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Diskutiere im Thema Attentin - Nebenwirkungen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    Hallo.

    Würden die Herren Eduard und web4health mal bitte ihre Streitigkeiten über PN fortführen?


    Eduard schreibt:
    Nun ja, Sie sind hier im Forum als Fachperson gelistet. Da kommen Sätze wie

    "Daher würde ich persönlich Dir vermutlich keine Stimulanzien verordnen bzw. eher zu Strattera / Elontril oder nicht-medikamentösen Optionen raten."
    "Natürlich wird kurzzeitig DL-Amphetamin und dann auch Attentin "besser" wirken. Du wirst aber innerhalb kurzer Zeit die gleichen Probleme wie mit MPHbekommen. "
    Nach wie vor hat jeder hier das Recht, seine Meinung zu äußern, gleich, ob jetzt Betroffener, Angehöriger oder Fachperson.

    Hier sind keinerlei Dosieranweisungen oder Aufforderungen zum An- oder Absetzen von Medikamenten enthalten, sondern lediglich, was web4health "persönlich vermutlich" verordnen würde.

    web4health schreibt:
    Dann liest man von Dir hier Beiträge, die eine Aufforderung zum Verstoss gegen das BTM-Gesetz (Stichwort Reisen...) sind.
    Auch solche Beiträge konnte ich nicht finden.

    Lediglich eine Äußerung, dass auf einer Reise bei der Ausreise BtMs ohne die erforderlichen Papiere mitgeführt wurden, was nach Deutschem Recht nicht strafbar ist (da keine Einfuhr).

    Aber auch hier keinerlei Aufforderung, dies ebenso zu praktizieren.

    Und jetzt hoffe ich, dass hier mal Ruhe einkehrt, man sich allgemein runter steigert und weitere Streitigkeiten über PN fortgeführt werden, denn sonst werde ich den Thread leider schließen müssen.

    howie schreibt:
    naja, bis letztes jahr war ritalin auch noch nicht bei erwachsenen zugelassen, oder?
    Ritalin ist bis heute nicht für Erwachsene zugelassen.



    LG,
    Alex

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    @Zlatan Klaus auf Seite 1


    Bei mir ist es genau umgekehrt. Bin auch auf Dexamfetamin eingestellt inzwischen. Wenn ich morgens aufwache trällert schon Musik in meinen Ohren. Ich werde kaum mit dem rasieren fertig weil ich ständig anfange zu träumen und nicht weis wo ich schon geschnitten habe und wo nicht (rasiere mir auch den Kopf). Beim Duschen fange ich an zu tanzen und stoße mir irgendwo den Fuss an oder rutsche aus. In meinem Kopf bin ich Fallschirmspringen, Fahre schnelle Autos, stehe im Mittelpunkt, habe im Lotto gewonnen usw. und das alles in einer halben Stunde duschen.

    Dabei habe ich eine Menge Probleme und wichtiger Dinge die ich erledigen muss. Aber ich sehe sie nicht. Erst wenn ich das Haus verlasse um was zu Essen zu holen damit ich mein Medi nehmen kann (Kühlschrank ist natürlich immer leer), komme ich am Briefkasten vorbei und dann fallen mir schlagartig alle Probleme ein. Rechtsstreitigkeiten, Widersprüche bzw. Anträge die ich gestellt habe oder Zahlungsaufforderungen. Da falle ich dann unangenehm auf den Boden der Tatsachen bzw. ich sehe nur noch das negative.

    Sobald ich mein Medi genommen habe sehe ich die Welt erst "nüchtern". Ohne diese extremen Achterbahnfahrten.

