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Diskutiere im Thema Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Wenn ihr keine Ahnung habt bitte keine nutzlosen dummen kommentare.danke

    So, da ich gerade doch sehr verpeilt bin, hab ich ne mail die ich meiner aktuellen ärztin rein kopiert.
    Sie hat auch ADHS, und behandelt mich mit bis zu 200mg MPH am tag.
    Hat anfangs auch super funktoniert.
    Ich hab seit dem(1-2 monate) 3 verschiedene präperate versucht und bin wieder bei dem MPH von TAD welches ich zu anfang nach der diagose bekommen habe und mit dem ich am besten funktioniert habe.

    Erst ca.120 mg Medikinet, jeweils 2*20mg Retadiert, was ganz gut funktionierte ich aber sehr reizbar war.
    Der einfachheit wegen dann auf die 40mg version von Medikinet gewechselt, welches (im gegensatz zu vor 8 Monaten) mich total weggehauen hat.
    Ist interessant da es die selbe dosis ist Medikinet beinhaltet ca. 20? Hilfsstoffe, in der 40mg version kommen nochmal 3 dazu.
    Keine bekannte allergien, trozdem war es sehr unangenehm.
    Permanente angespanntheit usw.
    Hab dann TAD bekommen welches super war.
    2*10 mg des unretardierten hat super für +-2 stunden gewirkt.
    Nach einer Woche aber gabs damit wieder probleme.
    Mir ist in der Woche aufgefallen das die Nahrungsaufnahme den größten effekt auf die wirkung von MPH hat.
    Hab Jahrelang selbst jede Variable analysiert, nur nicht das essen.
    Hab mal ärzte gefragt obs vieleicht das ist das ich zu wenig essen und deswegen fertig bin, da gabs belustigung da ich ja genügend körperfett habe könne das nicht sein.
    Mir ist aufgefallen das ich mit unter +-6 Stunden garnix esse, und teils am tag dann nur 800-1000 Kcal.
    Kam dann auf die idee des Hungerstoffwechsels, schaffe es aber noch nicht wirklich struktur zu halten und dann echt genug zu essen(offenbar)

    Gesichert ist das mit dem Essen natürlich nicht und somit nur eine weitere idee.

    Ich hoffe ich bin morgen mehr dazu in der lage zu schreiben und méine problematik weiter aus zu führen.

    Bin teils am überlegen ob ich nicht doch einfach Schizo oder was weiss ich bin.
    Hin und wieder fühl ich mich so fertig das mir der gedanke kommt vieleicht n krankenwagen zu rufen.
    Aber auch nicht wüsste was die machen sollten und vor allem es noch nicht so schlimm gewesen ist das ich dachte ich fall sonst gleich um oder so.

    Jetzt die mail an die Ärztin.

    Ich hoffe ihr habt vieleicht ne zündende idee oder so.
    Ärzte waren bis jetzt meist nur kontraproduktiv und teils beleidigend.
    Ansonsten ich sag mal faul da sie keine lust haben sich wirklich drum zu kümmern.

    LG Dr.CAT





    Ich bin derzeit dabei einen Aufenthalt in der Klinik Lüneburgerheide in die gänge zu leiten.
    Ich sehe, dass ich meine Situation nicht mehr im griff habe und es alleine nicht schaffe sie in den Griff zu bekommen.


    Die letzten 2 Jahre versuche ich durchgehend zu einer lösung zu kommen und habe wohl jede existierende varriable die sich auf mich und die wirkung von MPH auswirkt versucht so objektiv wie es geht zu analysieren.
    Vor 3 Jahren ca. habe ich nach der Selbstdiagnose, und 2 folgenden bestätigenden Diagnosen von zwei verscheidenen Ärzten angefangen MPH zu nehmen.
    Über ein Jahr hinweg, wirkte MPH in 3 Phasen, wobei die erste Phase am stärksten und am längsten mit ca. 3 Monaten anhielt, gefolgt von ca. einem Monat ohne wirkung.(MPH hat mich in den wirkungslosen Phasen sehr verpeielt gemacht und wirkte eher wie ein Neuroleptikum)
    Die Wirkphasen wurden kürzer und die Wirkungslosenphasen länger.


