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Diskutiere im Thema Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    @Nordlicht

    Das ist insofern natürlich richtig, wenn man es auf die eigentliche und gewünschte antidepressive und axiolytische Wirkung bezieht.

    Diese setzt in etwa nach einem Zeitraum von mindestens 2 Wochen bei der antidepressiven bis zu 12 Wochen bei der anxiolytischen Wirkung ein.
    das ist auch interessant! bei mir waren dann wohl die ängste doch noch grösser als der serotoninmangel ... hat ewig lange gedauert, bis die wirkung eintrat.
    die noradrenalin-wiederaufnahmehemmung soll aber auch erst bei höheren dosen (ab 150 mg) eintreten, so viel war's bei mir aber nie! ... würde mich wunder nehmen, wie hoch die dosis sein muss, um diesen 2-Tage-Effekt zu bekommen!

    lg
    L

    p.s.: natürlich nicht weil ich's ausprobieren will ist mehr ein retrospektives interesse!

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: depressiv durch medikinet

    Hi,
    ich habe eine Frage zu dem was Alex über den Anfangs-Effekt von Venlafaxin gesagt hat:
    Alex schreibt:
    Genau dieser Effekt tritt gelegentlich bei Patienten auf, die zuvor längere und stärkere, Antriebs-gesteigerte, dysphorische Zustände hatten und entsprechend v.a. ihr Noradrenalin buchstäblich "verschossen" haben.

    Vom Gefühl her wird das i.d.R. mit einer größeren Dosis Benzodiazepinen verglichen und als sehr entspannend und positiv wahrgenommen.

    Die Dauer dieses Effekts, der auch bei Duloxetin (Cymbalta) auftreten kann, liegt bei wenigen Tagen (meist nur ein oder zwei) und wird dann von dem Zustand wieder abgelöst, der vor dem Ansetzen der Medikation bestanden hat und ist eben nicht die eigentliche, gewünschte Wirkung.

    Aber eben auch kein Placebo-Effekt, sondern etwas, das so bei Akut-Patienten vorkommt.
    So etwas in der Art habe ich nämlich schon bei mir selbst vermutet!
    Zwar war der Effekt bei Venlafaxin nicht so stark (kann mich jedenfalls nicht genau erinnern), aber ich hatte bei Reboxetin (ein Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer) nach Dosissteigerungen im oberen Bereich mehrmals einen wirklich durchschlagenden Erfolg! Die "Glasglocke" war endlich weg, und ich habe mich endlich "normal" und mitten im Leben gefühlt. Leider hielt es jeweils höchstens 1-2 Tage an.
    Es ist schon ein paar Jahre her, es war mein erstes Antidepressivum, und ich habe damals noch naiv geglaubt die Ärzte wissen was sie tun, und einfach akzeptiert, dass mein Arzt die beschriebene Wirkung als unbedeutende Nebenwirkung abgetan hat, obwohl es ja eigentlich genau die Wirkung war, die ich mir wünsche.
    Ich muss auch zugeben, dass ich damals noch Angst vor der Psychiatrie hatte, und ich diese eigentlich augenöffnende Wirkung runtergespielt habe, wahrscheinlich aus Angst für verrückt erklärt zu werden.

    Jetzt, einige Jahre später, nach erfolglosen Behandlungen mit SSRI, und nach der ADS Diagnose, hatte ich mit MPH anfangs auch eine sehr gute Wirkung, allerdings etwas anders, viel subtiler als bei Reboxetin...
    Leider hat die Wirkung wieder nach ein paar Tagen schnell nachgelassen.
    MPH wirkt ja auch auf Noradrenalin...

    Ich habe dann mal etwas über eine Erschöpfung der Nebennieren, bedingt durch lange Stressphasen und der damit verbundenen verstärkten Ausschüttung von Noradrenalin gelesen, und frage mich seit dem, ob da ein Zusammenhang bestehen könnte.

    Zu meiner Frage, vor allem an Alex, oder natürlich auch jeden, der etwas dazu weiß:
    1. Woher hast du diese Informationen? Kann man das irgendwo nachlesen?
    Ich würde gerne meinen Arzt nochmal darauf ansprechen und bräuchte dafür eine Quelle, weil er sonst nicht auf meine "hypochondrischen Gedanken" eingeht.
    2. Wie ist in solchen Fällen eine Behandlung durchzuführen?

    Für eine Antwort wäre ich wirklich sehr dankbar!

    LG

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Das war auch immer mein Thema

    bei mir hat deswegen MPH nicht gewirkt ,

    Wenn es doch mehr um die Noradrenalin Ausschüttung geht hilft meist DL Amphetaminsulfat

    Laß dir das verschreiben .