    Wollte eigentlich sagen fühle mich morgens fit und nicht so wie du beschrieben hast. Vielleich passt sich dein Körper noch an und holt sich den Ausgleich in dem du dann tiefer und erholsamer schläfst usw. Innerhalb der therapeutischen Dosen ist es oft so dass der Körper es schafft sich auszugleichen in dem er den Parasympathikus intensiver und effektiver macht. Das ist wie wenn man anfängt Sport zu machen. Da kommt man morgens vor Erschöpfung auch nicht aus dem Bett, aber wenn man regelmäßig Sport macht passt sich der Körper an und man ist insgesamt fiter als vorher. (Sympathikus-Parasympathikus).

    Die letzen Sätze sind nur Gedankenspiele von mir und basieren auf keinerlei wissenschaftlichen Grundlagen.


    LG, Verpeilter Junge

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    Eduard schreibt:
    Habe mich ein wenig ausführlicher mit den von dir bei mir "diagnostizierten" dissoziativen Störungen befasst.
    Ist ein ganz schöner Hammer sowas leichtfertig nach den geringen Infos öffentlich in einem Forum zu schreiben!
    Und das als "Fachperson"...
    Eduard, nicht aufregen. Gerade als Fachperson kann er des aus seiner klinischen Erfahrung heraus sehr wohl sagen. Man darf davon ausgehen, dass ca 100 % aller spätdiagnostizierten ADHSler Dissoziation als Teil ihrer Kompensationsstrategie erlebt haben. Es ist so gesehen keine spezifisch auf Dich zugeschnittene Diagnose.

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    web4health schreibt:
    Ich habe nur Bauchschmerzen mit einigen Forenmitgliedern bzw. ihren Ärzten, die dann Amphetamin in hohen Dosierungen einnehmen. Das ist dann alles andere als ADHS-Therapie nach meinem Geschmack.
    web4health,
    das Schlagwort hohe Dosierung interessiert. Genauer gesagt wann Deiner Meinung nach in den Bereich zu hoher Dosierung kommt. Dann wenn man über den 40mg Tagesdosis kommt (vgl. http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/ADHSkurz.pdf, S.14, Anhang 1, Tabelle 1)?

    Oder kann diese Höchstdosis flexibel geregelt sein? z.B. bei schwerer ADHS Ausprägung? Wobei das auch nicht immer ganz stimmt. Ich hab gelesen dass auch Menschen mit sehr starker Symptomatik nicht immer hohen Dosen benötigen. Auf der anderen Seite gibt es eine Studie (Farone et al. 2004b) mit Amphetaminsalzen retardierd, ich kürz das jetzt...schwache bis leicht Ausprägung, niedrige Dosis; hohe Ausprägung (zu denen gehöre ich), hohe Dosis.

    Ach, das ganze ist kompliziert. Und wie Du schon sagtest, wenn man in der Selbstwahrnehmung nicht der Beste ist, wie soll erkannt werden, wenn die persönliche Dosis gefunden wurde...naja, wenn die Symptome besser werden ;-).

    Ich bin immer noch in der Einstellphase (angefangen mit MPH im Dezember) (tgl 3-4x 3,25ml, 4% A-Saft) ... Wir mein Doc und ich sind uns einig daß ich ein schwerer Fall bin. Beim nächsten Termin besprechen was/wie wir weiter machen. Ich verlier bald die Geduld, überall wächst der Druck ... Studium, Arbeit, Privatleben überall chaotisch...anyway wird schon werden, irgendwie gehts immer, gings immer in den letzten 37 Jahre ;-)

  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    Meine persönliche Meinung ?

    Ein "schweres" ADHS wäre aus meiner Sicht entweder einfach zu behandeln und würde in aller Regel NIEDRIGE Stimulanziendosierungen im Erwachsenenalter erfordern. Das wäre nämlich meistens ein sehr klassisch hyperkinetisch-impulsiver Typus. Dort würde ich persönlich eine MPH-Dosierungen von unter 10 mg Einzeldosis erwarten. Vielleicht 20 mg als Maximum.

    Die Gesamtdosis am Tag kann natürlich über 40 mg liegen. Gerade wenn ich 3 mal am Tag (oder sogar 4 mal) MPH kurzwirkend gebe.

