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Diskutiere im Thema Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #41
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Hallo!

    @ Noel

    Ja, du hast natürlich recht. Es war 2011 im April. Die Medikinetstudie inkl. Gruppentherapie endete im Januar 2011
    und im März nahm ich dann an der Ritalinstudie teil, bevor Medikinet für Erwachsene zugelassen wurde.
    Bekam es umsonst und eine Aufwandsentschädigung.

    Medikinet adult vertrage ich gut.
    Mit Medikinet retard hatte ich so meine Probleme bzgl. Übelkeit und depressiver Verstimmungen.
    Dies trat unter Ritalin nie auf.
    Aber wahrscheinlich hat es einfach nur mit Gewöhnung zu tun, dass die Nebenwirkungen nicht mehr auftraten.
    Obwohl ich ja eine dreimonatige Pause hatte zwischen Medikinet und Ritalin.

    Unter Ritalin hatte ich auch mal ziemlich hohe Dosen einzunehmen, bis zu 90mg tgl,
    Da hatte ich Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und das Gefühl an ein Hochspannungsnetz angeschlossen zu sein.....
    aber Abbrechen wollte ich nicht und ich "gewöhnte" mich sogar an diese Dosis, war aber froh,
    als die Dosis wieder gesenkt wurde.

    Die Studie war zum Teil verdeckt. Aber ich wusste in der verdeckten Phase, dass ich MPH bekam, weil es wirkte.



    @ nagus

    Ist der Arzt, der dir das MPH verschrieben hat, ein Facharzt oder ein Allgemeinmediziner oder?
    Bin etwas überrascht, da mein Allgemeinmediziner sich weigert mir ein Medikinetrezept auszustellen.

    Und meine Psychiaterin sicher keine Diabetestests durchführen würde.....

    Rose und auch die anderen hier haben ihr Unverständnis bei deiner Einstellung mit MPH und dem nicht nachvollziehbaren Medikamentenwechsel deutlich gemacht. Ich möchte mich dem anschließen.
    Auch gehört Psychotherapie einfach zum therapeutischen Gesamtkonzept.

    Du solltest dich an ein Zentrum für AD(H)S oder an eine erfahrene Praxis für ADHS im erwachsenen Alter wenden.
    Was deinen Diabetes mel. betrifft desgleichen. Es gibt nun wirklich viele Diabeteszentren!!!!

    Schließlich wäre eine Kombination von beidem möglicherweise das beste.

    Wie wäre es mit einer Reha- Klinik wie z..B. dieser ?

    Indikationen und Problemsituationen wie z.B. Trauer, Trauma, ADHS, Essstörungen, Depressionen, Ängste, Belastungen, Arbeitsplatzkonflikte, Mobbing: Reha Klinik KasM


    Gruß
    Michi

    p.s.

    Eine der häufigsten Comorbiditäten zu AD(H)S ist Depression. Sehr häufig sattelt eine Depression auf ein AD(H)S auf!
    Vielleicht ist dein "Zustand" nicht auf eine solitäre Ursache zurückzuführen, sondern ein Zusammenwirken
    mehrerer Ursachen.

    Die LWL hat eine Studie beendet, die sich mit Diabetes mel. Typ II und Depression beschäftigte.

    Cognitive behavioural therapy vs. sertraline in patients with depression and poorly controlled diabetes mellitus: A randomized controlled trial (Diabetes and Depression Study - DAD Study)
    ISRCTN Number: 89333241 2006–2012

    Projektleitung:


    • Prof. Dr. Dipl.-Psych. Frank Petrak, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an derLWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität

    Abstract:

    Menschen mit Diabetes haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger Depressionen und es fällt den Betroffenen oft schwer,
    sich an ihre Diabetestherapie zu halten. Dies kann zu einer unzureichenden Blutzuckereinstellung führen, wodurch das Risiko für einen schlechteren Krankheitsverlauf des Diabetes deutlich erhöht wird.
    Um die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Diabetes und Depressionen zu verbessern, fördert das Bundesministerium
    für Bildung und Forschung die Diabetes-Depressions-Studie (DAD-Studie).
    Die DAD-Studie wird unter der Verantwortung der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit weiteren Universitätskliniken Krankenhäusern, Kliniksambulanzen und einer Vielzahl von Arztpraxen als nicht-kommerzielle Studie durchgeführt.
    Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, wie Depressionen zu erkennen sind,
    welchen Zusammenhang es zum Diabetes gibt und welche Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen einer Studienteilnahme
    angeboten wurden.

