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Diskutiere im Thema Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    dieses down gefühl hab ich auch ,kommt bei mir sehr schnell so nach ein bis eineinhalb stunden

    ich glaube auch das das ende der wirkung ist

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Ally80 schreibt:
    Macht ihr eigentlich am Anfang schon Pausen, d.h. Tage, an denen ihr nichts einnimmt? Hab oft gehört, dass Leute Methylphenidat nach Bedarf einnehmen, also nur an Tagen, an denen es auch darauf ankommt, konzentriert zu sein. Wollte das auch der Psychiaterin mal fragen, wie wichtig am Anfang die stetige Einnahme ist.
    Ich setze das Medikament zeitweilig ab, wenn ich das Gefühl habe, dass ich mich übernehme und ich einfach nur wieder runter kommen und mich ausruhen und erholen will.
    Aber: Die Wirkung, bzw. die "Auswirkung" der Wirkung, ist von Person zu Person unterschiedlich. Daher: Besprich das mit Deinem Arzt. Hier muss jeder seinen Weg finden.

    Wenn ich die Beiträge hier und anderswo lese, habe ich den Eindruck, dass die Erwartungen an die Wirkung der Medikation oft maßlos überzogen sind. Nur bei wenigen hat diese einen "durchschlagenden" Effekt. Bei den meisten ist die Wirkung eher differenziert, beinhaltet außerdem Chancen und Risiken. So wie eben die AD(H)Sler, ihre Symptome und Probleme sehr, sehr verschieden sind... Und bei ca. 30 % ist angeblich gar keine gewünschte (positive) Wirkung von MPH festzustellen.

    Um die Wirkung der Medikation einzuschätzen und die Risiken zu minimieren, halte ich es für wichtig, eine Medikation in andere Maßnahmen einzubinden. Dazu gehören z.B. eine Kontrolle und gegebenefalls Lenkung und Schutz durch Rückmeldung von außen, also dem Umfeld. Ideal wär ein begleitendes Coaching, aber auch die Einbeziehung der Bezugspersonen kann dies unterstützen, ebenso eine begleitende Psychotherapie. Das unter dem Gesichtspunkt: Was sehen andere erstens an Veränderungen bei mir durch die Medikation und zweitens an Gefahren (Selbstüberschätzung, s. oben) - und wie kann man letzteren begegnen.

    Kurzum: Die Einnahme (geschweige möglicht hohe Dosierung) von MPH löst nicht mit einem Schlag alle Probleme oder beseitigt das ADHS. Die Medikation ist im besten Fall ein Baustein vom ganzen Hilfskonstrukt - nicht mehr und nicht weniger.

    LG Spezi
    Geändert von Spezi ( 6.10.2011 um 16:15 Uhr)

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Das habe ich dabei sowieso berücksichtigt

    nur wenn man Jahrzehntelang an schwere Depressionen als Auswirkung der Nichtbehandlung hat

    muß man erst Therapiefähig werden und erst die richtige Dosis finden mit der man auch leben kann

    das sagt auch mein Arzt ,er sagt es muß ein Unterschied spührbar werden und das bald.

    Erst dann will er über Therapie Möglichkeiten mit mir reden.

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Hi zäme,

    [QUOTEeine zu schnelle Aufdosierung kann tierisch in die Hosen gehen.
    Du fühlst Dich unter Medikamentenwirkung motiviert, hast Tatendrang, "funktionierst" wieder, überschätzt Dich. "Ausbrennen" und der kräftemäßige Zusammenbruch folgen.
    Nebenwirkungen wie Herzklopfen, Schwitzen etc. werden ebenso begünstigt - und verstärken gegebenenfalls den o.g. Effekt.
    Deine Ärztin hat also durchaus vernünftige Gründe, so vorzugehen, wie sie es tut.]
    das stimmt!

    Ich bin auch immer noch dran, hatte zuerst zwei Monate 18mg, dann zwei Monate 27mg und nun seit nem Monat 36mg Concerta.
    Die Dosierung ist noch nicht ideal, aber ich denke mir dann manchmal, dass ich auch noch was für später aufbehalten soll.
    Und auch fürs Gehirn ist es viel bessser, wenn die Dosis langsam gesteigert wird.

