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Diskutiere im Thema Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #41
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    und wie lange reicht das?

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Hallo Murmeltier,

    also einfach absetzen würd ich das Medi nicht, sondern würde das wirklich mit deinem Arzt anschauen.

    Wie äussert sich deine Depression denn?

    Isst du denn auch regelmässig und genügend, wenn du Medikinet nimmst ?
    Denn bei vielen vermindert sich durch MPH der Appetit, man bräuchte aber eigentlich mehr Kohlenhydrate, wenn man MPH nimmt.
    Ein chronisch tiefer Blutzuckerspiegel in Kombination mit MPH kann depressive Symptome bewirken.

    Beobachte dich doch mal.

    Gute Besserung

    LG Nicci

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Tja ich nehme eine hohe Einzeldosis 30ml zweimal täglich ,300 ml sind drin, das reicht dann 5 Tage bei mir .

    Ganz schön heftig .

    Aber scheinbar bin ich auch ein Härtefall ,vielleicht brauchst du ja weniger .

    und außerdem dieser hat ein Amphetaminsulfatgehalt von 0,6 g auf 300ml

    vielleicht gibts da unterschiede

    Sonst brauch ich ja bald ne Schubkarre für die Aphotheke

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    @vollverpeilt: erst mal Danke für die Antwort!
    Dass man um gesund zu werden erst mal Neurobiologie studieren muss ist wohl wahr. Leider muss man sich dann aber auch noch gegen die Ärzte durchsetzen. Das kostet nochmal zusätzlich Kraft, und die ist eh schon aufgebraucht.

    Die letzten Tage habe ich darüber nachgedacht, ob es besser wäre noch mal eine stationäre Therapie zu machen, aber die letzte hat soviel Kraft gekostet und ist noch nicht so lange her, als dass ich jetzt eine zweite überstehen würde.
    Es war auch nur frustrierend. Für mich, weil es mir nicht geholfen hat, und für die Ärzte und Therapeuten, weil sie mir nicht helfen konnten.
    Als würde ich Suaheli sprechen und die Ärzte Mandarin mit mongolischem Akzent - das passt einfach nicht.
    Gibt es eigentlich eine Klinik in Deutschland, die sich mit ADS auskennt?
    Ich habe es satt, mich dauernd erklären und rechtfertigen zu müssen.
    Z.B. haben wir dort auch Entspannungsübungen gemacht, und es hat mich total fertig gemacht und gestresst. Gleichzeitig hatte ich dann ein schlechtes Gewissen, weil es ja gut gemeint, und auch gut gemacht war...

    Ich überlege auch wie ich das "übersetzen" kann, und gestern ist mir ein ganz netter Vergleich eingefallen:^^
    Wenn man den Menschen mit einem Luftdruckbehälter vergleicht gibt es zwei Arten von Stress und eben Druck:
    Einmal den Überdruck, den ich als Normalfall bezeichnen würde, und bei dem es hilft Druck abzulassen und zu entspannen,
    und dann gibt es den Unterdruck, bzw. das Vakuum, das in dem Vergleich für den ADS-Stress steht.
    Damit könnte man auch die unterschiedliche Wirkung von Stimulanzien anschaulich machen, indem man sie als "Luftzufuhr" interpretiert:
    Bei dem, der unter Druck steht, führen sie zu noch mehr Druck, aber bei dem Unterdruck Behälter sorgt zusätzliche Luft für Entspannung.

    Aber wieder zurück zum Thema:
    Ich habe auch schon überlegt meinen Arzt auf das Amphetamin anzusprechen, aber so ganz traue ich mich noch nicht.
    Es gibt ja leider kein Fertigpräparat dafür, d.h. ich müsste eine Apotheke finden, die mir das extra zubereitet, und das wäre mir irgendwie unangenehm. Ich fühle mich ja mit schon mit dem Btm. Rezept für MPH wie ein Halbkrimineller.
    Außerdem ist da natürlich die Angst, was ich dann mache wenn das auch nicht wie erhofft wirkt, bzw. nur anfangs. Irgendwann gehen die Optionen ja auch aus...
    Deswegen werde ich es erst noch mal weiter mit dem MPH versuchen. Habe ja vor einer Woche erst das Venlafaxin abgesetzt, und es ist wohl besser erst mal zu warten bis sich wieder alles stabilisiert hat.
    Und das MPH wirkt ja schon. Zwar leider nicht mehr so toll wie ganz am Anfang, aber im Gegensatz zu den ADs bringt es wenigstens etwas.

