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Diskutiere im Thema THC Als Medikament? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 27

    AW: THC Als Medikament?

    Schönes, aber schwieriges Thema ,

    zuerst mal, stimme ich Alex auf jeden Fall zu:

    Alex schreibt:
    THC in medizinischem Anwendungsbereich scheint teilweise Sinn zu machen, z.B. um die Appetitlosigkeit einer Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs zu vermindern.
    Das ist absolut korrekt und wurde auch untersucht, auch bezüglich der palliativen Schmerzbehandlung von MS-Patienten und Krebs-Patienten im Endstadium. Hier sind teils sehr positive Effekte festzustellen, was das Empfinden von Schmerz angeht, aber auch das Hungergefühl etc., was insbesondere bei einer hochdosierten Chemo,-Strahlentherapie problematisch sein kann.

    Was den "nicht medizinisch kontrollierten" Gebrauch angeht... ich denke, da habe ich selber einige Erfahrung. Ich habe THC sehr lange benutzt, va um abends runterzukommen und besser bzw. überhaupt einschlafen zu können. Das berühmte Kopfkarussell dreht sich ein gutes Stück langsamer mit THC, zumindest bei mir. Diese Art von, sehr umstrittener, Selbstmedikation ist bei AD(H)S´lern, vor allem wohl undiagnostizierten, recht verbreitet.

    Die körperliche Abhängigkeit ist, m.E. nicht gegeben, sieht man von der, nicht zu unterschätzenden Gewöhnung an Nikotin ab. Sehr viel problematischer ist die psychische Seite, hier vor allem der Gewöhnungseffekt. Letzten Endes muss man sehr aufpassen, dass man nicht in das Gefühl rutscht es zu brauchen. Da wird es dann schnell schwierig und das Suchtverhalten rückt nahe. Neurobiologisch ist dann, soweit ich weiß, die Schwelle erreicht, wo durch die Vorbereitung des Konsums und den Konsum selber, eine höhere Menge an Dopamin ausgeschüttet wird, was einer Stimulierung des Belohnungszentrums gleichkommt. Hierdrin liegt, korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, die Grundlage von Suchtverhalten. Dies trifft auf THC natürlich zu, genauso wie auf jede andere Substanz, sei es Alkohol oder auch nicht materielle Süchte, wie Internet.

    Generell sehe ich THC und Alkohol, abgesehen von der gesellschaftlichen Akzeptanz, bei moderatem, verantwortungsvollen Konsum sehr ähnlich. Wobei man sich über "moderat" und "verantwortungsvoll" stundenlang streiten kann.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 161

    AW: THC Als Medikament?

    Hey error81

    ... besonders, wenn man die deutsche Grammatik selbst nicht beherrscht, sollte man vorsichtig sein... es müsste heißen: ...Kandidaten hier anzuschauen...
    aber, hast es ja schon eingesehen und das find ich gut. Machmal ist man etwas vorschnell, gell...? ;-)
    Gruß
    bluetomcat
    Geändert von bluetomcat (27.10.2009 um 21:27 Uhr) Grund: Namen ergänzt

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 59

    AW: THC Als Medikament?

    THC und ADS ist ungeeignet ... es verpasst zwar nen raschzustand und macht einen träge ... aber so wäre man dann nicht wirklich Arbeitsfähig. vergleichbar mit mph wären dann eher speed und koks (was ich nie probiert habe...)

    nachteilige Wirkungen sind dann noch
    beeinträchtigung des/r
    - Langzeitgedächtniss
    - Spermien (THC blockiert den Testeteronspiegel um 24 Stunden weit mehr als es andere Substanzen tun.)
    - Reaktionsfähigkeit (also zum arbeiten ungeeignet)
    usw.
    und psychosenrisiko

    was ich mal probiert hab ist Maca das ist auch ganz nett für die Konzentration ... ist nix berauschendes hat aber massig Vitamine.

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 237

    AW: THC Als Medikament?

    Is nixx gutt....

    Die ersten paar Jahre tägl. Dauerkonsum waren noch schön (hab mit 14 angefangen) irgendwann hats einfach umgeschlagen ( so mit 18,19,20 kp) und ich hab mich in "meine eigene Welt" zurückgezogen. Hab nur noch im Kopf gelebt wenn ich was dampfte. Hab das früher sehr gerne verherrlicht wie nützlich cannabis sei und was für eineach so tolle ultimative Heilpflanze etc... ja ich sehs heut auch noch so. is ne Heilpflanze. "Heilpflanze" -> dann sollte mans nich nehmen wenns nicht unbedingt ne Indikation dafür gibt. Wie Multiple Sklerose oder was weiß ich.

