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Diskutiere im Thema Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat... im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Knalljacke schreibt:
    Wenn ich in meiner 'Rechnung' / meinen Ausführungen gravierende Denkfehler haben sollte, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Ich bin schließlich kein 'AD(H)D-ologe'.

    Sollte ich die angeführten 'Teil-Zitate' in völlig falschem Zusammenhang erwähnt und damit ein 'verzerrtes Bild gezeichnet' haben, war das keine Absicht! In dem Fall bitte ich um Aufklärung, damit ich meinen Beitrag löschen lassen kann.
    Ich fürchte fast, das dies hier der Fall ist.

    Wenn ich mal ein absichtlich stark vereinfachtes 'Retard-Modell', wie z. B. 20 - 20 - (20) nehme, komme ich bei einer angenommenen Freisetzungszeit von 30 min. und einer effektiven bzw. subjektiven Wirkzeit bis zum Einsetzen des Rebounds von etwa 5 h und der zu erreichenden 'Überlappung' auf Einnahmezeiten von z. B. o6.oo - 11.oo - (16.oo). Damit läge man deutlich unter den von web4health beispielhaft angeführten 16 Stunden (Ich finde den entsprechenden Beitrag gerade nicht - merkwürdig).
    Ich kann da nichts herauslesen, das auf eine Wirkungszeit von 16 Stunden hinweist.

    Dort steht doch lediglich:
    Wenn man 3 mal innerhalb von 16 h MPH-Retard gibt, spricht das für die Schwachsinnigkeit des Arztes...
    Das heißt für mich, dass es Blödsinn ist, ein Retardprodukt, das ohnehin schon 8 Stunden Wirkzeit hat/ haben sollte, innerhalb von 16 Stunden dreimal zu geben.
    Das macht dann 24 Stunden Wirkzeit ...
    Von einer 16 Stunden Wirkung steht da gar nix, ... jedenfalls sehe ich da nix.
    Geändert von Fliegerlein (21.05.2012 um 17:30 Uhr)

  2. #32
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Fliegerlein schreibt:
    Das heißt für mich, dass es Blödsinn ist, ein Retardprodukt, das ohnehin schon 8 Stunden Wirkzeit hat/ haben sollte, innerhalb von 16 Stunden dreimal zu geben.
    Das macht dann 24 Stunden Wirkzeit ...
    Von einer 16 Stunden Wirkung steht da gar nix, ... jedenfalls sehe ich da nix.
    Die Wirkzeit addiert sich ja nicht. Immer 8 oder wie viele Stunden auch immer, nach der letzten Einnahme.
    Nehme ich um 16 Uhr das letzte sollte die Wirkung also um 24 Uhr aufhören, so es denn 8 Stunden sind.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Wie war das noch gleich mit dem Setzen des Wahrnehmungsfilters? ... egal ...

    Fliegerlein schreibt:
    Ich kann da nichts herauslesen, das auf eine Wirkungszeit von 16 Stunden hinweist.
    Super. Ich auch nicht. Dann paßt's ja - von 16 h Wirkzeit war (in meinem Beitrag) auch nicht die Rede.

    Fliegerlein schreibt:
    Das heißt für mich, dass es Blödsinn ist, ein Retardprodukt, [...] innerhalb von 16 Stunden dreimal zu geben.
    Und genau das wollte ich mit meinen Ausführungen zu bedenken geben. Es ist m. E. eben nicht 'automatisch' schwachsinnig! Nur weil es Dir oder web4health nicht einleuchted, ist es nicht grundsätzlich Blödsinn!


    Fliegerlein schreibt:
    Das macht dann 24 Stunden Wirkzeit ...
    [...]
    Wenn man den Ideal-Wert von 8 h zugrundelegt, ist das mathematisch beinahe korrekt, aber ... nee, nochmal bete ich das nicht runter.

    Ich kann Dich nur bitten, meinen Beitrag nochmal sorgfältig zu lesen. Wenn Du dann noch immer nicht verstehst, was ich zum Ausdruck bringen wollte, dann ist's halt so.

