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Diskutiere im Thema Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Ich bin aufgrund anderer Erkrankungen auch in anderen Selbsthilfeforen unterwegs. Dort kann es vorkommen, dass sich manche Nutzer schrecklich wegen meinem "Drogenmissbrauch" aufregen. Sie finden das unverantwortlich und gefährlich etc.

    Mir scheint es als sind Stimulanzien noch immer stark diskriminiert und in ihren therapeutischen Effekten und Möglichkeiten wenig erforscht.

    Eine gute Lösung scheint wohl wirklich das alles für sich zu behalten und nicht darüber zu sprechen. Dann ändert sich aber auch nichts an der Stigmatisierung.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Die Benutzung von THC kommt sehr oft bei adhs vor. Es ist eine Art von Selbsttherapie. Zu schämen braucht sich dafür keiner. Aber eine Lösung ist es nicht. Vor allem sehr gefährlich! Autofahren

  3. #3
    ErichW

    Gast

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Zur menschlichen Psyche scheint das Bedürfnis zu gehören, sich einen Sündenbock zu suchen. Der historische Sündenbock wurde symbolisch mit allen Sünden beladen und dann in die Wüste gejagt. Damit war der Stamm dann alles Schlechte, Unangenehme, Böse für ein Jahr los.

    Bei C.G. Jung gibt es den schönen Begriff der Schattenprojektion. Alles was ich an mir selber hasse, alle meine dunklen Seiten, projeziere ich auf eine andere Person und schwupp - bin ich meine negativen Gefühle gegen mich selber los.

    Ich denke, ADHSler und die Stimulanzientherapie dienen derzeit als eine solche Projektionsfläche. Dagegen kann man nicht argumentativ vorgehen, denn das wäre ja eine Auseinandersetzung auf rationaler Ebene. Das Bedürfnis nach Diskriminierung (um sich selber zu entlasten) ist aber ein emotionales.

    Mein Rat ist daher immer, nicht über ADHS und Stimulanzientherapie zu diskutieren. Jede Diskussion läuft ja Gefahr, dass ich in die Falle "Wer sich verteidigt, klagt sich an" laufe.

    Und da AHSler in Diskussionen ohnehin nicht immer die beste Figur machen, dienen Diskussionen auch oft nur der Bestätigung der Vorurteile.

    FG Erich
    Geändert von ErichW (18.12.2011 um 13:26 Uhr) Grund: Tippfehler

  4. #4
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Hallo Marverik,

    Es macht einen Unterschied ob Stimulanzien als Medikament eingesetzt, oder als Drogen mißbraucht werden.

    Das kommt im übertriebenem Maße etwa auf das selbe hinaus, als wenn ich Sprengstoff statt für Bauarbeiten als Terrormittel einsetze.

    Beim Mißbrauch von Drogen ist neben der Eigengefährdung ja auch Fremdgefährdung gegeben. Allein schon beim Alkoholmißbrauch kommen sehr oft Unbeteidigte zu Schaden - jemand aus meinen entfernteren Bekanntenkreis hat deswegen schon den §60 verhängt bekommen, was ein absolutes Verbot jeglicher Rauschdrogen bedeutet, will er keine längere Haftstrafe antreten.

    Wenn ein Drogenproblem vorliegt, sollte man sich ganz schnell fachärztliche Hilfe suchen bevor man restlos sein Leben versaut.

    Aussagen wie "die positive Wirkung von Drogen sei ja noch gar nicht erforscht" spricht für Ignoranz der bereits nachgewiesenen schädlichen Wirkung von Drogenmißbrauch.



    Viele Grüße

    Lumpi

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Für mich geht es nur um den therapeutischen, ärztlich kontrollierten Gebrauch.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Hallo Maverick

    So lange man niemanden mit rein zieht ,muss man das wohl mit seinem eigenen Gewissen verantworten

    Ich persönlich kenne solche Mittel nicht

    Hoffentlich macht es nicht Abhängig

    Nartürlich ist es schön sich mal in einer anderen Stimmung sich zu versetzen

    Aber ist man wenn man wieder zu sich kommt, nicht enttäuscht das alles wieder da ist?

    Sollte man nicht mit klarem Kopf sich der Situation stellen, und nach Lösungen suchen.?

