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Diskutiere im Thema Wie gefährlich sind Ritalin und Co? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    hallo volki,
    du hast also die retardkapseln bekommen. ich hab mir bei der verschreibung am donnerstag ausdrücklich gewünscht die unretardierten zu bekommen, weil wenn nebenwirkungen auftreten dann ist der spuk nach wenigen stunden vorbei. das ist bei den retardkapseln anders. nach allem, was ich bisher über mph gelesen und gehört habe, es wird generell empfohlen mit den unretardierten anzufangen. allerdings sind die für erwachsene noch nicht zugelassen, weshalb man sie selbst zahlen muss. ich hab für 50 tabletten a 5 mg ~ 17 euro bezhalt, aber das wars mir wert. vielleicht solltest du nochmal mit deinem doc darüber sprechen. die von erich beschrieben methode geht auch, aber wenn du solche angst hast, wärs wahrscheinlich bei der retardierten form immer noch zu viel. und ich stimme erich zu, mph wird dich höchstwahrscheinlich eher ruhiger machen, das kann ich im moment aus eigener erfahrung bereits bestätigen.

    lg
    lexxus

    ps: wenn ich so lese, was du über den stand deiner seminararbeit schreibst, ganz ehrlich schlimmer kann es doch eigentlich nicht mehr werden, oder? insofern kannst du also nur gewinnen ;o).

  2. #22
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Hallo, die Kügelchen in der Kapsel sind absolut winzig. Die kann man nicht einzeln abzählen oder sortieren.

    Was mir tierisch Angst macht sind noch nicht mal die sofortigen Nebenwirkungen. Angenomman man nimmt MPH und wartet dann ob was passiert und wenn nichts passiert dann ist alles gut, dann wäre das ja noch okay. Aber was ist mit den hammerharten raren Nebenwirkungen wie etwa irgendwelche Gefäßverschlüsse im Gehirn oder Krampfanfälle usw? Die können ja jederzeit auftreten das heißt man müsste in ständiger Angst leben. Dann hätte ich jedes Mal Panik wenn mir der Kopf wehtut oder wenn irgendwas anders ist und ich das Gefühl habe es stimmt was nicht das wäre Gift für mich weil ich ja sowieso schon unter Ängsten leide und auch hypochondrisch bin. Das zieht mich grad total runter.
    Jetzt hab ich einerseits die Befürchtung ADS zu haben was mich runterzieht und zugleich trau ich mich nicht das Mittel zu nehmen. Schlimmer gehts kaum.
    Ich versteh einfach nicht wie kann man überhaupt ein Mittel zulassen was solche krassen Nebenwirkungen haben kann wo man praktisch die ganze Zeit in Angst leben muss?
    Für mich klingt das wie russisches Roulette. Ich würde ja auch nicht auf den Bahnschienen laufen wenn die Chance totgefahren zu werden 1:1000 ist. Das würde ja kein Mensch machen aber mein Medikamenten macht man es dann. Und selbst wenn irgendwas selten auftritt ist das auch keine wirkliche Beruhigung. Das denkt vermutlich jeder der es nimmt
    aber irgendeinen trifft es dann.
    Gibt es gegen ADS nicht irgendwelche anderen Mittel die nicht so krass sind? Gegen MPH sind Sachen wie SSRI ja wie Hustengutsel und selbst vor den hab ich schon Angst.

  3. #23
    ErichW

    Gast

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Ich denke, dass diese Ängste dermaßen irrational sind, dass man sie argumentativ nicht angehen kann.

    MPH ist in therapeutischer Dosierung faktisch ein eher harmloser Wirkstoff. Er wird seit Jahrzehnten millionenfach weltweit eingesetzt. Wenn Pharmafirmen in ihren Beipackzetteln sich juristisch dadurch absichern, dass sie selbst kleinste Hinweise auf ein irgendwann aufgetretenes Problem aufnehmen, dass noch nicht einmal mit dem dem Medikament nachgewiesen kausal zusammenhängen muss, dann wird der Beipackzettel natürlich zur Horrorlektüre. Das trifft aber auf alle alten bzw. älteren und weit verbreiteten Medikamente zu. Selbst auf frei verkäufliche.

    Ich würde übrigens nicht versuchen, gegen diese Ängste anzukämpfen. Das Risiko, sich autosuggestiv eine schwere Nebenwirkung sozusagen hausgemacht einzuhandeln, wäre mir zu groß. Die Kreislaufbelastung durch die Angst dürfte wesentlicher gefährlicher sein als die Wirkung des Medikamentes.