    Aber manchmal wird man trotzdem ungeduldig,,,und die Vernunft spielt nicht immer mit.

    Was ich aber an ner Dosierung von 5mg MPH nicht ganz verstehe, die hält ja wirklich nicht lange an.
    Da steht man vielleicht den Morgen mit diesen 5mg recht gut durch, und hat dann am Nachmittag die volle Krise..
    Das hilft dann ja auch nichts.

    Nichtsdestotrotz fährt man mit ner Unterdosierung besser, als wenn man sich überdosieren würde.
    Das hat vielleicht die Aerztin absichtlich so verordnet, weil sie wusste, dass sie in die Ferien geht und wollte kein Risiko eingehe, für den Fall, dass jemand MPH nicht verträgt.

    LG Nicci

  5. #15
    Procrastiqueen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.336

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Also mein Arzt meinte damals, dass ich am Anfang nur wenig nehmen soll und mich dabei genau beobachten soll (war glaub ich auch 5mg)
    Dazu gehört auch sich zu notieren, wenn so ein down kommt, wie lang es her ist, dass man was genommen hat usw.

    Ich hab gelernt dadurch dann mit den Nebenwirkungen und dem plötzlichen Abfall meiner Stimmung besser klar zu kommen, hab das berichtet usw.

    wir haben dann ein paar sachen umgestellt, weil ich z.B. von Medikinet retard total heftige Wirkungsschübe hatte irgendwie, von einem Moment zum nächsten...

    also das hat schon nen Grund warum man langsam anfängt. Meine Mutter hat ihre Dosis nach einiger zeit gedrosselt, weils ihr zu viel war, also quasi auf der anderen Seite der Wirkung...


    Na ja und man soll ja nicht abhängig werden! Und selbst wenn mans nicht ist, muss man aufpassen, dass die Ärzte das nicht denken, sonst bekommt man plötzlich nix mehr wegen Medikamentenmissbrauchs.


    Ich bin inzwischen bei 40mg Equasym retard, klappt gut, wenn ich nicht vergesse was zu essen davor.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Also ich muss mal sagen, dass ich das was Du da machst relativ gefährlich finde. Wenn ein Arzt ein Medikament einschleicht (das ist Sinn bei einer so niedrigen Dosierung), dann wird das seinen Grund haben und der Arzt wird sich was dabei denken und wenn Du dann einfach mehr nimmst kann das auch nach Hinten losgehen. Ich denke nicht, dass der Sinn ist, dass Du bei 5 mg schon wirklich eine große Wirkung spüren sollst sondern so ermittelt werden kann ob Du überhaupt und wie Du auf das Medikament reagierst und oft ist eine Einschleichung mit niedriger dosierung auch gut um später stärkere Nebenwirkungen entgegen zu wirken (so hat mir das der Arzt von meinem Sohn erklärt).

    Ich denke Du solltest besser nochmal bei der Ärztin anrufen und nochmal nachfragen und nicht einfach eigenmächtig dosierungen versuchen, ich halte das nicht für sinnvoll....!

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    sorry leute, ich bin ein wenig gereizt, also medikinet ist zwar jetzt auch für erwachsene (meikinet adult) zugelassen, das heisst aber nicht das nun munter drauf los probiert werden kann, nach dem motto, och wenns nicht sofort knallt nehm ich halt mehr, medikinet ist und bleibt keine harmlose pille, die mal eben nach bedarf eingeworfen wird damit man sich gut fühlt oder zum supermann/superfrau mutiert.

    gerade bei retard ist die wirkung nicht so schnell da und verteilt sich langsammer über den tag hinweg, anscheinend meinen nun einige, leider auch viele ärzte, schnell mal medikinet verschreiben und dann wird alles gut.

    wer adhs hat dem ist nicht alleine nur mit nem pillchen geholfen, dass ich mal kurz eben nach bedarf einwerfe und dann wird sofort alles toll.

    eine vernünftige kombination aus medies und therapie /coaching ist hier normalerweise angebracht.

    medikinet muss immer erst mal langsam probiert werden und durch den behandelten arzt nach und nach angepasst werden sprich erhöht oder verringert werden manchmal ist eben auch ein anderes medikament sinnvoller.

