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Diskutiere im Thema THC Als Medikament? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 59

    AW: THC Als Medikament?

    na ja zu link1 kann ich vieleicht was sagen aber ist schon traurig genug nicht das ich keine lust hätte sondern die schnelle beweglichkeit gegen 0 ... obs vom thc kommt oder was anderes kannich jetzt nimmer sagen weil ich ergebnisse vor beginn des Konsums nicht habe ... bin jetzt seit einem jahr clean und ist schon was anderes

    link2: helmkraut wird dem auch nachgesagt da wopin drin ist ...
    auserdem sihe mal das kommentar hier:
    THC und Krebs
    [Kommentar: Was sofort ins Auge fallen sollte ist, dass diese Studie vom "National Institute on Durg Abuse" unterstützt worden ist. Gerade diese Einrichtung profitiert am meisten von der Rauschhanfprohibition, da Marihuana die am meisten verwendete illegale Droge und damit Hauptarbeitsfeld der NIDA ist. Von einer wirklich unabhängigen Studie kann also nicht gesprochen werden. Man beachte ausserdem die Verabreichung von 5 mg/kg. Bei einem 70 kg wiegenden Menschen wären das 350 mg. Bei Menschen reichen laut IOM-Bericht etwa 5 mg THC intravenös bereits als Rauschdosis (THC-Gehalt im Plasma um die 100 ng/ml wie bei einem Joint). Mit anderen Worten, hier wurde mit etwa der 70-fachen Rauschdosis gearbeitet. Täte man dies mit Alkohol wären alle Versuchsobjekte sofort gestorben!
    ähm 70 fachen rauschdosis na ja dann viel spaß mit gegebenenfalls Psychosen oder bad-trips. auserdem soll mir da mal jemand sagen das er kifft um sich vor krebs zu schützen ... oder gegelgentlich vorzubeugen ... na ja könnte in die hose gehen ... der vergleich mit alkohol hinkt in dem komentar bisschen hinterher weil cih will beides nciht vergleichen auserdem mit alkohol bestimmt keinen krebs heilen

    link3: klar links nicht immer das beste sag ja die einen so die anderen anders ...
    Geändert von magikyr (26.11.2009 um 14:29 Uhr)

  2. #42
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 651

    AW: THC Als Medikament?

    Ich hab mich mal, was Cannabis als Arzneimittel angeht, mal durchgelesen. Da hab ich über die Möglichkeit, verschiedene Krankheiten mit Cannabis zu behandeln, gelesen. ADHS war aber nicht dabei. Außerdem wird auch auf die Gefahren hingewiesen, vor Allem, wenn noch andere Bestandteile in unterschiedlicher Konzentration dabei sind. Beim Kiffen nimmt man aber unweigerlich alle Bestandteile des Cannabis auf, und nicht nur das THC.

    Nun zu den einzelnen Präparaten:

    Wikipedia schreibt:

    Dronabinol

    Dronabinol ist eine zu Δ9Tetrahydrocannabinol (THC) absolut strukturidentische Substanz, so dass beide Bezeichnungen teilweise synonym verwendet werden. Streng genommen bezeichnet Dronabinol aber nur den synthetisch hergestellten Stoff, der in Deutschland verkehrs- und verschreibungsfähig im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes ist. Fertigarzneimittel sind in Deutschland keine zugelassen, für die individuelle Therapie kann Dronabinol jedoch als Rezepturarzneimittel verordnet werden oder als Einzelimport gemäß § 73 AMG aus den USA in Form des Präparats Marinol® bezogen werden. Marinol ist in den USA zugelassen zur Behandlung der mit einem Gewichtsverlust einhergehenden Appetitlosigkeit (Anorexie) bei AIDS-Patienten sowie zur Behandlung von durch Zytostatika verursachte Übelkeit und Erbrechen in der Krebstherapie.