    Ich wurd je länger ich rauchte zunehmender "schizophrener(nicht im medizinischen Sinn sondern im umgangssprachlichen)" konnte nicht mehr mit den leuten reden wenn ich was geraucht hab. Wollte allein sein meine Ruhe haben. Hatte Angst und Paranoia... War einfach komisch druff. Ich habs dann einfach ganz sein lassen und ich muss sagen, nachdem dieser "halluzinogene Effekt der Pflanze, der sicherlich noch eineige Tage anhaält, wenn auch nicht spürbar, bei tägl. Kosum... Also so nach nem Monat oder Zwei war die Welt wieder in Ordnung und ich hab mich gefreut, habs ncohmal probiert udn mich gefragt was ich daran dann so toll fand... THC is für mich Absolutes NO-GO!

    Halluzinogen ist sie nicht in der Hinsicht dass sie optische Halluzinationen verursacht sonder psychische... Da hat irgendein Vorschreiber was Vom Salvinorin erzählt oder Meskalin... oder Pilze da hauts dich auch optisch aus der Realität (eign mehrfach Erfahrung)....

  5. #15
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: THC Als Medikament?

    Hallo zusammen!

    Das Cannabis (THC) für die Behandlung von AD(H)S geeignet ist, das wage ich zu bezweifeln. Generell halte ich das Bedienen von Maschinen sowie das Bewegen im Straßenverkehr unter Einfluss von THC, unabhängig davon, ob es natürlich gewonnen oderr synthetisch hergestellt ist, für absolut ausgeschlossen.
    Alex schreibt:
    Ob Cannabis nun bei ADHS Sinn macht, oder nicht, da streiten sich die Geister, denn letztendlich ist es eben ein vielseitig psychoaktives Kraut, das nicht zuletzt auch schon manchen ohne Umwege in die Psychose befördert hat, vor allem, wenn der sehr viel aus seiner Kindheit und Jugend verdrängt hatte, wie das bei Erwachsenen mit AD(H)S üblicherweise sehr stark der Fall ist.
    Hier bin ich mit Dir, Alex ganz einer Meinung.

    In den Niederlanden wird Cannabis wohl im Zuge einer Therapie bei Krebs im unheilbaren Stadium eingesetzt. Gegen derartige Behandlungen habe ich gar nichts einzuwenden.
    Ich aber habe auch Cannabis-Konsumenten kennengelernt und weiß, wie das Cannabis auf diese Leute wirkt. Und das bestätigt nur meine Haltung zu Cannabisprodukten, auch im Bereich der Behandlung psychischer Erkrankungen.

    Ich werde auf alle Fälle die Finger von diesem Zeug lassen und in Holland auch künftig am Coffieshop lediglich vorbeilaufen.

    Gruß
    icke!

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 11

    AW: THC Als Medikament?

    GoodN8 , schreibt fast genau das was ich vor hatte zuschreiben, als ich das Thema hier sah.

    Habe mit 13 angefangen zu kiffen und mit 20 aufgehört. (Bin 21 )
    Bin froh weg von Cannabis zu sein nach 7 Jahren Hardcore-Konsum.

    jedoch ist es bei mir etwas schlimmer. den was mir nach dem Konsum geblieben ist die :
    - Schizophrene Psychose - , worunter ich sehr leide. und es keinem anderem wünsche !

    ----------
    THC nicht gut gegen ADHS & auch überhaupt ; nicht gut.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: THC Als Medikament?

    ZITAT : < [quote=GregTHC nicht gut gegen ADHS & auch überhaupt ; nicht gut.[/quote]
    > ZITAT ENDE



    -- nichts ist gut,wenn man es missbraucht und nicht vernünftig mit den
    dingen umgeht !



    l.g.




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  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 11

    AW: THC Als Medikament?

    Zitat : -- nichts ist gut,wenn man es missbraucht und nicht vernünftig mit den
    dingen umgeht !


    traurig aber wahr.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 68

    AW: THC Als Medikament?

