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Diskutiere im Thema Methylphenidat warum nur bei AD(H)S? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    Nein, Motdy , eventuell findest Du in den verschiedenen Suchmaschinen reichlich Informationen .. wie zum Beispiel der Name Ritalin entstanden ist und beim ersten

    Hersteller vermute ich ´nen Hinweis, in welcher Dosierung diese Tabletten im Angebot waren .. ich muß mich selbst nicht zwingen, etwas Nahrung nachzulegen, regelmäßig.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    sb100 schreibt:
    Sollte ich mich irren, bitte sagen
    Du irrst, wenn auch an anderer Stelle, aber stehenlassen kann ich das so auch nicht

    Also ADS ist im grunde genommen erstmal nur eine sammlung von Symtomen. Da eben ein Dopaminmangel besteht (bzw. auch ein Noradrenalinmangel)
    ADS ist KEIN Dopaminmangel.
    Es ist ein Problem mit der Wiederaufnahme von Dopamin.

    Schön wäre es ja, wenn es ein Mangel wäre, dann bräuchten wir die Stimulanzien nicht.
    Die Stimulanzien aber wirken als Wiederaufnahmehemmer.

    Dopamin als solches ist auch bei uns üblicherweise in normalen Mengen vorhanden, es wird "nur"nicht in den Synapsen richtig verarbeitet.

    Auch das mag jetzt wieder als Tintenpisserei angesehen werden können, aber es ist schon ein großer Unterschied.

    Sorry für das OT, aber das wollte ich doch kurz einschieben,

    LG
    Fliegerlein

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    dirk schreibt:
    Ja, das würde mich auch interessieren ob die art der wirkung von mph auch eine art indikator sein kann ob jetzt adhs vorliegt oder nicht....
    Kein zuverlässiger!
    Es gab und gibt immer wieder die sog. "Ritalintests", in denen man versucht, ADHS über die Wirkung zu bestätigen.
    Das hat AFAIK keine Reliabilität.

    Es gibt sowohl Nonresponder als auch insgesamt unterschiedliche Wirkungen.

    MPH kann in bestimmten Fällen unerwünscht wirken, so erhöht es u. U. Dissoziation (ein Problem, da dissoziative Störungen oft der ADS, also dem hypoaktiven ADHS ähnlich sein können), bei Autisten kann es ebenfalls in Dissos führen, bzw. sie mehr in "die innere Welt" ziehen.

    Das sind jetzt keine Dinge, für die ich genauere Quellenangaben anführen kann, aber so ziemlich alles ist zusammengesammelt aus Threads hier im Forum, vor allem aus dem Disso-Thread

    LG
    Fliegerlein

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    Fliegerlein schreibt:
    Du irrst, wenn auch an anderer Stelle, aber stehenlassen kann ich das so auch nicht



    ADS ist KEIN Dopaminmangel.
    Es ist ein Problem mit der Wiederaufnahme von Dopamin.

    Schön wäre es ja, wenn es ein Mangel wäre, dann bräuchten wir die Stimulanzien nicht.
    Die Stimulanzien aber wirken als Wiederaufnahmehemmer.

    Dopamin als solches ist auch bei uns üblicherweise in normalen Mengen vorhanden, es wird "nur"nicht in den Synapsen richtig verarbeitet.

    Auch das mag jetzt wieder als Tintenpisserei angesehen werden können, aber es ist schon ein großer Unterschied.

    Sorry für das OT, aber das wollte ich doch kurz einschieben,

    LG
    Fliegerlein
    Hmmm...

    Naja, durch eine problematische Wiederaufnahmehemung resultiert sich ja das im symnaptischen Spalt eben das dopamin zu wenig zu verfügung steht und deshalb nicht richtig verarbeitet werden kann oder nicht?

    Keine Stimulanzien wenn wirklicher Dopaminmangel? Wieso das nicht?


    Das die Stimulanzien als Wiederaufnahmehemmer wirken stimmt nicht ganz so. Amphetamin beispielsweise bewirkt in ersterline auch eine erhöhte Freisetzung von Dopamin und Noradrenalin. Aber es hemmt zudem auch die Wiederaufnahme von diesen beiden Botenstoffen.

    Soviel ich weiß. Irre ich?

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    sb100 schreibt:
    Naja, durch eine problematische Wiederaufnahmehemung resultiert sich ja das im symnaptischen Spalt eben das dopamin zu wenig zu verfügung steht und deshalb nicht richtig verarbeitet werden kann oder nicht?
    Oder nicht ist richtig .