  4. #34
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Du behauptest, weil aus deiner (und einiger anderer ) Erfahrung Medikinet adult kürzer wirkt, müsste man halt pragmatisch umdenken.

    Das ist zwar verständlich, aber falsch.

    Natürlich mag es individuelle Unterschiede geben. Medikinet retard / adult ist aber so gebaut, dass die 2. Hälfte der Wirkstoff-Freisetzung erst nach 4 h erfolgt. Eben wegen der Retardierung. Vorausgesetzt, man hat was gegessen.
    Sonst wirkt es eben gar nicht richtig.

    Selbst wenn wir jetzt mal grosszügig 6 h als nicht-so-ideal-wertige Wirkdauer annehmen, wären es immer noch 12 h Wirkung. Mehr als genug. Übrigens zählt die Zeit bis zur Wirkung (die du mit 30 min schätzt) auch schon mit, weil es dann ja Überlappungen bei der mehrfachen Einnahme gibt.

    Unsinnig ist es, Medikinet adult morgens, mittags, abends zu geben. Schon allein, weil die Wirkkurven dann überhaupt nicht mehr zu beurteilen sind. Zumindest nicht ohne Mathestudium. In den Zulassungsstudien in den USA wurde übrigens nur einmal täglich ein Retardpräparat gegeben. Und die amerikanischen ADHS-Erwachsenen haben das auch gut überstanden.

    Wenn MPH so kurz wirkt, ist immer woanders der Fehler zu suchen. Oder ggf. auch ganz auf eine Therapie mit MPH zu verzichten. Gibt ja noch andere Optionen.

    Jetzt könnte man sagen oder schreiben : Siehste, der Winkler hat keine Ahnung.

    Stimmt aber nicht. Pharmakotherapie bei ADHS ist durchaus mein Spezialgebiet :-)

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    web4health schreibt:
    Pharmakotherapie bei ADHS ist durchaus mein Spezialgebiet :-)
    Des kann schon sein. Dafür scheint`s bei Dir mit dem Rechnen zu hapern.

    Subjektive Wirkung und objektive Wirkung, darüber haben wir uns ja schon gestritten, sind zwei verschiedene paar Stiefel.

    Ich sagte, der ADHSler muss seine Wohlfühldosierung herausfinden, Du sagtest er muss genau nach der Uhr dosieren, egal, wie er sich dabei fühlt.

    Und zwar aus dem einfachen Grund, weil beim ADHSler Selbstauskünfte über sein Gefühl für den Arsch sind. Deine Rede, nicht meine, mag aber sogar zutreffen.

    Beim Medikinet adult gehe ich subjektiv von einer Wirkung von 4 h aus. Was nach Deiner Auffassung nicht sein kann.

    Geschenkt.

    Wirken tut es tatsächlich 6 h.

    Es kann allerdings sein, dass es objektiv auch darüber hinaus wirkt. Denn wenn ich nach 6 h eine weitere Dosis einnehme, kann es sein, dass ich überdosiert bin. Das lässt sich lögischerweise nur dadurch erklären, dass selbst nach 6 h noch Reste von Medikinet Dosis 1 vorhanden sind.

    Jetzt gehen wir in unserer Rechnung trotzdem mal davon aus, dass das Zeug 6 h wirkt.

    Macht bei dreimaliger Gabe, summa summarum, 18 Stunden.

    Was ist dagegen einzuwenden?

    Es soll übrigens Leute geben, die mit Mph keinerlei Schlafschwierigkeiten haben. Bei diesen wäre also durchaus eine Dosierung von 4 x Medikinet adult in Erwägung zu ziehen.

    Dass das nun schon Quacksalberei ist, den Vorwurf muss ich wohl auf meine Kappe nehmen.

    Es soll ja Kliniker geben, die Fressüchtige mit ADHS mit 2 x 20 mg retard vom Fressen abgehalten haben. Meist deshalb, weil sie nachts nicht die Zimmer kontrolliert haben, um die Naschnester auszuheben.

    Einige sollen sogar schon eine Fressattacke weggeemoflext haben.