    Nabilon
    Das ebenfalls synthetisch hergestellte Nabilon ist wie Dronabinol in Deutschland als Betäubungsmittel verkehrs- und verschreibungsfähig, aber seit 1991 nicht mehr als Fertigarzneimittel im Markt. Präparate gibt es beispielsweise noch in Kanada unter dem Namen Cesamet® oder in Großbritannien unter dem generischen Namen. Sie sind angezeigt zur Behandlung von Appetitlosigkeit und Abmagerung (Kachexie) bei AIDS-Patienten sowie zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemo- und Strahlentherapie im Rahmen einer Krebstherapie.


    Phytopharmaka
    Im Gegensatz zu Dronabinol sind pflanzliche Cannabisprodukte bzw. -zubereitungen (Phytopharmaka) in Deutschland gemäß dem Betäubungsmittelgesetz grundsätzlich nicht verkehrsfähig und können daher auch nicht ärztlich verschrieben werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist aber befugt, zu wissenschaftlichen oder anderen im öffentlichen Interesse liegenden Zwecken ausnahmsweise eine Erlaubnis zu erteilen. 2005 hat das Bundessozialgericht in einem Urteil festgelegt, dass die Sicherstellung der notwendigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung einen im öffentlichen Interesse liegenden Zweck im Sinne des § 3 Abs. 2 BtMG darstellt. Betroffene Patienten können seitdem den Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie beantragen, der in begründeten Ausnahmefällen genehmigt werden kann. 2007 wurde solch eine Ausnahmegenehmigung erstmals für eine an Multiple Sklerose erkrankte Patientin erteilt.

    Pflanzliche Cannabiszubereitungen enthalten neben den Hauptwirkstoffen eine Reihe weiterer pharmakologisch wirksamer Cannabinoide, so dass sie sich in ihrem Wirkprofil von denen isolierter Einzelsubstanzen unterscheiden können.

    Als Nebenwirkungen der Cannabis-Therapie können Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, erhöhter Puls („Herzrasen“, Tachykardie), Blutdruckabfall, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, gerötete Augen, psychiatrische Störungen und eine Reihe weiterer unerwünschter Wirkungen auftreten, die auch von der Art der Verabreichung, der Dosis und Therapiedauer sowie einer Vielzahl weiterer Faktoren abhängen; siehe dazu auch gesundheitliche Risiken des Cannabis-Konsums.


    Medizinal-Cannabisblüten
    Cannabisblüten (lat. „Cannabis flos“ ) sind in den Niederlanden als verschreibungspflichtiges Arzneimittel für die Human- und Tiermedizin erhältlich. Es sind drei Varietäten mit verschiedenen THC-Nenngehalten verfügbar (Bedrocan, Bedrobinol und Bediol). Der Hanf wird von der Firma Bedrocan B.V. in den Niederlanden unter staatlicher Aufsicht angebaut, der Handel untersteht dem Bureau voor Medicinale Cannabis (BMC). In Deutschland konnten Patienten Medizinal-Cannabisblüten („Marihuana“) per behördlicher Ausnahmegenehmigung zum ersten Mal im Februar 2009 legal aus der Apotheke beziehen.


    Cannabisextrakt
    Auf Drogenextrakten basierende Arzneimittel können durch mengenmäßige Variation der Extrakte auf feste Wirkstoffgehalte standardisiert werden. Das Fertigarzneimittel Sativex® etwa enthält zwei Extrakte, die aus Blättern und Blüten von Cannabis sativa durch Auszug mit flüssigem Kohlendioxid hergestellt werden und ist auf feste Gehalte an THC und Cannabidiol eingestellt. Es ist als Sublingualspray formuliert, da THC über die Mundschleimhaut besonders gut resorbiert wird, und in Kanada zugelassen zur begleitenden Behandlung von neuropathischen Schmerzen bei Multipler Sklerose und zur Schmerzbehandlung von Krebspatienten, bei denen eine Therapie mit Opioiden nicht anschlägt. Einen ersten Zulassungsantrag in Großbritannien, Dänemark, Spanien und den Niederlanden hatte der Antragsteller GW Pharmaceuticals Anfang 2007 zurückgezogen, nachdem die Zulassungsbehörden der Länder die therapeutische Wirksamkeit von Sativex als nicht hinreichend bewiesen beurteilten. Im Mai 2009 stellte die Firma erneut einen Zulassungsantrag in Großbritannien und Spanien.

