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Diskutiere im Thema Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Hallo Nicci,

    das ist wirklich eine gute Idee solche neuen Medikationen auf einen ruhigeren Tag zu verlegen. Ich werd mir das merken, falls ich tatsaechlich ein Kandidat sein sollte und auch fuer Medis in Frage kommen wuerde.

    Danke fuer den Tip.

    Gruss,

    Mel

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Hallo Mel,

    gerngeschehen

    Ah, und dann ist noch was wichtiges.

    Die MPH Präparate werden in der Regel unretardiert eingeschlichen.
    Und so ne Dosis wirkt dann in der Regel auch nicht länger als zwei bis vier Stunden.
    Also wäre der Zustand noch irgendwie auzuhalten, wenn du das Medi nicht verträgst, weil es eben so schnell wieder abgebaut wird.

    Du brauchst also keine Angst zu haben, im Falle einer Unverträglichkeit danach tagelang an der Decke zu kleben oder das Bett hüten zu müssen.

    LG Nicci

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Ach die werden eingeschlichen. Gut zu wissen, dass das die übliche Vorgehensweise ist.

    Fuer mich sind solche Dinge vor alem deshalb wichtig zu wissen, denn hier dürfen nicht nur Psychiater die AD(H)S Diagnosen stellen, sondern auch speziell ausgebildete Leute (Nicht-Aerzte). Bisher habe ich noch nicht in Erfahrung gebracht, ob diese dann auch fuer die Medikation zuständig sind.

    Koenntest du mir vielleicht auch noch eine weitere Fragen beantworten?

    Kann es bei MPH zu einer "Toleranzentwicklung" kommen? Das wuerde dazu führen, dass man mit der Zeit mehr nehmen muss.

    Ich habe im Internet noch nix darueber gefunden (wie im vgl. zu dem Amphetamin) aber ich glaube hier schon mal gelesen zu haben, dass es beobachtet wurde.

    Danke fuer Deine Tips und beruhigenden Infos.

    beste Gruesse,

    Mel
    Geändert von Melone ( 1.01.2012 um 23:29 Uhr)

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Hi Melone,

    MPH wird eben nicht "eingeschlichen" sondern "eintitriert". Der Unterschied ist dass nix passiert wenn du es schlagartig weglässt oder nach einem Aussetzversuch mit der bewährten vollen Dosis weitermachst.

    Beim Eintitrieren wird die richtige Dosis gesucht, beim Einschleichen werden Nebenwirkungen minimiert.

    Vor Gewöhnung bzw Sucht musst du keine Angst haben - die Gefahr ist Theoretisch und setzt massiven Missbrauch voraus.

    Wie sind diese "Fachleute" denn ausgebildet?

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Hallo Melone,

    hmm, es gibt schon Richtlinien, die man einhalten sollte, wenn man MPH einnimmt, damit keine Toleranz entsteht.
    ZB. ist es wichtig, dass der MPH Spiegel über Nacht absinken kann, sonst kann es tatsächlich eine Toleranz geben.

    Dann habe ich schon gehört, dass nach ca. einem Monat, nachdem die richtige Dosis gefunden wurde, die Dosis ev. nochmals leicht erhöht werden muss, da die Leber gelernt hat, MPH besser zu verstoffwechseln.

    Aber ansonsten ist keine Toleranzwirkung zu befürchten, wenn du MPH in den verordneten Dosierungen einnimmst.

    Dann hat Wildfang recht. Eintitrieren ist wohl ganz korrrekt ausgedrückt.
    Aber was ich damit gemeint habe ist wohl rübergekommen, dass mit wenig MPH begonnen wird, und dann allmählich die Dosis leicht erhöht wird, bis die gewünscht Wirkung eintritt.

    Was bei MPH noch speziell ist. Es gibt keine goldene Standarddosis oder wie man das ausdrücken soll.
    Also jeder braucht ne Individuelle MPH-Dosis. Deshalb wird auch so sorgfältig eintitriert.

    Es ist aber so, es gibt auch skrupellose Aerzte, die fangen schon mit hohen Dosen an. Das ist hier im Forum immer wieder zu lesen.
    Was diese Aerzte dazu bewegt, so vorzugehen weiss ich ehrlich nicht.
    Aber kein Arzt kann dich zwingen mit ner hohen Dosis anzufangen. Du kannst verlangen, dass das Medi langsam eintitriert wird.

    LG Nicci

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Hallo Melone,

    zum Thema: Ist ADHS eine Krankheit?

    Aus meiner Sicht: Nein.

    Es ist eine Disposition, die selbst störend auf Dein Handeln und Deine Konzentration wirken kann.

    Mit anderen, damit ungünstig zusammenwirkenden äußeren und inneren Dispositionen kann ADHS auch zu Erkrankungen führen, etwa Depressionen u.ä.

    ADHS und seine Symptome allein sind keine "Krankheit" .

    Schöne Grüße!

    Hijo

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Hallo Wildfang,

    danke fuer diese Info.

    Wie es scheint, gibt es hier deutlich mehr "Zentren" die man fuer AD(H)D Diagnosen aufsuchen kann und natuerlich darauf spezialisierte Psychiater oder Psychologen. Es wid von "other health profesionals" gesprochen.

    Da man hier, so wurde es mir berichtet, auch als Arzthelferin auf die "medical school" muss, bin ich etwas skeptisch geworden.

    Ach ja, "clinical social worker" duerfen auch diagnostizieren.

    Aber, das hatte ich vergessen, ich muss vorher sowieso vom Hausarzt ueberwiesen werden. Der sollte hoffentlich die Spezialisten kennen.


    viele Gruesse,

    Mel.
    Geändert von Melone ( 2.01.2012 um 10:01 Uhr)

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Hallo Hirnjogger,

    ich weiss ja noch nicht, ob ich's habe oder einfach nur einen Schuss. Kann ja auch sein.

    Aber, falls ich es haette, wuerde ich mich nicht als krank bezeichnen.

    Aber ich wuesst vielleicht endlich, warum ich mich so oft wundere und so haeufig das Gefuehl habe etwas anders verdrahtet zu sein.


    Gruss,

    Mel
    Geändert von Melone ( 2.01.2012 um 01:52 Uhr)

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Du bist ganz einfach eine von uns.

    Klingt für mich wie eine erfreuliche Nachricht

    Schöner Gruß, Kollegin!
    Hijo

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Fragen zur Medikation_Orientierungshilfe erbeten

    Danke Hijo.

    Wir werden sehen wie's ausgeht, wenn ich mal in Erfahrung gebracht hab, wie das hier mit der Diagnose funktioniert und was ich alles von Dtl. anfordern muss bzw. kann weil es noch existiert.

    Im schlimmsten Fall bin ich ja vielleicht doch einfach nur uebertherapiert, wie es schon mal so nett formuliert wurde.


    Gruss,

    Mel

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