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Diskutiere im Thema MPH / Methylphenidat und Venlafaxin? Geht das? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: MPH und Venlafaxin? Geht das?

    Alex schreibt:
    Hallo.

    Persönlich kann ich generell nur sehr davon abraten, ein lange eingenommenes Antidepressivum abzusetzen, wenn man eine Metyhlphenidat-Medikation beginnt.

    Die Einnahme von Methylphenidat setzt i.d.R. einen Verarbeitungs- und Trauerprozess in Gang (es wird einem eben so einiges klar), der schon ohne ein abgesetztes Antidepressivum zu depressiven Reaktionen bis hin zu einer klinisch relevanten, reaktiven Depression führen kann.

    Wieso immer wieder unerfahrene Ärzte trotzdem ein Antidepressivum absetzen, kann ich mir nicht erklären, denn diese Vorgänge sollten einem Arzt, der Methylphenidat an Erwachsene verordnet, eigentlich bekannt sein.

    Etliche Experten halten es sogar für den Goldstandard, bei Beginn einer MPH-Medikation sogar zusätzlich ein Antidepressivum anzusetzen, auch, wenn man davor keines genommen hat.

    Methylphenidat ist eben kein Antidepressivum, auch, wenn es sich in den ersten paar Wochen durchaus so anfühlen kann.

    Die Kombination von Medikinet adult und Venlafaxin ist normalerweise unproblematisch und insgesamt eine recht sinnvolle Kombination.



    LG,
    Alex
    Hallo Alex,

    vielen Dank, das hört sich nach einer sehr fundierten Antwort an. Ich nehme Venlafaxin erst seit ca. 4 Wochen. Aber ich denke, meine Ärztin plant auch, das beizubehalten wenn wir nach Ostern mit MPH starten. Den Verarbeitungs- und Trauerprozess, den Du ansprichst, basiert also auf den Aha-Erlebnissen, die man nach Beginn der Medikation hat? Das kann ich mir gut vorstellen, da ich nun nach der Diagnose, die 4 Wochen her ist, bereits viele Begebenheiten in meinem Leben unter ganz neun Gesichtspunkten sehe. Das Erlebniss, wie mein Leben hätte sein können (also Unterstütz durch Medikation), kann ich mir auch als recht Verstörend vorstellen.

    Also nochmal vielen Dank

    jordanhunter

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 171

    AW: MPH / Methylphenidat und Venlafaxin? Geht das?

    @jordanhunter

    jaaa, genau so kann es sein.

    Es gab sogar bei mir schon Momente, in denen ich gedacht habe, ich hätte das mit dem ADS niemals erfahren. Es ist so oder so manchmal nicht leicht...

    Ich wünsch Dir was
    hope

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 135

    AW: MPH und Venlafaxin? Geht das?

    Alex schreibt:
    Hallo.

    Persönlich kann ich generell nur sehr davon abraten, ein lange eingenommenes Antidepressivum abzusetzen, wenn man eine Metyhlphenidat-Medikation beginnt.

    Die Einnahme von Methylphenidat setzt i.d.R. einen Verarbeitungs- und Trauerprozess in Gang (es wird einem eben so einiges klar), der schon ohne ein abgesetztes Antidepressivum zu depressiven Reaktionen bis hin zu einer klinisch relevanten, reaktiven Depression führen kann.

    Wieso immer wieder unerfahrene Ärzte trotzdem ein Antidepressivum absetzen, kann ich mir nicht erklären, denn diese Vorgänge sollten einem Arzt, der Methylphenidat an Erwachsene verordnet, eigentlich bekannt sein.

    Etliche Experten halten es sogar für den Goldstandard, bei Beginn einer MPH-Medikation sogar zusätzlich ein Antidepressivum anzusetzen, auch, wenn man davor keines genommen hat.

    Methylphenidat ist eben kein Antidepressivum, auch, wenn es sich in den ersten paar Wochen durchaus so anfühlen kann.

    Die Kombination von Medikinet adult und Venlafaxin ist normalerweise unproblematisch und insgesamt eine recht sinnvolle Kombination.



    LG,
    Alex
    bei mir wurde venlafaxin zwar abgesetzt aber ich wurde zuvor auf ein anderes antidepressivum eingestellt bevor ich venlafaxin abgestezt habe. ich bin nicht depressiv geworden. im gegenteil mir gehts es sehr gut. nur das absetzen war nciht so einfach. meine ärztin sagte mir das sich das venlafaxin bei mir nicht so günstig auswirken würde mit medikinet adult ( da ich unter starken schlafproblemem leide ). da sich bisher alles als richtig herrausgestellt hat glaube ich ihr das natürlich. das bedeutet natürlich nicht das es allgemeingültig ist.
    Geändert von nicole1978 ( 4.04.2012 um 15:04 Uhr) Grund: ergänzung

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