    Weitere auf Cannabisextrakt basierende Mittel, die auf einen festen Gehalt an THC und ggf. auch anderer Cannabinoide standardisiert sind, sind in der Entwicklung (Kapseln für die perorale Verabreichung, Sublingualtabletten).

    Sonstige
    Strukturell kein Cannabinoid, jedoch pharmakologisch wirksam am Cannabinoid-Rezeptor 1 ist das Rimonabant. Der Stoff wurde als Appetithemmer in der Behandlung der krankhaften Fettleibigkeit verwendet, bis 2008 der Hersteller das Mittel wegen des Auftretens schwerer psychiatrischer Störungen auf Druck der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) vom Markt nahm.

    Nicht arzneilich verwendet werden das Hanföl und das ätherische Hanföl. Ebenfalls nicht arzneilich verwendet wird das antiemetisch und psychoaktiv wirksame THC-Strukturanalogon Levonantradol.
    Ließt hier irgendjemand etwas von ADHS?

    Es gibt weltweit eine einzige (meiner Meinung nach unverantwortliche) Kinderärztin, die Cannabis zur Therapie von ADS/ADHS geeignet hält. Und wenn ich das richtig sehe, hat die noch nichteinmal einen Doktor-Titel.

    Und hier sehe ich eine einzige Ärztin auf dem gesammten Erdball nicht als das Maß aller Dinge an. Da ist schon mehr Forschung von Nöten.

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 68

    AW: THC Als Medikament?

    magikyr schreibt:
    na ja zu link1 kann ich vieleicht was sagen aber ist schon traurig genug nicht das ich keine lust hätte sondern die schnelle beweglichkeit gegen 0 ... obs vom thc kommt oder was anderes kannich jetzt nimmer sagen weil ich ergebnisse vor beginn des Konsums nicht habe ... bin jetzt seit einem jahr clean und ist schon was anderes
    Seltsam ich bin auch seit fast einem Jahr clean und bei mir ist es umgekehrt.

    2 weitere Links zu ADHS und THC:

    http://davidbearmanmd.com/docs/ADHD&...noidSystem.pdf

    Cannabis bei ADHS

    Ja ich weiß, ist ein Hanfjournal, der ursprüngliche Bericht stammt aus einer Gerichtsmedizinischen Fachzeitschrift, wenn ich da richtig informiert bin.
    Es gibt halt Hinweise auf eine positive Wirkung in einigen ADHS Fällen und wahrscheinlich eine große Dunkelziffer mit Selbstbehandlung ohne Diagnose. Das Wissen ist nicht sehr verbreitet und ob das gut und sinnvoll ist weiß ich nicht.

    Edit:
    Rauchen ist sicher nicht die Beste Möglichkeit da viele Schädliche Stoffe wie bei Tabak entstehen. Allerdings wird natürliches Canabis von den meisten bevorzugt, da die anderen Cannabinoiden ausser THC auch teilweise positive Effekte haben sollen. So soll z.B. das Krebsrisiko bei Rauchern höher sein, als bei Rauchern, die auch noch kiffen, da gewisse Cannabibnoide die Ausbreitung von Krebszellen bremsen sollen und sogar töten können. Ein guter Vaporizer ist wohl die am wenigsten schädliche Methode.
    Geändert von aSID1712 (27.11.2009 um 16:11 Uhr)

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 68

    AW: THC Als Medikament?

    Hier noch ein Link zu THC und ADHS, Bericht aus dem Fokus.

    Isolierter Wirkstoff als Medikament - Cannabis - FOCUS Online

    auf der verlinkten Seite (letzte des Berichts) steht:
    „Auch gegen ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), Angst und Antriebsstörungen kann es hilfreich sein“, Dr. Med MHHannover.

