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  1. #51
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Der Musiker schreibt:
    Kennt sich jemand mit Edronax aus?????

    Ich habs mir mal kurz durchgelesen ist´n NRI also solltest du besser keine Herzprobleme etc. haben wenn du das nehmen willst, allerdings glaube ich nicht, dass das großartig hilft( gegen ADHS und gegen Depressionen auch nicht[ Auch wenn ja Dopamin und Serotonin Mangel nicht bewiesen ist, so verweisen die Fakten auf die Wirkung von Spiegelerhöhungen der selbigen als Effektiv zur Bekämpfung ). Allerdings sind wie bei den meisten Medikamenten zusätzliche Rezeptorbindungen etc. nicht ausreichend erforscht, also könnte es dich wirken, allerdings sind keine ausreichenden Doppelblindstudien verfügbar.

    Das war 4 Minuten Arbeit.

    Quellen. Wikipedia, Pubchem, Neurosciencejournal und mein Kopf

  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Endronax? nie gehört! Lebt der noch? Kann man das essen?

  3. #53
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Hallo Flitz,

    Deine Frage wer ohne Mph auskommt ist sehr interessant.

    Ich stehe vor einem ähnlichen Problem. Seit 05/2011 nehme ich Mph und habe eine Ruhe in mir erlebt die mir fremd war. Vieles ging besser und einfacher. Am Anfang hatte ich als Nebenwirkung- ständig Halsschmerzen und Entzündungen. das hat mit der Zeit nachgelassen. Nun habe ich aber das Problem an den Beinen sehr viele blaue kleine Äderchen (weiss nicht wie ich es beschreiben soll). Das hatte ich früher nie, Zufall, no-Placebo? Nach einer Veringerung der Dosis wurde das auch wieder besser, Zufall?
    Ich weiss darauf keine Antwort, aber die ständigen Entzündungen im Hals und die "Alt******beine" (sorry, will da keinen mit pol. unkorrekten Ausdrücken zu nahe treten) machen mir doch angst, ich habe das medikinet jetzt von 60mg auf 20mg am Morgen reduziert.
    Die stärkere Unruhe merke ich, will es aber versuchen so zu lassen und wenn möglich ganz aussteigen. Da ich aus gesundheitlichen Gründen Rentner bin werde ich versuchen den tag so aufzubauen und auch mit meinen "Problemzonen" (Zeitplanung, Ordnung, Vergesslichkeit, soz. Probleme) zu leben.

    Leider habe ich auch keinen Doc. hier vor Ort der mir wirklich helfen kann, die sind total überlastet und für Weiterbildung auf diesem Bereich bleibt wohl keine Zeit. Da steht man ziemlich allein da und lebt vom "Selbstversuch".

    LG Tom

  4. #54
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Nimmst Du die Tabletten im Selbstversuch? Also ganz ohne Begleitung? Mein Arzt ist ja nur im Urlaub. Stelle ich mir gerad schwierig vor, sind ja schon sehr starke Medikamente


    Also bei mir in der Packungsbeilage steht irgendwas von Halsentündung unter Nebenwirkung, hab ich zum Glück nicht. ich spiele beruflich ein Blasinstrument, das wäre schon sehr dumm gewesen. kann also gut sein, dass es daher kommt. Mit den Äderchen weiß ich jetzt auch nicht, guck doch mal auff die Packungsbeilage, was da steht! Hast Du nur die Probleme mit der Unordnung oder gehts bei Dir auch in den sozialen Bereich?

    Ich denke, wenn sich hier mehr melden, die auch ohne MPH leben, kann man sich ja auch gegenseitig unterstützen!

