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Diskutiere im Thema Was hat sich bei Euch durch Methylphenidat / MPH geändert? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    Was hat sich bei Euch durch Methylphenidat / MPH geändert?

    Hallihallo,

    sagt mal, was hat sich bei Euch denn durch das MPH so geändert, also im Sinne von, in welchen Lebensbereichen kommt Ihr damit jetzt besser klar?
    Ich hoffe, dass ich es endlich schaffe, aktiv zu studieren und damit die Freude am Lernen wieder gewinne. Denn bisher konnte ich kaum eine Seite lesen und dabei was behalten. Außerdem stopf ich ziemlich viel Süßes in mich, meine Ernährung muss sich ändern ... Habt Ihr ähnliches mithilfe der Medis hinbekommen?

    LG,

    Chaotin
    Geändert von Chaotin26 (20.10.2011 um 15:12 Uhr)

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    In allen Lebensbereichen positiv. Einfach und ausnahmelos in allen. Für mich ist das Zeug ein Segen. Es ist nun nicht so, dass ein blinder plötzlich sieht aber es sind 10.000 Details die besser sind aber zusammengenommen macht das sehr viel aus.

    Kleines Beispiel:

    Gestern meint meine Frau, ich würd ja in der letzen Zeit die Spülmaschine einräumen. Ich: "Unsinn, das mach ich doch schon immer, vor allem wenn ich koche". Sie: "Ja, du fängst an, machst es aber nie Fertig. Du rennst sonst immer mittendrin weg weil dir was anderes eingefallen ist ". Was mir natürlich nie aufgefallen ist.

    So kleine Details sind das. Viele.

  3. #3
    Procrastiqueen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.336

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    Bei mir ist es auch sehr positiv! (sonst würd ich die ja nicht weiter nehmen)

    Ich schaffe es Dinge zu erledigen und auch zuende zu bringen (ich bin sonst auch immer an was interessanterem hängen geblieben)
    Ich gehe pünktlich los und vergesse nicht die hälfte meiner Sachen zu Hause
    ich kann besser durchhalten, z.B. in Seminare kann ich mitschreiben ohne wegzudriften, höre meinen Freunden auch mal zu ohne dass es blablabla wird in meinem Kopf

    Hunger: da MPH ja ursprünglich als Diätmittel verwendet wurde fällt mir manchmal erst auf, dass ich hunger habe, wenn mir schlecht wird, der appetit wird gezügelt. Aber allgemein auf mein Essverhalten hat sich das nicht wirklich ausgewirkt, das ist zu sehr drin. Ich liebe Essen. der Geschmack, die Kosistenz...

    *abschweif*

    Ich wollte sagen: Das ist kein Wundermittel, das alles in meinem Leben verändert hat. Und ich habe lange gebraucht zu begreifen, das die Hälfte meiner Probleme nicht von mir, sondern von anderen kamen. Ich werde mir keine Diät aufzwingen mit der ich unglücklich bin, man darf auch ganz viel Süsses essen, wenn man will und wenn man sich damit wohl fühlt.
    Ich würde sagen im großen und Ganzen hat das MPH mir vor allem die Möglichkeit gegeben mein Leben so zu sortieren, dass ich an mir arbeiten kann.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    DAS erhoffe ich mir auch, denn vor allem merk ich, dass ich schon immer viele Dinge ändern wollte, es aber nicht hinbekommen habe wg. meiner Unstrukturiertheit. Ab wann merkt man die Wirkung denn so im Durchschnitt? Es sind ja viele Leute hier die berichten, dass die korrekte Einstellung der Medikation eine ganze Weile gedauert hat ...

  5. #5
    Procrastiqueen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.336

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    Ja, an die optimale Einstellung muss man sich rantasten und die bleibt auch nicht gleich, man selbst bleibt ja nicht gleich.

    30 minuten nach Einnahme merke ich was, wenn ich mich selbst beobachte. also die Wirkung an sich. Das sich dein Leben ändert, das musst du selbst machen, wenn du das willst. Das passiert nicht einfach so, leider.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    Das werde ich, sobald ich irgendwie kann. Ab wann spürt man denn überhaupt etwas meditechnisch? Also ich meine, von der Dauer insgesamt? Schon nach der ersten Einnahme?

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    Chaotin26 schreibt:
    Das werde ich, sobald ich irgendwie kann. Ab wann spürt man denn überhaupt etwas meditechnisch? Also ich meine, von der Dauer insgesamt? Schon nach der ersten Einnahme?
    Da kann jeder nur für sich sprechen. Aber bei mir war 30 min nach der ersten Einnahme (10mg - meine Ärztin hat gesagt, die 5mg-Anfangerei sei Unsinn, bei bösen Nebenwirkungen eben sofort anrufen) ein extreme Aha-Effekt. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ein Medikament dermaßen wirken kann.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    Oha, dann bin ich echt mal gespannt darauf ... Ob ich morgen schon ein Rezept bekomme? Hmm, ich hoffe ...

