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Diskutiere im Thema MPH / Methylphenidat lebenslang? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    @the-p
    hm - kann ich so nicht bestätigen ...

    - dass es am Anfang an einer bestimmten Stelle hängen geblieben ist, lag für mich eindeutig an der parallelen depressiven Symptomatik - seit Feb. d.J. nehme ich zusätzlich Elontril ... die MPH-Dosis pendelt sich jetzt bei einer stabilen Dosierung ein
    - unretardiertes MPH habe ich bspw. im Zuge der Umstellung am Abend wg des Rebounds eingesetzt, fällt seit Elontril ganz weg

    Das die Dosis im Laufe von Jahren nicht stabil bleibt, finde ich plausibel - der Stoffwechsel ändert sich mit dem Alter, bei Frauen kommt zusätzlich eine Beeinflussung durch den Zyklus zum Tragen.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    Das stimmt schon, Medikamente müssen ja generell immer wieder nachreguliert werden wenn man sie regelmäßig nimmt, aus den von habitbreaker genannten Gründen. Der Körper verändert sich halt und reagiert dan unter Umständen anders als zuvor auf eine bestimmte Menge Medikamente.

    Aber allgemein zum Thema... Ich sehe das auch pragmatisch. Ich hab kein Problem damit ein Medikament mein Leben lang zu nehmen wenn es mir hilft. Sicher, das Gerenne wegen der Rezepte ist nervig, aber na gut, so ist es dann halt. Ich weiß nur, dass ich nicht mehr so sein möchte wie ich ohne MPH war. Und wenn ich dafür einmal im Monat zum Psychiater rennen muss um ein Rezept zu kriegen, ja okay, muss dann halt sein. Lieber den "Stress" als wieder total kaputt und depressiv zu sein, das ist es mir wert. So einfach kan das sein.

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    Also meine Dosis ist seit der Einstellung stabil:
    27mg dreifachretardiert.

    Mehr bringt nichts und weniger ebenso.
    Das ist jetzt immerhin schon, ... öhm, ... keine Ahnung, 2 Jahre oder so.

    In der Klinik bekam ich 36mg, weil die 27er keine übliche, dort vorrätige Größe sind, aber gebracht hat das nichts außer einem etwas höheren Puls und etwas vermehrtem Schwitzen, also nur Nebenwirkungsveränderungen.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 84

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    ich wollte damit nur sagen, dass eine Ideallösung anders aussehen würde-könnte-sollte

    Alle paar Wochen an der Dosierung rumschrauben vermittelt eher eine instabile und wechselhafte Wirkung die von vielen Faktoren abhängig ist.
    Wie sich der Zyklus der Frau darauf auswirkt, weis ich nicht...aber der Stoffwechsel verändert sich nicht innerhalb von wenigen Wochen,
    es ist eher ein fortschreitender Prozess, der das ganze Leben lang andauert.
    Zumindest hab ich mit 28 noch ungefähr den gleichen Stoffwechsel wie mit 28,5.


    Ich finde es nicht falsch, ein Medikament, welches heis diskutiert wird, in Frage zu stellen und sich seine Meinung zu machen. Zumal ich es selber nehme.
    Der Ansatz "Es tut mir gut, also ist alles prima" ist mir zu pragmatisch...dass es gut tut ist nicht verwunderlich, es ist eine amphetaminähnliche Substanz...

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 84

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    Fliegerlein schreibt:
    Also meine Dosis ist seit der Einstellung stabil:
    27mg dreifachretardiert.

    Mehr bringt nichts und weniger ebenso.
    Das ist jetzt immerhin schon, ... öhm, ... keine Ahnung, 2 Jahre oder so.
    ja cool, danke dir!


    ich hoffe dass das bei mir ähnlich läuft, bin ja noch in der Startphase!

  6. #16
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    hm - also vorweg: ich finde es sogar absolut wichtig, jedes Medikament kritisch zu betrachten - mit "kritisch" meine ich: bewust wahrnehmen, verantwortungsvoll damit umgehen, nicht blind schlucken, weil der Doktor hat gesagt ...

    gut, da wären wir also einer Meinung

    the-p schreibt:
    ich wollte damit nur sagen, dass eine Ideallösung anders aussehen würde-könnte-sollte
    hm - gemessen an was?! Was ist das Ziel/der Gegenstand deines "Ideals"???