    Ganz liebe Grüße von Flitz und alles Gute Deinen Omabeinchen

  5. #55
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    @flitz

    wurde in einer klinik auf das medikinet eingestellt. Im Selbstversuch würde ich das nicht machen. Nur seit ich aus der klinik bin sieht es nicht mehr so gut aus mikt der Betreuung durch den medizinmann.
    Mit ordnung habe ich totale Probleme, mein leben lang. Habe etwas in der Hand und lege es in Gedanken ab, und weiss nicht mehr wo..., manchmal nehme ich einen "speziellen Platz" in der Hoffnung dann das teil wieder zu finden, dann ist es erst recht im Bermuda Dreieck verschollen.
    Mit sozialen Problemen, da meine ich meine Impulsivität- wenn mich jemand reizt, geht das eine Zeit, doch dann voll null auf hundert geht die post ab, als ob jemand einen kippschalter umlegt.
    Den Waschzettel aus der Tablettenpackung habe ich durch gelesen, von Durchblutungsstörungen (ausser im Gehirn bis zum Gefässverschluss) habe ich nichts gelesen. Aber ich denke es ist so ziemlich eindeutig, der Zusammenhang.
    Ich merke mit Erschrecken, das meine vergesslichkeit und "Zerstreuheit" wieder schlimmer geworden ist seit der Reduzierung. Versuche dagegen anzusteueren, versuche die Zeiten wo ich mich konzentrieren muss kurz zu halten und immer dazwischen Entspannung.
    Das seltsame, bei Handlungen die mich mehr in Anspruch nehmen habe ich die Konzentrationsprobleme nicht (z.B. Auto fahren), aber der alltag, Kaffeemaschine ausschalten, Türen abschließen usw.

    Das schlimme ist, ich habe noch so etwas wie eine gewisse Eitelkeit, da ist der gedanke an "Omabeinchen" nicht verlockend. Wenn ich schon "einen an der waffel" habe möchte ich wenigstens noch körperlich fit bleiben!

    Viele liebe Grüsse

    Tom

  6. #56
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Lieber Tom,

    auch wenn es jeder hier gerne tut, klingt es ganz schrecklich, wenn es ein anderer macht: sich selber SOOOO runter putzen.
    Könntest du damit bitte aufhören?
    Wenn ich schon "einen an der waffel" habe möchte ich wenigstens noch körperlich fit bleiben!
    Das klingt echt böse.

    Du hast keinen an der Waffel - du tickst halt anders...

    Auch wenn es nach blöden Floskeln klingt: es ist absolut effektiv, sich zu sagen, dass man sowieso alles verlegt. Ja, ich verlege auch vieles. Ja, ich weiß in einem Gespräch nicht einmal annähernd, ob ich gerade eine Türe abgeschlossen habe oder nicht - aber!!!!! - wenn ich alleine bin, dann sage ich mir: DAS schaffst du jetzt. Türe zu! Kaffeemaschine (hach, ich hab ja gar keine ) aus! Schlüssel HIER hin ... Und so weiter und sofort. Du musst mit dir in einen Diaolg eintreten. Der darf nicht heißen: ich bin so schlecht, ich schaffe nix, sondern: das bekomme ich jetzt hin... und dann - mit ein bisschen Übung klappt etwas. Nicht alles, aber etwas. Ok, wir müssen ein bisschen mehr üben und ein bisschen mehr Selbstgespräche führen, als die anderen, aber das ist sogar gesund.

  7. #57
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    @lilienthal

    das ist halt meine selbstironische Art. Jeder hat irgendwie lernen müssen das er nicht so genau dem "Durchschnittstypen" entspricht. Ich bin dabei nicht "böse" mir gegenüber, es ist eine art der Bewältigung.
    Deine Strategie der Selbstgespräche hift mir nicht, es ist ja jeder anders veranlagt. Habe mir da eigene Methoden erdacht. Leider hat das Leben mit den Symptomen bei mir Spuren hinterlassen, Depressionen, Ängste und Kontrollzwänge.
    Das medikinet hat mir wirklich sehr geholfen, aber die beschriebenen Nebenwirkungen möchte ich nur in Kauf nehmen wenn es unbedingt sein muss und deshalb meine Überlegung über "ohne mph". Dies ist nur möglich, da ich nicht arbeiten muss und den "Stress" regulieren kann.

    lg tom

  8. #58
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Hi Tom!

    Ich kenne den Humor und hoffe dewegen Du hast mir die "Omabeinchen" nicht krumm genommen?

