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Diskutiere im Thema Hohe Dosierung von Medikinet im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Mir hat nie jemand direkt 140 mg / Tag verschrieben. Das hat sich so ergeben.

    Hier wird halt schnell geurteilt und verurteilt ohne die komplette Situation und die weiteren Krankheitsbilder zu verstehen, die teils gravierenden Einfluss auf die Methylphenidat-Dosis nehmen können.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Also ich denke, dass es ja auch sehr auf körpergewicht und stoffwechsel ankommt was ja definitiv dann eine unterschiedliche Wirkung be jedem Einzelnen herbeiführt. Und für jeden ist sicher eine andere Dosis die Richtige.

    140 mg ist zwar echt hammer viel (für MICH) aber das ist doch am Einzelfall zu ermessen denke ich.
    Wenn es zB um Insulin ginge und jemand muss ganz viel spritzen, eben aufgrund von Krankheitsbild etc , dann ist das eben so. Ich finde ebenso verhält es sich eben mit allen anderen Medikamenten....
    Allerdings finde ich ist dann die Frage die ich mir eher stellen würde, ob das Medikament wirklich das richtige ist oder ob man nicht mit einem anderen Medikament eventuell mit einer geringeren Dosis eine vergleichbare oder sogar bessere Wirkung erzielen kann?! Aber das gestaltet sich im Bereich ADHS bei Erwachsenen ja nun oft schwierig, weil die Palette der Möglichkeiten ja einfach nicht so gegeben ist ... oder seh ich das falsch?

    Maverick, ich habe eine reine Interessensfrage (wenn das ok ist) welche Deiner anderen Erkrankungen haben denn da Einfluss ? Wenn Du das nicht beantworten möchtest verstehe ich das, wenn Du magst kannst Du mir ja auch ne PN schreiben, mich würde das einfach interessieren, weil ich das in meinem Fall bzw in dem meines Sohnes auch nicht ganz uninteressant finde. Wäre lieb, wenn Du mir da was zu sagen könntest/möchtest!

    LG

    Rose

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Ich habe eine bipolare Störung und das Asperger-Syndrom. Wegen der bipolaren Störung musste ich Dopamin-Antagonisten (atypische Neuroleptika wie Seroquel, Zyrepxa ..) einnehmen. Diese können teils komplett die Wirkung von Stimulanzien blockieren. Außerdem haben sie die Wirkdauer sehr stark verkürzt. Alle 3 Stunden habe ich eine 30er Ritalin LA gebraucht. Einmal auf der Dosis war ich stabil.

    Von diesen ganzen fixen starren Dosierangaben halte ich gar nichts. Meine Dexamphetamin-Dosis ist auch schon zwischen 60 mg und 10 mg geschwankt, liegt momentan bei 10 mg. Ich habe ein hochdynamisches und komlplexes Krankheitsbild. Das ist ja wohl kaum meine Schuld, wenn ich eben dann mehr benötige.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Ok, na dann bist Du "reichlich gesegnet", entschuldige wenn ich das so sage, aber da muss man schon erstmal schlucken. Aber Du machst den Eindruck als würdest Du damit recht gut umgehen können, das find ich sehr bewundernswert!

    Das mit dem Seroquel habe ich in den letzten Tagen schonmal gehört von einer Mitpatientin, ist eben echt bescheiden wenn das eine Pest und das andere Colera bekämpfen soll und das eine das andere beeinflusst, aber nicht zu ändern wenn beides eben wichtig ist.