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Was hat sich bei Euch durch die Medis geändert?

    Ich wollte schon immer mal eine Liste schreiben, was sich bei mir seit MPH verändert hat, danke für den Anstoß! Ich nehme es seit September. Seit September hat die Welt das Licht angemacht und die Käseglocke um mich herum mal hochgehoben .
    Hier mal die wichtigstem Auswirkungen:

    - Meine Wohnung ist aufgeräumt und bleibt es im großen und ganzen auch sehr stetig
    - Persönliche Unterlagen sind in den Ordnern gut sortiert und (!) ich hatte noch Freude dabei
    - Ich erledige solche Dinge nicht mehr hektisch auf einen Schlag (wenn überhaupt), sondern mit Kontinuität
    - Ich mache mir weniger Sorgen um Kleinigkeiten
    - Ich blicke zuversichtlich in die Zukunft
    - Ich kann mit dem Auto fahren, ohne eine Gefährdung für jeden zu sein, der mir begegnet, weil ich nebenbei alles andere mache, um überhaupt wach zu bleiben (manchmal hab ich mir gewünscht dabei ein Buch lesen zu können, damit es nicht so laaaaangweilig ist XD. SMS tippen war Standard, wenn ich mehr als 10 Min zu fahren hatte)
    - Ich schaffe es, jeden morgen etwa zur selben Zeit aufzustehen und regelmäßig im Atelier zu arbeiten (bin Kunsttherapiestudentin)
    - Überhaupt kann ich endlich wieder kreativ arbeiten; ich hatte lange nicht die Ruhe dazu und habe nicht länger als 20 Min durchgehalten (zeichnen zB, dabei liebe ich es)
    - Auch Bücher lesen kann ich wieder (ab und zu)
    - Mein Antrieb ist gestärkt, die innere Unruhe gemildert
    - Ich bin gerne draußen, kann Kleinigkeiten auch länger genießen (zB das Spiel mit meinem Hund)
    - Ich habe meine Phobie vor Listen und Plänen verloren
    - Überhaupt habe ich Struktur in meinen Alltag bringen können, was mir wiederum mehr Sicherheit gibt
    - ich bin gleichzeitig flexibler, wenn sich mal etwas verschiebt; verfalle nicht gleich in Panik, dass ich dann nicht alles schaffe und die Welt zusammenbricht etc.
    - Ganz wichtig: Ich genieße soziale Kontakte. Früher waren sie oft eine Tortur, heute hab ich endlich die gleiche Freude daran wie der Rest der Welt
    - Ich mache anderen unglaublich gern eine Freude
    - ich bin geduldiger, hilfsbereiter und falle auch den Leuten nicht mehr ständig ins Wort (Gott, hat mich das selbst genervt... -.-)
    - Ich spreche nicht mehr ununterbrochen wie ein Wasserfall, und dann noch von mir selbst ( -.-! siehe oben!) So kann ich mein mein Interesse an meinen Freunden endlich zeigen!
    - Ich bin SEHR viel liebevoller geworden (zu mir selbst und anderen) und
    - viel weniger ängstlich: ich hatte oft diffuse Ängste, wenn ich unruhig wurde. Heute kommen sie auch, legen sich aber mit Einnahme des MPH. Schönster Punkt vielleicht! ^^
    - Ich habe das Gefühl, endlich ich selbst sein zu können, bin authentisch, kann Gefühle besser zeigen
    - ich mach mich nicht mehr ständig selber fertig, fühle mich seltener unzulänglich und als hätte ich ne Schraube locker
    - Ich gönne mir Pausen (immer noch schwer, aber wird deutlich besser)
    - Ich bemühe mich, Hektik zu vermeiden und setze mich selbst nicht mehr ständig unter Druck
    - Ich kann tatsächlich Stille genießen; es daddelt nicht mehr ständig Hartz-IV TV oder ähnlicher Blödsinn nebenher, der mich eigentlich selbst nervt
    Und besonders, weil Du von der Ernährung gesprochen hast, möchte ich Dir gern Mut machen:
    - Meine Essstörung hat sich stark zurückgebildet.
    Ich war/bin magersüchtig, hatte aber auch bulimische Phasen. Mein Essverhalten kippte von einem Extrem ins nächste: Hungern, nur Obst/Gemüse, dann Essanfälle mit Erbrechen, Heißhunger auf Süßes etc, dazu natürlich Selbsthass... seit MPH ist es mir möglich, kontinuierlich Nahrung zu mir zu nehmen, trotz Appetitminderung ist mein Selbstwert eben so sehr gestiegen, dass ich keinen Drang mehr verspüre, mich selbst so zu quälen. Natürlich habe ich davon etwas zugenommen, aber ich denke deshalb nicht mehr daran, mich aus dem Fenster zu stürzen. Manchmal finde ich es sogar schöner so... ist es auch, ich war zu dünn vorher. Aber das realitätsgetreu wahr- und anzunehmen war undenkbar.
    Das ist ein Extrembeispiel, ich bin mir aber ganz sicher, dass das Ungleichgewicht im Transmitterhaushalt einen großen Teil dazu beiträgt, schlechtes Essverhalten aufrechtzuerhalten.