    Ich bin mir einer Tagesdosis von 40mg am Tag gut gelaufen.
    Um 16-17 Uhr trat der Rebound ein und ich wurde ca. einmal die woche im Rebound ungerichtet aggresiv, also es stieg in mir eine enorme innere Spannung auf die ich hervorragend nutzen konnte um Laufen zu gehen.
    Um ca. 22:00 hat eine Dosis von 5mg MPH sehr gut geholfen einzuschlafen.


    Auf den Rat einer meiner Ärzte(Dr.xxx welcher auch ADHS hat) die Dosis zu erhöhen von 10mg auf 15-20mg pro einnahme wurde ich hyperaktiver und hibbelig.


    Mit ein bischen Manipulation habe ich ihn dann nach 2-3 Gesprächen dazu gebracht mir D-L Amphetaminsulfat zu verschreiben.
    Amphe machte mich sehr ruhig und klar aber im gegensatz zu MPH, sehr passiv so das fast kein Aktionspotential vorhanden war.
    Die Passivität konnte ich durch Koffein konsum(Kaffe,Clubmate) ausgleichen.
    Das hat ca. für 8 Monate gut geklappt, im vergleich zu MPH am anfang jedoch nie so gut.


    Dr.xxx ist ab da an der Meinung gewesen, die unerwünschte Wirkung sei durch Komorbiditäten bedingt.


    Er sowie andere ADHS Ärzte wissen nichts von Gewöhnungen oder Resistenzbildung und halten sich an das Dosislimit von 60mg/Tag.


    Die Unterschiede der verschiedenen MPH Präperate wirken sich nach meiner Erfahrung nur auf die Resorptionsgeschwindigkeit von MPH aus.
    Angefangen mit MPH von TAD, welches einen recht sauren Basisstoff beinhaltet, welcher nach ca. 3 Monaten zu starkem Sodbrennen führte.
    Als zweites MPH von HEXAL,welches Laktose als Basisstoff beinhaltet, (bei Laktoseunverträglichkeit die ich bei mir ausschließen konnte gibt es keine ausreichende Wirkung) bei dem ich meine nie eine so klare Wirkung gehabt zu haben wie bei TAD und als drittes MPH von MEDICE(Medikinet adult, retardiert)


    Die von mir wahrgenommene Wirkdauer reichte bei TAD von drei Stunden zu beginn der Therapie bis zu eineinhalb bis zwei Stunden nach ca. eineinhalb Jahre langem konsum.
    Medikinet hat in der 40mg Kapsel ca. 6 Stunden gewirkt, wobei ich diese nur über 2 Monate hinweg bekommen habe und mich mein Arzt wegen meinen "zu hohen" Tagesdosen wieder auf 20mg runtersetzte.


    Wie ich erfuhr wird bei Medikinet retard zur Nahrungsaufnahme eine Stunde vor oder nach der Dosierung geraten da sonst die Gefahr besteht das die Freisetzungsverzögerung nicht ausreichend funktioniert und zb. die 20mg nicht seperat 10-10 mg wirken, sondern sich beide überschneiden und in einem bestimmten Zeitraum 20mg aktiv wirken.


    Da ich bei TAD und HEXAL meine Hauptnahrungsaufnahme auf die Abendstunden geschoben habe und den Tag über immer sehr wenig aber öfter Zwischenmahlzeiten einbaute um einem Wirkungsverlust vor zu beugen ging ich vom selben Prinzip bei Medikinet aus.(eine Banane ca. 100Kcal pro Zwischenmahlzeit, ist fast schon zuviel gewesen)

    Die Phasen in denen MPH nicht wie gewünscht wirkte deutete ich wechselnd als Unterernährung oder Burnout, da ich im verhältnis zu meiner Aktivität und Essgewohnheit vor der MPH Therapie viel weniger aß und immer irgendwie was zu tun hatte.(habe in den ersten 2-3 Monaten mein Gewicht von 125Kg auf 95 Kg reduziert)


