme Medikinet, meine Ärztin meint dass es das einzige derzeit zugelassene bei uns ist deswegen muss ich mich wohl erstmal damit abfinden. Ich hab auch schon gehört dass es mit 20 mg möglicherweise ein bisschen zu hoch ist für den Anfang, aber ich hab das eigentlich damit abgetan dass ich vielleicht n bisschen mehr brauche bin jetz nich unbedingt der kleinste und sie meinte auch dass man die Dosierung zum Teil vom Körpergewicht abhängig macht also 1 mg pro kg aber nicht mehr als 60 mg und weil ich jetz bei ner Größe von 1,85 m ca 72 kg wiege hätte ich eigentlich gedacht dass es für den Anfang in Ordnung ist, ich weiß aber auch nicht ob ich mich da irre..

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Wenn ich mich nicht irre, sagt man eigentlich das MPH nicht abhängig vom Körpergewicht ist, weil jeder andere Mengen braucht.

    Schau definitiv mal hier im Forum nach den Dosierungen, aber auch wenn deine Ärztin nicht viel Ahnung von ADHS hat, sowas sollte sie wissen, wenn sie es verordnet.

    Persistiert die ADHS in klinisch bedeutsamem Schweregrad, so ist eine mehrjährige kontinuierliche Medikation auch in das Erwachsenenalter hinein indiziert. Nach praktischer Erfahrung benötigen Erwachsene im Vergleich zu Kindern in der Regel eine auf das Körpergewicht bezogene geringere Dosis der Stimulanzien (Übersicht bei (120), S. 139 - 141). Die wissenschaftliche Basis dafür ist allerdings nicht eindeutig (119, 121).
    5.2.1
    Bundesärztekammer - 5. Therapie und Versorgung

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 5

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Hallo alle zusammen!

    Ich habe mich gerade eben registriert und glaube das ich hier meine Antwort finde die ich lange suche.

    Ich bin übrigens Schülerin und brauche einfach mal Hilfe was meine Dosierung angeht.

    Meine Mutter erzählte mir erst im Mai, dass man bei mir als Kind ADHS diagnostiziert hatte und ihr wurden immer Medikamente für mich vorgeschlagen, weil es wenn ich zurückdenke ja doch schon sehr anstrengend war. Aber sie war nur dagegen und hat mich nichtmal in einem Sportverein angemeldet.

    Als sie mir das auch erzählt hatte wurde mir auch so vieles klar, z.B. warum ich immer so unkonzentriert war und einfach viel mehr Schwierigkeiten im Schulalltag hatte als andere Schüler.
    Ich habe sie damals oft gefragt ob ich das nicht doch hätte aber sie meinte immer das ich Gesund sei.
    Sie hatte wohl Angst, dass ich mich wie ein Außenseiter fühle würde oder so etwas. Das meinte sie zumindest als sie Anfang Mai mit der Sprache rausrückte.
    Ich dachte mir bevor ich es wusste schon, wie schön muss es wohl für AD(H)Sler sein Ritalin verschrieben zu bekommen.
    Als an diesem Tag mir alles klar wurde rief ich gleich meinen Hausarzt an und vereinbarte einen Termin.

    Eine Woche später, mein Hausarzt den ich schon seit dem ich klein bin kenne, verschrieb mir sofort 10mg normale Ritalin Tabletten.
    Er wusste auch schon die ganze Zeit das ich ADHS habe. Das lustige ist, warum hat man mir das verschwiegen? Gerade weil man es nicht behandelt hatte (in keiner Weise!) wurde ich zum Außenseiter in der Grundschule. Ich war sehr frech und impulsiv,.. ihr kennt das sicherlich selber.

    Zum Ritalin: Einmal Morgens. An dem Tag als ich sie zum ersten Mal nahm war ich schon ganz gespannt wie es einfach mal ist endlich konzentrierter zu sein.
    Es war das beste Mal Ritalin intus. Meine BWL Probe habe ich genial gemeistert. Ich wurde überhaupt nicht von meinen Gedanken abgelenkt. Total konzentriert habe ich rumprobiert und da ich in BWL normalerweise immer eine 4 hatte, hatte ich bei dieser Probe überraschenderweise eine 2. Total genial. Der ganze Tag war so euphorisch und lebendig. Ich kann mich noch genau daran erinnern.
    Ich dachte mir, dass ich es endlich kann. Konzentriert in die Schule. Wow! Warum habe ich dieses Wunder nicht schon viel früher genommen.


    Nun. Danach war es nie wieder so, leider. Mein Arzt sagte auch ich solle nach 3 Stunden eine nachnehmen und irgendwie war das mir zu blöd und wir versuchten etwas anderes.