    Aber das wären die Ausnahmen von der Regel. Ich habe für mich 80-100 mg Tageshöchstdosis MPH gesetzt. Oder eben 20 mg Einzeldosierung MPH = 10 mg Amphetaminsulfat. Das ist kein absolutes Muss. Aber tendentiell strebe ich deutlich niedrigere Werte an.

    Bezogen auf Amphetamin setze ich 0.2 %igen Saft ein. Das ist eigentlich der Standard.
    Mir fällt auch irgendwie heute abends überhaupt kein Grund ein, warum man 4%ig verwenden sollte.... Aber gut, der Arzt wird schon wissen.... Das kann und will ich auch gar nich online bewerten. Aber da ist doch dann jedes Rezept ein "A" für Ausnahme mit Überschreiten der erlaubten Verordnungsmenge, oder ?

    Ich habe derzeit unter meinen stationären Patientinnen eine Patientin, die 2 mal 5 ml Dl-Amphetamin erhält. Also 20 mg Amphetaminsulfat. Wir diskutieren gerade, ob man die Dosis noch erhöhen sollte... Aber eigentlich sind 10 mg Amphetamin schon sehr ausreichend.

    Häufiger erlebe ich es, dass nun subjektiv erlebte Symptome unter ADHS vom UNAUFMERKSAMEN Subtyp eher in die Rubrik Dissoziation fallen. Oder meinetwegen : Die Summe der Lebensereignisse mit ADHS.
    Dagegen helfen aber auch hohe Amphetamindosierungen nicht wirklich.

    Ich halte es für eine Fehlüberzeugung, dass MEHR Amphetamin mehr Wirkung auf die ADHS-Symptomatik hat.

    Wenn so hohe Dosierungen erforderlich sind, würde ich mich fragen, ob
    a) Schlaf o.K.
    b) Angststörungen / dissoziative Phänomene (siehe Extra-Thread hier über inzwischen 48 Seiten) , Depressionen, Suchtprobleme vorliegen
    c) Genaue Definition der Zielsymptome vorhanden ist
    d) Diagnose wirklich gesichert ist...
    e) Begleittherapie / Coaching gesichert ist...

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    web4health schreibt:
    Meine persönliche Meinung ?

    Ein "schweres" ADHS wäre aus meiner Sicht entweder einfach zu behandeln und würde in aller Regel NIEDRIGE Stimulanziendosierungen im Erwachsenenalter erfordern. Das wäre nämlich meistens ein sehr klassisch hyperkinetisch-impulsiver Typus. Dort würde ich persönlich eine MPH-Dosierungen von unter 10 mg Einzeldosis erwarten. Vielleicht 20 mg als Maximum.

    Ich hab meine Diagnose erst seit Nov. 2011 - ausgeprägte ADHS-Störung des Mischtyps in erwachsener Redidualform (F90.1 bzw 314.01) bei sehr guter intellektuellen Grundressourcen - eventl kratze ich an der Hochbegabung, Corrie Neuhaus meinte ich solle nochmal ein I-Test machen wenn ich eingestellt bin, typischer graphomotorischer Umsetzungsschwäche und hintgründig etwas irritierter Verstimmtung- wenn ich zurück denke, als Kind, war ich definitv Hyperaktiv-Impulsiv. Das ist im erwachsenen Alter wohl gekippt, wobei still sitzenbleiben ist immernoch der Horror für mich. (lt. Barkley - wenn ich ihn richtig verstanden habe, soll sich das hyperaktive in ein Mischtyp im Erwachsenenalter transformieren...)

    Die Gesamtdosis am Tag kann natürlich über 40 mg liegen. Gerade wenn ich 3 mal am Tag (oder sogar 4 mal) MPH kurzwirkend gebe.