    Ich halte den ganzen Artikel für lesenswert.

    Auf der 3. Seite steht: "Der Wirkstoff(THC) kann auch die Libido anregen."

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 68

    AW: THC Als Medikament?

    Edit: Ich habe hier viel gelesen und bin beeindruckt und erschrocken, wie viele von euch hier ähniche Probleme wie ich haben. Und wie gut es manche beschreiben können. Aber zum Thema, das ist halt zur Zeit mein Thema: Das MPH wird hier imho relativ unkritisch als hilfreiches Medi angesehen(...wenn die Dosierung stimmt) und THC selbst von euch kaum als Möglichkeit akzeptiert. Natürlich geht es mir auf Amphe besser. Aber auch hierbei herrscht ein Suchtpotenzial, imho deutlich höher als bei THC. Auch die Nebenwirkungen und eventuelle Langzeitschäden sind nicht zu verachten. Zudem ist die Rechtslage nach wie vor schwierig und es ist nicht mal sichergestellt, dass MPH langfristig als Medi bei AD(H)S bestehen bleibt, es ist ja nichtmal dafür zugelassen. Was wäre denn dann? Nur mal so als Gedankenspiel, würden dann manche AD(H)Sler Amphe beim Dealer beziehen? Oder durch den Verlust der Medi den Alltag als viel schlimmer wie vorher ohne empfinden und den Rest des Lebens als "unglückliche Zombis" verbringen? Ich verstehe die allgemeine Haltung gegenüber MPH und "gegen" THC (oder auch medizinisches Graß) hier nicht, ich weiß, dass es mir mit THC langfristig gut geht und habe viel größere Bedenken, MPH auszuprobieren, obwohl ich weiß, dass ich gut drauf wäre, ist es für mich das härtere Medi oder auch die härtere Droge, provokativ ausgedrückt, ich würde niemanden, der was auch immer gegen eine Krankheit nimmt, als drogensüchtig bezeichnen aber man könnte es so sehen, wie es hier auch einige bei THC machen. Bei meinen guten aber missbräuchlichen Erfahrungen mit Amphe, sehe ich da den Unterschied halt nicht, zwischen einer kontrollierten MPH oder THC Behandlung.

  6. #46
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 171

    AW: THC Als Medikament?

    im gegensatz zu amphetamin macht mph nicht/kaum euphorisch.
    es gibt menschen die ihr leben lang thc konsumieren und glücklich und produktiv sind.
    andere trinken ihr leben lang und sind ebenso glücklich und leistungsfähig.
    diese menschen konsumieren aber normalerweise erst zum feierarbend.
    in unserer leistungsgesellschaft benötigen die meisten adsler eine medi, die sie tagsüber nehmen können und die ihr bewustsein schärft, aber nicht verändert.
    wenn alkohol heute erfunden würde bekähme er garantiert keine zulassung.
    der drogenkrieg ist ein viel zu gutes geschäft, als daß man das relativ ungefährliche thc legalisieren würde.
    ich finde das weder vernünftig noch gerecht.
    denoch ist thc für die meisten keine praktikable medi für ads.

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 68

    AW: THC Als Medikament?

    thx Paul!
    Sorry, dass ich hier das Forum ausschließlich für eine thc bei AD(H)S Diskussion nutze, aber das ist halt momentan mein Problem und ich brauche auch eure Erfahrungen. Ausserdem lese ich auch viel in anderen Threads, bin aber noch nicht so weit, hier viel zu anderen Fragen bzw Antworten beizutragen.