    Das würde ich schon eher für Quacksalberei halten.

    Meine Meinung ist, man kann sich viel Ärger in dieser Diskussion ersparen, wenn man frühzeitig auf Amphetamin umsteigt, um einen direkten Vergleich zur Mph-Wirkung ziehen zu können.

    Praxis ist aber, dass viel zu lange auf Mph-Produkten herumgeritten wird - teilweise werden Jahre vergeudet - bevor ein Versuch mit Amphetamin gestartet wird.

    Der wichtigste Punkt bei der Stimulanzienvergabe ist aber derjenige, mit welchem Medikament das Stimulanz kombiniert wird. Und nicht derjenige, in welcher Höhe es dosiert wird. Dazu haben gerade die in Pharmakotherapie Erfahrenen erstaunlich wenig zu berichten.

    Die Diskussion über die richtige Stimulanziendosis jedenfalls ist völlig sinnlos, wenn nicht dazu gesagt wird, mit was das Stimulanz kombiniert werden soll.

    Das müsste der erfahrene Pharmakotherapeut aber eigentlich wissen. Oder ned?


  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    @Eiselein:

    Dein Beitrag schlägt zwar grundsätzlich in eine andere Kerbe - aber er unterstreicht im Grunde auch meinen Denkanstoß, daß man vom Ideal-Einnahmeplan abweichende Dosierungen und Einnahmezeiten nicht von vorneherein als 'schwachsinnig' betiteln sollte.

    Danke dafür.

    @web4health:

    web4health schreibt:
    [...]Jetzt könnte man sagen oder schreiben : Siehste, der Winkler hat keine Ahnung.

    Stimmt aber nicht. Pharmakotherapie bei ADHS ist durchaus mein Spezialgebiet :-)
    Könnte man. Liegt mir persönlich aber fern. Was ich meinte, ist: "Der Winkler muß nicht jeden (Arzt), dessen Pharmakotherapie nicht Winkler-konform ist, öffentlich als Quacksalber oder Schwachsinnigen bezeichnen."


    Jetzt könnte man sagen oder schreiben: Weeßte, der Knalljacke nervt.

    Stimmt auch.


    In diesem Sinne - Nächtelchen

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    web4health schreibt:
    Siehste, der Winkler hat keine Ahnung.
    So kann man das auch wieder nicht sagen. Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Der Winkler hat im wesentlichen drei Probleme.

    1. Er ist Optimist. Er glaubt ADHS wäre behandelbar, z.B. durch Stimulanzien.

    Tatsache ist jedoch, dass Stimulanzien meist nur einen geringen, wennauch wesentlichen Effekt haben.

    In der Tat ist ADHS sehr gut behandelbar. Es kommt bloss darauf an, ab wann dies geschieht. Wer erst mit 30, 40, 50 mit einer Behandlung anfängt, ist i.d.R. in den Arsch gebissen.

    Anders formuliert, ADHS ist für einen Grossteil der Betroffenen im wesentlichen unbehandelbar.


    2. Winkler überträgt klinische Erfahrungen in die Ambulanz oder das häusliche Milieu. Er verabreicht Stimulanzien in zumeist lächerlichen Dosierungen. Und ist immer wieder über die positive Ressonanz dieser Dosierungen erstaunt.

    Was er nicht weiß/wissen will ist offenbar, dass dieselbe Dosierung an Stimulanzien in einem entspannten, klinischen Setting ohne jede Arbeits- und Leistungsanforderung eine ganz andere ist als draußen an der Front, in einer alltäglichen oder feindselig gestimmten Umgebung.

    Als bekennender Kaffee-Süchtiger könnte er zum Beispiel wissen, dass eine Tasse Kaffee im Urlaub nach einem guten Essen genossen eine ganz andere Wirkung hat als eine Tasse Kaffee während der Arbeit.

    Winkler gehört also zu den Psychiatern, die etwas wissen könnten, wenn sie wollten. Sie wollen aber nicht.

