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Diskutiere im Thema Venlafaxin absetzen wegen Medikinet adult im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Venlafaxin

    hallo,

    ich war die woche noch mal bei meinem arzt um die nebenwirkungen durchzusprechen. statt weiter hoch zu dosieren, wie geplant, bleibe ich jetzt erst mal für eine weitere woche bei 37,5. die starke unruhe hat sich jetzt auch wieder gelegt, die schlafstörungen sind aber nur minimal besser geworden. auch jetzt kann ich wieder nicht schlafen . die übelkeit hat sich auch gelegt... jedoch hat sich, mit dem abklingen der nebenwirkungen, die ja auch in richtung euphorie gingen, wieder eine latente depremierende stimmung eingeschlichen. ich hoffe die legt sich dann wieder wenn die dosierung weiter geht. und ich hoffe, wenn ich meine dosierung erreicht habe auch eine wirkung auf das adhs zu spüren. aktuell hab ich das gefühl es wird durch venlafaxin noch verstärkt :/. na mal sehen wo es noch hingeht ...
    lg roisin

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Venlafaxin

    Hey!
    Z beginn hatte ich auch diese Nebenwirkungen,also extreme Unruhe Übelkeit Schwindel .hat aber alles nachgelassen.Nur das Schwitzen ist nach wie vor verstärkt da.

    Gegen das Schlafproblem nehme ich abends 15mg Mirtazapin und ich schlaf wie ein Baby und bin dann auch ausgeruht!

    Ich bekomme das Venlafaxin in erster Linie wegen dem ADHS,aber auch wegen der Depris,wegen denen ich im KH gelandet bin.Aber wegen nach wie vor vorhandenen Konzentrationprobleme und dem Gedankenwirrwarr möchte ich auch umstellen,bzw. irgendwas zusätzlich nehmen.mal schuen,was mir aufschwätzt....

    LG

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 78

    AW: Venlafaxin

    Ich nehme seit Januar oder Anfang Februar, kann mich nicht so genau erinnern, Venlafaxin. Ich merkte gleich eine Veränderung meiner Stimmung, jedoch nur ganz leicht und es ging mir immernoch viel zu schlecht. Meine Dosis wurde von 75mg auf 112,5mg dann aucf 150g ziemlich schnell hochgesetzt. Seit ca. 5 Wochen nehme ich 150mg. Medikinet adult 30mg habe ich abgesetzt, da ich eh nie groß einen Unterschied gemerkt hatte, wenn ich es nahm oder nicht. Seit etwa 3 Wochen hat sich meine Grundstimmung verbessert. Meine Depris kommen zwar immer noch und Anflüge/Vorboten von Panikattacken kommen auch noch, aber nicht mehr ganz so oft wie vorher. Ich bin auch wesentlich aktiver geworden, muss dabei aber aufpassen dass ich mich nicht wieder übernehme (habe die Depressionen seit einem Burnout).

    Nebenwirkungen von Venlafaxin hatte ich allerdings vom ersten Tag an. Die ersten 2 Tage hab ich überhaupt nicht geschlafen. Ich war hellwach und hätte Bäume ausreißen können, dafür hatte ich am 3. Tag einen richtig gemeinen Kater. Meine Pupillen waren immer riesengroß und reagierten erst sehr spät auf Licht, deshalb war ich natürlich auch immer geblendet und lief auch bei trüben Wetter mit Sonnenbrille rum. Ich hatte das Gefühl "mehr" zu sehen als vorher. Mir war die ersten 3-4 Wochen immer total schlecht. Die Mundtrockenheit treibt mich heute noch in den Wahnsinn, ich komme auf ca 4-5 Liter pro Tag, demtensprechend muss ich natürlich auch total häufig Pieseln.

