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Diskutiere im Thema erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Hallo,

    (diese Story war zunächst in meinem Vorstellungs-Post deplaziert, worauf mich einige von euch sehr freundlich hinwiesen. Daher stell ich sie hier nochmal.
    Danke auch für die Anregung, meine Fragen hier durch Stöbern und Lesen selbst beantworten zu können - mir sitzen jedoch zig Übungsblätter und 2 Projekte im Nacken, deren Deadlines stetig näher kommen. Seht es mir bitte nach und versteht es nicht als Faulheit.)

    AUs meinem Erstthread:
    Der Psychiater nahm sich eine 3/4 Stunde Zeit für unser Erstgespräch. Ich berichtete dass ich mich vor knapp 2 Jahren in einem TV-Bericht über Erwachsene ADS-ler total wieder erkannte, dass ich auch einen Termin bei einem ADS-Couch hatte, es zunächst mit Selbst-Management versuchte + scheiterte, und dass ich seit knapp einem Jahr mit Nikotinpflastern selbst therapierte. Die ich mittlerweile kaum noch vertrage. Er empfahl mir rasch es mit Methylphenidat zu versuchen.
    Beiläufig erzählte er mir, dass es auch Leute missbrauchen als Gehirndoping, oder es verkaufen usw. Wer zB 40 oder 60mg brauche, den schicke er weg, denn "Erwachsene brauchen ja viel weniger als Kinder". Oder er hat auch Studenten weggeschickt, deren Bedarf dann nach den bestanden Klausuren in dem Semesterferien plötzlich anstieg. (Dafür habe ich eine Theorie, jedoch später, siehe *] )

    Jedenfalls sollte ich erst 3* täglich 5mg nehmen, und falls nach 1 bis 2 Tagen keine Besserung eintritt, 3* 10mg.

    Ok, die erste halbe (also 5mg) habe ich direkt nach dem Termin gekauft und genommen. Dann bin ich zum Ikea. Im Ikea kam gerade ein etwas melancholischeres Lied, und das machte mich plötzlich total traurig / weinerlich. Auch in den Gesichtern / Augen von manch anderen Menschen erkannte ich sofort ihre Trauer / Unzufriedenheit / Frustration... Dieser Zustand hielt etwa 2h an. Sonst verspürte ich keine Wirkung, schon gar keine positive, die Traurigkeit hielt mich nur von der Arbeit ab.

    Am nächsten Morgen war's wieder ähnlich nach den ersten 5mg des Tages. Da ich an dem Tag noch was leisten musste, ersparte ich mir die weiteren 2*5mg für diesen Tag.

    Am Tag 2 nahm ich also morgens erstmals 10mg. Die Traurigkeit blieb zum Glück aus. Ich war zwar fleißig an der Arbeit (Software programmieren für eine Vorlesung im Rahmen des Info-Studiums) aber alles andere als produktiv. Obwohl ich nicht so reizoffen war (kann sonst nur mit Ohropax u in der Bib arbeiten), ging das Denken wie in Zeitlupe. Für einfachste Rechnungen brauchte ich den Taschenrechner und Wörter die normalerweise zu meinem Grundwortschatz gehören, wollten mir einfach nicht einfallen. Nach ziemlich genau 3,5h ging dann garnichts mehr. Alle "Dämonen" die mich sonst immer plagen, kamen dann gleichzeitig zurück (Müdigkeit, Heißhunger, Geilheit, ...). Das war dann wohl ein "Rebound" (oder was meint ihr?) Normalerweise fällt es mir auch nicht schwer, meinem Gesprächspartner zuzuhören - im Gegenteil, ich bin eigentlich ein sehr aufmerksamer Zuhörer. Doch so war dies total anstrengend und ging trotzdem nicht richtig.
    Ich warf dann die nächsten 10mg nach, der Rebound ließ nach, ich arbeitete wieder - in Zeitlupe... Auch fühlte ich mich nicht wie ich. Total Gefühlsarm, gleichgültig. Dann der letzte Rebound am Tag nach der dritten 10mg war echt... doof. Total zerstreut war ich, stand total neben mir, konnte fast keinen Satz sagen, ohne 4 Nebensätze und den Faden verlieren, verlegte ständig Sachen, ging ohne Geldbeutel zum Einkaufen - also SO verpeilt bin ich sonst nie.
    Tag 3 morgens wars ähnlich, ich nahm trotzdem keine - und den Tag über kam ich wenigstens langsam an meine alte Form VOR dem Ritalin ran (die aber halt "ADS-ig" ist, und für den erfolgreichen Abschluss des Studium leider nicht ausreicht )
    Tag 4 nahm ich dann 15mg. Die Wirkung war nice - fast so gut, wie damals die ersten Nikotinpflaster - konzentriert arbeiten bei Verfügbarkeit der vollen Intelligenz. [Und ich fühlte mich richtig gut, wobei ich nicht euphorisch war, es war einfach alles gut so wie es ist.] Innerhalb von 1,5 Stunden konnte ich endlich das umsetzten, was ich Tag2 den ganzen Tag nicht geschafft hatte. Rebound kam nach ca 4:15h - ich nahm 10mg um ihn loszuwerden. Was nicht funktionierte. Weitere 10mg nach 1h - und es war [fast wieder so gut] wie am morgen. Dem 2. Rebound [am späten Nachmittag] begegnete ich mich wieder mit 15mg. Abends wieder totale Verpeilung, und kein Bock auf garnichts.

