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Diskutiere im Thema Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #31
    Octoroo

    Gast

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    @Dr.CAT

    Dr.CAT schreibt:
    bin soweit das ich mir vorstellen kann das es irgend nen problem mit den Cytochrome P450 proteinen habe.
    aber ich denke da weiter zu forschen wird ins dunkel führen zumal ich mich so tief dann doch noch nicht genügend auskenne.
    Das klingt einleuchtend, vielleicht bist du auf der richtigen Spur.
    Ich hab hier was fuer Dich, zieh mal rein !

    http://www.uniklinik-ulm.de/.../Muel...k_Therapie.pdf

    Am besten an Pharmakologen wenden, wenns tatsaechlich ein pharmakokinetischen Problem sein sollte.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Hi Gluehhops,

    MPH ist ja kein Aspirin und auch kein Vitaminpräparat sondern ein Medikament das in den Gehirnstoffwechsel eingreift.

    Jeder der mal eine Übderdosis MPH hatte oder den Rebound-Effekt spürt, dem sollte klar sein, dass MPH kein

    Kinderfasching ist. Ich will´s jetzt aber auch nicht verteufeln. Mir hat es sehr viele Möglichkeiten geschaffen, die ich aufgrund meiner
    verpeilten Art nie gehabt hätte.

    Schau Dich einfach hier im Forum nach Nebenwirkungen MPH um,
    da findest Du einiges. Der Mensch ist ja kein Uhrwerk das man einfach neu stellt, und es läuft. Ein Mensch ist ein komplizierter
    Apparat und jedes Einwirken hat folgen. Das chemische Einwirken auf den Gehirnstoffwechsel, sollte man nicht unterschätzen.

    Den Tribut den man für bessere Konzentration oder entspannteres sein durch MPH zahlt lässt sich leider nicht vorhersagen.

    Ich habe in diesem Thread schon von meinen Psychoticks geschrieben - mein Tribut.
    Andere schreiben von Depressionen durch MPH - Ihr Tribut.

    Viele schreiben aber auch, dass Sie Ihr Leben durch MPH endlich selbstständig auf die Reihe bekommen...
    Mir ging das auch so. Daher war für mich mein persönlicher Vorteil durch MPH so viel Wert wie der Tribut den ich zu entrichten hatte.

    LG tick

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Dass Ticks bei entsprechender Veranlagung durch MPH verstärkt werden können steht im Beipackzettel. Das ist eine schwere Nebenwirkung bei der dir dein Arzt kein MPH mehr geben darf.

    Dass Ticks als Folge einer Langzeitbehandlung auftreten halte ich für ausgemachten Unsinn und würde gerne mal eine Studie zu der Behauptung sehen.

    Ähnlich ist es mit Depressionen. Die sind so häufig und eine so dermassen typische Komorbidität - da hätte ich gerne mehr als ein Beispiel dass das eine typische Langzeitfolge ist.

    Nein, ich habe - auch anekdotisch - den Eindruck MPH-Nebenwirkungen schlagen entweder schnell, oft mit der ersten Tablette, zu oder garnicht. Der Rest sind wirklich Almgeschichten.

    Einen "Tribut" gibt es nicht.




    ---
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  4. #34
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Könnt sein, dann hab mich vom Nick fehlleiten lassen.

    Ein bisschen Bluna sind wir alle, sonst wären wir nie zum Doc. Und Soziophobie etc auf längere MPH-Behandlung zurückführen? Halt ich schlicht für Unsinn.




    ---
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  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Hey all,

    ob Ihr es Ticks oder Marotten nennen wollt ist mir eigentlich wurst

    Fakt ist, dass ich früher ein recht geselliger Typ war, der den Mittelpunkt gesucht hat.
    Jetzt bin ich teilweise schon mit 3 Menschen in einem Raum überfordert und würde mich gerne verdünnisieren.

