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Diskutiere im Thema Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat... im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    :-)

    Siehste ! Bringt ja doch manchmal was ....
    Völlig richtig, wenn MPH nicht mehr richtig wirkt, stimmt irgendwas an anderer Stelle nicht.

    Ich bin übrigens gerade ziemlich fassungslos , weil an der Uni Zürich sehr sehr merkwürdig ADHS therapiert wird. Aber dazu später, wenn ich eine Antwort von dem dort zuständigen Arzt habe. Da geht es um ultra-hoch-Dosis-MPH-Therapie.

    Ich werde denen empfehlen, das ADHS-Chaoten-Forum zu lesen :-)

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Genau

    Von den obstrusen Dosierungen der Zürcher habe ich auch schon mal gehört.

    Es gibt wohl aber nen Grund, dass es keine höhere Dosierung zB. bei Concerta gibt als die 54mg, was umgerechnet 45mg MPH täglich gibt.

    Ich wohne zum Glück im Aargau.
    Hier macht ein ADHS-Spezilist aus Deutschland die Diagnostik und bildet die Psychiater zum Thema ADHS-Weiter und hilft auch bei Medifragen.

    LG Nicci

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    also ich habe meine medi einstellung mit kurzwirksamen mph begonnen, der arzt meinte ich soll erst mal die normale wirkung erkunden.
    in meinem kopf war die annahme "es wirkt vier stunden" so sollte ich es ja auch nehmen.
    manchmal nach 1.5h meist nach 2h fühlte ich mich unwohl und dachte vielleicht bin ich ja überdosiert, also dosis runter, war auch doof.
    dann hab ich es mal mit kürzerem intervall versucht und jetzt bin ich mir sehr sicher das es der rebound war den ich nach 2h spürte, denn bei einer einnahme alle 2h ist alles gut.
    ich spüre bei egal welcher dosierung den rebound sehr heftig im sinn von müdigkeit und kopfschmerzen, das war auch schon so als ich beim ersten kurzintervall test 2.5mg alle zwei stunden genommen habe, bei längerem intervall wieder kopfschmerzen.
    das ist bei mir und medikinet adult auch nicht anders, da sind es dann max. vier stunden. in besonders belastenden situationen kann es aber auch noch kürzer sein.
    mit steigender dosis steigt der positive effekt, die nebenwirkungen/rebound bleiben aber zum glück immer gleich.
    jetzt bin ich bei 80mg/tag und fühle mich recht gut damit.
    mit meinen depri-phasen hab ich zwar noch zu kämpfen, aber der stress im kopf ist weg und ich hoffe mit der zeit gehen die depris auch zurück wenn ich denn mehr positive erlebnisse sammele und das ist leichter ohne stress im kopf.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    @jupp:

    So oder ähnlich gehts / gings mir auch.

    Wollte mich sowieso noch zu diesem Thema äußern: Es mag ja durchaus sein, daß Medikinet adult retard eine Ideal-Wirkzeit von 8 h haben. Aber es ist doch ganz offensichtlch möglich, daß - durch verschiedene Faktoren beeinflußt - die Freisetzung etwas verzögert wird bzw. der Rebound schneller eintritt.

    Und um diese 'wirkungsarmen bzw. -freien' Phasen - die beispielsweise bei narkoleptischen Tendenzen / Schlafzwang eine erhebliche Beeinträchtigung bedeuten können - zu überbrücken, kann es im Einzelfall erforderlich sein, die Dosis zu erhöhen oder / und die Abstände zwischen den Einnahmen deutlich zu verringern - eine genaue Diagnose bzw. gründliche, regelmäßige Überprüfung durch einen Facharzt vorausgesetzt.

    Wenn ich mal ein absichtlich stark vereinfachtes 'Retard-Modell', wie z. B. 20 - 20 - (20) nehme, komme ich bei einer angenommenen Freisetzungszeit von 30 min. und einer effektiven bzw. subjektiven Wirkzeit bis zum Einsetzen des Rebounds von etwa 5 h und der zu erreichenden 'Überlappung' auf Einnahmezeiten von z. B. o6.oo - 11.oo - (16.oo). Damit läge man deutlich unter den von web4health beispielhaft angeführten 16 Stunden (Ich finde den entsprechenden Beitrag gerade nicht - merkwürdig).

