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  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Hallo ihr alle,

    also die Gefäße an den Beinen klingen nach Besenreiserchen - guckst du hier. Wenn sie weg gegangen sind, lieber Tom, dann wäre ich dann deiner Stelle auch sehr froh... Aber ich will mich hier auf keinen Fall in medizinischen Dingen äußern, von den Medikamenten habe ich schlichtweg keine Ahnung.

    Und liebe Flitz, ich kann deine Gefühle mit der Dame zu 1000% verstehen, da kann ich dir auch nicht zuraten. Ich würde mich genau wie du absolut mies und klein fühlen. Dieses Gefühl habe ich nämlich sogar bei meiner Mutter - die dazu neigt, meinen Haushalt an sich zu reißen, wenn sie nur in der Nähe ist. Ich HASSE das, weil ich mich dann bevormundet und kindlich fühle. Es ist mein Haus und mein Chaos, und ohne Aufforderung wünsche ich keinerlei Hilfe.

    Anders wäre es für mich, mit einer Freundin in meinem Alter. Hast du nicht so jemanden vielleicht? Man kann ja ein Tauschgeschäft daraus machen. Ich habe letztens bei einer Freundin Fenster geputzt mit ihr zusammen. Das macht super viel Spaß, man kann toll quatschen, zwischendurch Kaffee trinken und hat am Ende doch etwas geschafft. Wäre das nix für dich? Mal bei dir, mal bei der anderen? (Wenn es denn jemanden gäbe, der in Frage kommt.)

    Und zu den Papieren würde ich auch auf die Suche nach jemandem gehen, der pfiffig, flott und ein bisschen dominant ist, denn es ist schön, wenn man an die Hand genommen wird, ohne komplett bevormundet. Schade, dass ich so weit weg bin. Bei anderen bin ich nämlich der Papier-Aufräumer schlechthin, nur mit den eigenen geht es nicht soo gut.

    Lieber Gruß!

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Hi Lilienthal!

    Na Muskelkater?

    Nee da hab ich mich falsch ausgedrückt, sie hat sich angeboten und ich hab sie ja eingeladen. Also ich habe sie ja sogar noch angerufen und gesagt, dass ich das Angebot annnehme. Und sie war diejenige die noch sagte: "Ich möchte nicht, dass unsere Freundschaft nachher daran zerbricht, dass ich Dir helfe". Da hab ich mich dann schon gefreut, dass sie "Freundschaft" sagte. Ich mag diese Frau unglaublich gerne! Sie hütet meinen Hund und sie hat mich auch mit in ihre ornithologische Gruppe genommen, weil wir das gleiche Hobby haben. Ich freue mich jedesmal sie zu sehen, sie ist überhaupt nicht dominant, kein bischen. Wir haben auch viel gelacht und ich hab ne heisse Suppe gekocht, die wir dann geggessen haben. Sie ist einfach total bescheiden und dazu sehr hilfsbereit.

    Ich habe also eigentlich gar keinen Grund mich mies zu fühlen. und trotzdem ist es wahnsinnig schwer für mich zu akzeptieren, dass die Hilfe nötig war und dass ich in diesen Situationen eben dann wirke wie ein kleines Kind. Das ist sehr schwer für mich. Ich denke mal ich werde das mit ihr nochmal besprechen, also nur damit sie weiß, dass ich jetzt nicht in allen Lebensbereichen so
    unfit bin.

    Aber warscheinlich mache ich mir da jetzt wieder auch nur unnötig nen Kopp.


    LG Flitz

  3. #73
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Hallo Flitz!

    Dass Dir das unangenehm war mit dem Aufräumen, kann ich verstehen. Irgendwie stimmt schon, es ist schon irgendwie was Persönliches, und bei meiner Mutter ist das ok. Aber es soll ja auch niemand das für einen machen oder einem alles abnehmen, sondern eher im Sinn von dabei bleiben, schauen, dass etwas zu Ende gebracht wird, und wenn es halt "nur" der Schreibtisch oder eine bestimmte Ecke ist, oder z.B. den Kleiderschrank aussortieren... das motiviert dann auch, finde ich, Ordnung zu halten. Schwierige Gradwanderung, stimmt schon...

    Das ist aber bei vielen Sachen so, finde ich. Man ist auf eine ganz bestimmte Art auf Hilfe angewiesen bzw. kann sehr davon profitieren, aber natürlich will man nicht in eine Kinderrolle fallen... ich hab allerdings für mich gemerkt, dass mir im Moment diese Hilfe / Unterstützung von meinen Eltern gut tut und ich das auch annehme. Meine Mutter fungiert ein bisschen als Coach, und das klappt ganz gut.

    Zum MPH, ich hab es nicht lang genommen, vielleicht zehn Tage, hatte aber zu dem Zeitpunkt eine schwere (undiagnostizierte) Depression und keine Erfahrung mit Psychopharmaka und war in keinem guten Zustand, auch viel zu dünn, der Arzt hat mir das einfach so verschrieben und ich war erst euphorisch, weil ich dachte, jetzt wird alles gut. Irgendwie hatte ich damit so ganz krasse Stimmungswechsel und dann hab ich große Angst bekommen, hatte auch Halluzinationen (das Gefühl, mit einer bestimmten Person verbunden zu sein); außerdem konnte ich noch schlechter oder gar nicht mehr schlafen und hatte keinen Appetit mehr, hab abgenommen, das alles war gar nicht gut, und letztlich bin ich dann in der Klinik gelandet. ich war wahrscheinlich total überdosiert. Und ich hab kein Verlangen, es nochmal damit zu probieren, wie gesagt, mir tut mein AD ganz gut...

  4. #74
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Hallo,

    ich habe deshalb auch so viel über Mph geschrieben, weil es ja genug Motivation für den "schwereren" Weg ohne geben muss. Im Moment habe ich die Dosis wieder erhöht, die Unruhe und Unkonzentriertheit sind schrecklich, weiss gar nicht wie ich so früher (noch dazu mit Beruf) das alles durchgehalten habe.

    ich versuche die Symptome möglichst zu bekämpfen. als ich heute gemerkt habe es geht nicht mehr (war beim Aufräumen) habe ich abgebrochen und bin in den wald gegangen, und heute abend werde ich wie jeden abend Gitarre üben. Das war mein Jugendtraum und hatte auch angefangen damals, aber wie fast alles keine Geduld. Als ich nun mit Mph ein anders Lebensgefühl erfuhr, kam der Gedanke nun mit mehr Ruhe- zweiter Versuch.

    versuche also mit angenehmen aktivitäten die symptome zu bekämpfen, Untätigkeit macht mich verückt aber zielgerichtet und konzentriert geht auch schlecht. Darum aktiv mit "spielerischen" Varianten.
    Ordnung versuche ich auch immer wieder zu schaffen, nach einer Weile merke ich dann aber es geht nicht mehr, räume dann planlos hin und her und zum Schluss finde ich gar nichts mehr. Ich breche dann ab und erzwinge nichts, das würde das Spiel nur noch verschlimmern, versuche dann am nächsten tag weiter zu machen.

    Lg Tom

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