    Ich denke auch viel darüber nach, ob thc das Richtige ist. Aber den Vergleich mit Alk mag ich nicht, Kiffer sagen zwar selbst, dass Alk ja auch legal ist, aber Alk ist bei Dauermissbrauch sehr viel gefährlicher, allein gesundheitlich, es gibt halt sehr viel Alk Tote und Kaputtgesoffene und es gibt keine ernsthafte Diskussion, Alk als Medi für was auch immer einzusetzen. Als Lösung, Desinfektion und viel früher als Betäubung aber nicht wirklich als Medizin. Ich habe einen Bekannten, der seit Jahren wegen einer Angstpsychose mit starken Neuroleptiker behandelt wird, der trinkt so jeden 2. Tag und bekommt dabei so ca. jedes 2. Mal. Sympthome ala Horrortrips und optische Halluzinationen. Aber nicht zu trinken sieht er auch nicht ein, trinken ist ja normal
    Ich habe thc auch hauptsächlich abends konsumiert, das hat für den nächsten Tag mit gereicht, für eine positivere Stimmung, innere Ruhe... Konzentrations- und Leistungsfähig war ich damit zumindest deutlich mehr als jetzt. Auch hat es mir sehr geholfen, zur Ruhe zu kommen und die Gedankenspiralen zu durchbrechen, mich auf schöne Dinge zu konzentrieren und irgendwann in´s Bett zu kommen. Da ich von zu Hause arbeite, konnte ich es auch während der Arbeit, aber das wäre nicht unbedingt nötig gewesen, übertrieben habe ich es schon. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nun nach fast einem Jahr immernoch stark mit einer Sucht Kämpfe oder ob mir einfach die positive Wirkung fehlt und ich halt jetzt durch das Weglassen Einschränkungen in vielen Bereichen habe. So lange Suchtprobleme sind auch bei Langzeitkiffern untypisch soviel ich weiß und die Probleme waren schon vor THC da, ich habe sie nur als normal empfunden und jetzt weiß ich halt, wie es besser ist. Auch habe ich Bedenken bei einer klassischen Suchttherapie zu vertiefen, dass thc schlecht für mich ist, das könnte später ein eventuelles Leben mit thc schwieriger machen und zu weiteren Konoflikten und Schuldgefühlen führe. Ich versuche das möglichst offen und aus allen Richtungen wertfrei zu betrachten, obwohl ich permanent mit dem Gedanken spiele, warum ich diesen MPU Sch... eigentlich mitmache und das nicht meiner Natur entspricht, dass ich gut fahren kann weiß ich und man kann halt auch mal Pech haben. Also bin ich in Versuchung, meine Selbstmedikation wieder anzufangen. Auf der einen Seite solllte ich mir mehr Zeit und Abstand geben und weitere Alternativen suchen, auf der anderen Seite ist die fehlende Selbstmedikation schlecht und gefährlich für mich und thc hat sich für mich als gute Alternative bewährt.

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 68

    AW: THC Als Medikament?

    Ich bin wirklich versucht, meine Selbstmedikation mit Canabis wieder aufzunehmen, mein Kopf ist mir wichtiger als mein Führerschein und ich komme bei den Medizienern kaum weiter, ich muss jetzt leben und Arbeiten. So wie jetzt kann es nicht bleiben ud ich reiße mir den A... auf um Hilfe zu bekommen. Zu ADHS und Canabis sagte die spezialisierte Ärtztin: ist nicht erforscht und kann helfen aber ist ganz schlecht und Sucht und Missbrauch. Warum konnte ich es dann einfach lassen? Und wieder Anfangen würde ich es nicht aus Sucht sondern um mein Leben zu verbessern, wie es lange Zeit sehr gut funktioniert hat. Mein Leben war niccht etwas besser sondern 15 Jahre sehr gut mit viel Selbstdiziplin und Arbeit an mir und jetzt ist es sehr schlecht. Die Probleme die ich habe, hatte ich schon vor meinem ersten Canabiskonsum und sehe das überhaupt nicht als Sucht oder Enzugssympthome. Nach über einem Jahr Abstinez wird es immer noch eher schlechter als besser. Würde ein gut eingestellter mph Patient nicht auch in Depressionen und verstärkte ADHS abrutschen wenn man das MPH und die neu entdeckte Lebensqualität plötzlich weglässt? Und würde er nicht wieder da raus kommen wenn er wieder damit anfängt? Wo ist mein Denkfehler, ohne zu werten ob mph oder THC besser ist oder ohne Medis das beste wenn möglich. Ich kann nur diese unqualifizietze Verteufelung von Canabis in den meisten deutschen Köpfen nicht nachvollziehen, ich weiß, dass es mir wieder gut gehen würde.