    Aber das wären die Ausnahmen von der Regel. Ich habe für mich 80-100 mg Tageshöchstdosis MPH gesetzt. Oder eben 20 mg Einzeldosierung MPH = 10 mg Amphetaminsulfat. Das ist kein absolutes Muss. Aber tendentiell strebe ich deutlich niedrigere Werte an.

    Ich bin auch für niedrig, die Dosis sollte so hoch wie nötig aber so niedrig wie möglich sein.

    Bezogen auf Amphetamin setze ich 0.2 %igen Saft ein. Das ist eigentlich der Standard.
    Mir fällt auch irgendwie heute abends überhaupt kein Grund ein, warum man 4%ig verwenden sollte.... Aber gut, der Arzt wird schon wissen.... Das kann und will ich auch gar nich online bewerten. Aber da ist doch dann jedes Rezept ein "A" für Ausnahme mit Überschreiten der erlaubten Verordnungsmenge, oder ?

    Anfangs hatte ich auch den 2%igen Saft, die Idee kommt von meinem Doc auf 4% zu gehen, es hält länger, das ist der einzigste Grund. Das "A" für Ausnahme muss erst drauf wenn die maximale Verschreibungsmenge von 600mg innerhalb 30Tagen (vgl. BtMVV §2 Abs. 1a, http://www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/BJNR008000998.html) überschritten wird.

    Ich habe derzeit unter meinen stationären Patientinnen eine Patientin, die 2 mal 5 ml Dl-Amphetamin erhält. Also 20 mg Amphetaminsulfat. Wir diskutieren gerade, ob man die Dosis noch erhöhen sollte... Aber eigentlich sind 10 mg Amphetamin schon sehr ausreichend.

    Häufiger erlebe ich es, dass nun subjektiv erlebte Symptome unter ADHS vom UNAUFMERKSAMEN Subtyp eher in die Rubrik Dissoziation fallen. Oder meinetwegen : Die Summe der Lebensereignisse mit ADHS.
    Dagegen helfen aber auch hohe Amphetamindosierungen nicht wirklich.

    Ich halte es für eine Fehlüberzeugung, dass MEHR Amphetamin mehr Wirkung auf die ADHS-Symptomatik hat.

    Ich will gar nicht MEHR und das MEHR = BESSER nicht immer sein muss bin ich ganz auf Deiner Seite. Nur wie erkenne ich, und das kann nur ich beurteilen, dass sich meine Symptomatik verbessert. Die offentsichtlichen, motorische Unruhe ok dass kann ich erkennen, wenn ich nicht mehr den Drang habe alle 15 minuten aufzustehen mich an den Türbogen zu hängen um ein paar Klimmzüge zu machen, oder mit Beine und Arme rum zapple.

    Scheinbar kann ich mit Medis meine Exekutive Funktionen besser oder bewusster steuern...alles das findet nicht wirklich statt.

    Ich frage mich seit ein paar Tage ob es irgendwo eine Checkliste gibt die man einmal am Tag oder in der Woche durch gehen kann um zu zu beurteilen, gerade wenn die Selbstwahrnehmung nicht so besondert ist. Mit so einer checkliste könnte man zumindestens eine Art Auswertung fahren.


    Wenn so hohe Dosierungen erforderlich sind, würde ich mich fragen, ob
    a) Schlaf o.K.

    Schlafen mega ok - auch bei Einahmen nach 18 Uhr - ich schlafe sogar besser, das ist die einzigste Verbesserung, nächtlich Wachzeiten bis 3, 4 oder 5 sind seit Einahme der Medis besser geworden.

    b) Angststörungen / dissoziative Phänomene (siehe Extra-Thread hier über inzwischen 48 Seiten) , Depressionen, Suchtprobleme vorliegen