    @ web4health: Ich finde es gut und wichtig, daß Sie sich - wahrscheinlich nicht ganz uneigennützig aber vermutlich ehrenamtlich - an Diskussionen in diesem Forum beteiligen und ihr zweifellos umfangreiches Wissen mit uns zu teilen bereit sind. Aber neben jedem Ihrer Beiträge steht - für jeden User sichtbar - in knallrot blinkender Neonschrift 'Fachperson'. Und sowohl Ihr Username als auch die Links in Ihrer Signatur suggerieren fachliche Kompetenz und Professionalität.
    Von daher halte ich es für sehr bedenklich, wenn Ärzte, die einen aus Ihrer Sicht möglichweise sehr 'ungewöhnlichen' oder strittigen Individual-Einnahmeplan erstellen, generell als 'Quacksalber' bezeichnet werden (auch hier muß ich einen 'Verweis' schuldig bleiben - ärgerlich). Insbesondere im Hinblick auf die vielleicht ohnehin schon große Verunsicherung einiger User bezüglich des Verhaltens ihrer Mitmenschen und der scheinbar immer noch umstrittenen Frage "Medikation? Ja? Nein? Wieviel? Welches Präparat? Wie lange?".


    Wenn ich in meiner 'Rechnung' / meinen Ausführungen gravierende Denkfehler haben sollte, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Ich bin schließlich kein 'AD(H)D-ologe'.

    Sollte ich die angeführten 'Teil-Zitate' in völlig falschem Zusammenhang erwähnt und damit ein 'verzerrtes Bild gezeichnet' haben, war das keine Absicht! In dem Fall bitte ich um Aufklärung, damit ich meinen Beitrag löschen lassen kann.

    Gruß - Knalljacke

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Hall Knalljacke,

    du also Web4Health hat wirklich seine Gründe, dass er sich so für ne adäquate MPH-Einstellung einsetzt.

    Für viele Psychiater ist die Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter Neuland, das sie währen dem Studium noch gar nicht gelernt haben.
    Dabei kommen dann eben mal komische Dosierungen zu Stande.

    Es ist eben so, dass es meistens einen Grund gibt, wenn MPH nicht mehr zuverlässig wirkt. Meistens hat man den aber noch nicht gefunden.
    Dann ist es fahrlässig, einfach mal die Dosierung von MPH zu steigern.
    Ich bin auch wirklich froh, dass ich es nicht gemacht habe.

    Ich hätte ja auch gut MPH steigern können. Vielleicht hätte sich mein Psychiater ja darauf eingelassen.
    So wäre dann aber mein Eisenmangel noch länger unbemerkt geblieben, was meinem Körper wirklich hätte schaden können.
    Weil ich aber MPH auf der gewohnte Dosierung gelassen habe, bin ich zum Arzt und habe darauf bestanden, wirklich mal genau das Blut zu untersuchen, da irgendwas nicht stimmt.
    So eben Lösung gefunden. Und ich bin nun gottenfroh, dass ich mich nicht irgendwie mit MPH gedopt habe. Das wäre dann irgendwann im Kollaps geendet.
    (Ich muss aber auch sagen, ich bin Krankenschwester, (zwar im Moment nicht berufstätig). Aber dennoch habe ich so auch die nötigen medizinischen Vorkenntnisse.
    Sonst hätte ich wohl auch nicht darauf bestanden, den Ferritinwert zu kontrollieren.)

    LG Nicci
    Geändert von Nicci (21.05.2012 um 13:03 Uhr)

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Danke für Dein Feedback, Nicci.

    Nicci schreibt:
    Hall Knalljacke,

    du also Web4Health hat wirklich seine Gründe, dass er sich so für ne adäquate MPH-Einstellung einsetzt.
    Ich habe web4health's Gründe nicht hinterfragt oder seine guten Absichten angezweifelt. Und wie ich bereits schrieb, finde ich sein Mitwirken hier im Forum gut und richtig.