    Von dem Gedanken das Komorbiditäten für den Wirkungsverlust verantwortlich sein halte ich nicht viel.
    Klar ist mir das wenn ich depressiv bin weil ich von meiner Partnerin verlassen wurde wird MPH nichts gegen diese Verstimmung tun können.
    An Depressionen erkrankt zu sein halte ich für äußerst unwahrscheinlich da ich vor der Diagnose ziemlich am Ende war aber mit Beginn der MPH Medikation mich endlich selbst steuern konnte und aktiv leben konnte womit auch die Depressionen und die Hilflosigkeit schlagartig verschwanden.
    Vor einem Jahr habe ich über ein halbes Jahr 20mg das SSRI Fluoxetin genommen um die Möglichkeit das meine Passivität durch Depressionen zustande kommt entgegen zu wirken.
    Die ersten 2-3 Monate waren zwar echt toll, (Löcher in die man fällt sind nicht so tief, man kann auf eigener Kraft wieder raus und Momente in denen man glücklich ist fühlt man sich unnatürlich fast euphorisch) in den weiteren Monaten war allerdings nur von einem enorm reduzierten Sexualtrieb ohne die stimmungsaufhelende Wirkung die Spur.
    Da ich auch in der Zeit keine signifikante Steigerung meines Antriebs vernahm habe ich das SSRI schließlich wieder abgesetzt.


    Eine Meinung ist das ich mich an den euphorisierenden Effekt zu beginn der medikamentösen Therapie (mit dem Denken endlich Kontrolle über die eigenen exekutiven Funktionen zu haben) gewöhnt habe und es eben nichts neues-tolles mehr ist.
    Welche aber nicht erklärt warum ich zb. auf eine stark erhöhte Dosis anspreche.


    Ein guter Freund von mir (mit ADHS, der mir früher sehr helfen konnte und lange eine Vorbildposition für mich hatte) ist der Meinung ich hätte eine Angststörung, und rät mit zu Verhaltenstherapie.
    Angst kenne ich sehrwohl, aber nur situationsbedingt wie zb. mich ohne angenehm geregelten Dopaminhaushalt auf eine Reizüberflutung Deluxe Shoppingtour durch die Innenstadt zu begeben.
    Trotz toller Diagnosen wie eine unspezifische Narzzistische störung,starke und mittelmäßige Depressionen und unspezifische Emotionaleverhaltensstörung kam noch kein Arzt auf dir Idee einer Angststörung.
    Mein Gedankengang das es vieleicht Angst sei wurde von Ärzten ebenso auch als falsch bezeichnet.


    Ob ich Erfolg durch eine Verhaltensterapie bezweifel ich ein wenig da wenn ich die gewünschte Wirkung mit MPH habe, schaffe ich es sehr gut mich zu strukturieren und mein Verhalten sowie meine Umgebung effektiv zu durchdenken und durch entwickeln von Strategien anzupassen und zu ändern.


    Andere Gedankengänge wie zb. eine bipolare Störung sind wohl auch von ärztlicher Seite auszuschließen.


    Nicht geklärt sind Magen-Darmkrämpfe die ich schon in der Grundschule hatte, welche ich mit Schokolade in Verbindung bringe aber als Psycho-somatisch bezeichnet werden und in meinen Lebensabschnitten ohne den enorm emotionalen Druck und Stress nicht auftreten.


    Seit Anfang der medikamentösen Therapie nehme ich MPH morgens sublingual ein, da ich sonst nicht oder erst nach einer stunde aus dem Bett komme.


