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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Antidepressiva bei ADHS

    Hallo liebe Artgenossen.

    Nehme nun seit ca. 2 Jahren ein Antidepressiva " Cipralex " Selektiver Serotonin Wiederaufnahmehemer

    Da bei mir eine Depression/angststörung festgestellt worden ist wurde ich auf Cipralex eingestellt.

    Eine Wirkliche Verbesserung verspürte ich nicht , nur das ich ruhiger wurde , aber nicht im positiven sinn.

    Dann ein halbes Jahr später wurde, anhand meiner Lebensgeschichte und durch das in unserer Familie verbreitete ADhS die Diagnose gestellt.

    Heute nehme ich immer noch das Antidepressiva, habe es aber ohne absprache des Arzztes selber reduziert (besser wisser) das klappt eigentlich sehr gut , seit der reduzierung kann ich mich

    nun viel besser konzentrieren und bin nicht mehr so müde..

    Als ich an die Zeit vor der Einahme des AD zurückdachte, wurde mir klar das irgendetwas einfach nicht stimmen kann. Seit der Einahme ist mein Interresse und die Lebensfreude stark

    zurückgegangen. Mit der Dosierung von 20 mg die ich vorher hatte wurde ich sogar richtig agressiv abwechselnd mit starken Depressiven /Ängstliche Phasen , konzentration gleich null, Gefühle

    gleich null. Dieser Zustand war mir sehr unangenehm, da ich keine Ahnung mehr hatte, was ich eigentlich tue...

    Davon abgesehen habe ich gelesen, dass Antidepressiva die wirkung von MPH stark reduziert, sie sogar aufheben kann.

    Bin nun seit 2 wochen auf 10 mg , die enzugserscheinungen sind sehr hart , und als AdhS' ler warsch. noch viel viel stärker, vorallem in der Zeit wenn das Riti aufhört zu wirken..

    Ich kann mir vorstellen und bin mitlerweile durxh eigene Erfahrungen überzeugt das , dass AD bei AdhS' ler paradox wirken kann. , da wir auch anders auf andere Stoffe reagieren als die

    " Muggels" . (u. A Koffein) . Durch familiere Probleme bin ich momentan in einem Loch .. (Doch kämpfen haben wir alle gelernt!!!)

    Wäre ich doch zuerst richtig Diagnostiziert worden , ich denke es wäre alles besser geworden, doch nun will ich so schnell wie möglich vom AD weg, damit ich wieder besser weis , wer ich

    eigentlich bin, Auch die Gefühle und das anders denken fehlt mir. auf AD ist man wie ein Zombiee.. !!!

    Ich rate euch also , passt auf wie ihr vorgeht , den Ritalin wirkt nur zwischen 1-4 h aber das antidepressiva kann schwerwiegende folgen haben als Adsler ,(Da es eigentlich keine richtigen

    Depressionen sind) , auch davon loszukommen ist nicht einfach, Nichtraucher werden ist definivt leichter !

    lieber Gruss

    Andy.


  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Antidepressiva bei ADHS

    Guten Abend,


    ich kann von mir sagen, dass mir mein AD (Clomipramin / Anafranil) sehr geholfen hat und immer noch hilft und ich sehr zufrieden bin. Es gibt auch Menschen, die MPH nicht vertragen, dann sind Antidepressiva wie hier auch schon gesagt wurde Mittel der zweiten Wahl. Allerdings war und bin ich ich auch noch wegen Depressionen in Behandlung.

    Ist ein älteres trizyklisches AD, das wohl auf alle Neuromitter wirkt - mir geht es seitdem viel besser! Vorher Cypralex und Venlafaxin (das wohl auch oft bei ADHS zum Einsatz kommt in höherer Dosierung) haben bei mir nicht richtig gewirkt...

    Außerdem machen ADs nicht abhängig.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Antidepressiva bei ADHS

    Da muss ich dir leider widersprechen . AD's machen sehr wohl Abhängig , Physisch wie auch Psychisch !!!!

    Wiso hat man den Entzugserscheinungen ?!?

    Es heisst immer das sie nicht abhängig machen , doch das ist so falsch definiert.

    Zitat ::

    Patienten und Angehörige verbinden mit dem Begriff "Abhängigkeit" die Vorstellung, von einem Medikament gegen den eigenen Willen nicht mehr loszukommen. Diese Gefahr ist bei Antidepressiva durchaus gegeben.
    Die aktuellen Diagnose-/Klassifikationssysteme der Psychiatrie verstehen unter "Abhängigkeit" jedoch Sucht-typische Probleme und Verhaltensweisen. Der Patient weiss in der Regel nichts von diesen Feinheiten. Darum ist die stereotype Behauptung Antidepressiva machen nicht abhängig wenig hilfreich oder sogar gefährlich für das Arzt-Patient-Verhältnis: Bei Problemen während des Absetzens werden sich die Betroffenen an das Versprechen vom Beginn der Arzneitherapie erinnern, was einen massiven Vertrauensverlust bedeuten kann.
    Sinnvoller ist die korrekte Aufklärung der Patienten über alle Probleme der Antidepressiva-Therapie gleich bei der Erstverordnung in einer möglichst verständlichen Sprache: Antidepressiva verursachen eine Art körperlicher Abhängigkeit, jedoch keine Sucht.

    Seit Änderung der Definition des Begriffs "Abhängigkeit" in den 1990er Jahren machen Antidepressiva nicht mehr abhängig. Betroffene sollten darauf hingewiesen werden, dass SSRI und verwandte Stoffe trotzdem Veränderungen im Organismus hervorrufen, die sich beim Absetzen als Entzugs- bzw. Absetzsymptome bemerkbar machen können.

    Quelle :
    Antidepressiva und Abhängigkeit


  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Antidepressiva bei ADHS

    Hi,

    hab jetzt lange nichts geschrieben, war witzigerweise genau gestern beim arzt zum check. Mir hat wellbutrin zu beginn (nach pegelaufbau) sehr geholfen, war wirklich ein spürbarer effekt. anfangs leichte übelkeit, aber das war schnell vorbei. Allerdings hat die wirkung nach einiger zeit wieder nachgelassen (wovor mein arzt schon vorgewarnt hatte). er hat mir jetzt die dosis auf 300 mg erhöht, das werde ich in 2 wochen ausprobieren sobald ich meine antibiotika ausgenommen habe (andere geschichte ).

    melde dann wieder wie es mir damit geht.

    gruss, hyper

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