    - Angstörungen - nein!
    - dissoziative Phönomene - weiss nicht was das ist, werde den Thread dazu lesen.
    -
    Depressiv bin ich nicht - verstimmt höchstens, aber das kommt eher daher, dass ich meine Probleme kenne und sie sehe, mein Ar**** nicht hochbekomme, mir dann Vorwürfe, ich mich mit den Vorwürfen nochmehr lähme, dann startet der Strudel dass garnichts mehr funktioniert, das geht ein paar Tage so, vll ne Woche max, aber dann fängt irgendwas in mir an zu rebellieren und sagt, Alter lass dich nicht so hängen, dass ist doch eckelhaft, das bist du nicht, der Schalter legt sich, ich geh mich körperlich betätigen, leg Musik auf die mich emotional berührt, mich kickt. Und gehts wieder für x-Wochen und geht das gleiche vorn vorne los...wie eine Endlosrille auf der Schallplatte.

    c) Genaue Definition der Zielsymptome vorhanden ist
    d) Diagnose wirklich gesichert ist...

    Manchmal zweifle ich auch an meiner Diagnose, gerade auch seit dem die Medis nicht so wirken wie sie sollen, aber wenn ich mit Corrie Neuhaus drüber rede (sie hat mich diagnostiziert), dann sagt sie immer wieder, glaub mir, du bist sowas von dabei im ADHS-Klub.

    Ich glaube ich muss bald einen richtigen I-Test, um zu schauen ob eine Hochbegabung als Komorbität zu betrachten ist, vll leitet sich daraus auch nochmal eine andere Therapiemöglichkeit ab, oder vll muss man sogar die ADHS Diagnose in Frage stellen.


    e) Begleittherapie / Coaching gesichert ist...

    Ich bin bei Corrie Neuhaus in Therapie, wie schon durchgekommen ist und ich hoffe das darf man sagen im Forum, froh das ich bei ihr sein kann.
    Jetzt ist mein Post doch ein bissi ausgeufert, textlich und zeitlich, 1 1/4 Std hab ich geschrieben dabei sollte ich andere Dinge machen....grummel immer wieder das Gleiche *lach*

    Danke für's zulesen web4health, ich weiss Du kannst zu vielen online nix sagen, aber Deine Meinung ist very welcome. Und ja ich bespreche diese Fragen auch mit meinem Doc, der echt klasse ist und Erfahrung hat und Corrie.

    BTW: Dein Blog find ich klasse, und auch das e-book von Deinem Kollegen Paulo Rossi (war sein Vornahme Paulo, oder habe ich Paulo jetzt einfach von wo anderst her *grübel*)

    take care

  7. #27
    Lysander

    Gast

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    web4health schreibt:
    Ich halte es für eine Fehlüberzeugung, dass MEHR Amphetamin mehr Wirkung auf die ADHS-Symptomatik hat.

    Wenn so hohe Dosierungen erforderlich sind, würde ich mich fragen, ob
    a) Schlaf o.K.
    b) Angststörungen / dissoziative Phänomene (siehe Extra-Thread hier über inzwischen 48 Seiten) , Depressionen, Suchtprobleme vorliegen
    c) Genaue Definition der Zielsymptome vorhanden ist
    d) Diagnose wirklich gesichert ist...
    e) Begleittherapie / Coaching gesichert ist...
    Das sind sehr klare Aussagen, vielen Dank. Ich frage mich, ob ich mit 120mg (2x 60mg) Medikinet Adult + bei Bedarf 10mg unret. MPH nicht viel zu viel verordnet bekommen habe. Schlaf hat sich seit Medikation erheblich verbessert. Dissoziative Phänomene wurden bisher nicht untersucht (Angststörung sehr gut möglich, scheint sich seit Beginn der Medikation bemerkbar zu machen, wobei ich davon ausgehe, dass sie schon länger vorhanden ist), um Begleittherapie habe ich mich JETZT erst selbst gekümmert. Diagnose-Sicherung: wie?

    Wow.... was ich da gerade zugebe.....

  8. #28
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    Ich möchte ja auch nicht falsch verstanden werden : Wer heilt hat RECHT. Wenn ein Klient mit einer hohen Dosierung stabil ist und weder die Einnahmezeiten noch die Menge einem Toleranzphänomen unterliegen, dann rege ich mich ja auch nicht auf.