    Wie ich im letzten Monat erfahren habe sorgt gleichzeitiger Konsum von Alkohol für eine erhöhte Konzentration von MPH im Hirn.
    Im Selbsttest über 3 Tage habe ich gemerkt das eine sonst, nicht ausreichende Dosis von 20mg(retardiert) durch 2-3 schlücke Vodka zu einer angenehmen fast zu starken MPH wirkung führten.
    Da mir von Anfang an gesagt wurde das ich ohne Risiko oder Nebenwirkungen MPH nehmen und Alkohol trinken kann habe ich das auch getan.
    Zu meinem Bedauern äußerst unsinnig, da Diskotheken pure Reizüberflutung sind und Alkohol eher unklar im Kopf macht, habe ich immer schön MPH genommen um klar im Kopf zu sein.
    Nicht um dem Alkohol bewusst entgegen zu wirken sondern in der Annahme die Reizüberflutung würde mich sedieren und ich befände mich bereits im Rebound.
    Durch den Alkohol habe ich in der Vergangenheit das Gefühl dafür verloren ob MPH in der Situation überhaupt noch sinn macht.
    Es ist ca. 2 mal vorgekommen das ich wohl offenbar zuviel MPH genommen habe und nach dem Abend stundenlang nicht schlafen konnte.
    Durch meine Erkenntnis das Alkohol die MPH wirkung verstärkt, und MPH wiederum dafür sorgt das ich weit aus mehr Alkohol konsumieren kann ist es wohl das dümmste was ich je getan habe.


    Die Möglichkeit eine Toleranz durch mein recht unsachgemäßen und unwissentlich falschen MPH Konsum scheint mir am wahrscheinlichsten, wobei ich micht nicht auf diese Idee versteifen will und durchaus anderes als den Grund in betracht ziehe.


    Desweiteren empfinde ich es als wichtig zu erwähnen, das ich davon ausgehe "Hochbegabt" zu sein.
    Ich begreife sachen sehr schnell und fühle mich schnell unterfordert.
    In IQ-Tests habe ich immer überdurchschnittlich gut mit +-120 Punkten abgeschnitten.
    Auch wenn ich nicht über die 130 komme, war es schon immer ein Problem für mich, wegen Unterforderung sowie die Ausgrenzung zu anderen da ich und meine Gedanken nicht verstanden werden.
    Ich schnell als eingebildet oder arrogant wahrgenommen werde ohne das es meine Absicht ist.


    So habe ich oft das Problem gehabt von Ärzten stark kritisiert zu werden da diese sich offenbar in ihrer Kompetenz angegriffen fühlten, da sie lustigerweise nicht verstanden haben was ich sage.
    Oder ich keine Kritik aktzeptieren könne, mich auf etwas versteife und alle anderen unrecht haben.
    Lustig ist das eigentlich nicht, da es nicht meine Absicht ist es aber nicht aktzeptieren kann wenn mir gesagt wird das ich fauel bin und absichtlich nichts tue.
    Ich denke es ist das Problem das ich wohl versuche zu erklären was mein Problem ist und Partienten das normalerweise nicht tun.


    Wichtig ist mir gerade noch zu erwähnen das ich wohl seit ca. 3 Absätzen im Rebound bin und seit Montag trotz ca. 120mg am Tag recht sediert bin, mir teils übel wird und ein wenig schwindelig.
    Es hat nach 2 Tagen ohne MPH am Montag nach MPH einnahme angefangen.


    Im ersten Jahr habe ich dank MPH es geschafft über eine externe Prüfung an der Erwachsenenschule(also im Selbststudium) meinen erweiterten mittleren Bildungsabschluss zu erreichen.
    Wegen dem ADHS bin ich seit ca. drei Jahren als Arbeitsunfähig bescheinigt.
    Mein Psychotherapeut bei dem ich ca. 2 Jahre in Behandlung war sieht nach seiner Aussage psychisch keinen Grund für meine Probleme hat aber wie er sagt keine Ahnung von ADHS.

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Hallo.

    Naja, aus den ganzen Informationen und Einzelthemen deines Beitrages könnte man wahrscheinlich 20 Threads machen, aber was ist denn jetzt die konkrete Problematik bzw. Fragestellung?







    LG,
    Alex

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Hi Dr. Cat,

    120 mg MPH sind enorm viel. Wenn ich ehrlich bin habe ich noch nie von so einer hohen Dosierung gehört bzw. gelesen.
    Mal im Ernst und bitte verstehe mich nicht falsch, wenn ich jetzt so direkt werde, aber als ADSler nehme ich mir das jetzt einfach mal raus ;-)
    Du bekommst trotz gigantischer Medikationen seit 3 Jahren Dein Leben nicht mehr auf die Reihe, oder?
    Das ist doch Mist! Der Arzt stopft dich voll mit Pillen die Dir scheinbar nicht helfen. Ich nehme MPH schon seit 12 Jahren und
    kann Dir mit Sicherheit sagen, dass der Konsum nicht nur Vorteile sondern auch seinen Tribut, sowohl psychisch als auch physisch, fordert.

