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Diskutiere im Thema Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 21

    Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen?

    Hallo liebe leute, wer hat ein paar antworten auf meine frage zu medikinet ?

    Wäre dankbar wenn mir jemand sagen könnte wie es auf euer Emotionalleben wirkt

    und ob eure Impulssteuerung besser kontrolliert wird,

    wäre toll, denn ich habe mächtig probleme mit meinen Stimmungsschwankungen, kann mit meinen gefühlen fast nicht umgehen und kann daher

    auch schnell etwas werden. Helfen die medis dabei gut???? Danke Euch für jede antwort

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Medikinet, wer hat mir antworten ?

    ich würde mich mal auf equasym einstellen lassen da ist das besser das bekomme ich...........

    es ist aber nicht ganz weg nur besser mit medikinet kenne ich mich nicht aus sorry

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Medikinet, wer hat mir antworten ?

    Danke trotzdem.

    Das equasym muß man bestimmt selbst bezahlen, oder,

    und wenn ja welche kosten kommen da auf einen zu?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Medikinet, wer hat mir antworten ?

    also ich weiß nicht ob du befreit bist ich bin es und darum ist es für mich kostenfrei

    da musst du dich mal schlau machen...........

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen?

    Generell ist MPH allein nicht die Lösung bei Emotionsregulationsstörungen finde ich. Ich nehme Medikinet Adult, bei mir ist es so, dass ich alleine durch das Medikament nicht die Wirkung habe die Du Dir wünschst. Ich kann mich durch MPH besser konzentrieren und bin strukturierter und habe mein Gedankenkarusell besser im Griff. Was die Emotionen angeht hilft mir die Verhaltenstherapie die ich mache und viel Arbeit an mir selbst.
    Stimmungsschwankungen habe ich auch mit MPH, aber ich kann dadurch, dass ich mich besser konzentrieren kann und mein Hirn nicht so wirr ist besser an mir arbeiten und die Verhaltenstherapie besser anwenden!
    Ich denke man kann nicht sagen "nimm Equasym" oder "nimm dies und das" ... das kann nur der Arzt entscheiden und mit Dir zusammen entscheiden ob MPH Dir eine Hilfestelllung sein kann um mit Hilfe einer Therapie an der Emotionsregulation zu arbeiten.

    LG

    Rose

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen?

    Ich denke, dass man lernen kann, seine Impulse in gewissen Maße zu regulieren. Ich habe zwölf Jahre lang traditionelles Shotokan Karate gemacht und dabei viel Disziplin und Selbstbeherrschung gelernt. Doch weiß ich auch, wie es für mich gewesen ist, wenn man seinen Emotionen hilflos ausgeliefert ist. Bei sehr kräftigen Gefühlsausbrüchen früher (habe viel getan und auch 2011 nen halbes Jahr lang täglich meditiert, was mir auch in der Hinsicht half) wurde ich jedoch sehr ruhig, mein Tremor war weg und ich sagte kein Wort mehr. War quasi bewegungslos und kämpfte um jede Regung und Antwort, dass ich diese auch "senden" konnte.

    Doch entgegen der Problematik bin ich persönlich mehr dem anderen Aspekt vertraut. Der Abschottung nach Außen und Emotionen nicht zulassen, da diese mich als Kind nur weiter schädigten. Doch auch hier ist es wichtig Emotionen kontrollieren zu lernen, in der Hinsicht, diese zuzulassen. Der Extremfall ist medizinisch unter dem Begriff "Alexythemie" bekannt. Dies heißt übersetzt "gefühlsblind". Für sich, wie auch Andere, da aus schwierigen Situationen (wieder das Gehirn ^^) der Denkapparat lernte, bestimmte Arreale auszuschalten und dafür andere aktiv werden, die dann "psychosomatischen Beschwerden" auslösen. Je nach Emotion hat man dann andere körperliche Beschwerden. Ich etwa konnte später in der Jugendzeit je nach körperlichen Symptomen deuten, welches Gefühl ich gerade habe... (Eine schwere Zeit)

    Ich will diesen Aspekt nur ansprechen in diesem Thema, da ich jeden beneidete, der irgendwie es schaffte Gefühle zu zeigen und wenn es quasi im Affekt war, unkontrolliert. Habe Jahre gebraucht um wieder lachen oder weinen zu können. Hatte da ein Buch immer bei mir (Idee einer damaligen Freundin), indem ich deutete oder direkt jeweilige Gefühle aufschrieb. Eventuell ließe sich dies hier auch im umgekehrten Sinne verwenden. Indem heftige Gefühle aufgeschrieben werden (sobald es geht und wenn erst hinterher), in dem die Lage, die Emotion, die Gedanken, die Handlung und die spezifischen Situation vor, währenddessen und hinterher aufgeschrieben wird. Sozusagen als FeedBack und zu verstehen, aus welchen Grund der Umstand so ablief, wie es ablief. In meinen einer der wichtigen Erstschritte um etwas zu ändern. Verständnis und späteres Erkennen, wenn sich das Gleiche oder etwas Ähnliches anbahnt. Also Präventiv arbeitet...

