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Diskutiere im Thema Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    nagus schreibt:
    Behandlung mit ritalin und concerta 4-5Jahre. zu rst ging es mir auch sehr gut damit.doch nach und nach wurde meine Leistungsfähigkeit ohne Einahme immer schlechter.
    Nun bin ich mit 35 Jahren berentet, aufgrund von der langzweitnebenwirkung der medikamente RITALIN und CONCERTA.
    [Neugiermodus an]:
    Was genau für Langzeitnebenwirkungen waren das? Die, die Du gerade geschildert hast oder ist da noch mehr?
    [/Neugiermodus aus]

    Mein erster Gedankenimpuls bei Deiner Schilderung ist, dass da dann aber was kräftig schief gelaufen ist und das hat auf den ersten Blick möglicherweise nichts mit MPH zu tun.
    Eher würde ich dann hinterfragen, ob die Diagnose überhaupt zutreffend war/ ist, ... ob die Dosis möglicherweise die falsche war, ob neben der Medikation auch eine Behandlung stattgefunden hat, ob Komorbiditäten in den Vordergrund gerückt sind, die vorher nicht erkennbar waren (wie Wildfang schon schrieb, z.B. Depressionen) und so weiter und so weiter.

    LG
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein (19.10.2012 um 10:42 Uhr) Grund: Satz ergänzt

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Hallo,

    bzgl. der diagnose kann ich nur sagen, das ich das wenn auch etwas zu spät, das doch gerne mal per EEG checken lassen möchte.Um nu endlich zu wissen was da sache ist.
    Anhand von drei vier Fragbögen mit der amphetamin behandlung anzufangen find ich im nachinein nich so glücklich.
    Fakt ist früher konnte ich mich überhaupt nicht bremsen und nun komme ich ohne mph gar nicht mehr in gang.Da ich aber in zehn oder 15 jahren nich dement und fertig sein will (ohne)verzichte ich seit geraumer zeit auf die Einahme.
    Behandlung fand bis auf 5-8 sitzungen damlas vor 15 jahren keine statt und später als ich 28 war, sagte man mir verhaltenstherapie würde nix bringen da wäre ich zu alt für.
    ich glaub ich kann mich nicht damit anfreunden mph einzunhemen um zu funktionieren. Zumal ich vor der medikamentation auch funktioniert habe eventuell nur etwas zu heftig.

    Dr. LIeb hats gut erkannt ", die an dem Aufmerksamkeitssyndrom ADHS leiden, zwar häufig unfokussiert denken, dass sie dadurch gleichzeitig aber auch kreativer sind, auf überraschende Lösungen und Ideen kommen"



    LG
    nagus

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Du bist kreativ, weil Du Du bist und nicht, weil Du ADS hast.

    Diese Kreativität bist DU, sie ist nicht Teil des ADS.

    Wenn jemand aufrund der Medikation lethargisch wird, würde ich persönlich vermuten, dass er entweder überdosiert oder falsch positiv auf ADS diagnostiziert ist.
    Wie gesagt: vermuten und auf den ersten Blick, im ersten Gedankenimpuls.

    Möglicherweise wäre auch eine Parallelbehandlung mit AD sinnvoll, das ist häufig eine angewandte Kombination, usw. usw.

    Aber ich hatte schon vermutet, dass zwar Medikation gegeben wurde, aber an Behandlung nicht viel vorhanden war.

    An sich halte ich es für unlogisch, die ADS-Behandlung rein auf Medikation zu begrenzen.

    MPH sorgt dafür, dass man, sehr vereinfacht ausgedrückt, nun in der Lage ist, das was man weiß auch in die Tat umzusetzen
    ("ADHD is not a Disorder of Knowing what to do, it's not a Disorder of Knowledge, ... it never was, ... it's a Disorder of doing, what you know" [Barkley]).

    Aber dennoch braucht es dann auch jemanden, der uns zeigt,n wie das geht.
    (das ist sehr sehr sehr vereinfacht gesprochen)

    Aber einfach nur Pille rein und gut ist's ... ist eben nicht ...

    Gerade wenn es erst im Erwachsenenalter entdeckt wird, kann man davon ausgehen, dass die exekutiven Funktionen sich eben nicht normal entwickelt haben, denn wir haben es ja mit einer Entwicklungsverzögerung zu tun und da die Funktionen aufeinander aufbauen, kann man am Ende als Erwachsener nur mit einem Haufen Chaos da stehen und da reicht es im Leben nicht, einfach nur Medikamente zu nehmen.
    Wir brauchen Unterstützung von Außen, der eine mehr, der andere weniger, der eine hier, der andere dort, aber ohne wird sich nichts ändern.
    Meine Meinung.

    Das mag natürlich jetzt ziemlich fatalistisch klingen, damit will ich nicht sagen, dass es so drastisch ist, sondern es verständlicher aufzeigen.

    Darf ich noch mal neugierig sein?
    Wie hoch war Deine Dosis?

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Hallo,

    19-22 jahre ritalin 2stück alle 2 std 6 mal am tag. dosis muss ich nochmal gugen glaube 5mg mph waren das je tab.

    dann 22-25 jahre concerta 36mg.

    Was ist AD für ein präparat?

    LG
    Nagus

  5. #25
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    AD ist die Abkürzung von Antidepressivum/Antidepressiva

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    achso danke

    ich weiss nich ob das was für mich is.

    galop gesagt über depriss steh ich mittlerweile drüber is zwar nich schön aber damit komm ich schon klar.

    Aufjedenfall werde ich mich in naechster zeit doch mal wieder um mich kümmern und nich von tag in tag reinleben.

    eventuell starte ich mal einige experimente mit tyrosin.