    Hallo,

    ich muss zu dem Thema mal einiges schreiben. Ich weiß nicht, ob ich ein AD(H)S habe, aber seit früher Kindheit habe ich alle! Symthome. Thermin zur Diagnose im Januar. Mein Therapeut (Fachartzt für Neurologie, Psychatrie und Psychotherapie) hat auch den Verdacht, ist aber damit überfordert und empfiehlt mir einen Fachman für AD(H)S. Nun habe ich mit 16 Canabis entdeckt und bin seitdem regelrecht aufgeblüt. Plötzlich ausgeglichen und glücklich, habe in der Zeit viele Kontakte geknüpft und viel erlebt und unternomen. Meine Leistungen in der Schule sind sehr gut geworden. Ging so weiter, Abi, Zivildienst, Ausildung, Job, Erfolg, Beziehungen, alles schön und gut. Beruflich sehr gute Leistungen und ich bin sehr erfolgreich. Die meisten von euch müssten Designs von mir kennen. Ich war auch immer sportlich dabei. Alles mit THC, wirklich viel THC. Dann Führerscheinprobleme, obwohl ich denselben mit THC erworben hatte und ohne Untertreibung sehr gut fahre, vorrausschauend usw. und dabei habe ich die Fähigkeit z.B. die Nordschleife in unter 9 Minuten mit meinem Auto zu fahren, also sehr gute Reaktionen. Mit THC. Nun bin ich 31 und lebe ich seit Anfang des Jahres abstinent, leider, um meinen Lappen wieder zu bekommen. Seitdem bin ich unausgeglichen, unruhig, habe kaum noch die Möglichkeit beruflich kreativ zu sein(ein großes Problem), habe deutlich verschlechterte Reaktionen im Vergleich zu vorher (z.B. in Fahrsimulationen oder mit meinen 3D-Helis), drastisch verminderte Libido, bin absolut depressiv und sehe nur Verschlechterungen auf allen Bereichen. Es kommen alte schlechte Gefühle und Probleme aus meiner Kindheit wieder hoch. Ich bin mir sicher, das THC mir sehr geholfen hat. Psychosen halte ich bei mir für ausgeschlossen, ich kann nichts verdrängen und mich an alles erinnern und die Realität sehr gut einschätzen. Ich muss alles verarbeiten, lösen, ausdiskutieren, klären. Für mich war THC immer ein Konflikt, da es "Drogen" sind und verboten ist und von der Gesellschaft, meinen Eltern usw nicht akzeptiert wir. Daher habe ich schon einige Male damit aufgehört, auch länger als ein Jahr, und immer nur Verschlechterungen dadurch erlebt. Ich kann Unmengen konsumieren und werde dabei nicht wirklich "dicht", bin dafür leistungsfähiger, konzentrierter, ruhiger, glüklicher, selbstbewusster usw. habe schon oft Reaktionen nach Konsum erlebt ala "der ist wie ausgewechselt" und so empfinde ich mich auch selbst. Leider wird sowas in DE nicht ernst genommen und von den meisten meisten mit Intoleranz bestraft. Warum soll THC nicht verkehrstauglich sein, wenn ich damit besser Reaktionen habe als ohne(messbar, Rundenzeiten, Flugfiguren usw.)? Oder warum wird angenommen, dass ich damit meinen Gehirnzellen schade, ich kann unter THC Einfluss sehr gut denken, lernen und arbeiten, besser als ohne. Auch mein Langzeitgedächtnis arbeitet damit bestens. Meine Libido funktioniert auch mit THC sehr viel besser als ohne und meine Spermien haben mit einem einzigen goldenen Schuss ein Kind mit meiner Exfreundin gezeugt. Das Zeug wirkt bei mir nicht normal sondern in allen Bereichen positiv, und dabei ist ein Missbrauch kaum möglich, denn mehr kann man kaum konsumieren. Es gehört für mich ganz normal zum Alltag und dieser funktionierte auch deutlich besser als jetzt. Also bitte, ich möchte es hier niemandem als Wundermedizin empfehlen, THC ist für viele Menschen schädlich. Aber überlegt bei solchen Äusserungen, dass es tatsächlich Menschen gibt, denen es sehr hilft. Auch wurde das z.B. an der Uniklinik Heidelberg im Zusammenhang mit ADHS in Einzelfällen festgestellt. Ich habe keine Lust mehr hier in DE illegal zu "kiffen", ich versuche es als Medikament zu bekommen und damit eine Fahreignungsprüfung zu machen. Ein guter Bekannter, der an ADHS und Tourette leidet, bekommt 5g Gras täglich in einer deutschen Apotheke und darf damit Auto fahren. Ohne wäre es ihm nicht möglich. Wenn er ein paar Stunden nicht raucht, fangen direkt wieder die Tic´s an und werden unerträglich, ohne THC ist er nicht gesellschafts- und berufsfähig. Mit THC ist er sehr lebendig und beruflich engagiert und erfolgreich und sympathisch. Wenn ich das nicht erreiche, werde ich in DE nicht mehr glücklich und ihr müsst leider auf mich verzichten. Was soll ich jetzt machen und denken? Ich habe es wirklich so erlebt. Die Probleme sind bei mir durch die Gesetze und Gesellschaft entstanden, nicht durch den Konsum und negative Veränderungen an mir.

    Grüße
    Geändert von aSID1712 (18.11.2009 um 05:23 Uhr)

  10. #20
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: THC Als Medikament?

    Liebe Leute....THC wird ja immer so harmlos dargestellt, letztlich hat es aber auf Euer Hirn ´ne Menge undangenehme Auswirkungen.....sofern ihr des noch ein paar Jahre selber steuern wolltet, sonst entschuldischt büdde.....

    Also mal Faktus Summarus hier:

    THC macht, nicht als EINZIGES!!!, die synaptische (Wieder)Aufnahme von Neurotransmittern nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich.....

    Ebenso läuft es (leider!) mit anderen (Neuro-)Transmittern, und ebenso damit einhergehend, die Mode diese4r saison....

    ...hüüülfeeee....tüüüüt eeee............

    ...danke.....

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