    Was müsste sich ändern, dass Du in dieser Gesellschaft auch ohne ein Fass voll MPH oder Amph glücklich leben kannst?
    Evtl. willst Du Teil von etwas werden, dass nicht zu Dir passt. Also klassisch Karriere machen usw.

    Ich für meinen Teil überdenke gerade meinen Weg. Ob ich mich wirklich in etwas reinformen muss/will, oder ob es nicht bessere Alternativen gibt.

    LG Philipp

  4. #4
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Warum MPH oder auch Amphe so komplett zufällig wirkt ohne eine wirklich erkennbare ursache.
    Entweder bringt es den "brilleneffek" und ich hab mehr antrieb und kümmere mich um wichtige,anstrengende aber auch um sachen die mir spaß machen und für die ich mich interessiere.

    Oder es macht mich so fertig das ich nichts mehr packe, als würd ich Neuroleptika einschmeißen.
    Null antrieb,freude oder lust irgendwas zu machen.

    Ich habe keine ahnung warum es so wirkt und ich weiss nicht was ich tun soll oder kann.
    Ärzte haben ebenso wenig nen plan und lassen mich damit ziemlich alleine stehen.

    also konkrete fragen:

    Woran liegt das?
    Was kann ich dagegen tun, oder was kann ich überhaupt tun oder machen damit ich es endlich schaffe nicht die ganze zeit so fertig zu sein?

    Ich hab absolut keine ahnung mehr was ich noch machen soll oder kann, oder wo-wen ich noch um hilfe fragen soll.

    4 ADHS ärzte hinter mir, unzählige Psychologen und Psychater hinter mir.
    Hab mich vor der erst eigendiagnose in ne Psychatrie selbst eingewiesen, das war eher kontraproduktiv.



    Die Hohe Medikation, welche ich erst seit ca. nem Monat nehme hat anfangs ja sehr gut geholfen.
    Es ist garnicht so unüblich über die 60mg zu gehen.
    Dein körper passt sich dem an und die leber verstoffwechselt MPH schneller.
    Zudem erhöht alkohol enorm die konzentration von MPH im hirn.(mir wurde anfangs von meinem arzt gesagt ich kann hone bedenken alk konsumieren, wie ich vor ca. 3 monaten las, ist das nicht unbedingt plus)
    Somit kann eben ne unbewusste überdosierung stattfinden wodurch sich nen gewöhnungs/tolleranz effekt bilden kann.(nach meinem wissen)
    Die Ärztin nimmt selbst bis zu 200mg am tag und ist damit seit 2 jahren stabil.


    Lieben gruß

    Dr.CAT

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Dr.CAT schreibt:
    rkt.

    Bin teils am überlegen ob ich nicht doch einfach Schizo oder was weiss ich bin.
    Hin und wieder fühl ich mich so fertig das mir der gedanke kommt vieleicht n krankenwagen zu rufen.
    Aber auch nicht wüsste was die machen sollten und vor allem es noch nicht so schlimm gewesen ist das ich dachte ich fall sonst gleich um oder so
    ich bin mir fast sicher dass nahezu jeder hier MINDESTENS mal so gedacht hat, oder noch denkt. ich definitiv...mehr als einmal,eher sogar regelmaessig...



    Dr.CAT schreibt:
    rkt.
    Nicht geklärt sind Magen-Darmkrämpfe die ich schon in der Grundschule hatte, welche ich mit Schokolade in Verbindung bringe aber als Psycho-somatisch bezeichnet werden und in meinen Lebensabschnitten ohne den enorm emotionalen Druck und Stress nicht auftreten.
    auch davon kann ich dir ein liedchen singen...chronisch gastritis mit leitsymptomen wie staendiges sodbrennen wuergereiz bei nahezu jedem unangenehmen geruch, gedanken, etc...sehr unangenehm eben