    Die letzten Wochen habe ich auch Lehrgeld bezahlen müssen, indem die Dosis von MPH wohl zu hoch war, und ich dadurch stark depressive Effekte hatte.

    Und um jetzt endgültig alles schön zu reden: Es ist vielleicht erst mal ganz gut, mit der Option Amphetamin noch zu warten, um eben auch in depressiven Phasen zu wissen: Es gibt ja noch etwas, was doch noch helfen könnte.

    Das MPH wirkt bei mir zwar spannungslösend und beruhigend, aber Konzentration, Motivation und Antrieb kenne ich weiter nur vom Hörensagen. Sitze jetzt auch schon seit über 1 Stunde an dem Text hier und muss zum Ende kommen
    Deswegen nur noch schnell ein paar Quellen zum Thema, die mich auch u.a. an Amphetamin haben denken lassen....
    Ritalin Toleranzentwicklung bei nachlassender Wirkung?
    Toleranzentwicklung von Methylphenidat

    ADHS im Erwachsenenalter: Die ... - Johanna Krause, Klaus-Henning Krause - Google Bücher Schaut mal auf Seite 191. Eine andere Stelle, in der beschrieben wurde, dass Amphetamin bei begleitenden Depressionen besser sein könnte, finde ich gerade nicht mehr

    Jedefalls wäre die Kombination von MPH mit einem Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer, z.B. Atomoxetin auch noch eine Option.
    LG

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Für mich stand die Sache schnell fest.

    In Amerika ist das erste Wahl Medikament Amphetamin .

    Ist ganz anders als MPH ,und das wichtigste Motivation und Antrieb sind wirklich gut da.Depressionen sind nach vielen schrecklichen dunklen Jahren sofort weg. Je länger du die Phase ohne Depressionen mit Amphetamin VOM ARZT von dir fern halten kannst,desto größer ist die wahrscheinlichkeit sie ganz abzustellen und einen Weg für dich zu finden.

    Mein Arzt/Psychologe/ADHS Facharzt(auch Spezialist bei therapieresistenten Depress.) sagt genau das . Akut Patienten muß man sofort erst mal von ihrem Schmerz und Druck befreien ,wenn das nicht geschieht hat das Auswirkungen auf alles auch den Gehirnstoffwechsel.Das ist ja das schlimme.

    Auch hier wird das Thema höhere Dosierung bei MPH oder generell Amphetamine von einigen Mitgliedern ziemlich unter den Tisch gequatscht und tabuisiert. Das nervt . Denn die Situation kann sich besonders bei nicht mehr ganz jungen Menschen ganz schön zuspitzen

    Du solltest schnell Nägel mit Köpfen machen da es dir nicht gut geht .

    Ich würde mir an deiner Stelle einen Facharzt /Psychologen mit ADHS Spezialgebiet suchen .
    deine Diagnose hast du ja und direkt ansprechen,das du dich mit MPH nicht genug wohlfühlst .

    Du kannst davon ausgehen das der Arzt dich versteht (muß ADHS Profi sein-keine allgemeine Psychostation-GANZ WICHTIG)

    Direkt nach DL Amphetaminsulfat fragen -wegen MPH unverträglichkeit. Ist keine Schande (oder siehst du aus wie ein Drogi?)

    Vielleicht mußt du weiter fahren aber es lohnt sich
    DuHAST ADHS das ist nun mal so.

    Aphotheken die größer sind machen das öfter als du denkst .

  6. #46
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Evermind schreibt:
    Es gibt ja leider kein Fertigpräparat dafür, d.h. ich müsste eine Apotheke finden, die mir das extra zubereitet, und das wäre mir irgendwie unangenehm. Ich fühle mich ja mit schon mit dem Btm. Rezept für MPH wie ein Halbkrimineller.
    Hm, da ist aber das Problem in deinem Kopf. Also du fühlst dich ja so und da kann ja die Apotheke nix dafür.
    Der Job eines Apothekers ist es, Medikamente bereitzustellen. Da gehört das Mischen auch dazu. Und genauso wie der Zahnarzt meinen vereiterten Backenzahn operiert, was sicher total eklig ist, mischt der Apotheker spezielle Medikamente selber zusammen.
    Und du bist kein Halbkrimineller, du bist krank und brauchst Medizin. Da ist nix Schlimmes dabei. Finde ich.


