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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 85

    Benzodiazepine bei ADHS, Erfahrungen

    Edit Alex: Nachfolgende Beiträge hier abgetrennt, neues Thema erstellt (OT)


    Ich habe mal im frühen Erwachsenenalter Tranquilizer genommen. Die Tabletten hatte meine Mutter verschrieben bekommen, aber nie genommen.
    Ich konnte davon mich komischer Weise besser konzentrieren. Und damals wusste ich noch nichts von meinen ADHS bzw vom Symptom überhaupt.
    Auch reagiere ich auf Benzodiazepane und Clonazepam paradox.
    Anstatt das die mich beruhigen, renne ich davon wie ein aufgescheuchtes verwirrtes Huhn damit herum.
    Doc hat mir mal Lorazepam gegeben, als ich mal eine Zeit hatte, als ich angst hatte, nach draussen zu gehen.
    Ich musste mal zur Sparkasse, nahm die Lorazepam.
    Den einzigen Gedanken den ich dann nur noch in meinem Kopf hegte war:"Ich muß zur Sparkasse."
    Warum und überhaupt, war nicht mehr da.
    Also rannte ich wie ein verwirrtes Huhn Richtung Sparkasse und rannte dort hin und her.
    Eine Bekannte gabelte mich auf und fragte mich:"Was ist denn mit dir los?"
    Also ich kann mich nicht mehr daran erinnern, so hat sie es mir erzählt.
    Sie hat mich dann lieber in diesen Zustand wieder nach Hause gebracht.

    Auch bei Dormicum habe ich so komisch reagiert. Vor 23 Jahren, eine Magenspiegelung im Krankenhaus.
    Ich auf mein Zimmer zurück, dort meine Bettnachbarin die sägte gerade mit ihrem Schnarchen den ganzen Schwarzwald ab.
    Der einzige Gedanke der mir durch den Kopf schoß:"Ich muß nach Hause."
    34 km mit den Linienbus gefahren, mit dreimal umsteigen.
    Weiß bis heute nicht, wie ich das geschafft habe.
    Ich zu Hause angekommen, meine Mutter:"Wie kommst du denn hier hin?"
    Inzwischen war ich schon 3 Stunden unterwegs. Meine Eltern brachten mich zurück ins Krankenhaus.
    Die Wirkung muß nachgelassen haben, auf dem Weg zum Krankenhaus schlief ich dann im Auto ein.
    Ich bin ein Paradoxum.


    Also kommt auf die Dosis darauf an, bei leichter Dosis kann ich mich besser konzentrieren, bei höhere Dosis renne ich verwirrt durch die Gegend.
    Ach Tetrazepam, ein Muskelrelexanz, was sedierend sein soll, macht mich wach.
    Von Ibuprofen 800, nehme ich bei Clusterkopfschmerzatacken, bin ich hyperaktiv davon und kann nicht mehr schlafen, wenn ich die gegen Abend nehme.
    Geändert von Alex (12.11.2011 um 18:47 Uhr) Grund: s. Edit

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 564

    AW: Hat hier jemand Erfahrungen mit Clonazepam (Tranxilium)

    Ich kann mich auch entschuldigen,mach ich aber nicht ...
    wenn man ohne Gründe hier sowas rein schreibt....naja ich weiss nicht, da reagier ich auch allergerisch weil ich Menschen auf Entzug von Bezos gesehen habe, und dann läuten bei mir immer sämtliche Alarmglocken.

    Auch eine Verharmlosung solcher Medikamente finde ich mehr als fraglich....aber gut, ich halte jetzt meine Mund und halte mich raus. Sollst dich ja auch nicht rechtfertigen müssen.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Hat hier jemand Erfahrungen mit Clonazepam (Tranxilium)

    Oh toll, dankeeeeeeeeeeeeeeee
    schreit ja schon nach Rechtfertigung.
    Nein, ich habe diese Medikamente nicht durchgäng genommen.
    Nein, ich wurde davon nicht abhängig.
    Meistens, wenn man meinen Beitrag nicht im Überflugmodus liest ( macht nichts, mach ich auch häufig) war es eine einmalige Einnahme.
    Tetrazepam habe ich eigentlich genommen, als mir die Hexe ins Kreuz schoß, mir fiel nur auf, ich kann mich besser konzentrieren davon.

    Und das Zeugs , wie Lorazepam, wo ich wie ein verwirrtes Huhn herumrenne, habe ich durch dieses Erlebnis nie wieder genommen.
    Unangenehme Erfahrung damit und schon verteufel ich das.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Hat hier jemand Erfahrungen mit Clonazepam (Tranxilium)

    Schnubbel schreibt:
    Ich kenn es nur aus dem Krankenhaus vor ner OP oder zum Schlafen.. Hab es abgelehnt, aber vor der OP meinte man, ich soll es abends nehmen... Ich war am Tag der OP (mittags) total neben der Kappe und die restlichen zwei folgenden Tage hab ich nahezu durch gepennt..