    Concerta 27mg, die muss ich eben nur einmal am Tag nehmen.
    Fand ich erstmal spitze. War auch ganz ok von der Wirkung her.

    Aber nach einiger Zeit.. wie soll ich das sagen? Hat sich einiges Verändert: Ich bin nun sehr schnell genervt. Wirklich sehr schnell, da reicht es schon wenn der Lehrer mich nicht dran nimmt wenn ich strecke. Habe starke Bauchschmerzen (also Übelkeit) und Kopfschmerzen. Und um ehrlich zu sein ich glaube es wirkt nicht mehr. Ich versteh es selber nicht.
    Aber oft bin ich sehr verwirrt und kann keine gescheiten Sätze mehr bilden. Ich fühl mich dann total doof und diese ganze schlechten Gefühle die ich habe sind meistens alle gleichzeitig da.

    Ich nehme Momentan immer noch Concerta 27mg und habe letzte Woche es mal mit 2 auf einmal versucht. Das sind dann 54mg und jede drei Stunden werden 18mg freigesetzt.
    Ich hatte schon leicht Angst das dies zuviel sein könnte aber der Tag verlief eigentlich wie immer.

    Heute nahm ich auch 2 auf einmal und eins versteh ich nicht, warum verstärken sich diese eklig-unangenehmen Gefühle aber meine Konzentration nicht?

    Nun ich bin gerade sehr unzufrieden mir dem Ganzen.
    Ich weiß nicht was ich machen soll? Niedriger dosieren etwa?



    Hilfreiche Antworten wären echt super!




    Liebe Grüße,
    CloseUp

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Liebe CloseUp,

    tja, es gibt leider eine Menge die aus irgendwelchen Gründen nicht behandelt wurden. Sport ist gut aber ohne Therapie ...

    Für Fragen zur Dosierung wendest du dich bitte an deinen Arzt. Das kann das Forum nicht leisten - das kann kein Forum.

    Deine "Wirkungsgeschichte" von Ritalin und Concerta kommt mir etwas merkwürdig vor. Die wirkliche Wirkung kannst du erst nach ein paar Wochen abschätzen. Es wird dich ruhiger machen, du kannst die Gedanken besser ordnen und die Fokussierung besser steuern aber es kein Zaubertrank der dich zum Lerncomputer macht - wäre ja auch schrecklich. Lernen musst trotzdem DU.

    "Schnell genervt sein" soll es gelegentlich geben, das ist entweder eine Nebenwirkung die zum Absetzen zwingt oder die Wirkung einer falschen Dosierung. Es kann aber auch sein dass es nichts mit dem Medikament zu tun hat und daher kommen, dass du mit deiner bisherigen, unnötig schweren Schulzeit haderst und insgeheim deiner Mutter Vorwürfe machst. Das macht wütend. Da muss dann ein Psychotherapeut ran. Auch das musst du bitte mit deinem Doc besprechen.

    Ich rate dir auch zu einer kompletten Neudiagnose bei einem Spezialisten für Erwachsene - die Symptomatik von ADHS verändert sich im Laufe des Lebens und es sollte festgestellt werden, was übrige ist und wo bei dir mit einer Therapie angesetzt werden soll. So hilfreich Methylphenidat auch ist, die Verhaltens- bzw. Psychotherapie ist noch viel wichtiger. Mühsamer aber wichtiger.

    In welcher Schulart und welcher Klasse bist du eigentlich?

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 5

    AW: verzweifelt wegen MPH

    Also ich habe viele Themen gesehen bei denen die Dosierung diskutiert wird. Ich möchte es ja nur ungefähr verstehen.

    Wildfang, ich glaube du übertreibst ein bisschen. Ich habe nie gesagt das das mich lernen lässt oder wie auch immer..

    Ich möchte nur wieder klarer im Kopf sein wie am Anfang. Das war ja nicht nur einmal. Es ging immer richtig gut, auch mit Concerta.

    Ich nehme es ja nicht erst seit gestern. So schilderst du das hier. Ich nehme es eben seit Anfang Mai. Und habe mich Wochen über mph informiert und auch eingewöhnt.

    Eine Psychotherapie habe ich schon als Kind gemacht und ich gehe regelmäßig zum Therapeuten.

    Und ich bin nicht wegen meiner Mutter genervt sondern einfach für alles reizbarer.

    Bitte suche nicht irgendwas um meine Frage zu beantworten.

    Ich wollte nur wissen wie man dosiert.

    Wenn du keine Antwort auf das Thema hast dann lass es doch bitte sein.

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Thema: verzweifelt wegen MPH im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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