    Von Schuld ist doch sowieso nicht zu sprechen. Ein guter Arzt verschreibt ja auch nicht aus spaß eine gewisse Menge und wenn Du da quasi einen "spielraum" hast und das gut im Griff hast ist das doch ok.
    Ist es denn wirklich dann tagesformabhängig wieviel Du nimmst/nehmen musst oder wird die dosierung dann in gewissen Abständen verändert? Wie ist da die Absprache mit dem Arzt? Sorry, dass ich Dir so viele Löcher in den Bauch frage, aber mich interessiert das einfach, weil mir hier auch gesagt wurde, dass man dazu tendiert, dass ich in einem bestimmten Rahmen meine Tagesdosierung variieren kann. (Also bei mir geht es jetzt um mg angaben zwischen 15 und 40).
    Merkst Du denn schnell wann es "zu wenig" oder "richtig" oder aber "zuviel" ist (hast du überhaupt schonmal gemerkt, dass es zuviel war)?
    Ich habe für mich festgestellt, dass das bei mir total schwankt (vielleicht liegt das auch daran, dass ich es noch nicht so lange nehme, ich weiß es nicht). Ich habe Tage wo ich denke "perfekt" und Tage wo ich gar keine positive Veränderung sehe ...

    Danke fürs Antworten, find ich total gut und super informativ !

    LG

    Rose

  5. #15
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    @Maverik,

    aber Downsyndrom hast Du nicht zufälligerweise auch noch, oder?

    Nichts für ungut, aber mir persönlich ist es neu daß man 3 verschiedene Diagnosen in der Hinsicht bekommt.

    Sicherlich kommen bei ADHS sehr häufig Komborditäten hin zu, die Diagnose selbst beschränkt sich allerdings auf ADHS.

    Autismus und ADHS Diagnose......mei, das sind doch zwei unterschiedliche Dinge; klar kann ein Autist ADHS Symtome aufweisen genau wie umgekehrt - jedoch beschränkt man sich auf EINE Diagnose.

    Im übrigem ist eine Medikamentation (wenn überhaupt) beim Autisten eine ganz andere als bei ADHS, mal abgesehen da von daß ein Autist sich FREIWILLIG gar nichts "einpfeift".


    Viele Grüße

    Lumpi

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Lumpi schreibt:
    @Maverik,

    aber Downsyndrom hast Du nicht zufälligerweise auch noch, oder?

    Nichts für ungut, aber mir persönlich ist es neu daß man 3 verschiedene Diagnosen in der Hinsicht bekommt.

    Sicherlich kommen bei ADHS sehr häufig Komborditäten hin zu, die Diagnose selbst beschränkt sich allerdings auf ADHS.

    Autismus und ADHS Diagnose......mei, das sind doch zwei unterschiedliche Dinge; klar kann ein Autist ADHS Symtome aufweisen genau wie umgekehrt - jedoch beschränkt man sich auf EINE Diagnose.

    Im übrigem ist eine Medikamentation (wenn überhaupt) beim Autisten eine ganz andere als bei ADHS, mal abgesehen da von daß ein Autist sich FREIWILLIG gar nichts "einpfeift".


    Viele Grüße

    Lumpi
    Mensch Lumpi!

    Woher hast du denn deine fundierten Kennetnisse über Autismus und ADHS?

    Ach, ich wünschte du hättest Recht aber die einschlägige internationale Fachliteratur ist total gegen dich, was zwar für mich aber einen Nachteil für mich bedeutet.

    PS: Es ist mir egal was für dich neu ist und was nicht. Für mich ist nur interessant was ist! (und was nicht!)

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Rose schreibt:
    Ok, na dann bist Du "reichlich gesegnet", entschuldige wenn ich das so sage, aber da muss man schon erstmal schlucken. Aber Du machst den Eindruck als würdest Du damit recht gut umgehen können, das find ich sehr bewundernswert!

    Das mit dem Seroquel habe ich in den letzten Tagen schonmal gehört von einer Mitpatientin, ist eben echt bescheiden wenn das eine Pest und das andere Colera bekämpfen soll und das eine das andere beeinflusst, aber nicht zu ändern wenn beides eben wichtig ist.