    Das mit den Pupillen hat sich mittlerweile gelegt. Jedoch jedes Mal wenn wir die Dosis erhöhten, war ich wieder ein bis zwei nächte absolut hellwach. Was mir auch von Anfang an auffiel war, dass ich sehr intensive Träume habe seit Venlafaxin. Diese sind immer sehr realistisch und oft beunruhigend. Wenn ich nachts aufwache (was nun oft vorkommt), brauche ich einen Moment um zu realisieren, dass es sich um einen Traum handelte. Eine rege Fantasie hatte ich in Träumen schon immer, aber seit Venlafaxin träume ich nur realistische Dinge, die aber deshalb auch nicht weniger Fantasievoll sind. Beispiel: vorher träumte ich dass ich mit George Clooney einkaufen ging. Da merkte ich dann schnell, dass das ein Traum war, denn es war unrealistisch. Jetzt träume ich beispielsweise von Leuten die ich wirklich kenne, von Situationen, die wirklich eintreten könnten. Oft sind es Alpträume, in denen schlimme Dinge passieren. (ich habe zu viele Horrorfilme gesehen glaube ich )
    Die Träume beschäftigen mich oft den ganzen Tag und es fällt mir schwer, diese zu ignorieren.

    Es kommt vor vor, dass ich früh aufwache (wie heute um 5 Uhr) und dann einfach nicht mehr schlafen kann. Natürlich bin ich dann Tagsüber müde.

    In Sachen Sex hat sich mein Verhalten grundlegend geändert. Ich habe überhaupt kein verlangen mehr danach und wenn wir dann mal zwischendurch Sex haben (was kaum vorkommt), genieße ich zwar die Streicheleinheiten, fühle aber keine Erregung geschweige denn Orgasmus.

    Die nervigste aller Nebenwirkungen die ich so ab der 2. Woche spürte ist das Schwitzen. Ich schwitzte schon vorher immer sehr schnell durch die Hypersensibilität. Aber durch Venlafaxin hat sich das drastisch verschlimmert. Ich wache oft klitschnass auf oder fange auch bei ganz ruhigen Tätigkeiten von einer Sekunde zur anderen an extrem zu schwitzen und fühle dabei Hitzewallungen.


    @Roisin wie gehts dir mittlerweile?
    Geändert von Xirtam (13.03.2012 um 07:08 Uhr)

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Venlafaxin

    hey
    gegen das schlafproblem hat man mir irgendwann das mirtazapin gegeben.seit dem schlaf ich wesntlich besser.nehme kurz vorm schlafen gehen 15mg.nach spätestens einer halben stunde fallen mir die augen zu.ich werd zwar hin und wieder mal wach,aber früher hab ich dann mein geschäft erledigt und dann noch eine geraucht.das rauchen lass ich nun besser weil ich schon mal mit kippe in der hand wieder eweggeknckt bin.
    da das mirtazapin ja auch nich so ganz ohne sein soll und jetzt auch das medikenet nehme,hab ich selbständig auf 7,5 reduziert.die wirkung ist nahezu die selbe.aber ganz ohne schlaf fast nie durch und auch die qualität des schlafes ist nich so toll.aber ich nehm lieber das m als ne richtige schlaftablette,weil von denen wird man ja bekanntlich süchtig und das will ich vermeiden.

  5. #15
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    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Venlafaxin

    habe 6 jahre venlafaxin genommen ( 75 mg ) und setze gerade ab. es hat mir sehr gut geholfen und nebenwirkungen hatte ich keine ausser das ich anfangs sehr viel geschlafen habe. mit dem absetzen ist es dafür ziemlich schwer. die ersten 4 tage mit der halben dosierung waren ganz schön blöd. mir war durchweg schlecht, ich war sehr nervös und gereizt. ab donnerstag werde ich sie wohl ganz weg lassen. mal sehen wie es dann wird

    liebe grüße

  6. #16
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    Forum-Beiträge: 135

    AW: Venlafaxin

    @ paulchen : werde seit ca 3 wochen mit medikinet adult behandelt und meine neurologin meint ich brauche das nicht mehr. bis jetzt gehts mir mit der halben dosierung sehr gut. ab morgen werde ich es dann gar nciht mehr nehmen. habe es schon 2 andere male versucht abzusetzen und es ist schon bei der halben dosierung gescheitert, von daher bin ich sehr zuversichtlich.