    Das ist grundsätzlich von jenen Psychiatern zu unterscheiden, die weder etwas wissen, noch aufgrund ihres limitierten geistigen Horizontes je etwas wissen werden.

    Insofern lässt sich also die Behauptung, der Winkler habe keine Ahnung, nicht aufrecht halten.

    Er hat durchaus eine Ahnung. Die Ahnung setzt sich aber nicht immer in Wissen um. Was schade ist.

    Trotzdem ist das immer noch meilenweit vom gewöhnlichen Psychiater entfernt, der ja nicht einmal eine Ahnung hat, geschweige denn Wissen (sondern nur eine veraltete Ausgabe der Roten Liste und die aktuelle der Apothekenumschau).


    3. Obwohl die gewaltigste Waffe/die einzigste des ADHS-Arztes die Stimulanz ist, hat Winkler eine Scheu vor Stimulanzien in etwa wie Stalin sie vor arabischen Hengsten hatte. Er ist der Meinung, dass er einen Patienten, der jahrelang mit schwersten AD- und NL-Dosierungen traktiert worden ist, nun ausgerechnet mit einer etwaigen Überdosierung durch Stimulanzien töten könnte. Diese Stimulanzienscheu ist völlig übertrieben. Weder die Bomben der deutschen Luftwaffe im zweiten, noch diejenigen der englischen im Falklandkrieg verfehlten ihre Ziele nur weil ihre Piloten bis Oberkante Unterkiefer - ob ADHS oder nicht - unter Stimulanzienwirkung standen. Die Scheu Stimulanzien zu verordnen ist aber gerade unter den ADHS-Ärzten (ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Beispiel Krause/Krause) am weitesten verbreitet. Selbstverständlich soll an dieser Stelle nicht ein Stimulanzienmissbrauch glorifiziert werden. Aber woher eigentlich diese Scheu (oder Abscheu?) des ADHS-Arztes vor Stimulanzien stammt, wäre mal eine eigene Untersuchung wert.

    Meine Theorie zu diesem Thema ist, dass die meisten Ärzte, die Stimulanzien verordnen, früher oder später in ihrem Leben einmal einen Selbstversuch gestartet haben. Und die Ergebnisse dieses Selbstversuches nun bereit sind auf die ganze Welt zu übertragen. Es wäre die einzige logische Erklärung.

    Oder scheißen sie sich wirklich alle vor gesetzlichen Bestimmungen in die Hose?

    Das könnte natürlich auch sein.

    Das glaube ich aber nicht, weil ich prinzipiell an den Menschen glaube. Was einer meiner Grundcharakterfehler ist.


  8. #38
    Lysander

    Gast

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    10 mg unret. MPH wirken bei mir 2h.
    60 mg Medikinet Adult wirken bei mir max. 4-5h.
    Auf dem Pluto gibt's kein Leben. Zu kalt. Bleiben noch die Monde Europa und Titan, eventuell noch in der Atmosphäre des Jupiter. Auf dem Mars könnte es immer noch Mikroben geben. Marsgestein fliegt übrigens manchmal bis zur Erde. Man hat hier schon Marsmeteoriten gefunden. Was es nicht alles gibt! Und weil das bekannte Weltall so groß ist, wären wir alleine eine Platzverschwendung und trotzdem wirkt MPH bei mit auch nur wie oben angegeben. "Das hat andere Gründe" klingt nach Rettung der Theorie. Einstein führte auch einmal eine Konstante zwecks Theorierettung ein, nannte dies später aber selbst eine "Eselei".