    Habe da auch noch interessante sachen zu phenylalanin gefunden (is in kaugummi usw drin) steht wohl auch in direkten zusammenhang mit dopamin usw produktion.

    LG
    nagus

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Du kommst mit Depressionen prima klar, logisch, wie mit einem gerissenen Kreuzband auf der Skipiste - du kannst fahren, mit Glück sogar recht schmerzfrei aber mit dickem Knie und Spätfolgen.

    Oder du hast eben keinen Kreuzbandriss. Äh Depression.

    Alles was du schilderst und auf die MPH Behandlung schiebst klingt aber doch sehr nach Depression. Und damit zu fahren ohne was zu machen wird sich rächen.

    Im übrigen - man kann ADHS eben leider nicht sicher am EEG sehen.

    Und Verhaltenstherapie funktioniert auch mit 100 noch. Dass ADHSler immer kreativ sind ist Stuss. Und bei deiner Ritalindosis war ich von lesen schon überdosiert. Dafür war die Cocertadosis im Verhältnis (nicht absolut) zu niedrig: Die Umrechnung stimmt nicht.

    Ich glaub du hattest ziemlich doofe Ärzte.




    ---
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  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    @nagus

    Vielleicht wäre es besser , wenn du zu einem Arzt gehst immerhin könnte hinter deinen Problemen eine ernstzunehmende somatische/körperliche Krankheit dahinter stecken z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion . Die kann genau die gleichen Symptome produzieren . Dein Dosen mit 5mg und 36g Concerta waren wirklich nicht außergewöhnlich hoch , daher würde ich Folgeschäden dadurch für unwahrscheinlich halten . Ich würde dir raten das was du da beschreibst nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und schleunigst einen Arzt aufzusuchen. .

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    Clown, 2 Ritalin alle 2 Stunden 6x am Tag 5mg sind 60mg/Tag, das ist die empfohlene Höchstdosis im Laufe von 12 Stunden. 36mg Concerta entspricht etwa 30mg MPH auf 12 Stunden verteilt - eins von beidem ist falsch. Von der total gegensätzlichen Freisetzung reden wir mal nicht.

    Aber ansonsten hast du zu 110% recht.

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Psychische (Langzeit-)Nebenwirkungen von Ritalin

    nagus schreibt:
    ich glaub ich kann mich nicht damit anfreunden mph einzunhemen um zu funktionieren. Zumal ich vor der medikamentation auch funktioniert habe eventuell nur etwas zu heftig.

    Dr. LIeb hats gut erkannt ", die an dem Aufmerksamkeitssyndrom ADHS leiden, zwar häufig unfokussiert denken, dass sie dadurch gleichzeitig aber auch kreativer sind, auf überraschende Lösungen und Ideen kommen"
    Ein Medikament nicht zu nehmen weil man sich damit nicht anfreunden kann, finde ich richtig. Einerseits weil man dann bereits Druck auf sich selbst macht, wenn man gegen die eigene Überzeugung handeln will. Andererseits weil innere Abwehr auch die körperliche Reaktion auf das abgelehnte Medikament stark beeinflussen kann. U.a. können dann heftige Nebenwirkungen auftreten, weil der Körper damit das 'zeigt' was innerlich an Abwehr bereits da gewesen ist. Oft kann es dann auch passieren, dass ein Medikament nicht hilft, weil die eigene Psyche dem Körper 'sagt' Vorsicht, böses Zeug, wollen wir nicht, wehr dich dagegen!

    Zum 'Funktionieren': Alles was ich jetzt kann, konnte ich auch ohne MPH. Wenn ich es denn trotz Adhs dann unter extrem erschwerten Bedingungen überhaupt greifen, festhalten, umsetzen konnte. Ein für mich extrem hartes Leben mit vielen Abbrüchen, ständigem 'Versagen' und vielen sehr negativen Begleiterscheinungen wie z.B. immer wieder depressiven Phasen, Burnouts, verpatzten Prüfungen usw.

    Mit MPH kann ich das was bereits da ist besser, schneller, konsequenter und stressfreier nutzen. Für mich ein enormer Anstieg an Lebensqualität, den ich nur indirekt mit MPH zusammenbringe. Denn das nutze ich nur um das 'nicht nutzen können' vorhandener Möglichkeiten/Fähigkeiten durch Adhs ein wenig auszugleichen.

    Ob das mit der Kreativität zutreffen kann weiß ich nicht. Hab es selbst auch schon von einem Neurologend/Psychiater erzählt bekommen, der allerdings gleichzeitig meinte, Adhs in einem halbstündigen Gespräch sicher diagnostizieren oder ausschließen zu können. Macht seine Kompetenz was Adhs bei Erwachsenen angeht für mich persönlich ein wenig fragwürdig.

    Überraschende Lösungen bekomme ich genauso hin wie vorher. Auch genauso ungeplant und querdenkend.
    Ich bin auch noch genauso kreativ wie vorher. Einzige Ausnahme: wenn ich etwas Kreatives tun will, dass total chaotisch, wild, unstrukturiert, ohne Zielstellung sein soll, dann verlege ich es in die Abendstunden, also die Zeit nach Ende der MPH-Wirkung in meinem Körper.
    Für mich keine Einschränkung, denn meist bin ich eher froh, etwas von meinem 'kreativen Zeug' endlich auch mal wirklich konzentriert und entspannt machen und zu Ende bringen zu können. Ohne MPH war das bei mir leider nie möglich.

    Was die Verhaltenstherapie angeht stimme ich den 'Vorrednern' zu. 'Zu alt' halte ich für Blödsinn. Ich denke an sich selbst zu arbeiten, Sachen zu verarbeiten, mit sich besser umzugehen lernen....das ist alles möglich bis man in die Grube hüpft.

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