    Wenn ich mich so mies fühle, rufe ich ne Freundin an, bei der übrigens auch ADHS vermutet wird (von therapeutischer Seite, aber nich nicht getestet) und dann machen Witze darüber, was für arme Schweine wir doch sind und dann gehts irgendwie besser.

    Ich finde es gut, wie Du denkst. Bei mir ist heute zum ersten Mal keine Müdigkeiit aufgetreten,aber die Ruhe macht mir Angst. Ist das eigentlich normal? Ich meine, fühlen sich alle Menschen ohne ADHS so relaxed? Auf der einen Seite ists ja angenehm, weil man wirklich nicht mehr so in Stress gerät, auf der anderen Seite find ichs aber auch irgendwie langweilig. Mir fehlt ein Stück von mir: meine Lebendigkeit. Ich hab heute ein bischen geweint, weil ich das Gefühl hatte, ich muss etwas von mir aufgeben für das Medikament. Also ich weiß auch noch nicht, ob ich es wirklich weiter nehmen werde.

    Wenn ich solche Nebenwirkungen wie Du hätte, würde ich es auch aufgeben. Da Du ja nicht arbeiten gehen musst, kannst Du es Dir ja leisten.

    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und Mut dabei!


    LG Flitz
    Geändert von Flitz ( 9.02.2012 um 17:51 Uhr)

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 127

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    Also ich leben freiwillig ohne Medis ,
    obwohl es mir durch mein Sehr starkes ADS angeboten wurde in der Charitè Berlin.
    Es ist für einen ADSler der Medis nimmt schwer vorzustellen , das es ADS Menschen gibt die freiwillig darauf verzichten. Aber ich tue es aus eigenen stücken . ich hab ca. 1 Jahr in meiner Kindheit Medis genommen und fand es nicht gut für mich , ich hab mich damit einfach nicht wohlgefühlt .
    Die Dinge die ich sonst gerne tat , tat ich nicht mehr , wer zuerklären . Ich fand sie damals mit Medis als unwichtig und Zeitverschwendend.


    Es gibt auch viele ADS Menschen die ohne einfach nicht Leben können , ich sag es mal trastisch . Aber es gibt auch wiederrum jene ADS Menschen die freiwillig drauf verzichten obwohl es ihn ans Herz gelegt wurde welche zu nehmen .
    Aber das muss jeder für sich allein entscheiden ob oder ob nicht . Ich akzeptiere mich ohne Medis auch wenn manchen länger dauert , wie meine Ausbildung .
    ich brauchte 2 verschieden um einen Abschluss zu bekommen und diesen hab ich troz ADS & Dyskalkulie mit 3,0 geschaft .

  10. #60
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ohne Medikamente - leben mit ADS?

    @flitz
    bin nicht so schwach beseitet, ist schon in Ordnung, weiss wie du es meinst, bin manchmal sehr mit brutalem Humor gesegnet und zynisch...

    @all
    Ich sehe es von zwei Seiten:
    - die Ruhe zu erleben ist herrlich, ich konnte das erste mal seit Jahren im Garten sitzen ohne an die nächste Autoreperatur zu denken
    - konnte wieder mein Hobby ausüben, ohne ständig am verzweifelten Suchen nach Schrauben und Werkzeug
    - habe wieder angefangen Gitarre zu lernen
    - das Stück Leben die von Dir beschriebene Lebendigkeit hatte ich über, hat mich Krank gemacht
    - Konte mein leben und auch meine Zeit besser in den Griff bekommen

    All das spricht für mich für mph, aber die beschriebenen Nebenwirkungen. Es ist nicht so das ich mir das einrede, ich war mir auch der Nebenwirkungen bewusst. Mein leben war aber für mich so bescheiden, dass ich einfach diesen Weg gegangen bin und bisher war es richtig. Nur jetzt wo ich weiss was ich habe (Diagnose erst mit über 50) und ich die symptome einordnen kann, jetzt möchte ich versuchen mit so wenig wie möglich bzw. ohne zu leben.

    Es ist für mich keine "Gewissensfrage" mit oder ohne und finde das muss jeder selbst raus finden (im Rahmen seiner Lebenssituation). Gut finde ich, dass wir uns hier auch darüber austauschen...

    LG Tom

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