    Nicci schreibt:
    Für viele Psychiater ist die Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter Neuland, das sie währen dem Studium noch gar nicht gelernt haben.
    Dabei kommen dann eben mal komische Dosierungen zu Stande.
    Diese für Dich oder web4health oder sonstwen "komisch" scheinenden Dosierungen, müssen ja nicht zwangsläufig auf nicht vorhandenes Fachwissen zurückzuführen sein. Meine 'verschachtelten' Sätze mögen mitunter schwer verständlich sein, aber in meinem obigen Beitrag habe ich lediglich auf die Gefahr einer eventuellen Fehlinterpretation gewisser Einnahmepläne durch 'Unbeteiligte' hinweisen wollen.


    Nicci schreibt:
    Es ist eben so, dass es meistens einen Grund gibt, wenn MPH nicht mehr zuverlässig wirkt. Meistens hat man den aber noch nicht gefunden.
    Dann ist es fahrlässig, einfach mal die Dosierung von MPH zu steigern. [...]
    "Einfach mal die Dosierung von MPH zu steigern" ist selbstverständlich fahrlässig. Das habe ich nie bestritten! Nochmal zum direkten Nachlesen:
    [...] eine genaue Diagnose bzw. gründliche, regelmäßige Überprüfung durch einen Facharzt vorausgesetzt.[...]

    Wieder gut?
    Geändert von Knalljacke (21.05.2012 um 14:24 Uhr) Grund: verschachtelt

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Sowieso wieder gut

    LG Nicci

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Hallo,
    ich seh das ein bißchen anders. Ich muß doch erstmal die Dosis steigern um meine individuelle Wirkdosis herauszufinden. Ich hab vom Arzt auch gehört, dass müssen sie halt ausprobieren.
    secret

    P.S. Wäre mir ja auch lieber, wenn 20mg reichen würden, wenn ich aber z,B. 60mg brauche ist das eben so.Ansonsten ist das damit zu vergleichen, eine Aspirin gegen Migräne einzunehmen, Wirkstoff wüde gegen Migräne helfen, aber nur in hoher Dosis.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    Boah ... bin im Thread Umstellung von Medikinet adult auf Concerta dann doch noch fündig geworden:

    web4health schreibt:
    Das sind wirklich "erstaunliche" Dosierungen. Warum spricht sich bei Ärzten eigentlich nicht endlich mal rum, wie lang ein Retardpräparat wirkt bzw. warum schenkt ihr den Ärzten nicht eine Uhr, die 8 Stunden anzeigt ?

    Wenn man 3 mal innerhalb von 16 h MPH-Retard gibt, spricht das für die Schwachsinnigkeit des Arztes und wäre für mich sofort ein Grund, den Arzt zu wechseln und öffentlich vor einem solchen Quacksalbern zu warnen.

    Sorry. Ich bin da echt sauer.
    Auf diesen Beitrag nehme ich in meinen Ausführungen unter #24 (dieses Threads) Bezug.

    ... ick dachte schon, ick halluziniere.

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ungewöhnlich kurze Wirkungsdauer von Methylphenidat...

    ist halt ein gefährlicher mix wenn evtl. unerfahrene ärzte, halbwissende laien, leidende unsichere patienten, aufeinander treffen und ein allgemein sensibles thema wie mph besprechen ;-)

    ich fand den vorschlag von meinem diagnostiker erst mal mit dem kurzwirksamen die genauen auswirkungen zu testen super. das er über 30jahre erfahrung hat, gab mir natürlich vertrauen in ihn, aber letztlich selbst zu schauen und in absprache die dosierung und intervalle zu testen war das beste. laut meinem doc gibt es einfach riesen unterschiede wie es auf jeden wirkt.
    es ist nunmal jeder anders und retadiert hin oder her, verdauung und stoffwechsel sind eben sehr unterschiedlich und individuell.

    ich hab drei wochen mit dem kurzwirksamen getestet und konnte das retadierte dann gut nachvollziehen. ist vielleicht nicht jeder so sensibel das er nen unterschied von 2.5mg mehr oder weniger merkt, aber die direktheit von kurzwirksamen hilft in der beurteilung von wirkung/nebenwirkung schon sehr.

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