    Von Schuld ist doch sowieso nicht zu sprechen. Ein guter Arzt verschreibt ja auch nicht aus spaß eine gewisse Menge und wenn Du da quasi einen "spielraum" hast und das gut im Griff hast ist das doch ok.
    Ist es denn wirklich dann tagesformabhängig wieviel Du nimmst/nehmen musst oder wird die dosierung dann in gewissen Abständen verändert? Wie ist da die Absprache mit dem Arzt? Sorry, dass ich Dir so viele Löcher in den Bauch frage, aber mich interessiert das einfach, weil mir hier auch gesagt wurde, dass man dazu tendiert, dass ich in einem bestimmten Rahmen meine Tagesdosierung variieren kann. (Also bei mir geht es jetzt um mg angaben zwischen 15 und 40).
    Merkst Du denn schnell wann es "zu wenig" oder "richtig" oder aber "zuviel" ist (hast du überhaupt schonmal gemerkt, dass es zuviel war)?
    Ich habe für mich festgestellt, dass das bei mir total schwankt (vielleicht liegt das auch daran, dass ich es noch nicht so lange nehme, ich weiß es nicht). Ich habe Tage wo ich denke "perfekt" und Tage wo ich gar keine positive Veränderung sehe ...

    Danke fürs Antworten, find ich total gut und super informativ !

    LG

    Rose
    Ich schlucke in der Regel weniger als ich verordnet bekomme, also könnte deutlich mehr bekommen. Abhängig ist meine Dosis vor allem von der Neuroleptikadosis. Aber einer gewissen Neuroleptikadosis geht nämlich gar nichts mehr. Da könnte ich noch so viel Amphetamin oder Methylphenidat nehmen. Das Gehirn ist zu. Ich habe es getestet.

    Mein Arzt weiß was ich weiß und das ich gute Kontakte zu Koryphäen des Fachs pflege, für Kongresse bis nach Hawaii fliege. Er hält seine schützende Hand über mich, kontrolliert jedes mal die Dosen und ich liefere ihm 4-14 Seite Erfahrungsberichte seit dem letzten Termin. Berichte ehrlich davon, wen ich überdosiert war oder die Dosis erhöht habe.

    Was ich im Moment gemacht habe, dass totale und plötzliche Entzug von Neuroleptika von 100 auf Null, weil es nicht mehr anders ging, war wohl das härteste überhaupt. (Für interessierte: das dauerte etwa 2 Wochen und kommt Folter gleich, Benzoidiazepine funktionierten nicht) Jetzt ist alles wieder auf Null und meine Dosen wieder bei Anfang.

  8. #18
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Maverick schreibt:

    die einschlägige internationale Fachliteratur

    Welche Fachliteratur? Nenne mir mal ein paar - bitte mit Quellenangaben.

    Viele Grüße

    Lumpi

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Lumpi schreibt:
    Welche Fachliteratur? Nenne mir mal ein paar - bitte mit Quellenangaben.

    Viele Grüße

    Lumpi
    Johnny L. Matson · Peter Sturmey Editors
    International Handbook of Autism and Pervasive Developmental Disorders

    Was besseres gibt es leider für den Moment nicht. Man geht sogar zur Komorbidität zu ADS (60-70%) und der, der bipolaren Störung ein.

    Edit: Man spricht von Autism Spectrum Disorders (ASD) und davon ist Asperger ein Teil. Mein Pech war, dass eben immer alles mit ADS erklärt wurde, und ich durch diagnostizierte Hochbegabung eben noch so manche andere Besonderheit erklärt hatte. Erkennbar wurde die Problematik erst beim Blick in die Kindheit und in die Pubertät.

    Da ich habe nie etwas erzählte, auch der Therapeutin nicht und mich sonst absonderte und stundenlang für mich alleine war, war ich pflegeleicht und bequem.
    Geändert von Maverick (21.12.2011 um 19:23 Uhr)

  10. #20
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Hohe Dosierung von Medikinet

    Naa ja Marvik...was wären wohl die ganzen Ärzte und Therapeuten ohne Dich - Gut daß die Welt Dich hat um endlich mal die Augen über ADHS, Autismus, Downsyndrom usw. geöffnet zu kriegen.


    Viele Grüße

    Lumpi

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