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Diskutiere im Thema Edronax/Solvex (Wirkstoff Reboxetin) Nebenwirkungen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Edronax/Solvex (Wirkstoff Reboxetin) Nebenwirkungen?

    Hi Petrocelli...
    Da du das Zeugs Reboxetin ja schon ausprobiert hast,kannst du mir bestimmt weiter helfen.
    Ich nehm es seit 2 Wochen und bin nur noch gerädert,antriebslos und irgendiw kommts mir vor als hätte ich am Vorabend ne Kiste Whiskey geleert.Also total verkatert.

    Ich musste sogar nach einer Woche die Dosis auf nur 1mg,was ja recht wenig ist reduzieren und ich fühl mich bis auf das,daß die Schweißausbrüche zurückgingen noch genau so beschissen ums mal auf den Punkt zu bringen.
    Die Nebenwirkungen bezüglich der Geschlechtsorgane kann ich nur bestätigen.Auch unter einer so geringen Dosis.

    Wird das denn mit der Zeit noch besser,oder was geschieht,wenn man die Tabletten auf die von meiem Artz angestrebten 8mg Tagesdosis erhöt?

    Bis jetzt hab ich nur schlechtes über dieses Medikament gelesen.
    Andererseits,habe ich da ich sehr empfindlich bin bei Reboxetin nicht so extreme Nebenwirkungen,als unter SSRIs,die bei mir katastrophal einschlugen.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 122

    AW: Edronax/Solvex (Wirkstoff Reboxetin) Nebenwirkungen?

    Hallo S,

    grundsätzlich ist es schon richtig einzuschleichen, da Nebenwirkungen in vielen Fällen nach einer gewissen Zeit verschwinden, andere bleiben. Das musst Du für Dich herausfinden.

    Ich habe in Deinem anderen Thread ein wenig über Deine Vorgeschichte und vor allem über die Medikamente gelesen. Ich denke deswegen bekommst Du trotz diagnostiziertem ADHS kein MPH - das Risiko für einen Abusus ist zu hoch. Damit wäre Dir nicht geholfen. Ob Reboxetin das Richtige ist? Wie sieht das aus mit Deinen Komorbiditäten - Ängste und Depressionen? Bist Du eher der ständig unruhige Typ, oder kommen die Panikattacken nur zeitweise (ohne Ankündigung oder z.B. bei bestimmten Situationen?).

    SSRIs kommen bei Dir nicht gut an, das habe ich schon gelesen. Hast Du es schon einmal mit Trevilor (insbesondere auch gegen die PA) oder Cymbalta (besonders Nebenwirkungsarm) probiert?


    Gruß
    Petrocelli

  3. #13
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Edronax/Solvex (Wirkstoff Reboxetin) Nebenwirkungen?

    Ja genau das meinte auch der Arzt,daß das wegen meiner Vorgeschichte nicht empfohlen wird.Es wäre bei mir günstiger ein noradrenerges AD einzusetzen.Nur ob jetzt speziell Edronax hilft,ist ne gute Frage.Gerade bei einer Panikstörung,kann ich mir das eher weniger vorstellen.Aber mal abwarten.

    Depressiv bin ich zum Beispiel nicht.Das war ich aber für ne Zeit nach der Trennng vom Partner,aber das ist denke ich normal.Bei mir wars nur damals echt heftig.Mittlerweile hab ich aber keine mehr.

    Ängste,sind mit der Verhaltenstherapie deutlich besser geworden.Habe zwar immer noch Ängste wenn ich vielen Menschen ausgesetzt bin,aber es hält sich in Grenzen.

    Das mit den Panikattacken ist so ne Sache.Manchmal glaub ich garnicht,daß das richtige Panikattacken sind.Meist treten die auf,wenn ich mich auf etwas freue und die Innere Unruhe dadurch sehr groß wird.Meist sind die Attacken ausgelöst durch diese...nennen wirs mal Nervosität.Dann kommen dann die typischen Angstgedanken,daß was nicht stimmt,hilfe,ich kipp gleich um und bekomm dann auch dann erst die typischen Symptome,die sich dann auch verschlimmern.

    Ich bin von Grund auf ziemlich nervös und ich wäre im Moment,ohne die Benzos und dem Neuroleptikum nicht lebensfähig und selbst bei dieser Medikation kommt die Nervosität noch sehr stark durch.Die Medis nehmen mir dann quasi nur die Angst und ich bekomme keine Panikattacken mehr.
    Man merkt aber,wenn ich jetzt zum Beispiel auf nem Konzert bin,wo an die 10000 Leute sind,daß ich immer noch sehr ängstlich bin.Jetzt nicht wegen den Leuten an sich,sondern wegen der inneren Unruhe.Mir kreisen dann ständig diese Gedanken durch den Kopf,daß ich jetzt jeden Moment kollabiere.Da helfen dann auch die Medikamente nicht.Wenn man dann noch die vielen Reize auf solchen Konzerten mit einbezieht,ist das schon heftig,weil meist geht so ne Attacke mit einer extremen Reizüberflutung einher.
    Tch vermute mal,daß die Nervosität und die Reizüberflutung für die Panikattacken verantwortlich sind.

    Für mich ist dann quasi das Konzert keine wirkliche Freude,sondern eher ne Tortur.Ich tus mir aber trotzdem an,weil es einfach zu meinem Leben dazugehört und wegen der Hoffnung,daß es irgendwann mal besser wird durch die konfrontation.

    Ich merke aber seit ich das Edronax nehme,ist die innere Unruhe besser geworden.Ich weiß aber jetzt nicht,ob das ne Nebenwirkung ist,oder ne Wirkung,weil es heißt ja,daß die Tabletten anfangs müde machen und dann antriebssteigernd sind wenn man sie ne Weile nimmt.

    Trevilor hab ich schon versucht.Das war auch nicht auszuhalten mit den Nebenwirkungen.Über Cymbalta hab ich schon sehr viel gutes gelesen,aber probiert habe ich es noch nicht.Wäre vielleicht einmal einen Versuch wert,wenn das Edronax nicht anschlägt.Immerhin wird Cymbalta auch bei Panikattacken eingesetzt und soll sehr gut helfen.

    MPH würde ich denke ich auch mal ausprobieren,wenn ich denn die anderen Medis abgesetzt hab,weil das verträgt sich leider nicht zusammen.
    Wenn ich nämlich zrück denke,als ich meine Drogenphase hatte,fällt mir ein,daß ich durch Amphetamine sehr ruhig und klar wurde im Gegensatz zu den anderen Leuten,die das auch nahmen.Ich denke,wenns mir die innere Unruhe nimmt,werde ich auch keine Panikattacken mehr haben.
    Aber das ist im Moment reine Spekulation und man sollte mal schauen was die Zukunft bringt.Leider ist mein jeziger Arzt kein Spezialist,was ADHS bei Erwachsenen angeht,aber er ist dennoch sehr gut.Das war auch der erste der sagte,man könne dem Verdacht mal nachgehen und können medikamentös auch mal einen Versuch wagen.Er gab mir aber zu bedenken,daß wenn die Diagnose nicht gestellt ist,wäre es eher bedenklich,weil sonst könnte ich wegen der Stimmulierung noch mehr an die Decke gehen,was die Panikattacken angeht.Ich finds aber toll,das er sich dafür einsetzt und auch mit der Ärztin zusammenarbeitet,die die Diagnose gestellt hat.

    LG S

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