    Bitte klär mich auf

    Darüber reden halte ich für sehr wichtig

    Du solltest vieleicht nur abwägen, wem du dich offenbarst

    Gruß Herbi

  7. #7
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Maverick schreibt:
    Für mich geht es nur um den therapeutischen, ärztlich kontrollierten Gebrauch.
    Dann ist aber die Bezeichnung "Drogenmißbrauch" äußerst unangebracht.

    Viele Grüße


    Lumpi

  8. #8
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.576

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Lieber Maverick,

    mal ganz losgelöst von Deiner persönlichen Erfahrung mit den Stimulanzien:

    Mir geht JEDER erhobene Zeigefinger von Menschen, die so ganz genau wissen, was gut oder schlecht für andere Menschen ist, tierisch auf den Sack

    (um es mal ganz spontan aus dem ((Unter-)) Bauch heraus zu kommentieren).

    Jeder Dauerkiffer, jeder 300kilogewichtige Frustfresser, jeder Kettenraucher und so weiter und so fort wird wohl selber zumindest eine leise

    Ahnung davon in sich tragen, dass sein Verhalten der Gesundheit (egal ob psychisch oder/und physisch) eher nicht zuträglich ist.

    Augenscheinlich können oder wollen sie ihr Verhalten (noch) nicht ändern. Belehrungen verschrecken nur.


    Wenn also dennoch jemand die Moralkeule schwingt, dann geht es ihm definitiv nicht um DICH (selbst wenn er das behauptet und sogar ganz

    fest selber daran glaubt, dass dem so sei), sondern ausschließlich um die Aufwertung seines eigenen, unsicheren Selbstwertgefühls.


    Ich wünsche Dir Menschen, die Dir auf Augenhöhe begegnen, die Dir die für Dich "richtigen" Fragen in Bezug auf Deine Selbstwahrnehmung

    stellen, die Dir aufgrund gemachter eigener Erfahrungen neue/andere Sichtweisen aufzeigen, die Dir, schlicht und ergreifend, ihre Wahrheit

    nicht überstülpen wollen, sondern denen daran liegt, Dich mit allen möglichen Informationen zu versorgen, um Dir dabei zu helfen, in

    Selbstverantwortung eine eigene Meinung bilden zu können.


    Good luck !!
    Geändert von Spätzünder (18.12.2011 um 16:46 Uhr) Grund: Hinzufügung des "Augenscheinlich..."-Satzes, zwecks besserem Verständnis.

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Das zeigt nur, dass ihr nicht wisst, um was es in den anderen Foren, von denen Maverick spricht, wirklich geht... denn er macht dort wirklich Äußerungen wie
    "Ich "pfeife" mir das Zeug gerne rein. Damit komme ich erst so richtig auf touren. Auch besser Schlafen kann ich
    damit. Wunderpillen sind das!"

    oder bezüglich seiner Schreibwut, denn er fabriziert jede Nacht mehrere Seiten
    "Das geht ganz einfach mit ein wenig Dex. Damit schreibt man 10 Seiten wie nichts."

    ...und was seinen therapeutisch kontrollierten Gebrauch angeht, hierzu folgendes Zitat
    "Nein. Eine Überdosierungssymptomatik war nicht zu erkennen. Ich war reagierte so genau und extakt auf die Medikamente wie eine Atomuhr genau läuft. Ich führte es meinem Arzt vor. Er war verblüfft. 12 Jahre Erfahrung habe ich nun mit Stimulanzien. Dazu das Fachwissen. Da lasse ich mich nicht irre machen"

    Er kontrolliert seinen Arzt und nicht umgekehrt:
    "Außerdem akzeptiert er es, wenn mal höhere oder niedrigere Dosen benötigt werden oder das Einnahmeschema verändert werden muss. Ich begründe immer alles."

    Moralisch ist man dort im anderen Forum ganz bestimmt nicht, denn dort hat auch jeder mit seiner Erkrankung, Medikamenten und Stigmatisierung zu kämpfen, aber wonach hören sich denn solche Äußerungen für euch an??
    Weiteres erspare ich mir, aber ihr seid herzlich gerne eingeladen, dort mal den "anderen Maverick" kennenzulernen...

    LG Amneris

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Warum haben Andere so oft ein Problem mit Stimulanzien?

    Dieses Theater verstehe ich nicht.

    Es ist mir auch zu viel Text.

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