  9. #39
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Ich versteh grad nicht ganz, was hier passiert ....
    Knalljacke schreibt:
    Wie war das noch gleich mit dem Setzen des Wahrnehmungsfilters? ... egal ...
    Ganz korrekt, ... wenngleich auch gerade falsch interpretiert, ... aber egal

    Super. Ich auch nicht. Dann paßt's ja - von 16 h Wirkzeit war (in meinem Beitrag) auch nicht die Rede.
    Aber genauso liest es sich
    Bzw. es liest sich so, dass Du das aus Martins Aussage herausliest.
    Mag sein, dass Du das so nicht gemeint hast, aber manchmal ist es nicht förderlich, Sätze unnötig zu verschachteln und sich auf Substantive von Vorsätzen zu beziehen, wenn diese Vorsätze mehrere Substantive besitzen.
    Kann gut sein, dass ich das nicht verstehe, aber wie steht es mit der Möglichkeit, dass Du es unverständlich oder zumindest missverständlich ausgedrückt hast?
    Und BTW: Das Thema des Threads hier lautet doch "Wirkungsdauer" ... oder habe ich da was verpasst????
    Dann schreib doch bitte auch deutlich, was Du meinst, bzw. worauf genau Du Dich beziehst.

    Knalljacke schreibt:
    Wenn ich mal ein absichtlich stark vereinfachtes 'Retard-Modell', wie z. B. 20 - 20 - (20) nehme, komme ich bei einer angenommenen Freisetzungszeit von 30 min. und einer effektiven bzw. subjektiven Wirkzeit bis zum Einsetzen des Rebounds von etwa 5 h und der zu erreichenden 'Überlappung' auf Einnahmezeiten von z. B. o6.oo - 11.oo - (16.oo). Damit läge man deutlich unter den von web4health beispielhaft angeführten 16 Stunden (Ich finde den entsprechenden Beitrag gerade nicht - merkwürdig).
    Dem letzten, kursiven, Satz fehlt das Substantiv.
    Entschachtelt steht da:
    "Damit läge man unter den 16 Stunden"
    16 Stunden was?
    Es muss also einen Bezug auf ein Substantiv im Vorsatz geben und da finden sich mehrere Substantive: Freisetzungszeit, Wirkzeit, Einnahmezeit.
    Im Gesamtkontext blieb mir nur die Wirkzeit übrig, ist ja auch das Threadthema...

    Und genau das wollte ich mit meinen Ausführungen zu bedenken geben. Es ist m. E. eben nicht 'automatisch' schwachsinnig! Nur weil es Dir oder web4health nicht einleuchted, ist es nicht grundsätzlich Blödsinn!
    Das liest sich schon etwas anders .

    Aber: Auch hier lese ich eine Fehlinterpretation Deinerseits, ...
    Ich habe nicht gesagt, dass es Blödsinn ist und auch nicht, dass ich es für Blödsinn halte, sondern lediglich wiedergegeben, was ich der Aussage in dem Posting entnehme und es in Relation zu dem gestellt, was Du aus dem Posting interpretiert hast.

    Meine persönlich Meinung dazu habe ich gar nicht geäußert, lediglich die Satzinhalte verglichen auf augeschlüsselt/ entschachtelt.
    Wie kommst Du also darauf, dass mir da was nicht einleuchtet?
    Warum fühlst Du Dich von mir offensichtlich angegriffen, obwohl ich nur versuche, sachliche Informationen zu sortieren und helfen will?
    Versteh ich grad nicht ...


    Wenn man den Ideal-Wert von 8 h zugrundelegt, ist das mathematisch beinahe korrekt, aber ... nee, nochmal bete ich das nicht runter.
    Wieder nur "8 Stunden"
    8 Stunden was?
    Pack doch einfach mal ein Substantiv dazu, dann wissen und verstehen es auch alle.
    8 Stunden Wirkzeit? (Was eigentlich der logische Schluss ist, weil das ja allgemein so genannt wird)
    8 Stunden Abstand zwischen Einnahmen?
    Wie gesagt: Vielleicht liegen die Missverständnisse auch daran, dass die Information unvollständig ist.
    Ich kann Dich nur bitten, meinen Beitrag nochmal sorgfältig zu lesen. Wenn Du dann noch immer nicht verstehst, was ich zum Ausdruck bringen wollte, dann ist's halt so.
    Ich möchte behaupten, dass ich ihn sehr sorgfältig gelesen habe und das sogar mehr als einmal, und ich mag vielleicht nicht viele Stärken haben, aber eine ganz sicher: Worte.