    Das ist in den letzten 10 Jahren nicht besser sondern häufiger, also schlimmer geworden. (Nehme MPH jetzt seit 12 Jahren)
    Ob das von MPH kommt oder durch MPH ausgelöst wurde weiß keiner. Klar, theoretisch kanns auch an einem Geburtstrauma
    liegen, oder an den Aliendrogen die mir das CIA seit Jahren ins Leitungswasser micht (die Schweine) ....oder wat weiß der Teufel...
    Aber ebenfalls Fakt ist, dass meine Marotten weniger werden, wenn ich MPH A) niedriger dosiere oder B) ganz absetze.

    Meine persönliche Theorie hierzu. Durch die Pillen kann man sich nicht nur besser auf Zahlen, Arbeiten usw konzentrieren sondern
    auch auf die eigenen Schwächen, Marotten oder auch Ängste, Blicke von Menschen usw. Das dat nicht nur Balsam für die Psyche ist,
    ist klar ne

    @wildfang: Du glaubst also daran, dass du dir 120mg MPH über Jahrzehnte [ .... ] Begriff gelöscht (s. Community-Regeln) kannst und das quasi so an dir und deinem Körper vorbei rutscht wie ein Schluck reinstem Quellwasser. Also auch nach 20 Jahren [ .... ] Begriff gelöscht (s. Community-Regeln) keine Nebenwirkungen auftreten? Ich glaube da nicht dran. Du kannst mir aber sehr gerne das Gegenteil beweisen. So ein 80 Jähriger fröhlicher & gesunder MPH-Veteran würde mich echt beruhigen!

    Lg tick (tick wie Marotte )
    Geändert von Alex (28.08.2012 um 21:14 Uhr) Grund: s. Edit

  6. #36
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    tick schreibt:
    @wildfang: Du glaubst also daran, dass du dir 120mg MPH über Jahrzehnte [ .... ] Begriff gelöscht (s. Community-Regeln) kannst und das quasi so an dir und deinem Körper vorbei rutscht wie ein Schluck reinstem Quellwasser. Also auch nach 20 Jahren [ .... ] Begriff gelöscht (s. Community-Regeln) keine Nebenwirkungen auftreten? Ich glaube da nicht dran. Du kannst mir aber sehr gerne das Gegenteil beweisen. So ein 80 Jähriger fröhlicher & gesunder MPH-Veteran würde mich echt beruhigen!
    120mg/Tag liegt weit über der therapeutischen Grenze für ADHS und in dem Bereich, den sich die Leute in den 60er Jahren als Aufputschmittel - hier passt das Verb mal - "reingepfiffen" haben.

    Ein Arzt muss verdammt gute Gründe haben um eine solche Dosis zuzulassen und wenn mir einer damit käme würde ich eine Zweitmeinung einholen.

    Vermutlich ist MPH in dem Fall schlicht nicht indiziert oder nicht sinnvoll. Das kann 1.000 Gründe haben und kommt bei ca. 30% der ADHSler vor.

    Wo du natürlich recht hast ist die "Selbsterkenntnis" durch MPH. Das ist aber keine NEBENwirkung oder "Tribut" sonden eine unangenehme aber erwünschte Wirkung und eine der Voraussetzungen für eine Psychotherapie die immer gemacht werden muss. Mich hat das Anfangs ganz schön ins Schleudern gebracht aber die Räder greifen inzwischen wieder - dank Psychotherapeut.

    Ich liege übrigens bei etwa einem Drittel dieser Menge, die Wirkung auf mein ADHS ist jeden Tag aufs neue frappierend und ich verspüre absolut keine Nebenwirkungen.





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  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    Dr.CAT schreibt:
    Wenn ihr keine Ahnung habt bitte keine nutzlosen dummen kommentare.danke

    So, da ich gerade doch sehr verpeilt bin, hab ich ne mail die ich meiner aktuellen ärztin rein kopiert.
    Sie hat auch ADHS, und behandelt mich mit bis zu 200mg MPH am tag.
    Hat anfangs auch super funktoniert.
    @Wildfang: 200mg oder 120mg - Daraufhin meine Kommentare zum Tribut... (das Wort kann ich jetzt schon nicht mehr hören )

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    tick schreibt:
    @Wildfang: 200mg oder 120mg - Daraufhin meine Kommentare zum Tribut... (das Wort kann ich jetzt schon nicht mehr hören )
    Na ja, du hast nicht von Extremdosis gesprochen sondern allgemein von MPH.

