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Diskutiere im Thema Elontril- schlechte Nebenwirkung? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    Hallo.
    stean123 schreibt:
    Naja kurz gefasst, bin ich mit 14 Tagen zu ungeduldig?
    Das wäre möglich, ja.

    Vor Ablauf von 6 Woche kann man die Wirkung und ob es überhaupt eine gibt eigentlich nicht abschließend beurteilen.

    150mg sind auch noch eine moderate Dosierung und es ist noch eine Steigerung auf das Doppelte möglich.




    LG,
    Alex

  2. #12
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    danke Alex!

    Also wirklich gedulden, was für ein Mist das die Wirkung so ewig lange braucht.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    Hallo stean,

    ich möchte Alex Recht geben. 14 Tage sind wirklich zu kurz um etwas über die Wirkung von Elontril zu sagen. Ich glaube eher, dass deine Depression die ganze Zeit da war. Ich denke, dass Du im Moment in einem "Wirkungsloch" steckst. Die Wirkung deines alten Medikamentes hat sich jetzt wohl abgebaut, die Wirkung von Elontril ist aber noch nicht vollständig da.

    Also musst Du wohl oder übel wirklich abwarten. Ich hatte vor einigen Monaten mal die Kombi Elontril und MPH, die ich gut vertragen habe. Das Elontril wirkte stimmungsausgleichend, reichte aber nicht aus um meine "Verpeiltheit" in den Griff zu bekommen. Deswegen haben wir dann später MPH dazu genommen.

    Alles Gute.

  4. #14
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    Ich stimme loekoe zu.
    Beim Elontril muss sich erstmal ein gewisser Spiegel aufbauen. Erst dann wirkt das Medikament voll. Es kann natürlich sein, dass die Dosis zu gering ist.
    Ich selber nehme 300mg Elontril. Meine Ärztin hat auch mit 150mg angefangen und nach einer Weile sind wir dann hoch auf 300mg.

    Wenn es dir aber zwischenzeitlich wegen der Depression schlechter geht, dann kontaktiere deinen Arzt.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 100

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    ja muß morgen mal den Arzt anrufen, so geht das momentan mal gar nicht.

  6. #16
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    Forum-Beiträge: 100

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    gestern Abend und heute eher aggressiv und die letzten Tage richtig Matsch im Kopf, was sich mit Mph aber legt.

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    Hey,

    halt die Ohren steif... das vergeht hoffentlich bald.

  8. #18
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    Forum-Beiträge: 100

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    vielen lieben dank!

  9. #19
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    Das ist sehr interessant, was hypocampus beschreibt überschneidet sich teils sehr mit meinem Erleben unter Einfluß von Elontril. Angefangen mit der äußerst subtilen Veränderunen der Wahrnehmung, die mich grundlegend an die Wirkung von Halluzinogenen erinnerte. Schwer zu beschreiben finde ich, als würde sich die Interpretation der eigenen Wahrnehmung in ihrem Ursprung, schon während der Generierung, grundlegend aber kaum fassbar verändern. (Teilweise hatte ich sogar deutlichere Wahrnehmungsstörungen im Halbdunkeln, in Form von kleinen Lichtpunkten, "Hintergrundrauschen", Wellenbewegungen an Konturen u.ä.) Das führte bei mir in den erstenTagen zu erheblichem Suchtdruck (lange Cannabis-abhängig gewesen) Ich bekam auf einmal unheimlich Lust auf Halluzinogene. Das legte sich allerdings nach einigen Tagen.
    Danach merkte ich auch vorwiegend starke emotionale Veränderung. Das erste, was mir auffiel, war eine bemerkenswert gesteigerte Fähigkeit, mich sehr genau detailliert an unangenehme Erlebnisse erinnern zu können. Zugleich erlebte ich eine herrausragende Distanz zu den eigenen Emotionen, so als würde ich über meinen Gefühlen schweben, und sie mehr unbeteiligt beobachten, als wirklich zu erleben. Aus depressiver Grundstimmung kommend, und leicht traumatisiert, war das zunächst ein Gewinn. Konnte traumatische Erlebnisse detailliert erinnern, ohne emotional mitgerissen zu werden, und war in der Lage, aufkommende depressive Stimmungstiefs schneller wieder zu verlassen. Blieb an meinen Stimmungen nicht so "kleben". Motivation, oder besser gesagt Antrieb war auch leicht gesteigert. Umsetzten konnte ich nämlich nichts besser, habe keine Wirkung bemerkt, die meine Konzentrationsfähigkeit verbessert hätte, oder Ablenkbarkeit vermindert. Tendenziell eher im Gegenteil. Meine Schlafqualität steigerte sich sehr, konnte mich besser an Träume erinnern, und Albträume hörten auf. Nach 2 1/2 Wochen aber fing eben diese emotionale Selbstdistanz eher unangenehm zu werden. Paarmal kurzfristig ganz heftige depressive Abstürtze erlebt, mit unkontrollierbaren Weinkrämpfen - aber gleichzeitig, währenddessen völlig unbeeindruckt, nüchtern, und gefühllos analysierend. Habe rückwirkend den Eindruck, als ob die Wirkung von Elontril eher die Verschiebung meiner Gefühlslage in intellektuelle Wahrnehmungs-Bereiche gefördert hätte, als sie tatsächlich zu verändert. Das sind so meine, ebenfalls rein subjektiven Eindrücke. Sollte noch dazu erwähnen, daß ich "schon" nach 2 1/2 Wochen wieder abgesetzt habe. Kann also nichts dazu sagen, wie die Wirkung sich langfristig entwickelt hätte.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Elontril- schlechte Nebenwirkung?

    Alex schreibt:
    Hallo.

    Das wäre möglich, ja.

    Vor Ablauf von 6 Woche kann man die Wirkung und ob es überhaupt eine gibt eigentlich nicht abschließend beurteilen.

    150mg sind auch noch eine moderate Dosierung und es ist noch eine Steigerung auf das Doppelte möglich.




    LG,
    Alex
    Ich möchte dazu noch eine Anmerkung machen, nämlich, dass bei mir der Effekt eher so aussah, dass ich etwa 14 Tage eine merkliche Wirkung im Sinne von Stimmungsverbesserung feststellte, die dann recht plötzlich verschwand und sich in eine eher depressive Wirkung änderte.

    Mein Arzt erzählte mir daraufhin, wie er überhaupt zu der ADHS-Thematik gekommen ist:

    Diese verzögerte Wirkung ist von vielen Antidepressiva ja bekannt. Eine Reihe von Patienten von ihm berichteten jedoch, dass sie quasi etwas sehr Ähnliches wie ich feststellten, nämlich dass die Wirkung entgegen anderer Patienten nach diesem Zeitraum aufhörte. Normalerweise ist es umgekehrt, einige Zeit garkeine Wirkung, dann erst Wirkungseintritt.
    Als er sich mit Kollegen über dieses Phänomen austauschte stieß er auf einen gemeinsamen Nenner der Patienten mit diesem ungewöhnlichen Wirkungsverlauf: Alle hatten ADHS.

    Wer weiß, vielleicht tatsächlich eine Besonderheit von uns in der Reaktion auf AD?

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