Unabhängig von den Regeln oder Vorgaben in Bezug auf MPH halte ich es für sehr wichtig und hilfreich, sich selbst in der ersten Zeit genau zu beobachten um später erkennen zu können was an Wirkung tatsächlich da ist.

Anfangs sind deutliche Unterschiede fühlbar, sichtbar, beschreibbar. Die lassen - bei vielen - mit der Zeit nach. Über die Wirkung bzw. ob die ebenfalls nachlässt, muss das aber nichts aussagen! Wer sich von nachlassendem "Wirkungsgefühl" verleiten lässt, die Dosis zu erhöhen, geht damit schnell zu hoch und an der eigentlich individuell vorhandenen Wirkschwelle vorbei.

Bei mir hat die "Fühlbarkeit" nach ca. einem halben Jahr Einnahme so sehr nachgelassen, dass ich aufpassen muss, das ich nicht versehentlich eine Dosis doppelt nehme weil ich denke ich hätte es vergessen. Besonders die zweite Tagesdosis - obwohl gleich hoch wie morgens - fühlt sich bei mir weit weniger deutlich an als anfangs. Nach doppelter Dosis - zwar keine negativen Effekte aber doch ärgerlich - beobachte ich mich nun genauer. Ich überprüfe jetzt immer erst ob ich mein Chaos bändigen könnte oder ob ich es als extrem nervig und unschaffbar empfinde. Letzteres zeigt bei mir ganz klar das ich dann MPH-frei rumlaufe.

Wahrscheinlich hat jeder seine individuellen Macken die ihm so ein Signal liefern können ob das MPH wirkt, auch nachdem die offensichtlichen Wirk-Gefühle nicht mehr so klar da sind.