    Hinzu kommen viele kline Details. Natürlich bin ich auch in Vorlesungen und Seminaren besser dabei, allerdings habe ich den Teil des ADHS zum Glück immer recht gut kompensieren können, laut meiner Ärztin durch einen hohen IQ, an einen Test traue ich mich aber nach wie vor nicht ran XD. Aber auch hier ist nicht mehr ständig das Handy in meiner Hand. Früher hab ich mir für die Vorlesung immer "was anderes zu tun" mitgebracht, persönlichen Schreibkram oder so. Sonst konnte ich nicht annähernd bei der Sache bleiben. Das Zeitgefühl ist auch stringenter. Es kommt mir nicht mehr vor als wären eineinhalb Stunden plötzlich eine Ewigkeit .
    Für mich sind trotzdem der soziale und emotionale Bereich fast noch schöner. Ich kann endlich einmal gelassen und zufrieden sein. Nicht ständig, aber doch häufig.
    Stimmungsschwankungen habe ich immer noch recht stark - aber ich hoffe, dass ein Retardmedikament da Abhilfe schafft. Während der (relativ kurzen) Wirkdauer bin ich fast immer stabil.
    Ich bin auch schon lang in Therapie wegen allem möglichen (auch sicher an allem was dran, aber ein Puzzleteil zur Verbesserung der Symptomatik/en hat immer gefehlt), habe viel geschafft, aber erst seit der ADHS-Diagnose und MPH habe ich das Gefühl, es auch über die letzte große Hürde schaffen zu können. Vorher bin ich verzweifelt, weil mir die letzten Schritte trotz aller Bemühungen nie auf Dauer gelingen wollten. Ich hab jetzt auch wieder den festen Willen es zu schaffen. Für den fehlten mir vorher immer wieder Kraft und Motivation. Und für jemanden, der psychisch weniger stark vorbelastet ist, ist die Wirkung bestimmt umso hilfreicher.

    Du siehst, viele Details (außer den Ordnern und der sauberen Wohnung noch mehr derartige Kleinigkeiten, aber wie gesagt, viel faszinierender finde ich die Auswirkungen auf mein emotionales und soziales Wohlbefinden) und ein allgemein gesteigerter Lebensmut, der zwar aus den Details resultiert, aber auch ganz deutlich in mir selbst spürbar ist, wenn mein Dopaminhaushalt oder was auch immer ins Gleichgewicht gebracht wird. Es ist tatsächlich erstaunlich, was das bewirken kann. Nach einer Odyssee durch so viele unwirksame starke Medikamente, greift dieses nun auf allen Ebenen. Ich bin immer noch sehr dankbar... =)
    Es ist ein harter Weg, ich hatte manchmal das Gefühl, für mein gesundheitliches Wohl auf Biegen und Brechen kämpfen zu müssen, was ich eigentlich absurd finde, wenn man bedenkt dass Ärzte und Gesundheitswesen und HELFEN und es uns nciht noch schwerer machen sollen (!), aber bleib unbedingt dran, es lohnt sich!

    Übrigens hatte ich schon nach der ersten Einnahme die positiven Wirkungen, vielleicht noch mehr/deutlicher als heute, weil ich es einfach nicht kannte. Allerdings hatte ich das Gefühl, nie so sehr ich selbst zu sein und es fühlte sich so gut und natürlich an, dass ich erst im Nachhinein wieder daran gedacht hatte, dass ich ja heute morgen nicht die üblichen Antidepressiva eingenommen hatte, sondern MPH .

    Liebste Grüße,

    die Marie

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Was hat sich bei Euch durch Methylphenidat / MPH geändert?

    Hallo! Bei mir hat schon die erste Einnahme von 5mg mph gewirkt! Ich wurde auf einmal ruhig und musste nicht mehr ständig wegen jedem Geräusch aufspringen z.B wen ein Vogel draußen besonders laut gezwitschert hat! Vorher hab ich viele Dinge einfach verlegt z.B ec-Karte,Schlüssel,Handy .Jetzt weiß ich wo ich meine Sachen habe und kann wenn nötig in meinen Gedächtnis zurück springen wo ich sie zuletzt hatte.Das beste ist aber das meine Depressionen unter mph weg sind.Wenn es aufhört zu wirken merke ich das sofort den ich werde extrem kritikemfindlich und nehme mir alles zu Herzen.In einem solchen Zustand würde ich mich am liebsten selbst verletzen.Wen ich dann sofort 5mg unretardiertes mph nehme geht es mir sofort besser!Mein Zimmer ist jetzt auch ordentlicher den es stört mich jetzt wen es schmutzig ist!Insgesamt hat sich sehr vieles verändert zum positiven natürlich!mfg soti

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