    FG Erich

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    hallo volki,

    ich hab die tage erst verstanden, was die angst mit meinem adhs zu tun hat. im zustand der angst werden viele neurotransmitter und hormone aktiv und ich denke, dass genau das uns adhsler hilft irgendwie zu funktionieren. mir ist das früher schon aufgefallen, im zustand absoluter bedrohung bin ich plötzlich extrem klar im kopf und kann absolut strukturiert und gezielt handeln. erst als eine bekannte mich darauf hinwies, dass da möglicherweise ein zusammenhang besteht (bei ihr verschwanden die ängste mit der einnahme von mph) wurde mir klar, dass es sich offenbar um einen kompensationsmechanismus handelt. zugegeben, kein besonders angenehmer, aber offenbar hat er funktioniert. das nachvollziehen der ursachen hat mir sehr geholfen mich ans mph heranzuwagen.

    übrigens: als ich vor 1,5 jahren die diagnose bekam wollte man mich auch gleich mit mph versorgen. damals war ich noch nicht bereit dafür und habe das abgelehnt, weil mir klar war, dass es nur schief gehen kann, wenn ich einen sehr starken innerlichen widerwillen hege. erst seit letztem sommer war ich an einem punkt angekommen, wo ich bereits einige andere medikamente probiert hatte und inzwischen auch sehr gut mit einem antidepressivum eingestellt war, dass für mich klar wurde, jetzt ist der richtige zeitpunkt, jetzt sind alle anderen möglichkeiten ausgeschöpft, jetzt will ich auch. vielleicht bist du einfach noch nicht so weit. ich bin zudem vor über einem jahr ratsuchend beim sozialpsychiatrischen dienst gelandet. dort gibt es ärzte und sozialarbeiter, die einen beratend in lebenskrisen unterstützen. ich bin dort bei einer ärztin gelandet, die sich sehr gut mit dem thema auskennt und mir allein durch die gespräche auch viele ängste nehmen konnte. da es sich um eine staatlich finanzierte beratungsstelle handelt, hat die ärztin dort auch wesentlich mehr zeit, sich allen meinen fragen zu widmen, auch hat sie mich intensiv bei der suche nach passenden ärzten und therapeuten unterstützt. vielleicht gibt es bei dir in der nähe auch eine ähnliche einrichtung, die dir auf deinem weg ein bisschen unter die arme greifen kann.

    ich kann deine angst so gut verstehen, aber ich kann dir auch sagen, du musst deinen eigenen weg finden. so gutgemeint alle ratschläge von aussen sein mögen, du wirst sie nicht annehmen können, wenn in deinem kopf vor lauter angst bei jeder neuen idee ein großes, dickes ABER! erscheint. das ist kein vorwurf, denn ich kenne diesen zustand nur zu gut, man sucht verzweifelt hilfe, hat aber zu große angst die lösungswege umzusetzen.

    ich wünsche dir sehr, dass du deinen, für dich richtigen weg findest!

    lg
    lexxus

    ps: hab meine medidosis vor knapp einer stunde eingeworfen und fühle mich entspannt und klar. und! es ist nichts schlimmes passiert!

  5. #25
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Hallo,

    bei mir ist es nicht so, dass ich bei Panik klar denken kann sondern eher umgekehrt.

    Ich wünschte ich könnte das auch so differenziert und mit Abstand sehen wie du Erich, aber da sind ja auch bei 1:100 schon ziemlich heftige Nebenwirkungen dabei selbst die wären für mich schon zu heftig. Ich habe noch nie irgendwelche Medikamente genommen mit so krassen Nebenwirkungen. Angenommen man kann Durchfall bekommen oder Schwindel oder sowas dann kann ich damit leben aber wenn da steht Ohnmacht oder Gefäßverschlüsse im Gehirn dann muss man doch Tag und Nacht in Angst leben. Was macht man denn dann wenn einem der Kopf wehtut oder schwindelig ist oder man sich seltsam fühlt dann könnte es ja theoretisch jederzeit eine absolut ernste Sache sein wo man sofort ins Krankenhaus müsste. Ich weiß echt nicht wie ich damit umgehen soll. Da würde es mir auch nicht viel bringen wenn mir ein Arzt gut zuredet. Die Sachen stehen ja nunmal im Beipack und die Hersteller schreiben garantiert nichts rein was ihr Medikament schlecht aussehen lassen würde. Wenn da also steht 1:10.000 dann wird das auch stimmen. Bei Beipack von Citalopram war da wirklich nichts im Vergleich.
    So Argumente von wegen selbst Baldrian kann Nebenwirkungen haben bringen mir nichts, denn es geht nicht um Nebenwirkungen sondern darum wie schlimm diese sein können.