    Verschachtelte Sätze, verschachteln und entschalchteln von Behördentexte etc, ... das liegt mir durchaus und ich würde sagen, Das ist meine Stärke und daher ließe sich umgekehrt von meiner Seite aus sagen, dass auch umgekehrt ein Schuh draus werden kann, nämlich dass es nicht daran liegt, dass andere, also auch ich, nicht verstehen,w as Du zum Ausdruck bringen wolltest, sondern dass Du es nicht so zum Ausdruck gebracht hast, dass das, was Du ausdrücken wolltest auch wirklich ausgedrückt wurde.

    Kurzfassung ohne Verschachtelung:
    Vielleicht hast Du einfach nicht verständlich rübergebracht, was Du rüberbringen wolltest.
    Nicht immer sind die Anderen schuld an Missverständnissen

    Mag gut sein, dass ich Dein Posting falsch verstanden habe, aber gibt es nicht auch die Möglichkeit, dass es missverständlich geschrieben ist?
    Geändert von Fliegerlein (22.05.2012 um 08:27 Uhr) Grund: kleine Änderung und Ergänzung

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Oh je, was hier alles zusammengeschwafelt wird, geht auf keine Kuhhaut hinauf!

    Also, fassen wir mal zusammen, was der Martin meint.

    1. ADHSlern, die schlecht schlafen, ein social Jetlag haben, morgens nicht aus dem Bett kommen, Stimulanzien aus diesem Grund als Weckamine verwenden, denen sind Stimulanzien zu entziehen.

    2. ADHSlern, die Stimulanzien ausserhalb der strikt vom Arzt verordneten Dosierungen verwenden, sind Stimulanzien zu entziehen.

    3. ADHSlern, die primär eine Angststörung haben, sind Stimulanzien zu entziehen.

    4. ADHSlern, die primär eine Depression haben, sind Stimulanzien zu entziehen.

    5. ADHSlern, die saufen wie die Löcher, sind Stimulanzien zu entziehen.

    6. ADHSlern, die andere Drogen verwenden (THC) sind Stimulanzien zu entziehen.

    7. ADHSlern, die Stimulanzien verwenden wollen, sind Stimulanzien zu entziehen.

    8. ADHSlern, die dissoziativ sind, sind Stimulanzien zu entziehen.

    9. ADHSlern, die in Wirklichkeit an Persönlichkeitsstörungen leiden, sind Stimulanzien zu entziehen.

    10. ADHSlern, die fett- oder magersüchtig sind, sind Stimulanzien zu entziehen.

    11. ADHSlern, die über eine mangelhafte Complience verfügen, sind Stimulanzien zu entziehen.

    12. ADHSlern, die nikotinabhängig sind, sind Stimulanzien zu entziehen.

    13. ADHSlern, die koffeinabhänging sind, sind Stimulanzien zu entziehen.

    14. ADHSlern, die es mangels Puste nicht durch den Kletterpark von Bad Bevensen schaffen, sind Stimulanzien zu entziehen.

    15. ADHSlern, die es überhaupt nicht nach Bad Bevensen schaffen, sind Stimulanzien grundsätzlich zu entziehen.

    16. ADHSlern, die an die 100 mg Mph oder 50 mg Amphetamin zu sich nehmen, sind Stimulanzien grundsätzlich zu entziehen.

    17. ADHSlern, die an Bluthochdruck leiden, sind Stimulanzien grundsätzlich zu entziehen.

    18. ADHSlern, die nicht emoflexen, sind Stimulanzien grundsätzlich zu entziehen.

    19. ADHSlern, die die Einnhame von Stimulanzien gut heissen, sind Stimulanzien grundsätzlich zu entziehen.

    20. ADHSler, die einen Arzt haben, der ihnen Stimulanzien verschreibt und dieser Arzt nicht Winkler heisst, sind Stimulanzien grundsätzlich zu entziehen.

    Das heisst 99,99% aller ADHSler werden falsch behandelt.

    Das ist, verneinfacht ausgedrückt, die Position von Martin Winkler.

    So schwer ist das also alles gar nicht zu begreifen.

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