    Dr.CAT schreibt:
    rkt.
    Wie ich im letzten Monat erfahren habe sorgt gleichzeitiger Konsum von Alkohol für eine erhöhte Konzentration von MPH im Hirn.
    Im Selbsttest über 3 Tage habe ich gemerkt das eine sonst, nicht ausreichende Dosis von 20mg(retardiert) durch 2-3 schlücke Vodka zu einer angenehmen fast zu starken MPH wirkung führten.
    Da mir von Anfang an gesagt wurde das ich ohne Risiko oder Nebenwirkungen MPH nehmen und Alkohol trinken kann habe ich das auch getan.
    Zu meinem Bedauern äußerst unsinnig, da Diskotheken pure Reizüberflutung sind und Alkohol eher unklar im Kopf macht, habe ich immer schön MPH genommen um klar im Kopf zu sein.
    Nicht um dem Alkohol bewusst entgegen zu wirken sondern in der Annahme die Reizüberflutung würde mich sedieren und ich befände mich bereits im Rebound.
    Durch den Alkohol habe ich in der Vergangenheit das Gefühl dafür verloren ob MPH in der Situation überhaupt noch sinn macht.
    Es ist ca. 2 mal vorgekommen das ich wohl offenbar zuviel MPH genommen habe und nach dem Abend stundenlang nicht schlafen konnte.
    Durch meine Erkenntnis das Alkohol die MPH wirkung verstärkt, und MPH wiederum dafür sorgt das ich weit aus mehr Alkohol konsumieren kann ist es wohl das dümmste was ich je getan habe.


    Die Möglichkeit eine Toleranz durch mein recht unsachgemäßen und unwissentlich falschen MPH Konsum scheint mir am wahrscheinlichsten, wobei ich micht nicht auf diese Idee versteifen will und durchaus anderes als den Grund in betracht ziehe.
    ich bin mir nich sicher ob ich dazu was sagen kann/will ... ich bin sicher auch kein superbraver abstinenzler (obwohl ich eigentlich nahezu keinen alkohol trinke, va nich mit meinen medis, aber ein kleines kraeuterzigarettchen hin und wieder muss schon sein bei mir

    Dr.CAT schreibt:
    rkt.
    Desweiteren empfinde ich es als wichtig zu erwähnen, das ich davon ausgehe "Hochbegabt" zu sein.
    Ich begreife sachen sehr schnell und fühle mich schnell unterfordert.
    In IQ-Tests habe ich immer überdurchschnittlich gut mit +-120 Punkten abgeschnitten.
    Auch wenn ich nicht über die 130 komme, war es schon immer ein Problem für mich, wegen Unterforderung sowie die Ausgrenzung zu anderen da ich und meine Gedanken nicht verstanden werden.
    Ich schnell als eingebildet oder arrogant wahrgenommen werde ohne das es meine Absicht ist.
    auch das kommt mir MEHR als bekannt vor... beim letzten logiktest hatte ich 125, davor 135 als ergebnis. und die unterste zeile...ich hab das dumme gefuehl dass ich im moment auch wieder so wirke indem ich das zitiere und auf mich beziehe


    Dr.CAT schreibt:
    rkt.
    So habe ich oft das Problem gehabt von Ärzten stark kritisiert zu werden da diese sich offenbar in ihrer Kompetenz angegriffen fühlten, da sie lustigerweise nicht verstanden haben was ich sage.
    Oder ich keine Kritik aktzeptieren könne, mich auf etwas versteife und alle anderen unrecht haben.
    Lustig ist das eigentlich nicht, da es nicht meine Absicht ist es aber nicht aktzeptieren kann wenn mir gesagt wird das ich fauel bin und absichtlich nichts tue.
    Ich denke es ist das Problem das ich wohl versuche zu erklären was mein Problem ist und Partienten das normalerweise nicht tun.
    nochmal treffer, und dazu kommt erschwerend dass ich auch noch intensivpfleger bin und der arzt dann erst recht denkt "klugscheisser" und macht aus trotz dann erst recht das gegenteil ,wenn man pech hat



    naja, wollte mal meinen senf dazu abgeben, auch wenns vielleicht nich so hilfreich war, aber mich beruhigts meist schon zu sehn dass ich nich alleine bin mit sowas

    lg timson

  6. #6
    Ist hier zuhause

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    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    @ Cat