    ich finde es gerade irgendwie ziemlich "ätzend" wie hier von einigen so leichtsinnig mit der medikation umgegangen wird und ziemlich blauäugig zu denken ja mit medikinet wird alles gut,dann bin ich geheilt.

    sorry will niemanden angreifen aber das regt mich gerade auf, denn schnell mall ne pille verschreiben und gut, ist leider noch viel zu oft die methode von vielen sogenannten fachärzten,denn das macht keine arbeit und bringt geld.

    ich bin nicht gegen medikinet oder medies nehme ja auch medikinet aber es sollte zusammen mit einem verantwortungsvollen arzt besprochen und eingenommen werden und vor allem sollte man auch zusätzlich therapien/coachings anstreben um mit seiner adhs zurecht zu kommen.


    lg
    chaoskater

  8. #18
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    Daumen hoch AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    UUUUUUUUUUUUUUps, Spaß beim Pillen einnehmen ich habe vor ´nem Jahr mit 5mg angefangen und in Absprache mit dem damaligen Arzt innerhalb einer Woche

    auf insgesamt 15 mg Ritalin täglich erhöht (stationär) und danach pro Woche 5 mg mehr zu Hause, zum Schluß waren mir 50 mg täglich zuviel - ich war bis dato noch nicht

    Hyperaktiv und wollte diesen Zustand nicht behalten und so habe ich immer in Absprache mit meiner Ärztin die Tagesdosis reduziert - mittlerweile reichen mir 2 x täglich je

    10 mg - Nebenwirkungen sind bei mir nur übersteigerte Phantasien .. ab und an. Mit Ritalin bin ich konzentrierter unterwegs ohne ... bin ich durch alle möglichen

    Außenreize abgelenkt ohne Ende - pro Halbjahr lege ich bewußt einen Stimulanzien freien Tag ein, am Wochenende um mal wieder Spaß mit reichlich Ablenkung zu haben.

    Die Einnahme von Ritalin ist kein Ersatz für meine Tagesstruktur, die erarbeite ich mir selbst - Anregungen gibts reichlich und ich suche mir die Anregungen aus, die

    für mich passen. Momentan bin ich auf der Suche nach ´nem Verhaltenstherapeuten - war ein Ergebnis meiner tiefenpsychologischen Betrachtungsweise aus dem

    vergangenen Jahr ... und wenns tatsächlich klappt, würde ich gern ein Ergotherapeutisches Angebot nutzen - leider vergeht eben auch viel Zeit.

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Rose schreibt:
    Ich denke nicht, dass der Sinn ist, dass Du bei 5 mg schon wirklich eine große Wirkung spüren sollst sondern so ermittelt werden kann ob Du überhaupt und wie Du auf das Medikament reagierst und oft ist eine Einschleichung mit niedriger dosierung auch gut um später stärkere Nebenwirkungen entgegen zu wirken
    Genau. Unangenehme bis gefährliche Nebenwirkungen sind häufig die Folge einer zu schnellen Aufdosierung oder aber einer zu hohen Dosis überhaupt.
    Es lohnt sich, diesbezüglich einen Blick in die Packungsbeilage des MPH-Präparates zu werfen.

    Ansonsten ist hier auf Seite 210 unten lesenswertes zum Thema.

    Ein weilerer Link: Klick

    LG Spezi

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Einstellungsphase... zuerst 4 Wochen lang nur 5mg medikinet ?

    Ich bin jetzt schon froh, dieses Forum aufgesucht zu haben, man bekommt hier wirklich schnell gute und kompetente Ratschläge. Ich habe schon so viele Ideen, wie ich meinen Alltag, die Wohnung, und alles andere organisieren und umgestalten möchte - von dem Medikament erhoffe ich in erster Linie Hilfe bei der Umsetzung und Durchhalten der Strukturen. Ich denke da ist auch jeder der Experte, was bei einem selbst am besten funktioniert. Ich habe schon interessante Tipps gefunden, z.B. aus dem Buch von Sari Solden "Women with attention deficit disorder". Die Schwierigkeit dabei ist wieder die eigene Ungeduld, weil es eigentlich langfristig besser wäre, sich immer eine kleine Sache auf einmal vorzunehmen, die man so lange wiederholt, bis sich eine Routine draus geworden ist.

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