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 703

    Ausrufezeichen AW: THC Als Medikament?

    aSID1712 schreibt:
    Ich kann nur diese unqualifizietze Verteufelung von Canabis in den meisten deutschen Köpfen nicht nachvollziehen

    dito!

    zumal sich viele hier wohl nicht vernünftig über cannabis informiert haben.
    ich empfehl euch mal das buch "rauschzeichen"-da stehen aktuelle forschungsergebnisse und eigentlich alles wissenswerte über cannabis drin.und nicht so propaganda-zeugs im stil von RTL-_-

    wer´s kompakter mag,für den hier ein video mit begründungen (von fachleuten,polizisten,richtern ...)für die legalisierung(für die ich absolut bin!):
    Cannabis legalisieren,Global!!!?: Video:Mit Kanonen auf Spatzen - Jugendliche Kiffer vor Gericht

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1

    AW: THC Als Medikament?

    Vielen, vielen Dank für diesen Beitrag! Es geht mir ganz genauso. Jeden Satz, den du geschrieben hast, könnte von mir sein.Ich habe mit Canabis die gleiche Erfahrung gemacht wie du. Ich werde ruhiger, bin konzentrierter und leistungsfähiger. Leider habe ich erst m Alter von 30 Jahren Canabis als Heilmittel entdeckt. Und es hilft bei mir nicht nur in Bezug auf ADHS, sondern ist auch das einzige Mittel, das meine Migräneanfälle verrringert und erträglicher macht.
    Um hier nicht als Drogenverherrlicherin dazustehen, möchte auch ich nochmals darauf hinweisen, dass Canabis sicher nicht für jeden geeignet ist.
    Natürlich leide auch ich unter der Kriminalisierung. Ehrlich gesagt, vermeide ich aus diesen Gründen auch das Autofahren. Ich möchte nicht, dass es mir so ergeht wie dir. Du hast mein volles Mitgefühl.
    Dein Beitrag ist ja nun schon etwas älter und es würde mich sehr interessieren, wie es dir inzwischen ergangen ist. Ist es dir gelungen, es als Medikament zu bekommen? Ich habe gehört, dass das wahnsinnig schwierig sein soll. Oder hast du eine andere Lösung gefunden?