    the-p schreibt:
    Alle paar Wochen an der Dosierung rumschrauben vermittelt eher eine instabile und wechselhafte Wirkung die von vielen Faktoren abhängig ist.
    nun - bei manchen AD(H)Slern ist das leider sogar so - schlimmstenfalls stellt man am Ende fest, das jemand ein so genannter non-responder ist ... es gibt leider einfach kein Patentrezept für alle

    the-p schreibt:
    aber der Stoffwechsel verändert sich nicht innerhalb von wenigen Wochen,
    es ist eher ein fortschreitender Prozess, der das ganze Leben lang andauert.
    Zumindest hab ich mit 28 noch ungefähr den gleichen Stoffwechsel wie mit 28,5.
    Da liegst du leider völlig falsch - einfach mal das Stichwort "Stoffwechselschwankungen" in eine Suchmaschine geschubst und ab dafür ... viel Spaß bei der Recherche

    the-p schreibt:
    Der Ansatz "Es tut mir gut, also ist alles prima" ist mir zu pragmatisch...
    hm - das ist vielleicht abhängig vom Leidensdruck, radikaler noch, wenn das Überleben davon abhängt ....
    Bei Diabetes oder Mucoviszidose bspw. hinterfragt das natürlich niemand - Zork hat es auch in meinem Sinne gut auf den Punkt gebracht ... ohne die Hilfe des Medis geht die Spirale wieder rückwärts ...

    Deutlich wurde das für mich zuletzt, als ich das MPH-Rezept nicht rechtzeitg organisiert hatte und 1 ganze Woche ohne dastand ... das Elontril macht seinen Job als Antidepressivum ganz gut ... von der Stimmung her war es zu ertragen ... die ganze Wucht der Symptomatik aber eine Woche lang wieder in Aktion zu haben, verschlechterte meinen Zustand gegen Ende der Woche merklich ... das muss ich nicht mehr haben ...

    Der Pragmatismus ist in diesem Fall m.E. eine notwendige Einstellung - warum soll ich denn, obwohl es gut läuft und ich mein Leben zusehends in den Griff bekomme, mich mit Dauerzweifeln und Hinterfragen bekloppter machen, als ich eh schon bin??


    the-p schreibt:
    dass es gut tut ist nicht verwunderlich, es ist eine amphetaminähnliche Substanz...
    *aarrrgggrmmpf

    "ist nicht verwunderlich"???? abgesehen des o.g. Problems der non-responder ... glaubst du allen Ernstes, dass jeder Mensch mit schicken Gefühlen auf MPH-Einnahme reagiert? Btw. "ähnlich" ist sachlich nicht ganz korrekt - zwei Fremde können sich ähnlich sehen ... MPH zu Aphetamin verhält sich wie entfernete Verwandte - MPH ist ein Amphetamiderivat!

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 84

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    den Einen oder Anderen Punkt würde ich so nicht stehen lassen, aber nun gut...sei es drum
    wie man merkt ein sehr vielschichtiges Thema, indem man sich verlaufen könnte, wenn man wollte

    aber da wir das nicht tun, sind wir zufrieden damit, dass es uns aktuell mit medikation gut geht

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    the-p schreibt:
    aber da wir das nicht tun, sind wir zufrieden damit, dass es uns aktuell mit medikation gut geht
    das dem nicht so ist, zeigt ja dieser Thread und darüberhinaus steht es konträr zur eigentlichen Fragestellung, denn Rose hat ja durchaus ihre Zweifel, die auch nicht von ungefähr kommen, insofern geht es "uns" ja nicht unbedingt gut mit der Medikation .

  9. #19
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    Daumen hoch AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    Für mich gilt mittlerweile "das einzig beständige ist die Veränderung", das gilt für jede Medikation, zumindest bei mir. Ich freue mich, wenn ich meine aktuelle Medikation

    konstant ein bis zwei Monate behalten kann, mittlerweile nerven mich meine täglich schwankenden Blutzuckerwerte ab, eine konstantere Entwicklung kann ich mit einem weiteren

    verbesserten Blutzuckermesssystem erzielen, ich warte auf das Auswertungsergebnis und dann sind meine Chancen, das meine Krankenkasse die Kosten übernimmt, realistisch.

    Den Spaß mit MPH, Beginn der Therapie, langsames steigern der Tagesdosis und mein persönliches herausfinden meiner Tages-Dosis hat gedauert, seit drei Monaten


    nehme ich zweimal täglich je 20 mg Medikinet adult ein, davor habe ich täglich 10 mg Ritalin retard und 30 mg Ritalin (jeweils 10 mg) eingenommen, mit Medikinet kann ich mich

    etwas leichter konzerntrieren, the-p

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 84

    AW: MPH ein Leben lang? Wie seht ihr das?

    Fliegerlein schreibt:
    das dem nicht so ist, zeigt ja dieser Thread und darüberhinaus steht es konträr zur eigentlichen Fragestellung, denn Rose hat ja durchaus ihre Zweifel, die auch nicht von ungefähr kommen, insofern geht es "uns" ja nicht unbedingt gut mit der Medikation .
    Ich meinte damit auch Diejenigen, denen es gut damit geht^^
    Da aber die Frage nicht abschließend geklärt werden kann ob ein Leben lang oder nicht,
    bleibt mir nur die Momentaufnahme, und die zeigt mir, dass es mir mit Medikation besser geht, als ohne.
    Bei so einem Thema, welches von Person zu Person Zich Blickwinkel & Aspekte mit sich bringt, verhält sich oftmals was konträr.
    Was für den Einen richtig ist, kann für den Anderen verkehrt sein und umgekehrt.

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