    Außerdem ist da natürlich die Angst, was ich dann mache wenn das auch nicht wie erhofft wirkt, bzw. nur anfangs. Irgendwann gehen die Optionen ja auch aus...
    Hm, das ist so ähnlich wie wenn du von einem sinkenden Schiff nicht aufs Rettungsboot hüpfen willst, weil das ja auch sinken könnte.


    Und um jetzt endgültig alles schön zu reden: Es ist vielleicht erst mal ganz gut, mit der Option Amphetamin noch zu warten, um eben auch in depressiven Phasen zu wissen: Es gibt ja noch etwas, was doch noch helfen könnte.
    Hm, natürlich kann man das Loch im Boot auch drin lassen, dann hat man das Material noch, wenn das Boot sinkt und kann sich dann einreden, dass man das Loch ja reparieren kann. Wenn man das Loch im Boot am Anang flickt, dann gar es gar nicht sinken.
    Vielleicht hilft dir das Amphetamin ja gegen die Depression, dann hast du gar keine depressiven Phasen mehr, in denen dir eine Notlösung Sicherheit bietet.

    Fachlich kann ich leider nix zum Thema beitragen.

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald "euer" Medikament und "eure" Dosierung findet.
    Geändert von Fliegenpilz (13.10.2011 um 16:45 Uhr) Grund: Schusselfehler beseitigt.

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Ach und Evermind mir ist noch was eingefallen.

    Methylphenidat hat den gleichen Wirkstoffmechanismus wie Kokain.

    DL Amphetaminsulfat eben wie Amphetamin (ist ein anderer Mechanismus deshalb wirkt es auch wenn MPH nicht mehr wirkt)

    Also nimmst du ja sozusagen schon ganz was schlimmes.

    Aber Millionen anderer auch . (Denk doch mal an Morphium = Heroin )

    LG

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Also ich habe jetzt das schlimmste durch nach meinem Absetzen des Venlafaxin außer noch die Stromschläge. Aber das ist lange nicht so schlimm.

    Schlimmer finde ich das es seid dem ich keins mehr nehme von der Stimmung her nicht gut drauf bin. Muss mich echt zusammen nehmen und öfter Skills anwenden. Musik wirkt ja bei mir auch schon sehr Stimmungsaufhellend und kann mich aus so einer Phase raus holen.

    Medikinet Adult nehem ich auch noch wie gehabt aber die Depri Stimmung ist nicht unbedingt besser dadurch. Ich kann wohl einiges oder vieles wie gehabt erledigen und machen aber da ist immer noch dieses Niedergedrückte im Hintergrund.

    Gerade wenn man nichts zu tun hat. Ich werde mir noch bis zum nächsten Arzttermin abwarten und gucken ob es sich bessert. Können ja immer noch Absetzerscheinungen sein. Deswegen geb ich mir noch ein bisschen Zeit. Wenn es dann nicht besser wird muss ich wohl wieder was an AD´dazu nehmen.

  9. #49
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    kann mich da der aussage von vollverpeilt nur anschließen

    seit ich das Medikinet nehme geht überhaupt nichts mehr

    im gegenteil das macht mich richtig depressive

    es wird schon ein Grund geben das es Länder gibt die bei der Forschung über adhs an erster stelle stehen und

    bei denen es keine so große Probleme macht zum Beispiel dl Amphetamin verschrieben zu bekommen

  10. #50
    Chaosfee

    Gast

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    hey du, ich weiß, ich wiederhole mich, aber das ist ganz normal
    bertelle
    . Die erste Zeit wird man meistens depressiv. Du nimmst alles intensiver wahr- Deine ganze Geschichte von Anfang bis jetzt. Das ist erstmal ganz schön anstrengend. Es funktioniert nicht mehr so einfach mit dem schmerzfreierem Abdriften. Aber jetzt kannst du alles besser und wirksamer bearbeiten! Also langfristig wird dir diese Phase sicher helfen

    "Je schwerer die Last, je leichter wirft man sie ab." Wenn du die Schwere noch nicht zulassen konntest, wirst du ihr diesmal nicht entkommen. Aber hab keine Angst davor! Denn die Angst vor dem Fall ist meistens viel viel schlimmer als der Aufprall. Wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit, es hat seinen Sinn!
    Halte durch, es lohnt sich! (Und wenn es gar nicht geht, sprich noch mal mit dem Arzt über Dosierung und Alternativen!! Evtl. auch begleitende Therapie??)

    Viele Eurer Ärzte kommen mir ziemlich verantwortungslos vor. Was ist nur los? Warum weist man euch nicht darauf hin?

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