    Ok, mein Problem: Anscheinend brauche ich mehr als mir der Dok verschreiben will. Ich weiß jetzt nicht wie / ob ich ihm das beim Termin nächste Woche sagen will / kann. Seine Erzählungen, dass er Leute wegschickt hemmen mich sehr. Ich fürchte, dass er von mir denkt, ich wolle ihm nur den "Stoff" abschwatzen. Und dann hab ich keine Hilfe mehr, was beim aktuellen Rückstand im Studium wohl die absolute Katastrophe wäre.
    Statt ihm zu sagen, dass ich mit Einzeldosen von 15mg am besten fahre und zu riskieren, dass er mich dann wegschickt, habe ich schon überlegt, an welchen Tagen ich komplett auf MPH-Dosen verzichten kann, um dann dann an produktiven Tagen 3*15mg nehmen zu können, oder auch 4*15mg, wenn ich Abends noch was tun will. Aber das ist doch auch nicht Sinn der Sache...

    Was sagt ihr denn zu meinen geschilderten Reaktionen auf die Mph-Dosen? Bin ich am Ende Non-Responder? Was würdet ihr mir in dieser "Zwickmühle" raten? Oder bin ich grade nur wieder verwirrt? Andere Tipps, Anregungen, Nachfragen? Bin für jede gutartige Reaktion dankbar!
    Aber lieb sein, bitte

    ( *] zur Theorie, siehe oben ich kann mir gut vorstellen, warum sich manche seiner studentischen Patienten erst während der Ferien trauten, ihm den Bedarf einer höheren Dosis kund zu tun: Vielleicht fürchteten sie, wie ich jetzt auch, unter des Doktors MPH-Missbrauchsverdacht zu fallen, und noch vor den Klausuren von ihm aus der Behandlung entlassen zu werden. In den Semesterferien trifft einen das nicht so hart)

    Danke für eure Zeit.

  2. #2
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Ich nehme mal an Du nimmst Hexal oder sowas, eben "kurzwirkendes" MPH.

    Mal vorne weg, meine tägliche Dosis liegt auch einiges drüber, ich bin allerdings wesentlich langsamer hoch gegangen. Also artig, wie vom Arzt vorgeschrieben, einmal die Woche.

    Ich habe gleich nach der ersten Gabe und nach jeder Erhöhung deutlich positiver reagiert. Je höher die Dosis wurde, desto länger und gleichmäßiger kam ich zurecht. Ich habe dann noch recht lange an der richtigen Dosis und den Einnahmezeitpunkten herumprobiert, natürlich immer in Absprache bzw. nach Rat des Arztes.

    Das Dein Arzt von vornherein sagt dass Erwachsene keinesfalls eine Höhere Dosis als 40 oder 60 mg brauchen deckt sich mit der Meinung des einen oder anderen hier schreibenden Arztes.
    Aus meiner ganz persönlichen Sicht (und glücklicherweise auch der meines Arztes) ist dem aber nicht unbedingt so. Ich habe hier von Erwachsenen gelesen, die mit 5 oder 10 mg bestens zurecht kommen, andere eben nicht.

    Generell macht es keinen Sinn, mit seinem Arzt Spielchen zu spielen, denke ich. Wenn Dein Arzt der Meinung ist, mehr kann er nicht verschreiben, weil es keinen Sinn macht, dann wird er hoffentlich einen anderen Weg wissen. Denn Du kannst ihm ja nur schildern, wie Du Dich fühlst, er ist der Fachmann und soll Lösungen vorschlagen.
    Wenn er keine findet und Du selber glaubst das MPH gut für Dich ist aber eben mehr als Dein Arzt Dir verschreiben will, wechsle den Arzt.
    Denn sich die verschriebenen Tabletten einteilen und mal nehmen und mal nicht, ist wohl eher keine gute Idee.