  7. #17
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    AW: Venlafaxin

    @ paulchen : die adhs diagnose habe ich seit 2005. ich wurde anfangs mit ritalin behandelt. jedoch war bei mir der rebound so stark das ich das abgebrochen habe. wir haben es dann, auch wegen der depressionen, mit venlavaxin probiert. die depressionen waren weg aber alle adhs symptome waren noch da. durch einen wechsel meines neurologen habe ich dann mit medikinet adult angefangen.

    erkannt wurde bei mir adhs durch meinen 12 jährigen sohn. sein psychiater hat mir empfohlen mich testen zu lassen

  8. #18
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    AW: Venlafaxin

    @ paulchen : ich bin stark reizüberflutet und das äussert sich in gereiztheit und ungeduld, ich vergesse viel und konnte mich selten auf nur eine sache konzentrieren. mit dem medikinet adult geht das alles nun viel besser. wobei ich natürlich trotzdem noch ein wenig zusammen reißen muss aber das klappt ganz gut.
    so ganz kann ich mich an test nicht mehr erinnern, ich weiß das ich viele fragen beantworten musste und auch mein enges umfeld fragebögen beantwortet hat. dazu musste ich an einem computer tests machen und verschiedene tests mit logischem denken. ausserdem wurde mir blut abgenommen.

  9. #19
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    AW: Venlafaxin

    ja bin mit verdacht auf adhs getestet worden

  10. #20


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Venlafaxin

    Hallo.
    Paulchen schreibt:
    Außerdem fühle ich mich immer als Außenseiter und bin nicht so gern unter Leuten. Ich fühle mich immer beobachtet und kann mich gar nicht normal unterhalten. Wenn man das irgendwie auch noch wegbekommen könnte, das wäre großartig!

    Weiß jemand, ob das auch mit ADS zusammenhängen kann?
    Hmm, wurdest du mal in Richtung Sozialphobie getestet?

    Das klingt mir sehr danach und es wäre auch eine der häufigsten Komorbiditäten bei AD(H)S.

    Wegbekommen kann man das mit einer kognitiven Verhaltenstherapie (v.a. begleiteter Expositionstherapie).

    @ nicole1978:
    Ich wünsche es dir sehr, dass die Absetzaktion des Venlafaxin keine negativen Auswirkungen hat, obwohl ich vom genauen Gegenteil ausgehe.

    Allerdings ist es tatsächlich so, dass das überstürzte Absetzen von Antidepressiva (insbesondere von SNRIs) bei Beginn einer Stimulanzientherapie einer der mit Abstand meist gemachten Fehler nicht ausreichend AD(H)S-kompetenter Ärzte ist.

    Das sehen wir hier im Forum wirklich regelmäßig mit den entsprechenden Auswirkungen (Klinik, ...) .

    MPH wirkt nicht gegen Depressionen, auch, wenn einem das in den ersten paar Wochen und v.a. bei zu schnell gesteigerter Dosierung vielleicht so vorkommen mag.

    Im Gegenteil ist es so, dass einem durch das MPH so einiges sehr klar wird, was man sich vorher schön geträumt hat und der reaktive depressive Einbruch ohne Antidepressivum dann von nichts mehr aufgehalten wird und sich unter Umständen sogar noch auf ein Rezidiv einer depressiven Störung auflagert.

    Daher sind viele Experten der Meinung, dass der Goldstandard bei der Therapie erwachsener AD(H)S-Betroffener eine Kombination MPH+SNRI (z.B. Venlafaxin) ist und keine MPH-Therapie ohne gleichzeitig verordnetes SNRI stattfinden sollte bzw. erst einige Wochen ein SNRI verordnet werden sollte, bevor dann eine MPH-Medikation statt findet.

    Ich würde es persönlich und bei mir absolut ablehnen, Venlafaxin bei Beginn einer Stimulanzientherapie abzusetzen oder auch nur zu reduzieren.



    LG,
    Alex

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