    Wie Alex schon sagte, könnte man aus Deinen Posts 20 Threads machen. Deswegen greife ich nur schnell - bin etwas in Eile - einen einzelnen Aspekt heraus:

    Die scheinbar zu kurze Wirkung von Mph (um die 2 Stunden). Dazu solltest Du Dir mal folgenden Aufsatz unseres Haus- und Hofarztes anschauen, vielleicht hilft der Dir weiter:

    ADHS-Retardpräparate bei Erwachsenen « ADHS-Spektrum: Neues und Altes aus der ADHS-Welt

    Mit Deiner Vermutung, dass es sich a) um eine Toleranzentwicklung handeln könnte und b) um das Vorhandensein von komorbiden Störungen, denkst Du aber auf jeden Fall in die richtige Richtung. Als Komorbidität kommt eine Dissoziation und/oder auch eine Schlafstörung sehr wahrscheinlich in Frage. Schizo bist Du also nicht, auch wenn sich die Gespaltenheit zwischen Fühlen und ständiger Rumdenkerei ("analysieren" nennst Du`s), manchmal so anfühlen kann.

  7. #7
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    mmmmm ja, schon interessant.
    natürlich könnte dies der fall sein das es eben einfach alle komorbiditäten zum vorschein bringt.

    Also ich habe ADHS mit eben all den komorbiditäten die ich eben nicht bewusst und einzeln wahrnehme.
    Ich nehme MPH und das ADHS wird aufgedröselt und ich habe jede komorbidität einzeln.
    Das heisst troz medikation, habe ich weiter die antriebslosigkeit,die depressive verstimmung(welche plötzlich weg ist wenn ich "ich selbst" sein kann und meine exekutive funktioniert),die schlafstörung das ich troz 5 wecker,kaffe etc.(ohne mph) nicht aus dem bett komme weil ich mich morgens nicht steuern kann,bin reizüberflutet und überfordert etc.

    kann man natürlich so sehen, aber dann wird ADHS schwachsinnig und mph erst recht, also verstehe ich nicht ganz was das bedeuten soll.

    Bei mir hat MPH ja auch das erste jahr gut gewirkt(mit im verhältnis zu jetzt kurzen aussetzern)
    DPs waren sofort weg,habe regelmäßig sport gemacht-gegessen,habe perfekt struktur gehalten,meinen real über ne externe prüfung nach gemacht.

  8. #8
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    zumal es menschen mit nem sehr fixen metabolismus gibt, was eben eine recht kurze wirkdauer von MPH zur folge hat.(nach meinem wissen)
    Also bin ich mir nicht sicher ob der artikel von Dr.W wirklich sinnig ist, außer der tatsache das man leuten die sich dichtknallen wollen nicht enorme überdosen MPH verschreibt.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Dr.CAT schreibt:
    Ich habe keine ahnung warum es so wirkt und ich weiss nicht was ich tun soll oder kann.
    Ärzte haben ebenso wenig nen plan und lassen mich damit ziemlich alleine stehen.

    also konkrete fragen:

    Woran liegt das?
    Was kann ich dagegen tun, oder was kann ich überhaupt tun oder machen damit ich es endlich schaffe nicht die ganze zeit so fertig zu sein?

    Ich hab absolut keine ahnung mehr was ich noch machen soll oder kann.


    Dass einen die ADHS-Ärzte immer im Regen stehen lassen und einen nicht genügend informieren, geht mir auch auf den Senkel.

    Alles muss man sich immer selber mühsam zusammenklamüsern. Mir hat zum Beispiel die ersten Jahre meiner Stimulanzienkarriere keine Sau den Zusammenhang von Dopamin/Noradrenalin auf der einen und Serotonin auf der anderen Seite erklärt.

    Vereinfacht ausgedrückt erhöhen Stimulanzien den Dopamin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn in einem bestimmten Verhältnis. Hebt man den Dopamin- und Noradrenalinspiegel an, nimmt man damit aber Einfluss auf den Serotoninspiegel.