  3. #3
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    m-s schreibt:
    ass Erwachsene keinesfalls eine Höhere Dosis als 40 oder 60 mg brauchen deckt sich mit der Meinung des einen oder anderen hier schreibenden Arztes.
    hm - das "keinesfalls" kann ich nicht unterschreiben ... bei z.Zt. ca 74kg Lebendgewicht liege ich jetzt unter der Woche bei 30-30-20 Medikinet adult (am WE ggf weniger, wenn ich länger schlafe ...) ... weniger tut's nicht wirklich ... natürlich fall ich nicht tod um - aber es geht mir einfach nicht gut ... Kopfkirmes bei einer parallel gefühlten Rübenkrautbefüllung im Hirn ... muss ich nicht - will ich nicht mehr haben - und zwar absolut unabhängig davon, ob ich arbeiten muss! In erster Linie geht es mir um ein annehmbares Level von Lebensqualität ,,,

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Ich denke zu einer Einzeldosis von 15 mg kannst Du ihn schon überreden, meinste nicht?

    Ich kann da jedenfalls keinen gefährlichen Missbrauch erkennen.

    Offen und ehrlich musst Du schon sein. Sonst wird`s gar nix. Diese ADHS-Ärzte sind im allgemeinen nicht auf die Rübe gefallen, d.h. dass man mit ihnen schon reden kann.


  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Die Frage die sich bei mir aufwarf war sofort "Bist Du Dir sicher, dass die 10 mg deine Enddosis sein sollen?"!
    Denn meistens wird MPH eben langsam angesetzt und dann wird es langsam gesteigert... die maximale mg Gabe pro Tag wird meist nach dem Gewicht berechnet aber auch da gibt es Unterschiede, denn jeder reagiert ander und verstoffwechselt anders etc...

    Mein Rat, such das Gespräch mit Deinem Arzt, besprich mit ihm die neativen Wirkungen bei den ersten Einnahmen und auch die positive Wirkung bei 15 mg und höre was er sagt. Wahrscheinlich wird er Dir sagen, dass Du diese "Traurigkeit" auf jeden Fall beobachten solltest, denn das kann eine unerwünschte Nebenwirkung von MPH sein...

    Sei offen bei Deinem Arzt und sprich mit ihm... meistens dauert es bis man eine gute Dosierung für sich (zusammen mit dem Arzt) gefunden hat.

    LG

    Rose

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Hallo gestern war das Gespräch.

    da ich zu dem Termin den nächsten Rebound erwartete, hab ich mir mal alles zusammengeschrieben vorher in einer halbwegs produktiven Phase.

    Er schien recht vor den Kopf gestoßen, fragte sogar trotzig: Ja was soll ma machen? Hilfts oder ned, wenn ned müss mas absetzen.

    Dann kam ich zu dem Punkt dass ich mich mit 15mg gut fühle, aber die Rebounds mich fertig machen, und ich mit der Wirkungsdauer von ca 3,5h sehr schlecht über den Tag komme.
    Und dass ihr mir geraten habt, dass ich nicht selbst die Dosis steigern sollte, sondern die Entscheidung bei ihm liegen müsse. Und was seine Erfahrungen mit den anderen Patienten sind, ob die auch so eine "Beschneidung der Gefühlswelt" empfinden.

    Dann hat er sich plötzlich zurück in den Stuhl sinken lassen und mich eine Weile fixiert. Ich dachte schon, jetzt denkt er ich hab mir das alles nur ausgedacht, um ihm höhere Dosen abzuschwatzen.
    Er meinte, dass ihm bisher noch nie von so einer Reaktion berichtet wurde. Aber dass wir diese Optionen hätten: Dosis erhöhen, Retard-Präparate gegen die Rebounds und wenn alles nichts helfe, gebe es da noch Strattera.

    Wir haben dann besprochen, dass ich morgens eine 15mg schnell-wirkende Dosis einnehme und wenn deren Rebound zu erwarten ist, eine halbe 30mg Retard, sowie nach weiteren 5-6h die zweite Hälfte. Nächste Woche treffen wir uns wieder.

    Die heutige erste 15mg Dosis wirkt jedenfalls sehr angenehm. Fühle mich wie ich selbst, kann so arbeiten wie ich's für richtig halte und nur leichten Druck im Kopf... Das Retard muss ich mir noch kaufen gehn.

  7. #7
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    someDude84 schreibt:
    Die heutige erste 15mg Dosis wirkt jedenfalls sehr angenehm. Fühle mich wie ich selbst, kann so arbeiten wie ich's für richtig halte und nur leichten Druck im Kopf... Das Retard muss ich mir noch kaufen gehn.
    Dieses ganz erstaunliche Gefühl des "Einrastens" hatte ich auch irgendwann nach einigen Wochen, in der Einstellphase. Ich war auf dem Laufband und stellte plötzlich fest, dass ich ich bin, wenn alles gut ist. (Ein übrigens zuvor lang verschollenes Gefühl )

    Jedenfalls gut das Du es mit dem Arzt besprochen hast.
    Scheint sich ja alles positiv zu entwickeln.