    OK, dann sind wir uns einig: Bei Überdosierung muss man mit verstärkten Nebenwirkungen rechnen (eigentlich trivial) und 120mg bzw. 200mg sind Überdosiert.



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  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Seit 3-4 Jahren probleme mit Meds Bitte Idee oder Hilfe wenn ihr n Plan habt

    @ Wildfang: Du sprichst so überzeugt davon, dass MPH keine Langzeitfolgen hat.
    Kannst Du beweisen das ein Lebenslanger MPH Konsum ohne folgen bleibt?
    Oder spekulierst du wie die meisten damit das die Kosten durch den Gewinn
    gedeckt werden.

    Nochmal: Ich nehme das Zeug selbst und bin auch begeistert. Halte es aber für schwierig
    den Langzeitkonsum ohne Belege für folgenlos zu erklären.

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Ich seh das so: Du musst die Behauptung beweisen das es nach langer Zeit Nebenwirkungen gibt. Das ist jetzt keine Bosheit von mir oder Hochnäsigkeit sondern Logik. Warum?

    Nichtexistenz ist grundsätzlich nicht beweisbar. Beweis mir mal die Nichtexistenz von Nessie.

    Wieso auch bei Nebenwirkungen, die nicht ungeheuerlich sind?

    Das geht so: Niemand kann die Nichtexistenz von Langzeitnebenwirkungen beweisen weil noch niemand bei einer 80jährigen Einnahmedauer beobachtet wurde. Und wenn - dann fordert man den Beweis für 100 Jahre. Und selbst dann könnte man ja vergessen haben etwas spezielles zu beobachten - in der Zeit macht die Medizin Fortschritte. Die Forderung nach dem Beweis der Nichtexistenz von behaupteten Nebenwirkungen ist übrigens eine typische Argumentationsfigur der Ritalinkritik und grundsätzlich unerfüllbar.

    Und was macht man wenn man etwas nicht Beweisen kann? Man packt Ockhams Rasiermesser aus und nimmt es eben nicht an. Sonst hätte ich jetzt schiss dass das Spaghettimonster meine vermanschten Nudeln von gestern abstraft.

    Wir müssen uns bei den Langzeitstudien so mit höchstens 15, 20 Jahren begnügen. Und da find sich bisher nix.

    Dann gibt es noch den Versuch, Langzeitfolgen über den Wirkmechanismus zu finden. Da ist nichts anzunehmen weil die Wirkzeiten sehr kurz sind und offenbar das Gehirn nach ein paar Stunden wieder im "Ausgangszustand" ist. Aber auch hier: woher weiß ich dass ich nicht irgendein Proteinchen übersehen habe? Die Nichtexistenz von Nebenwirkungen ist auch so unbeweisbar.

    Deswegen nehme ich auch ohne 100-Jahres-Studie und ohne kompletten Wirkmechanismus vernünftigerweise an dass Nebenwirkungen bei MPH sehr früh auftreten - oder eben nie. Denn genau das beobachtet man.

    Das mache ich so lange bis jemand eine Hieb- und Stichfeste Studie vorlegt in der sich nach 20, 30, 50 oder 80 Jahren signifikante Nebenwirkungen zeigen. Und bitte keine Göttinger Alm-Ratten.

    Dann, wenn so eine Studie vorliegt (ich glaube nicht dass das beweisbar ist) dann geht die Debatte um Nutzen/Risiken bei Langzeitgabe los weil wir erst dann für Risiken kennen.

    Alles andere ist Stammtisch.



    ---
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    Geändert von Wildfang (29.08.2012 um 01:30 Uhr)

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