    (Ich wünschte, ich könnte das genauer, pharmakologisch erklären, aber einstweilen muss es bei dieser vereinfachenden Darstellung bleiben.)

    Stell Dir mal eine Waage nicht mit zwei, sondern mit drei Schenkeln vor. Beschwerst Du eine Waagschale und drückst den einen Schenkel nach unten, gehen die anderen beiden hoch und umgekehrt. In diesem Waageverhältnis befinden sich die Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Serotonin im Hirn.

    Dieser Mann kann das etwas besser erklären als ich:

    http://www.youtube.com/watch?v=fu0mN68rkEs

    Die Stelle, wo er den Zusammenhang zwischen Serotonin auf der einen und Dopamin und Noradrenalin auf der anderen Seite erklärt, befindet sich bei Min. 04:32. Ich meine die Stelle, wo er es mit den Händen zeigt.

    Was bedeutet das nun alles konkret für Dich?

    Konkret bedeutet das für Dich, dass Du es nochmal mit einer Kombination von Mph mit einem SSRI probieren solltest.

    Die beliebtesten SSRI in Verbindung mit Stimulanzien sind, wenn ich noch auf dem richtigen Stand der Dinge bin, Escitalopram (Cipralex), Citalopram (Cipramil) und Sertralin (Zoloft). Ich glaube mich auch noch daran erinnern zu können, dass wenn die Depression im Vordergrund steht, man eher zu den beiden ersteren greift, wenn die Angst im Vordergrund steht zu letzterem.

  10. #10
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    mit der pharmakologie kenn ich mich inzwischen auch recht gut aus,nützt nur nix.

    Die zahl der varriablen ist so groß und es ist niciht möglich sich selbst nach der wissenschaftlichen methode zu analysieren da jeder tag eben anders ist.

    So kann es sein das ich zu wenig oder zu viel geschlafen,gegessen,gesportet oder aktiv gewesen bin.
    Spurenelemente,Schilddüse, zucker usw.

    Hab mich die letzten jahre damit echt verrückt gemacht beim versuch alles zu kontrollieren und im auge zu behalten.


    Ich weiss nicht, bei allen dingen die ne auswirkung drauf haben schien mir die letzten 2 wochen die nahrungsaufnahme am intensievsten zu sein.
    symptome eines hungerstoffwechsels passen.
    Durch die erhöhung auf bis zu 200mg pro tag hab ich auch weit weniger hunger gehabt.
    Ein plötzlich sichtlich verschlechtertes hautbild wäre nen indikator wegen verstärkter aceton produktion.
    Aber das hätte genau so gut in diesem zeitraum durch stress oder Rauchen zustande kommen können.

    Das nicht funktionieren von MPH geht mit leichten kopfschmerzen einher, wobei ich gester und heute weit ausreichend genug gegessen u. zucker konsumiert habe als das mein hirn zu wenig ressourcen haben könnte und die kopfschmerzen durch eben aceton zustande kommen könnte.

    Ich weiss das mein blutbild vor 2 jahren nen blutzuckerwert unter der normal grenze hatte, der arzt es aber als minimal ansah.
    beim letzten blutbild vor 3 wochen ham sie den zucker leider nciht getestet.

    Auffällig war aber das vor 4 Jahren vor meiner MPH therapie mein TSH wert bei 1.65 und vor 3 wochen bei 3.27 lag.
    Weiss nicht ob eine schwankung normal abgesehen vom MPH ist, symptome passen natürlich auch auf eine schilddrüsen unterfunktion, und der neue wert liegt eben knapp über der neu festgelegten grenze und es sich somit um eine versteckte schilddrüsen unterfunktion handeln kann.

    Aber ja, kein ****ing arzt scheint sich dafür wirklich zu interessieren und man wird eigentlich nur belächelt.

    Was psychische komorbiditäten anbelangt kann ich alles ausschließen.
    Jahre psychotherapie gemacht, das letzte jahr hab ich mich mit meinem arzt gelangweilt da er sich nciht mit adhs auskennt und ich nicht wusste worüber ich mit ihm reden soll.

    Ich hab so viel potential und kann es nicht nutzen.
    Ich hab einfach keine lust mehr,alles dreht sich im kreis.

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