  8. #8
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    wenn deren Rebound zu erwarten ist, eine halbe 30mg Retard,
    hm - geht es um Medikinet adult?

    Dann verstehe ich den Sinn nicht so ganz ...

    Ich sammel mal Fakten:

    a) mit 10mg und mit der Wirkungsdauer von ca 3,5h sehr schlecht über den Tag
    b) 15mg gut
    c) eine Ratardkapsel Medikinet adult mit 30mg gibt in zwei Schüben jeweils 15mg ab
    d) das Retardprodukt braucht zum anlaufen länger! (Bei mir ca. 1/2 Stunde)
    e) 1/2 30mg Retard=15mg Gesamtmenge=7,5mg in den ersten ca 3 Stunden und 7,5mg in den zweiten ca 3 Stunden

    Das heißt, für eine gute Phase mit 15mg über ca 3,5 Std müsstest du nach ca 3h schon das halbe(?) Retard einnehmen, um dann nach 3.5h mit 7,5mg zwar einen gemeinen Rebound abfangen zu können ... aber wie geht es dann weiter? Damit hast du ca 5 Stunden eines Tages überstanden - und dann?

    hm - und
    Retard gegen die Rebounds
    hm, ich mache die Erfahrung: eine Rebound gibt es auch bei Medikine adult (also retard) ... allerdings wesentlich entschärfter und bei passender Einstellung durch rechtzeitiges Schlafengehen aushaltbar ...

    Ich nehme die 30mg im Abstand von ca 5,5-6 Stunden (also 2x) - gegen Ende der Wirkungsdauer wird der Kopf matsch - ich sage mir aber, dass das ein normale Mittagstief ist, das jeder Mensch hat ... sonst hätte der Mexikaner ja nicht seine Siesta und die großen Hüte zum über die Augen legen erfunden ;-) ... -

    bei mir ist z.B. der Abend die kritische Phase - ab 18Uhr merke ich, dass ich knatisch werde und etwa angriffslustig ... gegen 19Uhr nehme ich nochmal 20mg Medikinet adult ... mein Rhytmus rumpelt zwar noch etwas, aber gegen 23h werde ich prima müde - heute bspw. nach ca 6h Schlaf ganz alleine wach geworden ... und habe nochmal ein Stündchen geschlafen *g

    LG, habit

    P.S. Retard ist also nicht gegen den Rebound, sondern verlangert die Gesamtwirkungsdauer und kann einen sanfteren Rebound ermöglichen! Oder was sagen die anderen?
    Geändert von habitbreaker (20.06.2012 um 10:51 Uhr) Grund: P.S. angefügt

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Also bei mir war es genau andersrum... ich hatte mit NUR Retard heftige Rebounds und wir haben dem entgegen gewirkt indem ich ca eine halbe Stunde bevor das eintrifft (das musste ich ausprobieren und auch aufschreiben wann und so) 5 mg unretadiertes Medikinet nehme. Dadurch kann ich in den meisten Fällen einen heftigen Rebound verhindern. Wieso man mit Retard den Rebound "netter" machen will verstehe ich nicht, denn wie habitbreaker ja schrieb, verlängert es die Wirkdauer ja dann um einiges...

    Wieso versucht Dein Arzt es denn nicht mal nur mit Medikinet adult, vielleicht wäre der Rebound dann bei Dir ja gar nicht so extrem?

    Wenn Dir das retadierte nicht schnell genug wirkt gäbe es ja auch noch die Möglichkeit Morgens retadiert und unretadiert zu nehmen und später am Tag nochmal eine Dosis Retard.

    Es gibt da viele Möglichkeiten (die Dein Arzt aber sicher auch alle kennt), da muss man eben etwas geduldig sein (ja ich weiß...) und in Absprache mit dem Arzt probieren wie es am besten geht.

    Es sei denn die Nebenwirkungen überwiegen gegenüber den positiven Aspekten, dann würde ich persönlich das Medikament wechseln, aber das kannst nur Du ganz alleine beurteilen.

    LG

    Rose

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: erste Woche MPH, Angst vor Reaktion des Doks, Noob needs ur advice

    Vielen Dank für euern Support!

    @ Habitbreaker: es ist def. nicht das Medikinet Adult sondern Equasym retard. Dok meinte das Gros seiner studentischen Patienten verspüre überhaupt keine Wirkung davon und hat mir deshalb abgeraten. Er beschrieb, dass eine Medik.Adult-Dosis halb - halb aus nicht retardiertem - retardiertem MPH bestünde. Equasym retard jedoch ist komplett retard.

    Euer Zweifel und Unverständnis diesbezüglich verunsichern mich zugegebenermaßen auch. Naja. Ich werds jetzt mal so machen wie er sagt und mit ihm (und euch) Rücksprache halten. Die erste (halbe) Retard nähme ich heute so gegen 16 Uhr.

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