    Und was die Sache ja nochmal verstärkt ist, dass diese Nebenwirkungen so wie ich das rauslese theoretisch jederzeit auftreten können. Dann hat man ja wirklich gar keine Ruhe.
    Wenn ich Kinder hätte und die bekämen sowas wäre ich Tag und Nacht in Angst ich weiß echt nicht wie andere Leute das machen.
    Das ist jetzt echt eine ganz dumme Situation. Einerseits denke ich vielleicht würde das Mittel wirklich helfen aber selbst wenn dann würde die Angst vor Nebenwirkungen auch wieder negativ wirken und vielleicht die positiven Effekte aufheben oder im Endeffekt mehr negativ wirken als positiv. Angenommen ich solte wirklich ADS haben und kann dann die Medikamente nicht nehmen dann gehts mir im Endeffekt noch schlechter als wenn ich überhaupt nichts von ADS gewußt hätte. Dann hätte ich eben wie all die Jahre gedacht ich sei normal.

  6. #26
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Ich will niemandem sein MPH schlecht machen. Wer auch Angst hat braucht das ja auch nicht lesen. Immer gleich jedem zu unterstellen, dass er provozieren will
    oder was schlecht machen will finde ich ein wenig übertrieben.
    Für mich ist das einfach eine schlechte Situation. Bis vor Kurzem hatte ich nicht mal gedacht, dass ich ADS haben könnte. Dann fand ich das raus, was mich schon runtergezogen
    hat und jetzt weiß ich nicht ob ich MPH überhaupt nehmen kann. Das ist alles andere als positiv. Mir gehts jetzt momentan noch schlechter als sonst weil mich das aufregt ich steh jetzt vor ner Entscheidung irgendwie ist es so egal was ich mache kann falsch sein. Wenn ichs lasse dann gehts mir schlecht weil ich dann noch mehr unter den Symptomen leide. Wenn ich MPH nehme dann weiß ich nicht obs mir besser geht oder nicht aber dann hab ich die ganze Zeit Angst was auch schlecht ist. Ich weiß echt nicht was richtig wäre in so ner Situation.

    Ich hab auch mal ne Frage zu den Tics, die sollen ja laut Angaben häufig auftreten. Hat das jemand von euch erlebt?
    Wie muss man sichd as vorstellen? Und sind die reversibel oder kann es sein, dass man dann plötzlich dauerhaft ein Tourette Syndrom hat?
    Geändert von volki (12.02.2012 um 13:28 Uhr)

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Hallo Volki

    Lese Dich zu dem Thema mal durch Forum,dann wirst Du feststellen das Deine Ängste total übertrieben sind,ev. nehmen Dir bie Erfahrungsberichte anderer User etwas die Ängste.

    Ob Du dann MPH nimmst oder nicht kann Dir hier wirklich NIEMAND abnemen,das kannst nur Du selber entscheiden,und das ist doch auch gut so!?

    wenn Du mit einer kleinen Dosis anfängst wirst Du sicher keine Schäden davon tragen,aber wie schon geschrieben,belese Dich erstmal in Ruhe im Forum.

    Ansonsten kann ich mich den Vorpostern hier nur anschließen.