    Habs heute bekommen , MPH wirkt genau wie Kokain über Dopamin Wiederaufnahme Hemmung

    (hab einmal als junge Frau probiert und mich gewundert warum die Welt deswegen verrückt spielt ,bei mir war nix nur müde)

    Amphetaminsulfat setzt Noradrenalin und Dopamin 3,5 :1 frei und arbeitet zusätzlich über die Wiederaufnahme HemmungTransmitter-Ausschüttung [Bearbeiten]

    Die Wirkung des D-Amphetamins auf das ZNS besteht hauptsächlich in der Ausschüttung der Neurotransmitter Noradrenalin (NA) und Dopamin (DA) – bei einem ungefähren Verhältnis von 3,5:1. Eine wesentliche Ausschüttung von Serotonin (5HT) wird dagegen nicht beobachtet.[9]
    Der Freisetzungs-Mechanismus umfasst drei Schritte:
    a) den Einstrom des D-Amphetamins in die präsynaptische Zelle über den Transporter
    b) die Freisetzung der Neurotransmitter aus den Vesikeln (Speicherbläschen innerhalb der Zelle) in den Zellinnenraum (Zytosol)
    c) den aktiven Transport der Transmitter vom Zellinneren in den außerzellulären Raum (synaptischer Spalt), mittels einer Richtungsumkehrung des zellmembranständigen Transporters (Inversion).
    Auf diese Weise wird der extrazelluläre Transmitterspiegel erhöht. Im Gegensatz zum Prinzip der Wiederaufnahmehemmung geschieht dies unabhängig vom Signalimpuls der Nervenzelle.

    In Amerika ist das das ADHS Medikament der ersten Wahl - warum wohl ?

    LG

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Also bezüglich Venlafaxin hab ich diesen Anfangsefekt nähmlich auch kurz gerade knapp 2 Tage gehabt .

    Daraufhin hab ich das in höchstdosen 300 mg später sogar 450 mg noch volle 3 Monate weitergenommen .

    Auf anraten meines damaligen Neurologen . Das waren die schlimmsten Monate meines Lebens .

    Als ich Venlafaxin abgesetzt habe .bin ich regelrecht aufgewacht . Der Spuk war vorbei.


    Ich hab jetzt hier schon gelesen das es wirklich vielen Leuten gut helfen soll .

    deswegen soll das jeder selber vorsichtig mit dem Arzt entscheiden.


    Aber als ADHS + Depressionen Patient in unserem System studiert man besser zuerst Neurobiologie

    und wird dann erst krank.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    für mich das was ich hier auch suche!!

    würd gern darauf antworten aber besser ist ich halte mich zurück!

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    wieso denn ,dafür ist das doch hier raus damit .

    es interressiert mich

    brennend was du zu sagen hast ,vielleicht wieder ein Puzzlestück mehr.

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    vollverpeilt schreibt:
    Also bezüglich Venlafaxin hab ich diesen Anfangsefekt nähmlich auch kurz gerade knapp 2 Tage gehabt .

    Daraufhin hab ich das in höchstdosen 300 mg später sogar 450 mg noch volle 3 Monate weitergenommen .

    Auf anraten meines damaligen Neurologen . Das waren die schlimmsten Monate meines Lebens .

    Als ich Venlafaxin abgesetzt habe .bin ich regelrecht aufgewacht . Der Spuk war vorbei.


    Ich hab jetzt hier schon gelesen das es wirklich vielen Leuten gut helfen soll .

    deswegen soll das jeder selber vorsichtig mit dem Arzt entscheiden.


    Aber als ADHS + Depressionen Patient in unserem System studiert man besser zuerst Neurobiologie

    und wird dann erst krank.
    Wenn ein ADHS-Patient mit Depressionen schon Neurobiologie studieren muss ....

    was macht dann erst ein Patient wie ich Ich ...

    mit schwerer bipolarer manisch-depressiver Erkrankung, ADHS, sozialer Phobie und unzähligen Traumata in der Vorgeschichte (Suizid vom Vater, Missbrauch, ... )

    You tell me!

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Hallo vollverpeilt,

    glaub ich muß hier etwas vorsichtiger mit meinen aussagen sein!

    werd anscheinend nicht so richtig von anderen hier verstanden!

    kenn ich zu gut!!!

    hab anhand von falschen diagnosen schon einige antidepressiva durch!
    die zeiten unter solchen medis waren nicht so toll!

    das medikinet drückt auf jeden fall meine stimmung nach unten!

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Kann es sein das die Stimmung deshalb runter geht, weil man einfach auch mehr "mitbekommt"? Ich habe auch seit Jahren Depressionen, AD hatten bei mir keinen Erfolg. das letzte war "Valdoxan", damit konnte ich aber nur etwas besser schlafen.
    Seit über 1,5 Jahren nehme ich keine AD mehr. Mit Mph habe ich eine "gleichmässige" Depression. Mache aber nicht das Mph als "stimmungsdrückend" verantwortlich, ohne werde ich nur noch unruhiger und zerfahrener dazu, merke aber in der "Panik" weniger von der Depr.

    Persönlich glaube ich das ich durch die grössere Ruhe die Depr. und die Auswirkungen einfach stärker spüre.

    LG Tom

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 174

    AW: Depressiv durch Medikinet / Methylphenidat

    Die Hirnchemie hat sich verändert wenn man viele Jahre schwere Ängste oder Depressionen aushalten muß.

    Kann man es irgendwie schaffen Störfaktoren auszuschalten sich zu schonen ,kann es sein das sich das etwas verändert.

    Dann können auch MPH etc. besser greifen und ihre eigentliche Wirkung entfalten ,die wir Depressiven oder Angstpatienten kaum oder nicht spüren.

    Nämlich mehr Antrieb ,Motivation und Wachheit und Konzentration .

    Das sagt mein Arzt ,deswegen sprecht ruhig über die Dosierung ,manchmal gehört es etwas höher dosiert,

    damit die negativen Gedankengänge unterbrochen werden und sich die falschen Verschaltungen im Gehirn wieder normalisieren bzw auflösen.

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