    aSID1712 schreibt:
    Hallo,



    ich muss zu dem Thema mal einiges schreiben. Ich weiß nicht, ob ich ein AD(H)S habe, aber seit früher Kindheit habe ich alle! Symthome. Thermin zur Diagnose im Januar. Mein Therapeut (Fachartzt für Neurologie, Psychatrie und Psychotherapie) hat auch den Verdacht, ist aber damit überfordert und empfiehlt mir einen Fachman für AD(H)S. Nun habe ich mit 16 Canabis entdeckt und bin seitdem regelrecht aufgeblüt. Plötzlich ausgeglichen und glücklich, habe in der Zeit viele Kontakte geknüpft und viel erlebt und unternomen. Meine Leistungen in der Schule sind sehr gut geworden. Ging so weiter, Abi, Zivildienst, Ausildung, Job, Erfolg, Beziehungen, alles schön und gut. Beruflich sehr gute Leistungen und ich bin sehr erfolgreich. Die meisten von euch müssten Designs von mir kennen. Ich war auch immer sportlich dabei. Alles mit THC, wirklich viel THC. Dann Führerscheinprobleme, obwohl ich denselben mit THC erworben hatte und ohne Untertreibung sehr gut fahre, vorrausschauend usw. und dabei habe ich die Fähigkeit z.B. die Nordschleife in unter 9 Minuten mit meinem Auto zu fahren, also sehr gute Reaktionen. Mit THC. Nun bin ich 31 und lebe ich seit Anfang des Jahres abstinent, leider, um meinen Lappen wieder zu bekommen. Seitdem bin ich unausgeglichen, unruhig, habe kaum noch die Möglichkeit beruflich kreativ zu sein(ein großes Problem), habe deutlich verschlechterte Reaktionen im Vergleich zu vorher (z.B. in Fahrsimulationen oder mit meinen 3D-Helis), drastisch verminderte Libido, bin absolut depressiv und sehe nur Verschlechterungen auf allen Bereichen. Es kommen alte schlechte Gefühle und Probleme aus meiner Kindheit wieder hoch. Ich bin mir sicher, das THC mir sehr geholfen hat. Psychosen halte ich bei mir für ausgeschlossen, ich kann nichts verdrängen und mich an alles erinnern und die Realität sehr gut einschätzen. Ich muss alles verarbeiten, lösen, ausdiskutieren, klären. Für mich war THC immer ein Konflikt, da es "Drogen" sind und verboten ist und von der Gesellschaft, meinen Eltern usw nicht akzeptiert wir. Daher habe ich schon einige Male damit aufgehört, auch länger als ein Jahr, und immer nur Verschlechterungen dadurch erlebt. Ich kann Unmengen konsumieren und werde dabei nicht wirklich "dicht", bin dafür leistungsfähiger, konzentrierter, ruhiger, glüklicher, selbstbewusster usw. habe schon oft Reaktionen nach Konsum erlebt ala "der ist wie ausgewechselt" und so empfinde ich mich auch selbst. Leider wird sowas in DE nicht ernst genommen und von den meisten meisten mit Intoleranz bestraft. Warum soll THC nicht verkehrstauglich sein, wenn ich damit besser Reaktionen habe als ohne(messbar, Rundenzeiten, Flugfiguren usw.)? Oder warum wird angenommen, dass ich damit meinen Gehirnzellen schade, ich kann unter THC Einfluss sehr gut denken, lernen und arbeiten, besser als ohne. Auch mein Langzeitgedächtnis arbeitet damit bestens. Meine Libido funktioniert auch mit THC sehr viel besser als ohne und meine Spermien haben mit einem einzigen goldenen Schuss ein Kind mit meiner Exfreundin gezeugt. Das Zeug wirkt bei mir nicht normal sondern in allen Bereichen positiv, und dabei ist ein Missbrauch kaum möglich, denn mehr kann man kaum konsumieren. Es gehört für mich ganz normal zum Alltag und dieser funktionierte auch deutlich besser als jetzt. Also bitte, ich möchte es hier niemandem als Wundermedizin empfehlen, THC ist für viele Menschen schädlich. Aber überlegt bei solchen Äusserungen, dass es tatsächlich Menschen gibt, denen es sehr hilft. Auch wurde das z.B. an der Uniklinik Heidelberg im Zusammenhang mit ADHS in Einzelfällen festgestellt. Ich habe keine Lust mehr hier in DE illegal zu "kiffen", ich versuche es als Medikament zu bekommen und damit eine Fahreignungsprüfung zu machen. Ein guter Bekannter, der an ADHS und Tourette leidet, bekommt 5g Gras täglich in einer deutschen Apotheke und darf damit Auto fahren. Ohne wäre es ihm nicht möglich. Wenn er ein paar Stunden nicht raucht, fangen direkt wieder die Tic´s an und werden unerträglich, ohne THC ist er nicht gesellschafts- und berufsfähig. Mit THC ist er sehr lebendig und beruflich engagiert und erfolgreich und sympathisch. Wenn ich das nicht erreiche, werde ich in DE nicht mehr glücklich und ihr müsst leider auf mich verzichten. Was soll ich jetzt machen und denken? Ich habe es wirklich so erlebt. Die Probleme sind bei mir durch die Gesetze und Gesellschaft entstanden, nicht durch den Konsum und negative Veränderungen an mir.

    Grüße

Seite 5 von 6 Erste 123456 Letzte
Thema: THC Als Medikament? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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