    Die Menge an Dopamin im synaptischen Spalt ist normal, wir haben aber mehr von den "Dopaminstaubsaugern" (so hat Martin das mal sehr schön beschrieben).
    D. h., das ausgeschüttete Dopamin wird von eben jenen Staubsaugern so schnell wieder zurückgeholt, dass es die Information, also den Impuls nicht oder nicht korrekt weitergeben konnte.
    In diesem Video ist das schön visualisiert:

    http://www.youtube.com/watch?v=KLLsI...eature=related

    Es gibt auch noch einen Beitrag von Prof. Manfred Spitzer aus seiner Serie "Geist & Gehirn", die ich aber jetzt erst suchen müsste.

    Keine Stimulanzien wenn wirklicher Dopaminmangel? Wieso das nicht?
    Ich verstehe die Frage nicht, zumindest bin ich mir nicht sicher
    Wenn ein wirklicher Dopaminmangel vorliegt, können Stimulanzien nur wirkungslos sein.

    Das die Stimulanzien als Wiederaufnahmehemmer wirken stimmt nicht ganz so. Amphetamin beispielsweise bewirkt in ersterline auch eine erhöhte Freisetzung von Dopamin und Noradrenalin.
    Ich habe versucht mich kurz zu fassen .
    Wie jedesmal erkenne ich, dass es ein Fehler war.

    Ja, es ist richtig, dass dies so nicht stimmt und eine erhöhte Freisetzung stattfindet.
    Gerade die erhöhte Freisetzung von Dopamin bewirkt, dass der Impuls nun eben doch übertragen wird.
    Das ist auch der Grund, dass Stimulanzien bei uns paradox wirken, da wir nun eine normale Signalübertragung haben, während bei Nichtbetroffenen eine gegenteilige Wirkung einsetzt.
    Und aus diesem Grund würden Stimulanzien bei einem tatsächlichen Dopaminmangel auch nicht wirken, denn es ist nichts da, um freigesetzt zu werden.
    Die Menge an Dopmanin ist schon so zu gering, um eine vernünftige Signalübertragung zu gewährleisten, also bringen Stimulanzien nichts, denn ich kann nur mehr aus einem Tank holen, wenn es auch drin ist .

    LG
    Fliegerlein

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    Dann wäre es doch wichtig, sich so zu ernähren, dass sichergestellt ist, dass genügend Dopamin ausgeschüttet wird.
    MPH sorgt dann dafür, dass Dopamin sich länger im syn. Spalt aufhällt!?

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Methylphenidat warum nur bei AD(H)S?

    Die Menge an Dopamin im synaptischen Spalt ist normal, wir haben aber mehr von den "Dopaminstaubsaugern" (so hat Martin das mal sehr schön beschrieben).
    D. h., das ausgeschüttete Dopamin wird von eben jenen Staubsaugern so schnell wieder zurückgeholt, dass es die Information, also den Impuls nicht oder nicht korrekt weitergeben konnte.
    In diesem Video ist das schön visualisiert:

    http://www.youtube.com/watch?v=KLLsImKPw5I&featur e=re lated
    Da hast du recht. Dopaminmangel ist ein falscher ausdruck. Wir aber häufig in den medien usw. verwendet. Danke


    Ich verstehe die Frage nicht, zumindest bin ich mir nicht sicher
    Wenn ein wirklicher Dopaminmangel vorliegt, können Stimulanzien nur wirkungslos sein.
    Ich weiß nicht, wenn zu wenig Dopamin vorhanden ist und eine dopaminwiederaufnahmehemmer (MPH) genommen wird dann erhört sich ja dennoch die konzentration im synaptischen spalt.

    Ich habe versucht mich kurz zu fassen .
    Wie jedesmal erkenne ich, dass es ein Fehler war.

    Ja, es ist richtig, dass dies so nicht stimmt und eine erhöhte Freisetzung stattfindet.
    Gerade die erhöhte Freisetzung von Dopamin bewirkt, dass der Impuls nun eben doch übertragen wird.
    Das ist auch der Grund, dass Stimulanzien bei uns paradox wirken, da wir nun eine normale Signalübertragung haben, während bei Nichtbetroffenen eine gegenteilige Wirkung einsetzt.
    Und aus diesem Grund würden Stimulanzien bei einem tatsächlichen Dopaminmangel auch nicht wirken, denn es ist nichts da, um freigesetzt zu werden.
    Die Menge an Dopmanin ist schon so zu gering, um eine vernünftige Signalübertragung zu gewährleisten, also bringen Stimulanzien nichts, denn ich kann nur mehr aus einem Tank holen, wenn es auch drin ist .
    Amphetamin wirkt meines wissens nichtnur als Freisetzer sondern auch als Wiederaufnahmehemmer. Dopamin und Noradrenalin.

    Ein Mangel jedoch bedeutet nicht das "nichts" da ist, sondern nur das von dem was da ist nur eben nicht genug da ist. Insofern müsste doch auch da eine Stimulanizie was bewirken können oder nicht?

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