    Im Mai 2009 ist die Behandlungsphase der DAD-Studie erfolgreich beendet worden. Derzeit finden die Nachuntersuchungen statt.
    Eine Studienteilnahme ist daher nicht mehr möglich.
    Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Studienteilnehmern und deren Prüfärzte für ihre Unterstützung bedanken.

    Weitere Infos:

    www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net

  2. #42
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    'Michi schreibt:
    Hallo!
    Medikinet adult vertrage ich gut.
    Mit Medikinet retard hatte ich so meine Probleme bzgl.
    Was mich wundert - beides ist bis auf Verpackung u Beipackzettel identisch. Du meinst Unretardiert vs Adult nehme ich an?


    ---
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  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    @ wildfang

    Hallo!

    Nein.
    Mir ist bewusst, dass der Hersteller von Medikinet nur die Verpackung geändert hat und
    die Kapseln die Gleichen sind, nicht nur äußerlich, ob nun adult auf der Packung steht oder retard.

    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass bei mir die Nebenwirkungen nur im ersten Jahr auftraten,
    vor allem während der Eindosierung, aber auch immer mal wieder während des Jahres der Studie.
    Dies hatte meiner Meinung nach nicht nur mit MPH selbst zu tun, sondern auch mit der Gewöhnung daran
    und vor allem auch mit meiner psychischen Verfassung.

    Mir war oft übel, weil es mir psychisch auch nicht gut ging. Seit ich wieder psychisch stabiler bin,
    sind die physiologischen " Nebenwirkungen" Übelkeit, Appetitlosigkeit nicht mehr vorhanden.
    Was die Appetitlosigkeit betrifft bedauere ich das ein bisschen, habe wieder zugenommen....6kg.

    Ich nehme MPH in unterschiedlichen Dosierungen ein, mal 40mg-0-0, mal 30mg-20mg-0, mal nur 30mg.
    Ich kann nicht sagen, warum ich mich manchmal für 30mg statt 40mg entscheide.
    Es ist eine intuitive Entscheidung.
    Ich splitte die Einnahme auf, wenn ich einen langen Tag bzw. Nacht vor mir habe.....

    Für mich ist MPH ein Hilfsmittel, keine Krücke und immer mal wieder läuft alles aus dem Ruder
    und das ist dann eben so.
    Das hat dann nichts mit MPH zu tun, oder ob ich es eingenommen habe oder nicht.
    Manchmal habe ich das Gefühl, nichts eingenommen zu haben.....
    so ablenkbar und stimmungslabil wie ich dann bin
    und manchmal fühle ich mich mit 30mg überdosiert...... dieses Gefühl unter Strom zu stehen, you know?.

    Und manchmal habe ich die Einnahme vergessen und
    ich erlebe einen ausgeglichenen wunderbaren Tag.
    Und manchmal habe ich die Einnahme nicht vergessen und es ist einfach alles nur furchtbar.....

    Wir sind Menschen und keine Maschinen...... jeder Tag ist anders.....und daher auch
    meine psychische Verfassung, meine Neurotransmitterphysiologie, meine körperliche Verfassung...
    und daher auch die Wirkung von MPH!!!!!

    Nagus Beitrag hat mir dies wieder deutlich gemacht. Mir bewusst gemacht,
    was ich da schlucke und warum und dass ich mir dessen immer bewusst sein möchte.

    Gruß
    Michi
    Geändert von 'Michi (21.10.2012 um 16:10 Uhr)

  4. #44
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Ach so das war missverständlich.

    Menschen sind keine Maschinen und es gibt mit und ohne MPH gute und schlecht Tage - wohl wahr. Bei mir werden mit MPH die guten etwas häufiger.




    ---
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