    Für mich hats nichts gebracht, außer mal wirklich zu schlafen. Aber dieses ständig benebelte, müde Gefühl tausch ich lieber gegen nen müden Zustand aufgrund von Schlafmangel.. dem bin ich nicht so ausgeliefert, wie den Benzos..
    Benzos, egal welcher Art, sind die denkbar schlechteste Wahl gegen Schlafprobleme. Manchmal gibt es Ausnahmen, wie etwa die erwähnte Nacht vor der OP oder eine akute Schlafproblematik auf Grund eines Todesfalls o.ä. wo absehbar ist das sich das bald legt. Es hat Gründe warum die meisten Benzos nur in Schachteln von max 20 Stück verkauft werden (Ausnahme die mir einfällt ist Alprazolam). Dasselbe gilt für die sogenannten Z-Benzos, die recht neu auf dem Markt sind, strukturell (chemisch) etwas von den normalen Benzos abweichen und speziell für Schlafprobleme gedacht sind. Aber auch hier Vorsicht: Unwissenheit oder Pharmapropaganda läßt immer noch viele Ärzte glauben das hier kein Abhängigkeitspotential gegeben ist, dabei sind die Dinger IMO noch gefährlicher als andere, altbekannte Benzos. (Viele Leute werden die ein und gleiten zwar aus dem Wachzustand in einen Art traumartigen, hypnotischen Zustand über, sind aber noch in der Lage rumzulaufen... wie gefährlich das sein kann ist glaub ich keiner Erklärung bedürftig). Egal welches Benzo Du versuchst, Du wirst nach ner Woche bei der doppelten Dosis sein um den Schlafeffekt zu erreichen, und spätestens nach einem Monat nimmst Du das Zeug blisterweise. Benzoabhängigkeit ist das übelste und neben Alkoholismus eine der beiden einzigen Abhängigkeiten bei denen der kalte Entzug akut lebensbedrohlich sein kann.

    Wenn Deine Schlafprobleme so arg sind würde ich in Rücksprache mit einem Arzt folgendes probieren:

    Melatonin (gibts IIRC sogar rezeptfrei)
    Promethazin in einer Dosierung von 50-75mg

    Bei Melatonin musste mal googlen und gucken obs in Frage kommt, oft hilft es wie andere Mittelchen auch nur kurzfristig.

    Promethazin KANN langfristig wirken, bei dem Zeug ist aber wichtig das man es nimmt und sich dann auch hinlegt, weil es einen nicht in die Coouch DRÜCKT sondern eher beim im Bett liegen das Gedankenkarrussell abschaltet und zur Schlaffähigkeit führt.

    Dann gibts noch einige alte trizyklische Antidepressiva die in geringen Dosen arg müde machen (Mirtazapin fällt mir da ein). Die schlafanstossende Wirkung liegt unter der antidepressiven, weniger ist also mehr. Kann aber zu nettem Hangover führen. Und zu Gewichtszunahme.

    Viel hilfreicher bei mir war Schlafhygiene. Stell den Wecker so das Du aus dem Bett die Zeit nicht ablesen kannst. Das nimmt den mentalen Druck "ICH MUSS JETZT PENNEN ICH MUSS IN 4h AUFSTEHEN". Keine Arbeit, kein Notebook mit ins Bett, kein TV. Im Schlafzimmer nur das Bett stehen haben, der Blick auf z.B. einen Schreibtisch mit unerledigter Post o.ä. ist desaströs. Hilfreich sind auch "interessante" Bücher die extrem dröge und langweilig geschrieben sind, Sachbücher zum Beispiel.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 85

    AW: Hat hier jemand Erfahrungen mit Clonazepam (Tranxilium)

    (Viele Leute werden die ein und gleiten zwar aus dem Wachzustand in einen Art traumartigen, hypnotischen Zustand über, sind aber noch in der Lage rumzulaufen... wie gefährlich das sein kann ist glaub ich keiner Erklärung bedürftig).

    ^^ aha das erklärte mein Zustand.
    Mein Arzt hat übrigens auch von Melatonin abgeraten. Weil der Stoffwechsel der für Melatoninbildung zuständig ist, sich daran gewöhnt, es künstlich von außen zu bekommen.
    Darum würde der Stoffwechsel bei regemäßiger Einnahmen von Melatonin, das Melatonin selbst nicht mehr produzieren.

  6. #6
    Ist hier zuhause

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    Alter: 61
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    AW: Benzodiazepine bei ADHS, Erfahrungen

    Hallo

    ich hatte dieses Jahr im Sommer extreme Schlafstörugen so das ich deswegen zum Arzt gegangen bin. Der hat mir 10 Benzo's verschrieben. Ich habe dann mit mir gerungen ob ich sie nehme oder doch lieber nicht. Ich habe sie dann genommen und ich muß sagen, sie sind für die Katz gewesen. Ich bin nicht besser eingeschlafen und habe auch nicht durchgeschlafen. Ich habe die Dinger an 3 Abenden genommen.