    Aber generell bin ich der Meinung, wenn der Alltag ernsthaft beeinträchtigt wird, eine (Verhaltens-)Therapie nicht zu ersetzen ist, aber mit Hilfe von Unterstützung durch Freunde und Verwandte am Besten Erfolge zeigt.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen?

    hallo rose,

    danke für deine info, muß mit meiner ärztin sowieso nochmal über das ganze reden, ich weiß ja nich wie die diagnostizierung bei dir vonstatten ging,
    bei mir war es so, daß ich ungefähr 30 fragebögen ausfüllen musste, auswertung, 15 minütiges gespräch, rezept in die hand bekommen, erstmal fertig.
    Fand das sowieso alles etwas komisch, hat mich auch alles etwas verunsichert, denn bei der untersuchung meines sohnes is weitaus mehr passiert ?!?!

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen?

    träumerin schreibt:
    hallo rose,

    danke für deine info, muß mit meiner ärztin sowieso nochmal über das ganze reden, ich weiß ja nich wie die diagnostizierung bei dir vonstatten ging,
    bei mir war es so, daß ich ungefähr 30 fragebögen ausfüllen musste, auswertung, 15 minütiges gespräch, rezept in die hand bekommen, erstmal fertig.
    Fand das sowieso alles etwas komisch, hat mich auch alles etwas verunsichert, denn bei der untersuchung meines sohnes is weitaus mehr passiert ?!?!
    Ich wurde zweimal diagnostiziert. Beim ersten mal war es ähnlich wie bei Dir und ich war sehr unzufrieden und das hat mir so auch nichts gebracht.

    Ich war dann von November letzten Jahres bis Januar diesen Jahres in einer Klinik und wurde von grundauf nochmals diagnostiziert (sehr viel ausführlichere Tests und sehr gute Aufklärung zu Medikamenten und Therapie, ich war begeistert), und dann auch behandelt. Ich persönlich habe festgestellt, dass eine nur medikamentöse Behandlung für mich niemals Sinn ergeben würde, weil ein Medikament eine Emotionsregulationsstörung nicht "heilen" kann... mit einem Medikament hast du höchstens die Möglichkeit einer Therapie besser zu folgen und die Dinge die Dir in der Verhaltenstherapie (diese ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle bei solchen Störungen) beigebracht werden besser umsetzen zu können. Aber alles in allem ist eine Verhaltenstherapie IMMER harte Arbeit an sich selbst und nur durch sehr viel Eigeninitiative und viel Disziplin ist es zu schaffen das in den Griff zu bekommen. Es gibt immer Rückschläge und das ganze ist ein sehr langer und harter Prozess, weil man sich einfach darüber klar werden muss, dass nur man selbst , sich und sein Verhalten verändern kann.

    Medikamente können Dich dabei wie gesagt unterstützen, aber ich selbst finde man sollte sich was das angeht nicht zu sehr auf Medikamente stützen. Wenn es so einfach wäre "eine Pille nehmen und alles ist gut und kein Problemverhalten mehr da" ...wenn es so wäre... dann wären wir alle nicht "krank"!

    Arbeit an sich selbst ist immer hart und bedarf eben auch, dass man sich seine Fehler eingesteht was mitunter sehr schmerzhaft sein kann.
    Du solltest Dir denke ich einen guten Verhaltenstherapeuten suchen oder aber in einer Klinik nachfragen, die bieten mitlerweile auch oft Gruppen-Verhaltenstherapien an, da ist es manchmal einfacher einen Platz zu bekommen. Kümmere Dich, wenn Du Dich dazu entschließen solltest schnell darum, denn die Wartelisten sind seeeeeeeeehr lang!

    Ganz viel Erfolg wünsch ich Dir bei der Arbeit an Dir selbst!

    LG

    Rose

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Medikinet: Emotionen, Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen?

    Hallo träumerin,

    ich sehe es ein wenig anders. Man muss herausfinden, woher deine starken Gefühlsschwankungen kommen. Ich habe z.B. zusätzlich zur ADHS noch die Diagnose Bipolare Störung...und bei mir ist das A&O die medikamentöse Einstellung...und dann erst die Therapie. Wenn Gefühlsschwankungen nichts mit Auslösern zutun haben, sondern quasi angeflogen kommen, wie es bei mir zu 70% der Fall ist, kann auch eine Therapie nichts richten. Stimmungsstabilisierer sind da quasi meine Rettung, wobei es natürlich auch da noch deutliche Schwankungen gibt, die aber mehr oder weniger jeder Mensch hat.
    Und Medikinet hilft mir leider auch nicht bei meinen Impulskontrollstörungen...auc h da sind es eher andere Tabletten. Medikinet hilft allerdings da, wo innere Unruhe das Problem ist, natürlich auch äußere, wie z.B. mein permanentes Bein-Wackeln, das quasi weg ist...und auch die Ablenkbarkeit ist reduziert und die Konzentration besser...soweit das in einem Großraum-Büro überhaupt möglich ist.

    Wie gesagt alles eine Frage der Ursache und auch wie schwerwiegend du es persönlich empfindest.

    LG Amn

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