    Es gilt aber eben die Regel, dass die Dopamin-Transporter-Dichter, die wir nunmal für die adhs-spezifische Wirkung von MPH verantwortlich machen, nach der Pubertät abnimmt. Also benötigt "man" auch weniger MPH um die DAT-Transporter reversibel zu blockieren.

    Hier spielt nun noch eine Rolle, ob man Raucher ist. Hier konkurrieren MPH und Nicotin am Transporter = Raucher brauchen in aller Regel mehr MPH. (oder sollte ich gesundheitsfanatisch schreiben, dass ADHSler besser weniger Nicotin benötigen sollten, damit das MPH besser wirkt?).

    Ich habe halt für mich 20 mg MPH als eine Obergrenze der Einzeldosis von einer kurz wirkendem MPH. 2 oder 3 mal bin ich höher gegangen, wobei das ex-polytoxikomane Patientinnen waren. Und einmal habe ich weit über 100 mg Einzelgabe von Concerta bei einer sehr adipösen Patientin erfolgreich gehabt.

    Dennoch : 30 mg MPH Einzeldosis sind "mir" zu hoch. Ich würde als ADHS-Effekt immer in der Grössenordnung von 5 bis 15 mg "suchen", ob es therapeutische Effekte gibt.

    Schwerwiegender ist für mich aber eben hier im Thread, dass bei "Therapieversagen" von MPH dann ja Amphetamin versucht wird und dabei so hohe Dosierungen genommen werden. Da gelten dann besonders meine scheinbar besserwisserischen Warnungen.

    Ich möchte damit wirklich NIEMANDEN angreifen, sondern nur dafür sensibilisieren, dass es eben auch auf die Folgen von ADHS über die Lebensspanne ankommt. Und die werden mit MPH oder Amphetamin nicht gelöscht, höchstens rosarot gespült.

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    1/f-Rauschen schreibt:
    Jetzt ist mein Post doch ein bissi ausgeufert, textlich und zeitlich, 1 1/4 Std hab ich geschrieben dabei sollte ich andere Dinge machen....grummel immer wieder das Gleiche *lach*

    Danke für's zulesen web4health, ich weiss Du kannst zu vielen online nix sagen, aber Deine Meinung ist very welcome. Und ja ich bespreche diese Fragen auch mit meinem Doc, der echt klasse ist und Erfahrung hat und Corrie.

    BTW: Dein Blog find ich klasse, und auch das e-book von Deinem Kollegen Paulo Rossi (war sein Vornahme Paulo, oder habe ich Paulo jetzt einfach von wo anderst her *grübel*)

    take care
    Ich bin nur irritiert, weil halt schon 2%iger Saft um den Faktor 10 höher konzentriert ist als der 0,2%ige Saft...

    Aber Corrie Neuhaus ist definitiv eine gute Adresse für Diagnostik und auch Therapie. Vielleicht muss man auch erstmal ein wenig schauen und abwarten. November 2011 ist noch relativ "frisch".

    Was ich vielleicht überlesen habe : Warum seid ihr so schnell auf Amphetamin gewechselt ? Bzw. wurden auch mal sehr niedrige Dosierungen von 2,5 mg MPH ausprobiert ?

    Ich habe jedenfalls es schon erlebt, dass gerade bei deutlichem hyperkinetischem Typus in der Kindheit ich rauf und runter dosiert habe und dann schon aufgeben wollte und ich aus Verzweifelung dann 2,5 mg angesetzt habe... Siehe da : Perfekte Dosierung...

    Muss natürlich nicht so sein, aber nur mal als Gegenentwurf zu hohen Dosierungen.
    Gruss Martin

  10. #30
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Attentin - Nebenwirkungen

    Inwieweit kann die Einnahme von Attentin und einer (wahrscheinlich vorhandenen) Dissoziation schädlich sein?

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