    Gruß Matze

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Also ich persönlich kenne niemanden (und ich bin mit einigen ADS´lern befreundet die Methylphenidat nehmen) der wirklich Tics bekommen hat. was heißt schon relativ häufig?? das sind irgendwelche hochrechnungen und hier im Forum ist noch niemand tot umgefallen, nur wegen den Medies.
    ich mein du fängst jetzt an jede Nebenwirkung zu hinterfragen, wer hier was, wie doll hatte, diese Informationen werden dir aber nicht weiterhelfen weil jeder von uns eine andere Krankheitsgeschichte hat und jeder noch begleitend andere Medikamente nimmt (bzw. keine) das ist nichts wonach du für dich urteilen könntest
    Die Sachen stehen ja nunmal im Beipack und die Hersteller schreiben garantiert nichts rein was ihr Medikament schlecht aussehen lassen würde.
    naja die Pharmaindustrie ist nicht so blöd und lässt irgendwelche Dinge weg. Wie viele Menschen sind in den letzten zehn Jahren wohl an den Folgen gestorben wohl kaum einer. Warum schreiben sie dann solche Dinge in den Beipackzettel? ganz einfach damit man sie nicht verklagen kann-das hat mit schlecht aussehen lassen nichts zu tuen. sie sichern sich ab. Und glaub mir es gibt mehr Todesfälle durch die Spätfolgen von Acetylsalicynsäure (darf ich den Markennamen hier nennen?) also frei verkäufliche Kopfschmerzmittel als von Methylphenidat. Steht es da im Beipackzettel-nicht das ich mich entsinne, trotzdem ist dieses Mittel um einiges gefährlicher. Wobei du hast ja schon geschrieben das dir diese Argumente nichts bringen. Aber was möchtest du denn jetzt von uns hören oder was erwartest du denn genau? Weder werden hier alle laut schreien " Nein nimm bloß nie die Medies" genauso wenig wie wir sie dir zureden können. es ist deine Entscheidung aber auf diesem Weg machst du sie dir nicht leichter.Fixier dich nicht so auf die Buchststaben die da stehen. Was machst du wenn du dann Kopfschmerzen hast und dir schwindlig ist? dich ausruhen mehr frische Luft, mehr Wasser trinken und gesund Essen mehr nicht. Und halt dich an den Tipp von Atze , lies dich hier in ruhe ein du wirst merken es ist alles halb so schlimm. Und überdenke vielleicht in Ruhe was du von der medikamentösen Behandlung erwartest also welchen Vorteil du von ihr gerne hättest.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    ganz ehrlich, ich bin gerade äusserst irritiert über manche reaktionen auf diesen thread. es kommt ein neuling herein, aus jedem seiner beiträge ist die verzweiflung und die angst überdeutlich herauszulesen, und ich wette viele user hier im forum haben schon unangenehmes mit medis erlebt und reagieren deshalb äusserst skeptisch gegenüber neuen medikationen. wir adhsler werden in so vielen lebensbereichen missverstanden, kritisiert, abgewertet. ich dachte, ein forum sei auch dafür da, verständnis und mitgefühl für die menschen aufzubringen, die ihren weg noch nicht so richtig gefunden haben. ich kenne das selbst nur zu gut, manchmal sind 100 ratschläge nicht genug, wenn erst der 101 die wesentliche hilfe darstellt, die einen überzeugt und weiterbringt. dann sind die 100 vorrangegangenen dennoch nicht sinnlos, weil vielleicht andere darin antworten oder hilfe finden. ich kann es einfach nicht fair finden, jemanden in seiner verzweiflung als troll zu bezeichnen oder den sinn seiner angst zu hinterfragen. dies ist übrigens auch nicht der erste thread, in dem mir dieses unverständnis unangenehm aufstösst und es brannte mir unter den nägeln dies auszusprechen.

  10. #30
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wie gefährlich sind Ritalin und Co?

    Das klingt vielleicht irgendwie blöd aber irgendwie fühle ich mich fast schuldig wenn ich das nehmen würde. Erstens gegenüber mir selbst weil ich nicht weiß ob es wirklich gerechtfertigt ist ein Risiko einzugehen oder ob ich es nicht besser einfach sein lassen sollte und außerdem weiß ich auch wenn ich darüber mit meinem Hausarzt reden würde
    würde der mir 100% abraten. Der hat mich auch damals von Antidepressiva gewarnt.
    Das DIng ist aber nun wo ich das ganze Zeug über ADS gehört habe und so viele Übereinstimmungen gefunden habe werde ich den Gedanken auch nicht mehr los wie es wohl
    wäre wenn man "normal" funktionieren würde. Der Gedanke zieht mich jetzt auch runter. Angenommen man glaubt irgendwas stimmt nicht so richtig aber kann sich dann denken,
    dass das doch normal ist, dann ist das was anderes als wenn man weiß, dass man wirklich nicht normal ist und gegenüber anderen einen Nachteil hat. Vielleicht übertreibt man auch
    aber so wies jetzt ist kann ich mich überall fragen ob dies oder das was mir an mir auffällt und was ich als hinderlich empfinde auf ADS zurückzuführen ist und das ist ein scheiß Gedanke. Ich finds einfach beschissen, dass es kein Mittel gegen ADS gibt mit ner Nebenwirkungsliste die nicht so krass ist dann wäre ich absolut happy das Mittel zu testen.
    Wie lange müsste man eigentlich MPH testen um überhaupt sagen zu können ob es bei einem wirkt oder nicht? Würden da paar Tage reichen um zu sehen ob es nen Effekt hat?
    Ich glaube ich wäre sogar irgendwie erleichtert wenn MPH bei mir nichts bringen würde dann wäre die Sache wenigstens vom Tisch.

    Was wäre denn mit Elotril? Das soll doch auch gegen ADS helfen ist das vergleichbar mit MPH und hat das auch so krasse Nebenwirkungen?

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