    Das war des erste mal in meinen Leben, aber wahrscheinlich auch das letzte Mal, weil ich keine Wirkung gespürt habe, außer das mein Kopf sich leicht "matischig" anfühlte.

    Die Schlafstörungen haben sich dann nach einem Gespräch mit meinen ADHS-Psychodoc von selber gelegt. Nachdem die Ursache gefunden war vergingen auch die Schlafstörungen.


    Bis denne ELVIRA

  7. #7
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    AW: Benzodiazepine bei ADHS, Erfahrungen

    Ich nehme ja seit einem Jahr ein trizyklisches AD. Dieses war am Anfang sedierend, die ersten drei Tage.
    Aber ich nehme es nicht nur wegen den Schlafstörung, auch wegen Depressionen und Heuschnupfen und Clusterkopfschmerzen.
    Für was das Zeugs nicht alles gut ist.

    Im Oktober habe ich 2 Wochen lang das Medikament nicht genommen ( ich habe die Verpackung mit meinen Schilddrüsenmedis verwechselt ) und habe mich gewundert, warum ich nicht mehr im Tiefschlaf falle.

  8. #8
    Mega-Wusel

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    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Benzodiazepine bei ADHS, Erfahrungen

    Hypoaktivist, meinst Du mich mit Schlafproblemen???? Ich hab keine, und wenn dann warte ich bis ich schlafe oder stehe wieder auf. Es würde mir nie einfallen deswegen Benzos zu nehmen. MPH und Benzos wären zuviel des "Guten".
    Ich habe es im Krankenhaus bekommen. Ich wollte nicht, weil ich noch die Szenerie meiner Tochter unter Dormicum im Kopf hatte.. Ich hab denen gesagt, ich kann schlafen, ich hab keine Angst.. NEIN, nehmen Sie bitte das Medi... Nur am Rande, ich hab ne Not-OP nach ner Fehlgeburt ohne Benzos vorher überlebt und meinen Kaiserschnitt (wäre total indiskutabel) auch..
    Ich hab ja kein Problem, wenn jemandem wirklich vorher die Angst genommen wird dadurch, aber warum MUSS man das nehmen?

    Sagen wir so, es gibt sicher Indikationen, die einen Gebrauch von Benzos notwendig machen, aber ich bin an mir da nicht so experimentierfreudig. Todesfall, ok, aber auch dann hab ich das Gefühl im Hinterkopf, dass es mir kurzweilig hilft.. Es hilft mir aber nicht, über den Verlust hinweg zu kommen, wenn ich aufgrund des mir entstandenen beruhigenden Effekts, dieses Medi öfter bräuchte...

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 564

    AW: Benzodiazepine bei ADHS, Erfahrungen

    @ Frustchaot
    Ich weiss nicht wie du darauf kommst dich angesprochen zu fühlen. Soweit ich noch meine Sinne beisammen habe, hat jemand anderes nach einen Mittel aus der Gruppe gefragt. Weshalb das Thema verschoben/abgeändert wurde habe ich nicht mitbekommen.
    Komisch das du dich angegriffen gefühlt hast.

    Ich kann auch nicht verstehen warum bei der Überschrift des Themas dann weiter über AD´s gesprochen wird, aber na gut. Ich werde es hoffentlich schaffen über dich und deine fragwürdigen Äusserungen, hinweg zu lesen.

    T.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 87

    AW: Benzodiazepine bei ADHS, Erfahrungen

    Schnubbel schreibt:
    Hypoaktivist, meinst Du mich mit Schlafproblemen???? Ich hab keine, und wenn dann warte ich bis ich schlafe oder stehe wieder auf. Es würde mir nie einfallen deswegen Benzos zu nehmen. MPH und Benzos wären zuviel des "Guten".
    Entschuldige, ich habe beim Lesen Deines Beitrags nicht richtig gelesen, bzw war zu unaufmerksam. Für mich las sich:

    Für mich hats nichts gebracht, außer mal wirklich zu schlafen.
    ...dieser Satzteil so als ob Du selten "wirklich (gut)" schlafen kannst. Und...

    Aber dieses ständig benebelte, müde Gefühl tausch ich lieber gegen nen müden Zustand aufgrund von Schlafmangel.. dem bin ich nicht so ausgeliefert, wie den Benzos..
    ...das hab ich fälschlicherweise so interpretiert als ob Du einen vermeintlichen Benzohangover lieber in Kauf nehmen würdest als Müdigkeit auf Grund von Schlafmangel...

    Wie gesagt, mir sind die Satzbausteine durcheinander geflogen so das sich mir ein anderer Sinn ergab. Sorry und nix für ungut.

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